Wenn ich mir wirklich sicher sein will, dass einer meiner Texte stimmig ist, lese ich ihn mir immer laut vor.
Dabei kann man geistig nämlich nicht einfach über Stellen hinwegspringen, die einem eigentlich schon immer Unbehagen bereitet haben und mit denen man sich aber nie auseinandersetzen wollte, sondern wird direkt damit konfrontiert.
Das einzige Problem ist, ich werde schnell heiser und mein Hals fängt zu kratzen an. Was bedeutet, dass ich bei der Überarbeitung eines Romans gerade mal 5-6 Seiten schaffe und dann ist auch schon wieder Ende. Das ist wirklich nervig, wenn man vorwärts kommen will.
Sehr hilfreich beim Überarbeiten eines Textes finde ich auch Andreas Eschbachs 10-Punkte-TÜV:
http://www.andreaseschbach.de/schreiben/page96/page96.htmlDamit fallen stilistische und sprachliche Mängel sehr schnell auf. Oft mehr als einem lieb ist.
LG
Azahar