Lesen als Schreibübung

Diskussion zum Schriftsteller-werden.de Blog

Lesen als Schreibübung

 
Nutze dieses Thema um über folgenden Beitrag aus meinem Blog zu diskutieren:
Lesen als Schreibübung

Wann und wo liest du?
Wieviele Bücher im Jahr müssen bei dir dran glauben?

von © Jacky

 
Hi,
ich bin heute durch Zufall auf den Blog http://www.schriftsteller-werden.de/ gestoßen und ich muss sagen, es ist schon ein riesen Vergnügen die einzelnen Beiträge zu lesen, ohne das dort beschriebene in die Tat umsetzen zu wollen.
Der Eintrag über das Bücher lesen hat mich wirklich umgehauen, denn ich dachte bisher ich bin die einzige Verrückte, die sich eigentlich nur einen MP3-Player gekauft hat um ihre Hörbücher IMMER und ÜBERALL zu hören, wo man gerade kein Buch lesen kann.
Natürlich ziehe ich das geschriebene Wort immer noch den Worten aus meinem Player vor, aber manchmal geht es eben nicht anders.
Leider schaffe ich keine 2 Bücher die Woche, allerdings fehlt auch die Angabe, wie dick diese Bücher sein sollen. ;) Da ich am liebsten Bücher mit >500 Seiten lese, kann man denke ich verstehen, das ich die nicht in einer halben Woche schaffe, es sei denn es sind Semesterferien *g*
Aber wie gesagt, bin ich jetzt erleichtert, das ich nicht die einzige Bücher-Verrückte auf diesem Planeten bin. Denn die meisten Leute sagen schon über mich, das man mich NIE ohne Buch unter dem Arm antrifft.

von © Keks

 
Du hast Recht, über die Buchlänge habe ich nichts gesagt. Ich versuche mich auch nicht durch Bücher zu hetzen. Manche lesen sich einfach verdammt langsam und das nicht unbedingt weil sie so dick sind.

Bei einen Schmöker wie "Die Elfen" brauche ich auch mehr als eine Woche, wenn ich mich nicht für's Wochenende in mein Bett verkrieche.

Für Moby Dick habe ich jetzt wohl über ein Jahr gebraucht. Das liegt vornehmlich daran, dass ich immer nur während meiner Bahnfahrt ein paar Seiten gelesen habe.

Hauptsache es macht Spaß, wenn du noch etwas dabei lernst, um so besser. Wenn es dir dann noch hilft weniger Zeit mit Warten zu verbringen (ich glaube ich hab Mal irgendwo gelesen, dass der Mensch 30% seines Lebens eigentlich mit Warten verbringt?) dann ist es einfach nur genial. Manchmal frage ich mich, was Leute machen, die nicht lesen.

Ich glaube, dass wir "Buchverrückten" gar nicht so selten sind, ich denke sogar, dass du hier in der Schreibwerkstatt einige dieser Spezies antreffen wirst.

lg
Jacky ;)

von © Jacky

 
Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich gerade kein Buch zu lesen habe! :shock:
Manchmal lese ich zwei gleichzeitig ( also abwechselnd LOL )
Vom Genre bleibe ich eigentlich hauptsächlich bei dem, was ich selber schreibe, aber manchmal auch ganz etwas anderes.

Auf jeden Fall bin ich überzeugt, dass man vom lesen vieeeeel lernen kann. Mich hat schon manches Buch inspiriert!

Lg
elbenstein

von © elbenstein

 
Hallo zusammen.

Lesen ist für mich eins der schönsten Dinge überhaupt.

Da meine Zeit durch meine Arbeit stark begrenzt ist, nutze ich selbst die kürzeste Zeiteinheit, um ein paar Seiten zu lesen.
Manchmal hatte ich Angst, das dass gelesene gar nicht hängen bleibt, so zwischen Tür und Angel.
Stimmt aber nicht, sobald ich mein Buch wieder zur Hand nehme, weiß ich sofort, was vorher geschah.
Ich habe Bücher in allen Variationen.

Das Lesen führt mich in eine andere Welt, und macht mich stressfrei.

Schöne Grüße in euren Mittwoch wünscht euch

Marion

von © Marion Baccarra

 
Hallo

Ich lese im Moment das Buch: Der König der purpurnen Stadt" von Rebecca Gable.London im Jahre 1330.
Es handelt von einem achtzehnjährigen jungen Mann und seiner Begegnung mit König Edward und Königin Philippa.
Ich habe dieses Taschenbuch geschenkt bekommen, und es ist garnicht meine Kragenweite.
Dennoch bin ich fasziniert, wie es geschrieben ist.
Ich bin erst auf Seite vierzig von 960.
Dennoch..werde ich weiterlesen, denn ich habe gemerkt, das ich es als sehr angenehm zu lesen empfinde, und ich mich auch sehr an die Details erinnern kann.
Das ist weiß Gott nicht bei allen Büchern so.
Die Biograhie von Dieter Bohlen hat mich während einer Lungenentzündung sehr zum Lachen gebracht. Ich weiß allerdings vom Inhalt kaum noch was... :shock:

So, alles am Stück geschrieben, einmal Vorschau, und ab damit.
Einen schönen Valentinstag an alle

Marion

von © Marion Baccarra

 
JackiePTB:Du hast Recht, über die Buchlänge habe ich nichts gesagt. Ich versuche mich auch nicht durch Bücher zu hetzen. Manche lesen sich einfach verdammt langsam und das nicht unbedingt weil sie so dick sind.


Früher bin ich immer duch Bücher durch gehetzt. Ich wollte dann immer unbedingt wissen wie sie zu Ende gehen, doch mitlerweile ist für mich der Weg das Ziel und das Ende eines Buches (erst recht eines Mehrteilers) löst in mir immer eine gewisse Traurigkeit aus. Auf einmal sind sie alle weg und ich treffe sie nie wieder bzw. weiß nicht was mit ihnen passiert. Daher genieße ich jetzt meine dicken Wälzer und brauche dafür umso länger. :)
Momentan ist es übrigens "Voll im Bilde" von Terry Pratchett :)

von © Keks

 
Hallo,

mir geht es, wie wahrscheinlich allen hier: es gibt keinen Zeitpunkt, zu dem ich gerade KEIN Buch lese. Und meistens sind es auch 2 gleichzeitig. In der Woche komme ich auf mindestens 2. Zur Zeit habe ich frei, da steigt die Zahl ins Unendliche...

Nun habe ich aber noch eine Frage, zu dem, was man beim Lesen alles lernt. Das letzte halbe Jahr habe ich mich hauptsächlich auf englische Bücher gestürzt. Zum einen, weil ich mein Englisch verbessern wollte, zum anderen weil ich eine große Leidenschaft für "chicklit" entwickelt habe :oops: und so immer die aktuellsten Bücher lesen konnte und die Auswahl größer war. Aus meinem Irland-Urlaub kam ich mit Bergen von Büchern zurück!

Doch jetzt frage ich mich, ob ich nicht viel besser deutsche Bücher lesen sollte? Nur so kann ich ja was über die Ausdrucksweise lernen. Das nächste wäre dann, sogar auf deutsche Autoren zurückzugreifen, da Übersetzungen schon einiges kaputt machen können. Gerade bei englischen Büchern reut es mich, wenn ich die deutsche Übersetzung lese.

Was meint Ihr dazu? Lest Ihr deutsche Bücher?

Gruß
Größenwahnsinnig

von © Größenwahnsinnig

 
Hallo Größenwahnsinnig,

genau mit der gleichen Frage beschäftige ich mich zur Zeit auch.
Ich lese auch sehr gerne englische Bücher (chicklit :wink: oder Thriller), zum einen auch, um mein Englisch zu verbessern, zum anderen aber genau wie du, weil es mir einfach gefällt.
Aber auch ich frage mich nun, ob ich nicht lieber Bücher auf Deutsch lesen sollte oder besser, Bücher von deutschen Autoren, oder am allerbesten deutsche Bücher, die in dem gleichen Genre spielen, wie ich schreibe.
Denke nämlich auch, dass ich damit eher meine Ausdrucksweise etc. verbessern könnte.
Erfahrungswerte habe ich da jetzt noch nicht...

Bin ebenso gespannt auf weitere Antworten.

LG
Jule

von © jule17

 
Ich denke, das kommt immer darauf an, worum es einem beim Lernen geht.
Geht es um die Ausdrucksweise im Deutschen, dann klar, deutsche Bücher, am besten nicht Übersetzungen, sondern auf deutsch geschrieben.
Oder aber, wenn man des Englischen so gut mächtig ist wie ihr beide, dann ist es sicher sehr interessant, das Buch erst im original auf Englisch zu lesen und anschließend die deutsche Übersetzung. Dabei sieht man dann, was die Übersetzer aus dem Buch gemacht haben. Dadurch kann man dann wirklich 'ne Menge lernen *denk*

Geht es nun aber nicht nur speziell um die Ausdrucksweise, sondern insgesamt darum, wie jemand sein Buch spannend gestaltet, also auch mit Spannungsbogen, was wird wie eingebunden usw., dann denke ich ist es nicht ganz so wichtig, ob jemand auf deutsch, englisch oder sonst einer Sprache schreibt, hier zählt dann, was für Elemente vom Autor wie eingesetzt werden.

Und es ist immer interessant zu sehen, wie einfach jemand in seiner Muttersprache schreibt.
Ich bin nicht wirklich gut in englisch, aber zu Harry Potter hat es dann doch gereicht, der ist sehr einfach geschrieben.
Das ist dann wiederum ein Merkmal, das man sich einfach merken kann, versuchen, etwas nicht zu kompliziert zu schreiben, je nachdem, welche Zielgruppe man anvisiert.

Dementsprechend würde ich an eurer Stelle einfach abwägen, was ihr gerade lernen wollt, worum es euch geht, und dementsprechend die Sprache auswählen. Lernen kann man von jeder Sprache ...., nur nicht immer überall das gleiche ....
Finde ich zumindest ....

Gruß Feuergold .... ;-)

von © Feuergold

 
Ja, ich denke auch, dass man aus den englischen Bücher was Plot angeht und sowas auch was lernen kann. Aber zuviel englisch versaut mir fürchte ich die Ausdrucksweise. Also muss ich jetzt einen gesunden Mix finden. Habe mich gerade mit deutschen Büchern aus der Bücherei eingedeckt. Susanne Fröhlich, Amelie Fried und Gaby Hauptmann habe ich als Pflichtlektüre ausgewählt. Mal schaun, ob ich mit denen warm werde. Parallel lese ich aber weiterhin meine geliebten irischen Bücher. :wink:

Gruß
Größenwahnsinnig

von © Größenwahnsinnig

 
Lesen gehört zu meinem Alltag so dazu wie Essen und Schlafen^^

Seit ich lesen kann, tue ich es voller Leidenschaft und lasse mich dabei immer wieder gerne auf neue Welten, neue Personen und neue Handlungen ein :wink:

Aber irgendwie ist es dann so, dass ich mich nur auf ein Buch voll und ganz konzentrieren kann; es kommt so gut wie gar nicht vor, dass ich mehrere Bücher parallel lese. Ich möchte immer erst eins abgeschlossen & gelesen wissen.

Am liebsten lese ich abends im Bett :P , weil ich dann entspannt bin und mich dann ganz dem jeweiligen Buch widmen kann. Und wenn das Buch richtig richtig gut und spannend ist, fällt das Einschlafen dann auch mal verdammt schwer bzw. es dauert lange, bis ich das Buch weglegen kann.

Im Moment lese ich "Ich hab dich im Gefühl" von Cecilia Ahern. Eine sehr schöne Liebesgeschichte bisher, die mich fasziniert und auch nur schwer einschlafen lässt :wink:

von © Hachi

 
Hey, das Buch habe ich auch grade angefangen zu lesen! :D Ich mag ihre Bücher total gerne!

Ohne Bücher könnte ich gar nicht mehr leben. Seit ich lesen kann, also mit ca. 7 Jahren, verschlinge ich Bücher ohne Ende. Meine Eltern haben sich schon früher immer aufgeregt, wenn ich in einem dreiwöchigen Urlaub mit 10 Büchern wieder nach Hause kam... Der Koffer ging kaum noch zu und war zudem ziemlich schwer.
Ich weiß gar nicht, wo ich meine Bücher alle stapeln soll. Hätten wir eine größere Wohnung, würde ich ein Zimmer zu meiner eigenen Bibliothek umfunktionieren, aber so verteilt sich alles auf 4,5 Zimmern und mein Mann bekommt jedes Mal eine mittlere Krise, wenn ich wieder mit einem neuen Buch nach Hause komme. Er ist leider überhaupt nicht vom Lesen angetan :roll: und kann das nicht so ganz nachvollziehen. Aber jedem das Seine.

Jedenfalls schaffe ich es locker an zwei Tagen ein Buch von ca. 600 Seiten zu lesen - trotz Kinder, Arbeit, Haushalt. Illuminati hatte ich glaube ich auch an einem Tag durch. Wenn ich einmal anfange und es richtig spannend ist, kann ich sogar die ganze Nacht durchlesen, egal ob ich am nächsten Tag wieder früh raus muss oder nicht.

Lesen kann ich überall. Die Harry Potter Bände 1 - 4 habe ich hauptsächlich in Bus und Bahn gelesen, auf dem Weg zur Arbeit. Somit finde ich es auch nicht schlimm, wenn ich länger mal mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs bin oder irgendwo warten muss (z.B. beim Arzt).
Am liebsten lese ich abends (oder wie gesagt nachts) gemütlich auf der Couch. Oder im Sommer, schön draußen im Garten, auf einer Wolldecke liegend mitten auf dem Rasen!

Bücher und Schreiben sind mein Leben! :D

von © Sternenglitzer

Re: Lesen als Schreibübung

 
Klingt evtl etwas übertrieben,aber:Ich lese zwischen 4 und 5 büchern a 500 Seiten pro Woche, wobei ich als Schüler natürlich auch recht viel zeit habe

von © Lunvar

Re: Lesen als Schreibübung

 
Also bei mir variiert es wieviel ich lese.
Da ich in der Regel ein Buch in einem Rutsch durchlese (ein ca 500 Seiten Buch in 5-6 Stunden) verkneife ich es mir momentan neue Bücher zu lesen, obwohl ich es liebend gern tun würde. Aber ich hab einfach nicht die Zeit.
In meinen besten Zeiten lese ich auch mal 2 Bücher oder einen Roman wie "Seelen" an einem Tag durch.
Früher habe ich auch überall gelesen, selbst in den fünf minuten Pausen in der Schule, inzwischen lese ich nur in meiner Freizeit zuhause auf dem Sofa oder in Bett.
Eine Hochrechnung auf ein gesamtes Jahr fällt mir sehr schwer, aber ich weiss, dass ich im letzten Jahr innerhalb von drei Monaten 60 Bücher (á ca 400-500 Seiten) gelesen habe.

Manchmal lese ich auch mehrere Bücher gleichzeitig, allerdings maximal 3, ansonsten bleibt eins völlig liegen.

lg
cass

von © cass

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