[Humor]Liebes Ich...

Komödie, Satire, Parodie

[Humor]Liebes Ich...

Beitragvon brehb » 19.06.2012, 18:02

...bist Du jetzt total meschugge? Endlich herrschte hier einmal ein paar Monate lang nur der alltägliche Wahnsinn, und jetzt das.
Ich verstehe Dich nicht. Wenn ich so an mir runter schaue, mit all den Abschürfungen, den blauen Flecken, den Narben. Es wäre Zeit, langsam beiseite zu treten, nicht mehr in der vordersten Linie kämpfen, nicht mehr Auge um Auge, Zahn um Zahn.
Aber der Herr möchte nochmals aufrüsten, in die Arena reiten, Lorbeer ernten. Als hätte er nicht genug. Und weil ihm sein innerer Sancho Pansa nicht ausreichend glänzt, muss es zusätzlich diese Schillerlocke sein, diese auf Stilettos daherlaufende Worthülse Beate, die er plötzlich ehelichen will. „Ach Schnulli, wir könnten doch auch ein paar Tage nach Davos fahren, die Heubecks waren ja sooo begeistert“. Schnulli nennt die uns. „Die Atmosphäre da haut dich bestimmt um“. Na wenn schon. Dabei dachte ich immer, Atmosphäre wäre das, was man im Autoreifen hat.

Waren Dir die zwei Windlichter davor nicht Lehre genug? Oder sollte ich Leere sagen? Ich hatte dich gewarnt. Aber Du hörst nicht auf mich.
Und warum so plötzlich? Das Alter? „Alter ist doch nur ein flüchtiger Wert im Koordinatensystems des Lebens“, das sind Deine Worte. Also, warum? Und warum jetzt? Natürlich habe ich mich schon gewundert, dass Du vorige Woche Mamas Bechsteinflügel – Gott möge ihr gnädig die Augen zu halten – rot angestrichen hast. Nur weil Beate Dich ihren „Rubinstein“ genannt hat, nachdem Du ihr ein paar Takte Frühlingsstimmenwalzer vorgeklimpert hast. Wenn da mal keine Hintergedanken mitschwingen. Ewiger Zocker, habe ich gedacht. Genau wie damals nach der Schule beim Schussfahren mit der blonden Luisa. Sie auf ihrem Hörnerschlitten, Du auf unserem Cellokasten. „So ist einfach mehr Musik drin, im Rennen“, hattest Du gemeint und gewonnen. Und wie gewonnen, so zerronnen, Luisa nervt als Ex Nummer eins mit Carla, als Ex Nummer zwei, um die Wette, aber Du willst zum dritten Mal.

Klar, Du hast das locker weggesteckt, damals. Ein paar Tage gejault, irgendwann danach gab' s Pizza mit Allem beim Lieblingsitaliener und dann hast Du Dir den Grind von der Seele gepolkt, wie früher von den zerschundenen Knien und bist wieder in die Rüstung gestiegen: Auf in den Kampf, die Nächste. Idiot, warum hörst Du nicht auf mich und warum muss ich in Deiner Haut stecken?

Ich flüstere noch hinter der Hand: Ehevertrag, denk daran, Du musst einen Ehevertrag aufsetzen lassen. Und was tust Du? Machst aus meinem vorsichtigen Flüstern ein dröhnendes Lachen, breitest die Arme aus, als wollest Du die Welt segnen und röhrst: Carla und ich schließen den Bund für' s Leben auf ewig – und als Zugewinngemeinschaft. Na ja, für sie stimmte das ja auch, das mit dem Zugewinn. Das mit der Gemeinschaft sah sie etwas lockerer und „ewig“ währte genau vier Jahre und drei Monate.

Und jetzt also Beate.

Mal sehen, aber das kann nicht gut gehen.
Dein Alter Ego

PS.: Ich liebe Dich
PPS.: Wir haben heute um drei einen Termin beim Friseur. Würdest Du auf mich hören und auch einmal meine Wünsche respektieren, der Junge heißt Holger, schaut aus wie ein Engel und hat einen bezaubernden Popo.
Zuletzt geändert von brehb am 19.06.2015, 12:53, insgesamt 4-mal geändert.
[SigNat] Zu spät. Sich sputen bringst nichts
brehb
 
Beiträge: 2076
Registriert: 01.12.2009, 21:08

Re: Liebes Ich...

Beitragvon nomade » 28.06.2012, 15:33

Lieber brehb
ich habe Deinen Text mit grossem Vergnügen und Verständnis gelesen.
Er erzählt aus dem Leben in einer frischen, persönlichen Sprache, die den theoretischen Überbau vergessen lässt.
Psychologen reden vom Über-Ich. Dieses hat Konflikte mit dem angeborenen vegetativen Ich, das triebgesteuert ist.
Das sprechende Ich ist das anerzogene, vernünftige, brave. Es macht es möglich, dass wir in Kommunen leben können.
Das triebhafte Ich macht uns zum Einzelgänger, wenn es nicht allzu wild ist zum Eremiten.

brehb hat geschrieben:Liebes Ich...
...bist Du jetzt total meschugge? Endlich herrschte hier einmal ein paar Monate lang nur der alltägliche Wahnsinn und jetzt das

Beide hatten ein paar Monate den innern Frieden. Der alltägliche Wahnsinn waren äussere Lebensumstände. Fass das bitte nicht als Textvorschlag auf! Es soll Dir nur zeigen, wie ich den ersten Satz verstehe.
Es folgen witzige Episoden aus seinen Geschichten mit Frauen. Die pure Vernunft kritisiert sie.

brehb hat geschrieben:PS.: Ich liebe Dich
PPS.: Wir haben heute um drei einen Termin beim Friseur. Würdest Du auf mich hören und auch einmal meine Wünsche respektieren, der Junge heißt Holger, schaut aus wie ein Engel und hat einen bezaubernden Popo.

Hier kommt für mich die Wende. Das vernünftige Ich hat auch Emotionen, sogar homoerotische triebhafte Fantasien und Wünsche.
Jetzt sind es zwei gleichwertige Ich auf derselben Ebene, die Konflikte haben.

Es grüsst Dich freundlich
der nomade
Benutzeravatar
nomade
 
Beiträge: 63
Registriert: 12.06.2012, 00:35
Blog: Blog ansehen (8)

Re: Liebes Ich...

Beitragvon brehb » 04.07.2012, 21:06

Hallo nomande,

danke, dass du meinen Text nicht nur gelesen sondern auch kommentiert hast.
Und wie schön, dass du das mit Vergnügen und Verständnis getan hast. Das freut den Autor...
Auch wenn ich jetzt etwas ratlos bin: Soll ich das so lassen? Findet man sich leicht rein? Habe ich kein Komma vergessen? Baue ich einen ordentlichen Spannungsbogen? Gibt es Ausdrücke, Redewendungen, Sätze, die ich hinterfragen sollte? Welche? Andere, die gut gelungen sind? Warum? Habe ich Probleme mit der Grammatik? Bin ich zu schnell, zu langsam? Erzähle ich zu viel, zeige ich zu wenig? Wo? Erfülle ich die Kriterien einer Kurzgeschichte? Sind die Dialoge treffend oder hohl? Welche? Stimmt die Dramaturgie? Erkennt man eine Prämisse? Woran? Passt die Pointe...

Ok, das hat viel mit Schreiben zu tun, muss ja nicht sein. Also nochmals herzlichen Dank für deinen Kommentar.

LG brehb
[SigNat] Zu spät. Sich sputen bringst nichts
brehb
 
Beiträge: 2076
Registriert: 01.12.2009, 21:08

Re: Liebes Ich...

Beitragvon Muppes » 05.07.2012, 07:46

Hallo brehb :)
Nachdem ich mir die Geschichte durchlas,
ist mir aufgefallen,dass du an ein paar Stellen
ein Komma vergessen hast,die ich rot eingefärbt habe.

Ansonsten ist sie für mich persönlich gut und flüssig lesbar,und ich würde
sonst nichts verändern wollen.

Endlich herrschte hier einmal ein paar Monate lang nur der alltägliche Wahnsinn, und jetzt das.


dass Du vorige Woche Mammas Bechsteinflügel

War das Mamma mit zwei m beabsichtigt?Wenn nicht,wird es nur mit einem m geschrieben.

Nur, weil Beate Dich ihren „Rubinstein“ genannt hat, nachdem Du ihr ein paar Takte Frühlingsstimmenwalzer vorgeklimpert hast. Wenn da mal keine Hintergedanken mitschwingen. Ewiger Zocker, habe ich gedacht. Genau wie damals, nach der Schule beim Schussfahren mit der blonden Luisa.



Und wie gewonnen, so zerronnen. Luisa nervt, als Ex Nummer eins mit Carla, als Ex Nummer zwei um die Wette, aber Du willst zum dritten Mal.



Ein paar Tage gejault, irgendwann danach gab' s Pizza mit Allem beim Lieblingsitaliener, und dann hast Du Dir den Grind von der Seele gepolkt, wie früher von den zerschundenen Knien, und bist wieder in die Rüstung gestiegen: Auf in den Kampf, die Nächste. Idiot, warum hörst Du nicht auf mich, und warum muss ich in Deiner Haut stecken?



Es gibt Wörter in dem Text,von denen ich leider nicht weiß,welche Bedeutung sie haben:
Sancho Pansa,was ist das?Und,wird es so richtig geschrieben?
Bechsteinflügel,was sind das?
Wäre schön dazu eine nähere Erläuerung zu bekommen :)


Ob die Grammatik so vollkommen ist Ordnung ist,
kann ich nicht beurteilen,
da mir dazu das nötige Wissen fehlt.
Aber ich konnte mich gut in die Geschichte einlesen,
und sie hat mir gefallen.
Das ist doch die Hauptsache,wenn es dem Leser gefällt,oder?
Willst du etwas ändern,dann tu es!
Geht es nicht,dann ändere die Einstellung dazu!
Muppes
 
Beiträge: 240
Registriert: 21.06.2012, 22:33
Wohnort: Nonnweiler
Blog: Blog ansehen (12)

Re: Liebes Ich...

Beitragvon brehb » 06.07.2012, 16:12

Hallo Muppes,

da freue ich mich, dass dir meine Geschichte so gefallen hat, dass du sie sogar kommentiert hast. Gerne nehme ich deine Anregungen zur Interpunktion und Rechtschreibung an.

Und zur Erläuterung:
Sancho Pansa (in spanisch: Sancho Panza) ist eine literarische Figur. Er ist der Diener von Don Quichotte (franz. Schreibweise) im Buch "Don Quixote de la Mancha" von Miguel de Cervantes.
(Jener Don Quichotte, der u. a. vergeblich gegen Windmühlenflügel kämpfte, unterstützt von seinem Diener. Deshalb erscheint er in meinem Text)
http://de.wikipedia.org/wiki/Don_Quijote

Bechstein ist ein Firma, die hochwertige Klaviere und Flügel herstellt.
http://bechstein.com/fluegel-und-klaviere/c-bechstein.html

...und natürlich liegst du richtig: Die Hauptsache (und der Grund warum ich schreibe) ist, dass sich der Leser erfreut.

LG brehb
[SigNat] Zu spät. Sich sputen bringst nichts
brehb
 
Beiträge: 2076
Registriert: 01.12.2009, 21:08

Re: Liebes Ich...

Beitragvon Fredda1002 » 06.05.2014, 16:09

Hi Brehb.

Ich habe nur eine Anmerkung zu deinem Text:
Cello schreibt man ohne h (nicht Chello).
Ich bin nicht die, von der du denkst, dass ich denke, ich sei sie.
Nichts ist umsonst, weil du dir den Sinn schaffen kannst.
Fredda1002
 
Beiträge: 41
Registriert: 29.04.2014, 16:13

Re: Liebes Ich...

Beitragvon brehb » 07.05.2014, 11:56

Hallo Fredda,

da steht jetzt schon... monatelang Chello und keiner merkt das.
Gut, dass dir das aufgefallen ist. Danke (Auch wenn ich fürchte, dass die Moderation auch diesen Kommi für zu wenig ausführlich oder für zu wenig konstruktiv halten wird) :wink:

LG brehb
[SigNat] Zu spät. Sich sputen bringst nichts
brehb
 
Beiträge: 2076
Registriert: 01.12.2009, 21:08

Re: Liebes Ich...

Beitragvon Rala » 05.08.2014, 15:06

Hey brehb!

Der Informationsgehalt ist für eine Kurzgeschichte angemessen. Von einem Spannungsbogen kann man allerdings nicht sprechen. Den brauchst du aber auch gar nicht, da du weniger Handlung erzählst als dass du ein Bild vor dem Leser ausbreitest, das vor Aphorismen und Witz nur so strotzt. Jeder Satz macht einfach Spaß, vom ersten bis zum letzten.

Ich habe noch ein paar Sätze herausgegriffen, die mir am meisten gefallen haben:

brehb hat geschrieben:...bist Du jetzt total meschugge? Endlich herrschte hier einmal ein paar Monate lang nur der alltägliche Wahnsinn, und jetzt das


Da würde ein Ausrufungszeichen besser passen, finde ich. Der Punkt nimmt dem Einstieg die Dynamik. Hingegen passt der Punkt am Ende des nächsten Satzes, mit dem du erst mal in ruhigere Gewässer lenkst. Das liest sich ziemlich gut :D

brehb hat geschrieben:Aber der Herr möchte nochmals aufrüsten, in die Arena reiten, Lorbeer ernten. Als hätte er nicht genug. Und weil ihm sein innerer Sancho Pansa nicht ausreichend glänzt, muss es zusätzlich diese Schillerlocke sein, diese auf Stilettos daherlaufende Worthülse Beate, die er plötzlich ehelichen will.


Du kannst unglaublich tolle Bilder malen! Das mit mit Sancho Pansa, der Arena und den Lorbeeren ist tief romantisch, was du mit der Schillerlocke und den Stiletts gekonnt brichst und so zwei verschiedene Emotionen aufeinander krachen lässt. Finde ich super.

brehb hat geschrieben:Wenn ich so an mir runter schaue


Das ist das einzige Mal, dass du von dir in der ersten Person sprichst. Sonst nutzt du die Zweite. Ich würde in der zweiten Person bleiben, um es einheitlich zu lassen.

brehb hat geschrieben:„Alter ist doch nur ein flüchtiger Wert im Koordinatensystems des Lebens“


Ein wunderschöner Aphorismus. Wenn du dir den selbst ausgedacht hast (davon gehe ich mal aus), dann Hut ab!

brehb hat geschrieben:Ich flüstere noch hinter der Hand: Ehevertrag, denk daran, Du musst einen Ehevertrag aufsetzen lassen. Und was tust Du? Machst aus meinem vorsichtigen Flüstern ein dröhnendes Lachen, breitest die Arme aus, als wollest Du die Welt segnen und röhrst:


Der Satz hat mir besonders gut gefallen. Man kann sich die Situation richtig gut vorstellen und kann deshalb gar nicht anders, als zu lachen oder wenigstens zu grinsen :D.

brehb hat geschrieben:PS.: Ich liebe Dich
PPS.: Wir haben heute um drei einen Termin beim Friseur. Würdest Du auf mich hören und auch einmal meine Wünsche respektieren, der Junge heißt Holger, schaut aus wie ein Engel und hat einen bezaubernden Popo.


Mit diesem Schluss hast du noch mal auf den Punkt getroffen, um was es geht. Die Pointe ist gelungen. Du entlarvst damit den ewigen Kampf des hier beschriebenen Ichs in seiner eigenen Unbeständigkeit. Alles, was er für seine Frauen getan hat, was er ihnen vorwirft, muss er auf sich selbst beziehen. Er ist nicht der Vernünftige Ehemann, der zur Absicherung einen Ehevertrag aufsetzt und dem die Frauen aus reiner Boshaftigkeit weglaufen.Er ist der Zocket, wie du ja auch geschrieben hast, der einfach alles ausprobiert, durch Krisen geht, aber in der Krise schon die nächste Versuchung um die Ecke blitzen sieht.
Rala
 
Beiträge: 16
Registriert: 31.08.2012, 14:34

Re: Liebes Ich...

Beitragvon brehb » 17.08.2014, 16:10

Hallo Rala,

danke, dass du meinen Text gelesen und kommentiert hast. Und wenn du schmunzeln musstest, um so besser.

Deine Anregungen lasse ich gerne einfließen.

LG brehb
[SigNat] Zu spät. Sich sputen bringst nichts
brehb
 
Beiträge: 2076
Registriert: 01.12.2009, 21:08

Re: Liebes Ich...

Beitragvon xena14 » 19.06.2015, 11:34

Hallo! Ich habe deine kleine Geschichte sehr genossen. Vor allem, weil es mit so einer erfrischenden Anspielung auf Bisexualität endete, ohne diese groß zu thematisieren oder zu erklären. Sie ist halt da und will mit dir reden und scheinbar hat der eine Teil einen objektiveren Blick auf die Frauenjagd seines Alter Egos, als es selbst. Ich frage mich jetzt, ob der weiblich fokussierte Ich-Teil dem männlich orientierten genauso offen gegenübersteht, wie umgekehrt oder sich absichtlich auf Frauenjagd begibt, um "den Anderen" zu ärgern.
Auf in den Kampf, die Nächste. Idiot, warum hörst Du nicht auf mich und warum muss ich in Deiner Haut stecken?

Das würde auch die Monologform noch einmal unterstützen. "Lieber ein Brief, den er ganz lesen muss, als eine Unterhaltung, in der er nach der Hälfte wegschaltet". Jetzt wo ich darüber nachdenke, bin ich mir gar nicht mehr so sicher, ob ich einfach davon ausgehen soll, dass das Ichfragment, dass den Brief schreibt, wirklich unbedingt den schwulen Teil repräsentieren muss. Es kann natürlich auch einfach die rationale Seite des lyrischen Ichs sein, die sehr klar erkennt, dass der Frisör um einiges weniger Scherereien machen und um einiges besser passen würde, als die zuvor genannte Dame. Das würde auch ganz gut erklären, dass das lyrische Ich sich selbst dazu rät, einen Ehevertrag aufzusetzen...oder es geht doch einfach nur etwas rationaler damit um, weil es nicht an der Frau interessiert ist.
Aber ich spreche gerade hauptsächlich vom Schlussabsatz. Ich weiß nicht, wie alt das LI wirklich ist, aber für mich hört sich sein gebahren ganz nach einer Midlifecrisis an, eine Vermutung, die durch die Anspielung auf das Alter der Person noch unterstützt wird. Ich mag die Vorstellung, wie er seinen Flügel (sein Klavier?) rot anstreicht und gleichzeitig innerlich den Kopf schüttelt, über das was er tut. Und muss dem Briefeschreiber Recht geben: Sonderlich gut scheint sein Frauengeschmack wirklich nicht zu sein.

„Ach Schnulli, wir könnten doch auch ein paar Tage nach Davos fahren, die Heubecks waren ja sooo begeistert“. Schnulli nennt die uns. „Die Atmosphäre da haut mich bestimmt um“. Na wenn schon. Dabei dachte ich immer, Atmosphäre wäre das, was man im Autoreifen hat.


So viel zum Thema. Der Autoreifensatz lässt mich lächeln. Ein kleinerer Vorschlag: Wie wäre es, wenn sie sagen würde, dass die Atmosphäre ihn umhauen wird und nicht sie selbst, damit er überzeugt mit ihr in den Urlaub fährt? Das würde mir die Aussage plausibler machen und ansonsten nichts an dem Absatz verändern.

So, das wars erst einmal von mir.
Fals du übrigens jemals Lust bekommst, noch einen weiteren Abschnitt aus dem Leben des Ichs in einem zweiten Brief zu beschreiben...also da hätte ich nichts dagegen...
Viele Grüße!
"Wissen ist Nacht"
Professor Nachtigaller
xena14
 
Beiträge: 15
Registriert: 27.11.2011, 21:38
Blog: Blog ansehen (2)

Re: Liebes Ich...

Beitragvon brehb » 19.06.2015, 12:55

Hallo xena14,

danke für deinen ausführlichen Kommentar. Wenn dich der Text zum Nachdenken anregen konnte, dann erfüllt er seinen Zweck.

Deine Anregung übernehme ich gerne.

LG brehb
[SigNat] Zu spät. Sich sputen bringst nichts
brehb
 
Beiträge: 2076
Registriert: 01.12.2009, 21:08


Zurück zu Lustiges

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste