Lovrix beim Einsiedler - ein Elfenmärchen 7/17

Märchen, Fabeln, Kindergeschichten

Lovrix beim Einsiedler - ein Elfenmärchen 7/17

 
Der Einsiedler nahm seinen Pilzkorb, legte ein Messer hinein. Lovrix bekam einen Korb für die Beeren. Sie mussten nicht lange laufen und schon leuchteten ihnen Walderdbeeren entgegen. Lovrix pflückte sie während der Einsiedler sich nach Kräutern umsah. Ein kleiner Hase kam angehoppelt und blickte lauschend zu ihnen herüber.
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„Hallo Einsiedler pflücke nicht alle Kräuter, ich will auch noch welche fressen.“
„Keine Angst, es bleiben genug für dich.“
Der Elfenjunge bückte sich und streichelte den Hasen. „Grüße bitte die Sonnenvergissmeinnicht Blume von mir.“
„Das werde ich tun“, sagte der Hase und hoppelte davon.
Am Weg sah Lovrix zwei Boviste. Er kniete sich davor. Es machte puff und schwarzes Pulver stiebte heraus. „Du hast ja eine schwarze Nase“, lachte der Einsiedler. Und der kleine Gnom, der die Boviste hatte platzen lassen, kugelte vor Freude auf der Wiese herum. Der Junge putzte sich die Nase. Dann kamen sie zu einem Himbeerstrauch. Die Beeren schmeckten herrlich süß. Lovrix pflückte auch welche in den Korb. Er legte sie neben die Erdbeeren. Heidelbeeren fand er später auch noch welche.
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Der Einsiedler hatte sich inzwischen im Wald umgesehen. Nun kam er zurück. In seinem Korb lagen viele Kräuter, Steinpilze, Maronen und Rotkappen. Pilze kannte Lovrix schon, die Oma hatte ihn immer einmal mitgenommen. „Einsiedler, was sind das für Kräuter, die du gefunden hast?“
"Komm her und rieche an ihnen. Einige wirst du am Geruch erkennen." Lovrix nahm ein Blatt und rieb es zwischen den Fingern. "Oh, das riecht ja wie Kaugummi, das ist sicher Pfefferminze." "Riech einmal das hier", sagte der Einsiedler. "Es riecht wie Waldmeisterlimonade."
"Hast Recht. Das ist auch Waldmeister. Davon mische ich auch etwas unter den Tee für den Winter."
"Und was ist das hier?" "Johanniskraut, daraus mache ich die Tinktur, die ich auch dem Eichhörnchen aufgeträufelt habe. Und hier sind Salbei und Oregano. Salbei kommt zum Tee. Oregano gibt ein gutes Gewürz für die Suppe."
Es rauschte und ein zischendes etwas landet zwischen den Bäumen. Fast vor Lovrix’ Füßen. „Hoppla“, rief der Einsiedler, "wen haben wir denn da?" Lovrix sah noch mal genau hin. Das Tier war etwa so groß wie ein Schwan. Es hatte drei Köpfe und auf seinem Rücken saß ein Gnom. "Ups", sagte der Gnom und blickte sie ganz vergnügt an. "Wir mussten notlanden. Meinem Drachen ist das Futter ausgegangen. Er muss erst einmal Beeren und Pilze tanken, dann können wir weiterfliegen.“
„Na da wünschen wir guten Flug" und zu Lovrix sagte der Einsiedler: "Komm, wir gehen zur Höhle und bereiten das Mittagessen zu. Nach dem Essen will ich mit dir zur Drachenerzhöhle gehen."

von Einsiedler

Re: Lovrix beim Einsiedler - ein Elfenmärchen 8/18

 
So, ich werde es einmal hier versuchen!

Bevor sie losgingen, gaben sie dem Eichhörnchen noch ein paar Nüsse in
die Tasche.

Besser: Bevor sie sich auf den Weg machten

Ein kleiner Hase hoppelte heran, hielt an und richtete sich auf.

Vielleicht statt hielt an blieb stehen oder hielt inne

Lauschend blickte er herüber, vorsichtig wie er war merkte er sehr bald, dass er sich nicht fürchten muss.

musste (wieso hast du so Probleme mit den Zeiten?)

Der Krug war schon halb gefüllt und sie gingen erst mal weiter.

Der Satz gefällt mir nicht so, vor allem das sie gingen erst einmal weiter! Überleg mal, was stattdessen besser passen könnte. Außerdem einmal!

Dann kamen sie an einen Himbeerstrauch, von ihm aßen sie gleich welche.

Sie aßen zwei Himbersträucher vom Himberstrauch? :?


die Ahne hatte ihn immer mal mitgenommen.

Hat "die Ahne" denn keinen Namen? Ansonsten, schreib das nicht so oft.

Doch mit Kräutern wusste er noch nicht so richtig bescheid und fraget den Einsiedler, was er für welche gefunden hat.

1. fragte
2. hatte


Lovrix nahm ein Blatt, rieb es zwischen den Fingern.

und rieb es zwischen den Fingern

"Hast Recht, das ist auch Waldmeister, davon mische ich auch was unter den Tee für den Winter."

Hast recht, etwas

Während sie sich noch über die Kräuter unterhielten rauschte es in der Luft und ein zischendes etwas landet zwischen den Bäumen, fast vor lovrix Füßen.

1.über die Kräuter unterhielten, rauschte es...
2.landete
3.Lovrix'

Er guckt das eigenartige Tier ganz verdutzt an.

guckte aber noch besser finde ich sah bzw. starrte

Lovrix sah noch mal genau hin.

einmal

dann können wir weiter fliegen

weiterfliegen

Nach dem Essen wollen wir ja zur Drachenerzhöhle gehen."

Das ja würde ich weglassen

Wieder nichts mit Schatz des Urahnen, wie lange soll ich denn noch warten und geduldig sein? dachte Lovrix und trottete dem Einsiedler hinterher.

"Wieder nichts mit dem Schatz des Urahnen, wie lange soll ich denn noch warten und geduldig sein?", dachte Lovrix...

So, das war's erst einmal! Hoffe, du kannst etwas damit anfangen!

Viele liebe Grüße

Tintenkiller

von Tintenkiller

Re: Lovrix beim Einsiedler - ein Elfenmärchen 7/17

 
Hi Tintenkiller,

ein Glück, dass es Dir Freude macht mir auf die Sprünge zu helfen und ich bin dir dankbar, dass du es tust. Denn nun bin ich auch übereugt, dass es doch ein Kinderbuch und hoffentlich ein Gutes wird.
Bevor sie sich auf den Weg machten
Als ich in die Schule ging, versuchte man uns beizubringen, die Worte "tut und machen" möglichst wenig zu verwenden - aber mal sehen, ich werde schon was draus machen...

Sie aßen natürlich Himbeeren und nicht die Sträucher, aber hast Recht, da muss ich was ändern.
"die Ahne - der Ahne" - hier bin ich wahrscheinlich schon schwabengeschädigt, hier wird so geredet. da geht der 6jährige mal schnell zur Ahne und nicht zu Oma Gertrud...
Aber die Idee Namen zu erfinden ist auch gut.

Liebe Grüße vom Einsiedler

von Einsiedler

Re: Lovrix beim Einsiedler - ein Elfenmärchen 7/17

 
Nun fehlen nur noch 10, aber immerhin, die 7 ist schon neu und jetzt zu lesen.

Liebe Grüße vom Einsiedler aus dem verschneiten Wald.

von Einsiedler

Re: Lovrix beim Einsiedler - ein Elfenmärchen 7/17

 
Hallo Einsiedler,
ich hinke etwas hinterher, aber ich war zwischendurch krank und habe keinen Internetanschluss zu Hause. Hier meine Korrekturen und Vorschläge für den 7. Teil.
Du beschreibst recht gut, was die beiden im Wald machen aber, sei mir nicht böse,
es wirkt etwas langweilig, zumindest für mich. Es haut mich nicht vom Hocker, dass sie
Beeren und Kräuter finden und erfahren, wozu die gut sind.
Meiner Meinung hättest du die Sache mit dem geplatzten Bovist noch mehr ausbauen sollen.
Dass der Gnom, der Schlingel sich auf der Wiese herumkugelt, finde ich gut. Das können sich Kinder wiederum gut vorstellen.
Und die Geschichte mit dem Drachen-Schwan hätte ich auf alle Fälle mehr ausgebaut.
Warum reitet der Gnom auf dem Drachen? Wohin sind sie unterwegs? Warum?
Wie reagiert Lovrix auf dieses Tier? Was sind seine Gefühle, seine Gedanken?
Ich denke, es müsste etwas mehr Bewegung in die Geschichte kommen. Ich hoffe, du verstehst mich?
Liebe Grüße
Ibelieve

Lovrix beim Einsiedler 7. Teil

Der Einsiedler nahm seinen Pilzkorb (und) legte ein Messer hinein. Lovrix bekam einen Korb für die Beeren. Sie mussten nicht lange laufen und schon leuchteten ihnen Walderdbeeren entgegen. Lovrix pflückte sie (,) während der Einsiedler sich nach Kräutern umsah. Ein kleiner Hase kam angehoppelt und blickte lauschend zu ihnen herüber.
(„lauschend blickte“ gefällt mir nicht so gut, das passt irgendwie nicht zusammen. Ich würde das lauschend einfach weglassen.)

„Hallo Einsiedler (,) pflücke nicht alle Kräuter, ich will auch noch welche fressen (!)“
„Keine Angst, es bleiben genug für dich (übrig).“
Der Elfenjunge bückte sich und streichelte den Hasen.
„Grüße bitte die Sonnenvergissmeinnicht Blume von mir.“
„Das werde ich tun“, sagte der Hase und hoppelte (hüpfte,sprang) davon.
Am Weg sah Lovrix zwei Boviste. Er kniete sich davor. Es machte („Puff“) und schwarzes Pulver stiebte (stob) heraus.
„Du hast ja eine schwarze Nase“, lachte der Einsiedler.
Und der kleine Gnom, der die Boviste hatte platzen lassen, kugelte vor Freude auf der Wiese herum. Der Junge putzte sich die Nase.
Dann kamen sie zu einem Himbeerstrauch. Die Beeren schmeckten herrlich süß. Lovrix pflückte auch welche (einige) in den Korb. Er legte sie neben die Erdbeeren. Heidelbeeren fand er später auch noch welche. (Später fanden sie auch noch Heidelbeeren)

Der Einsiedler hatte sich inzwischen im Wald umgesehen. Nun (Nach einer Weile, nach kurzer Zeit) kam er zurück. In seinem Korb lagen viele Kräuter, Steinpilze, Maronen und Rotkappen. Pilze kannte Lovrix schon, (denn) die Oma hatte ihn (immer einmal --- das widerspricht sich, entweder immer oder einmal) mitgenommen.
„Einsiedler, was sind das für Kräuter, die du gefunden hast?“
"Komm her und rieche an ihnen. Einige wirst du am Geruch erkennen."
Lovrix nahm ein Blatt und rieb es zwischen den Fingern.
"Oh, das riecht ja wie Kaugummi, das ist sicher Pfefferminze."
"Riech (schnüffel) einmal das hier (an diesem)", sagte der Einsiedler. "Es riecht (duftet) wie Waldmeisterlimonade."
(dreimal riecht hintereinander ist zuviel! Vorschlag: schnüffeln oder duften)
"Hast Recht. Das ist auch Waldmeister. Davon mische ich auch etwas unter den Tee für den Winter."
"Und was ist das hier?"
"Johanniskraut, daraus mache ich die Tinktur, die ich auch dem Eichhörnchen (Worauf?) aufgeträufelt habe. Und hier sind (ist) Salbei, (das zum Tee kommt) und Oregano, (das ein gutes Gewürz für die Suppe ist). (Salbei kommt zum Tee. Oregano gibt ein gutes Gewürz für die Suppe." )
Es rauschte und ein zischendes etwas landet zwischen den Bäumen. Fast vor Lovrix’ Füßen.
(Plötzlich rauschte es von oben und etwas Zischendes landete zwischen den Bäumen fast Lovrix’ Füßen.)
„Hoppla“, rief der Einsiedler, "wen haben wir denn da?"
Lovrix sah noch mal genau hin. Das Tier war etwa so groß wie ein Schwan. (Aber) Es hatte drei Köpfe und auf seinem Rücken saß ein Gnom.
"Ups", sagte der Gnom und blickte sie ganz vergnügt an (, "wir) mussten notlanden. Meinem Drachen ist das Futter ausgegangen. Er muss erst einmal Beeren und Pilze tanken, dann können wir weiterfliegen.“
„Na da wünschen wir (weiterhin) guten Flug" (, lachte der Einsiedler.)
und zu Lovrix sagte der Einsiedler (Anschließend wandte er sich an Lovrix und schlug vor: "Komm, wir gehen zur Höhle und bereiten das Mittagessen zu. (Danach) Nach dem Essen will ich mit dir zur Drachenerzhöhle gehen."

von Ibelieve

Re: Lovrix beim Einsiedler - ein Elfenmärchen 7/17

 
Hallo Ibelieve,

danke für deine Mühe. Da kommt ja auch richtig Arbeit auf mich zu und ich freue mich schon, deine Anregungen umsetzen zu können.

Kommt zum Tee...
Hast Recht, wer das liest kann sich nicht vorstellen, dass diese Kräuter alle zu meinem Tee kommen, den ich im Sommer für den Winter sammle.
So ist es, wenn man weiß was man will, aber nicht darüber nachdenkt wie es beim Leser ankommt.

etwas Zischendes...
klingt logischer aber mir gefällt das zischende etwas *grins*

Nun hüpfe ich zum nächsten und freue mich auf deine super Anregungen und die Korrekturen.

Liebe Grüße vom Einsiedler

von Einsiedler

Re: Lovrix beim Einsiedler - ein Elfenmärchen 7/17

 
Hey Einsiedler

Beide Teile 5 und 6 habe ich gelesen und ich kann nichts speziell dran rumkriteln:-) Sie sind nach wie vor sehr schön beschrieben.
Also stürze ich mich wieder auf diesen Teil. Und im gleichen Zuge auf Teil 8, hoffe das ist ok für Dich.

"Oh, das riecht ja wie Kaugummi, das ist sicher Pfefferminze."

Das war - Autsch! Wo kommt denn in dieser ganzen Natur-Geschichte Kaugummie her? Also wenn, und selbst das würde ich vermeiden, der Schreiber den Kindern erklären würde, das Pfefferminze wie Kaugummie riecht, dann ok. Aber das Lovrix das auch noch sagt? Das würde ich ändern:-) Hoffe Du nimmst mir das nicht übel.
Kinder kennen doch Pfefferminze auch vom Tee, denke ich.

Ansonsten finde ich die Geschichte wirkt gerade ein bisschen ziellos. Ich bin noch nicht viel weiter, daher weiß ich nicht, ob sie den Dreh wieder kriegt. Die beiden Essen in Teil 8 das dritte Mal in Folge und dazwischen passiert nicht wirklich was von Bedeutung. So zumindest ist der Eindruck für mich beim Lesen.
Vielleicht wenn Du das eine oder andere Erlebnis nur ein wenig mehr ausbaust, etwas Gefühl einhauchst. Hat Lovrix schonmal einen Gnom auf einem Drachen gesehen? Kennt er sich selber nicht mit Kräutern aus? Will er überhaupt andere heilen können?

Und noch eine kleine Anmerkung: ich würde vom Lesefluss her das Wort Uropa streichen und Urgroßvater nehmen, klingt in meinen Ohren passender:-)

Was ich super finde, sind eigentlich die ganzen Erklärungen zu Steinen und Kräutern, die gefallen mir nach wie vor gut und ich glaube sowas interessiert auch Kinder sehr. Die Idee mit dem Minidrachen, der Futter braucht ist niedlich und sollte mehr ausgebaut werden, meiner Ansicht nach.

ich hoffe du nimmst mir meinen Kommentar nicht übel
und er ist trotzdem hilfreich für dich

liebe Grüße
Susu

von Susu

Re: Lovrix beim Einsiedler - ein Elfenmärchen 7/17

 
Hallo Susu,

was sollte ich dir übel nehmen? Du sagst deine ehrliche Meinung, teilst deine Eindrücke mit und ich bin dir dankbar dafür, denn es soll ja ein richtig gutes Kinderbuch werden. Um das zu erreichen muss ich schon einmal Kritik einstecken. Und wenn ich anderer Meinung bin, dann sage ich es auch.
Grundsätzlich kann ich schon einmal sagen, dass deine konstruktive Kritik dazu geführt hat, dass ich den Zusatz "ein Elfenmärchen" im Titel weglassen werde. Elfen bleiben die beiden trotzdem und lovrix wird möglicherweise zu einem Halbelfen. Auf diese Weise ist er den Menschen ähnlich. Wie ich es rüber bringe, weiß ich noch nicht, aber du merkst schon, dass sich der Inhalt stark verändern wird.
Dass viel gegessen wird, wurde an anderen Stellen auch schon angemerkt, ich nehme es mir zu Herzen. Allerdings vermute ich, wenn die beiden drei Tage nichts essen, fragt der nächste, ob sie verhungert sind :D
Da es, wenn überhaupt, ein modernes Märchen ist, dachte ich kann es nicht schaden wenn Kaugummi darin vorkommt. Damit können Kinder, welche Cola und Fanta trinken, sicher mehr anfangen als mit Pfefferminztee auf den sie ja hin geführt werden sollen. Meine Erfahrung ist, dass in Familien wo abends Tee getrunken wird, roter Tee, aber kaum Pfefferminze getrunken wird. Nicht einmal dort, wo Pfefferminze und Zitronenmelisse im Garten wächst...
Für Kinder, die nicht wissen was ein Urgroßvater ist und damit die Bezeichnung nicht so oft vorkommt, sage ich ab und zu Uropa. Ursprünglich hatte ich Urahne stehen, doch das ist wahrscheinlich nur in Schwaben noch geläufig.
Dass du den Versuch Kindern Pflanzen und Minerale nahe zu bringen gut findest, freut mich. Dieses zu tun ist ein wichtiger Gedanke, wieso ich das Buch begonnen habe. Leider habe ich noch kein Echo von Kindern, die das Buch in seiner ersten Fassung, besitzen.

Liebe Grüße vom Einsiedler

von Einsiedler