(Märch|Krimi|Roman) Prolog

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(Märch|Krimi|Roman) Prolog

Beitragvon Arya007 » 22.09.2015, 15:48

Hey Leute,
hier ist erst mal der Prolog für meinen Roman. Der Titel war leider zu lang, denn er lautet "Das Leben ist eine Gutenachtgeschichte" An alle die von den Tags verwirrt wurden, es geht im Groben um zwei Schwestern, die sich alles Erlebte in ihren Gutenachtgeschichten erzählen. Das haben sie von einer alten Frau aus der Nachbarschaft gelernt. Und als diese dann stirbt finden die Beiden heraus, dass die alte Frau einen Sohn hat. Er ist total verrückt und will die Beiden umbringen, weil sie das ganze Geld seiner Mutter geerbt haben. Hoffe das klingt nicht zu durchgeknallt :girl:
Hier der Prolog

Eigentlich steht es mir nicht zu, diese Geschichte zu erzählen.
Und ich will auf keinen Fall den Eindruck erwecken, dass ich bloß, weil ich sie erzähle, eine wichtige Rolle in ihr spielen würde.
Im Gegenteil, nur durch einen Zufall wurde ich Zeugin des Geschehens. Aber ich bin wohl im Moment die Einzige, die in der Lage ist, von den Geschehnissen zu berichten.
Alle sind fort, bis auf den Hund, der wedelt fröhlich mit dem Schwanz, als ob nichts gewesen wäre.
Dabei hat alles so harmlos angefangen ...mit Gutenachtgeschichten.
Aber ich möchte nicht vorgreifen.
Die beiden Schwestern, um die es geht, sind auf der Flucht, wahrscheinlich längst schon tot.
Wobei noch ein bisschen Hoffnung besteht, dass ich sie lebend wiedersehen werde, was man von dem rothaarigen Mädchen nicht mehr behaupten kann.
Ich bin Nina und das ist nicht meine Geschichte.
Es ist die Geschichte von Fibi und Silver und sie soll einen Titel tragen, der beiden gerecht wird, denn sie hätten wahrhaftig etwas besseres verdient, als das was ihnen letztendlich zustieß.
Als wir loszogen um die Rothaarige zu retten, hatte ich Fibi versprochen, das Buch, ein Geschenk für ihre Schwester, nicht zu lesen. Aber ich konnte es mir nicht verkneifen. Deshalb kann ich nun auch davon berichten, was sich zugetragen hat, bevor ich den Beiden begegnet bin.
So viel sei verraten: Egal was auch passierte, die beiden haben die Hoffnung niemals aufgegeben. Und auch wenn es an dieser Stelle eher einem schlechten Scherz ähnelt, scheinen mir doch Fibis Worte der passende Titel für die Geschichte der Beiden zu sein. „Was auch immer passiert“, hatte sie auf die erste Seite ihre Buches für Silver geschrieben, „Ich möchte, dass du eins nicht vergisst: Das Leben ist eine Gutenachtgeschichte!“

Hier zum Nachlesen die unbearbeitete Version, in einen Spoiler verpackt :D
Spoiler: Anzeigen
Eigentlich steht es mir nicht zu diese Geschichte zu erzählen. Und ich will auf keinen Fall den Eindruck erwecken, dass ich nur, weil ich sie erzähle und niemand anderes, eine Wichtige Rolle in ihr spielen würde.
Im Gegenteil, ich wurde nur durch eine Zufall Zeugin des Geschehens. Und doch bin ich wohl im Moment die Einzige, die in der Lage ist von den Geschehnissen zu berichten.
Die beiden Schwestern um die es eigentlich geht, sind auf der Flucht, wahrscheinlich sogar schon tot.
Wobei noch ein bisschen Hoffnung besteht, dass ich sie lebendig wiedersehen werde, was man von dem rothaarigen Mädchen wohl nicht mehr behaupten kann.
Wie gesagt im Moment bin ich die letzte Überbliebene, bis auf den Hund vielleicht. Der wedelt fröhlich mit dem Schwanz, als ob nichts gewesen wäre.
Aber ich möchte nicht vorweg greifen.
Ich bin Nina und das ist nicht meine Geschichte.
Es ist die Geschichte von Fibi und Silver.
Und sie soll einen Titel tragen, der Beiden gerecht wird, denn falls sie noch nicht tot sind werden sie es bald sein.
Ich hatte Fibi versprochen das Buch nicht anzusehen, bevor wir losgingen um die Rothaarige zu befreien, doch einen Blick auf die erste Seite konnte ich mir dennoch nicht verkneifen.
„Was auch immer passiert“, schrieb sie. „Ich möchte , dass du eins nicht vergisst: Das Leben ist eine Gutenachtgeschichte!“
Und auch wenn das nach den Geschehnissen eher wie ein schlechter Scherz anhört, soll dieses Buch so heißen.
In diesem Sinne, das Leben ist eine Gutenachtgeschichte!

PPPS: Das ist kein echter Spoiler sondern wie gesagt die alte Version. Ich krieg das mit der Technik einfach nicht auf die Reihe :XD:
LG Arya :wink:
Zuletzt geändert von Arya007 am 24.10.2015, 10:51, insgesamt 8-mal geändert.
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Re: (Märch|Krimi|Roman) Prolog

Beitragvon Bastet » 22.09.2015, 18:18

Hallo Arya,

dann mache ich mal den Anfang.

Deine Idee finde ich interessant und ich würde das Buch bestimmt lesen wollen, wenn ich es in der Buchhandlung sehe und den Klappentext lese.

Arya007 hat geschrieben:Und ich will auf keinen Fall den Eindruck erwecken, dass ich nur, weil ich sie erzähle und niemand anderes, eine wichtige Rolle in ihr spielen würde.


Dieser Teil ...und niemand anderes... finde ich in dem Fall überflüssig, denn es klingt dadurch ein bisschen verdreht. Besser wäre meiner Meinung nach: Und ich will auf keinen Fall den Eindruck erwecken, dass ich, nur weil ich sie erzähle, eine wichtige Rolle in ihr spielen würde.

Arya007 hat geschrieben:Die beiden Schwestern um die es eigentlich geht, sind auf der Flucht, wahrscheinlich sogar schon tot.
Wobei noch ein bisschen Hoffnung besteht, dass ich sie lebendig wiedersehen werde, was man von dem rothaarigen Mädchen wohl nicht mehr behaupten kann.


Das klingt sehr vielversprechend und es weckt meine Neugier, was mit den Schwestern und dem rothaarigen Mädchen geschehen ist. :D

Arya007 hat geschrieben:Wie gesagt im Moment bin ich die letzte Überbliebene.
Bis auf den Hund vielleicht. Der wedelt fröhlich mit dem Schwanz, als ob nichts gewesen wäre.
Aber ich möchte nicht vorweg greifen.
Ich bin Nina und das ist nicht meine Geschichte.


Du hast nun zum dritten Mal erwähnt, dass dies nicht die Geschichte der Erzählerin ist. Den Satz "Wie gesagt im Moment bin ich die letzte Überbliebene." würde ich streichen und das mit dem Hund am Anfang erwähnen, wenn du das erste Mal sagst, dass kein Anderer mehr diese Geschichte erzählen kann.

Arya007 hat geschrieben:In diesem Sinne, das Leben ist eine Gutenachtgeschichte!


Dieser kurze Bezug auf den Titel finde ich sehr charmant. :girl:

Arya007 hat geschrieben:Ich weiß er ist ein bisschen kurz, aber ich kam erst nach Beendigung des Romans auf die Idee, dass ein Prolog die Spannung steigern könnte :D


Die Länge finde ich in Ordnung. Ein Prolog ist ja dazu da, den Leser zu fesseln, dass er weiter liest. Das hast du geschafft. :reading: :2thumbs:

LG Bastet.

P.S. Ein kleiner Hinweis (bitte nicht falsch verstehen): Du solltest an deiner Kommasetzung arbeiten. :writing: :sweet:
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Re: (Märch|Krimi|Roman) Prolog

Beitragvon Amilyn » 23.09.2015, 14:08

Hallo Arya,

mir gefällt Dein Prolog wirklich gut. Er ist schön melancholisch und macht mich neugierig auf die Geschichte. Es wird viel angedeutet, aber nicht so anstrengend mysteriös. Ich kann mir gut vorstellen, wie eine ruhige Mädchenstimme den Text vorliest und die Kamera über einen verschneiten Wald schwenkt... Aber ich schweife ab :lol:

Vorneweg von mir auch ein Hinweis zu dem, was Bastet sagte: Es ist etwas schwierig, Deinen Text flüssig zu lesen, weil einige Kommas fehlen (ich halte mich aber hier zurück, die Kommas zu setzen. Es juckt mich zwar etwas in den Fingern, aber ich beschränke mich auf das Inhaltliche :wink: Wenn Du Hilfe brauchst, kannst Du mir gerne bescheid sagen).

Arya007 hat geschrieben:Eigentlich steht es mir nicht zu diese Geschichte zu erzählen.


Ich finde diesen ersten Satz (ganz ehrlich) eine absolute Granate. Ich glaube nicht, dass ich schon mal so einen geilen ersten Satz gelesen habe. Hut ab, ehrlich!

Und ich will auf keinen Fall den Eindruck erwecken, dass ich nur, weil ich sie erzähle und niemand anderes, eine wichtige Rolle in ihr spielen würde.


"und niemand anderes" würde ich auch weglassen. Damit holpert der Satz ein bisschen, was ihn nach dem phantastischen ersten Satz ein bisschen schwächer macht, als er eigentlich ist.

Im Gegenteil, ich wurde nur durch eine Zufall Zeugin des Geschehens.


(...) durch einen Zufall (...)

Ich bin Nina und das ist nicht meine Geschichte.


Auch den Satz finde ich einfach perfekt.

Ich hatte Fibi versprochen das Buch nicht anzusehen, bevor wir losgingen um die Rothaarige zu befreien, aber ich konnte es mir nicht verkneifen.
„Was auch immer passiert“, schrieb sie. „Ich möchte , dass du eins nicht vergisst: Das Leben ist eine Gutenachtgeschichte!“


Nina sagt, dass sie die Geschichte erzählt, aber offenbar hatte Fibi ein Buch, in dem die Geschichte bereits aufgeschrieben wurde... von Fibi? Oder...?
Hier wird es dann doch noch etwas undurchsichtig. Wer erzählt nun die Geschichte, Nina oder Fibi?

Soweit von mir. Also, ich würde gerne mehr von den Mädels lesen :wink:

Viel Erfolg weiterhin mit Deiner Geschichte!
Liebe Grüße!
Katrin
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Re: (Märch|Krimi|Roman) Prolog

Beitragvon Arya007 » 25.09.2015, 17:58

Vielen vielen Dank für die schnellen und hilfreichen Rückmeldungen!

Ich weiß, dass meine Kommasetzung ein Graus ist :oops: und entschuldige mich bei allen, die das beim Lesen gestört habt. Für Tipps in dieser Richtung wäre ich sehr dankbar. :girl:
Bin total baff von diesen positiven Bewertungen und euch riesig dankbar für das tolle Feedback!
Die überarbeitete Version kommt dann wahrscheinlich in ein oder zwei Tagen :writing:

Und liebe Amilyn wenn es nach mir geht wirst du in der Zukunft noch eine Menge von ihnen zu lesen bekommen.
Das mit dem verschneiten Wald kann ich mir übrigens auch gut vorstellen!

Bis Bald eure Arya
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Re: (Märch|Krimi|Roman) Prolog

Beitragvon Ojinaa » 29.09.2015, 09:09

Ich weiß nicht, wo mein erster Kommentar abgeblieben ist, ich versuche es einfach nochmal.

Das mir Wichtigste: Ein Dialog, der nicht schon beim Buchschreiben notwendig ist (für wichtige Infos, für eine Einstimmung, für die Struktur …), ist in der Regel entbehrlich. Tipp: Frag dich, ob das Buch auch verständlich ist, wenn der Prolog fehlt! Ist die Antwort "ja", streiche den Prolog!

Zweitens: Dieser Prolog „schwafelt“. Es gibt viele Worte für sehr wenige Infos. Und diese Wiederholungen ersticken - zusammen mit den Tonfall – auch die Spannung.


Eigentlich steht es mir nicht zuKOMMAdiese Geschichte zu erzählen.

Gut.

Und ich will auf keinen Fall den Eindruck erwecken, dass ich nur, weil ich sie erzähle, eine wichtige Rolle in ihr spielen würde.

Das (keine wichtige Rolle) hätte ich zwar am Buch sicher gemerkt, aber ok.
Was ich gar nicht nachvollziehen kann, ist die Vehemenz mit der das der Ich-Erzähler betont. Zum einen: Wenn er/sie keine wichtige Rolle spielt, dann wird dieser Eindruck nicht entstehen. Zum anderen: Was wäre so fürchterlich, wenn er/sie dieser Eindruck entstünde? Oder meinst du, es wäre schlimm, wenn er/sie den Eindruck erwecken wollte? Warum?

Im Gegenteil, ich wurde nur durch eine Zufall Zeugin des Geschehens. Und doch bin ich wohl im Moment die Einzige, die in der Lage istKOMMA von den Geschehnissen zu berichten.

Das "Und doch" behauptet einen Widerspruch, den es nicht gibt: Für "die Einzige, die erzählen kann" ist es völlig egal, ob man durch Zufall drinsteckte, absichtlich mitmachte, es nur von fern beobachtete oder sonstwie an die Infos kam.

Bis auf den Hund vielleicht, der wedelt fröhlich mit dem SchwanzKOMMA als ob nichts gewesen wäre.

Seit wann können Hunde etwas berichten? Der Schwenk wirkt extrem gewollt neckisch.

Aber ich möchte nicht vorweg greifen.

Es heißt "vorgreifen".
Wo steckt bei "Hund wedelt fröhlich mit dem Schwanz, als wär nichts gewesen" die Gefahr des Vorgreifens?

Die beiden SchwesternKOMMA um die es eigentlich geht, sind auf der Flucht, wahrscheinlich sogar schon tot.
Wobei noch ein bisschen Hoffnung besteht, dass ich sie lebendig wiedersehen werde, was man von dem rothaarigen Mädchen wohl nicht mehr behaupten kann.

Das "wohl" sagt, dass auch sie nur wahrscheinlich tot ist. Wo ist also der Unterschied zu den Schwestern?

Mal zur Spannung: Ja, hier sind ein Haufen Andeutungen gemacht, aber da ich nicht eine der Figuren kenne, interessiert mich das alles nur sehr, sehr mäßig. Jemand ist auf der Flucht? Das kommt jeden Abend im Fernsehen vor und zwar mehrfach. Wahrscheinlich schon tot? Kann man auch ständig sehen und lesen. Was ist an dieser Story anders, dass ich mir noch einen Stoff dieser Art "reinziehen" soll? Nein im Ernst: Deute einen Grund oder einen Anlass oder den ungewöhnlichen Anfang an! Vielleicht so: … vielleicht sogar schon tot. Dabei hatte alles so harmlos angefangen – mit Gutenachgeschichten, um genau zu sein. Aber ich will nicht vorgreifen.

Ich bin Nina und das ist nicht meine Geschichte.

Das sagtest du schon mal. Ok, der Name ist neu, aber alles andere steht oben schon mal mit viel mehr Worten.

Es ist die Geschichte von Fibi und Silver.

Meinst du "Pheobe"? Fibi sieht einerseits verdammt nach Bibi aus und müsste andererseits wohl "Feibei" oder so gesprochen werden.

Und sie soll einen Titel tragen, der Beiden gerecht wird, denn falls sie noch nicht tot sindKOMMA werden sie es bald sein.

beiden
Also besteht die oben behauptete Hoffnung doch nicht. / Die Wiederholung killt die Spannung.

Ich hatte Fibi versprochenKOMMA das Buch, ein Geschenk für ihre Schwester, nicht anzusehen, bevor wir losgingenKOMMA um die Rothaarige zu befreien, aber ich konnte es mir nicht verkneifen.

Moment! Was war "bevor wir losgingen"? Hat sie es da versprochen oder hat sie versprochen, es nicht vor dem Losgehen anzusehen?
Meinst du, das Buch zu lesen? Oder wirklich, es nicht mal anzusehen (also wegzuschauen? nicht auszupacken?)?

So bin ich jetzt in der LageKOMMA auch zu erzählen, wie ihre Geschichte war, bevor sie mich getroffen haben.

… und danach hat sich die Geschichte verändert? Zeitsprung?

„Was auch immer passiert“, schrieb sie auf der ersten Seite. „Ich möchte , dass du eins nicht vergisst: Das Leben ist eine Gutenachtgeschichte!“

Seite, „ich

Und auch wenn sichdas nach den Geschehnissen eher wie ein schlechter Scherz anhört, soll dieses Buch so heißen, weil die Beiden egal, was auch passierteKOMMA nie die Hoffnung aufgegeben haben.

beiden
Was hat "vergiss nicht" und "Gutenachgeschichte" mit "Hoffnung aufgeben" zu tun, dass es mit "weil"koppebar wäre?

In diesem Sinne, das Leben ist eine Gutenachtgeschichte!

Sinne: Das
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Re: (Märch|Krimi|Roman) Prolog

Beitragvon Arya007 » 07.10.2015, 16:09

Hallöchen,
Hab den Text nun, so gut ich konnte, verbessert und hoffentlich alle Kommas gesetzt... :mrgreen:
Der Prolog ist durchaus wichtig für den Verlauf der Geschichte:)
Danke für eure hilfreichen Kommentare
Mich würde jetzt interessieren ob euch der Text so besser gefällt oder ihr noch Verbesserungsvorschläge habt
Lg
Eure Arya
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Re: (Märch|Krimi|Roman) Prolog

Beitragvon Samis » 16.10.2015, 21:57

Hallo ,

Schreibanfängerin? Bitte? Das ist richtig gut! Mit wenigen Ausnahmen liest sich das ausgezeichnet, weckt Neugierde und wirk (zumindest auf mich) recht ausgereift. Hut ab!

Ein paar Kleinigkeiten vielleicht:

Eigentlich steht es mir nicht zu, diese Geschichte zu erzählen.
Und ich will auf keinen Fall den Eindruck erwecken, dass ich nur, weil ich sie erzähle, eine wichtige Rolle in ihr spielen würde.


Ein eigentlich, welches mir nicht übel aufstößt, begegnet mir selten. Hier passt es. Lediglich das Komma hinter nur gehört davor (dass ich,) und will könnte man durch möchte ersetzen.



Im Gegenteil, ich wurde nur durch eine Zufall Zeugin des Geschehens.

Hier würde ich ein kleinwenig umstellen: (Ganz) im Gegenteil, nur durch einen Zufall würde ich Zeugin des Geschehens.



Und doch bin ich wohl im Moment die Einzige, die in der Lage ist, von den Geschehnissen zu berichten.

Und doch könnte durch Dennoch ersetzt werden.



Dabei hat alles so harmlos angefangen ...mit Gutenachtgeschichten.

Ganz anstatt so fände ich besser.



Die beiden Schwestern, um die es eigentlich geht, sind auf der Flucht, wahrscheinlich sogar schon tot.


Hier würde ich mir das eigentlich verkneifen und längst an Stelle von sogar verwenden.

Die beiden Schwestern, um die es geht, sind auf der Flucht, sind wahrscheinlich längst tot.



Wobei noch ein bisschen Hoffnung besteht, dass ich sie lebendig wiedersehen werde, was man von dem rothaarigen Mädchen wohl nicht mehr behaupten kann.

Auch hier würde ich etwas umstellen, raffen und wohl durch eher ersetzen.

Wobei noch ein bisschen Hoffnung besteht, sie lebend wieder zu sehen, was man von dem rothaarigen Mädchen ehe nicht behaupten kann.



Ich bin Nina und das ist nicht meine Geschichte.
Es ist die Geschichte von Fibi und Silver.
Und sie soll einen Titel tragen, der Beiden gerecht wird, denn falls sie noch nicht tot sind werden sie es bald sein.


Diese Sätze würde ich etwas anders zusammenfassen.

Ich bin Nina und das ist nicht meine Geschichte. Gleichermaßen ist es die Geschichte von Fibi und Silver und sie soll einen Titel tragen, der beiden gerecht wird. Denn sollten sie jetzt noch nicht tot sein, werden sie es bald sein.



Ich hatte Fibi versprochen, das Buch, ein Geschenk für ihre Schwester, nicht anzusehen, als wir losgingen um die Rothaarige zu befreien, aber ich konnte es mir nicht verkneifen.

Auch hier könnte ein kleine Umstellung für mehr Ruhe und Verständlichkeit sorgen.

Als wir loszogen, die Rothaarig zu befreien, hatte ich Fibi versprochen, das Buch, ein Geschenk für ihre Schwester, nicht anzusehen. Aber ich konnte es mir nicht verkneifen.



So bin ich jetzt in der Lage, auch zu erzählen, wie ihre Geschichte war, bevor sie mich getroffen haben.

Das klingt im Ganzen ein wenig unschön. Vielleicht so: Daher kann ich heute auch von dem erzählen, was sich zugetragen hat, bevor sie mir begegnet sind.



Und auch wenn sich das nach den Geschehnissen eher wie ein schlechter Scherz anhört, soll dieses Buch so heißen, weil die Beiden egal, was auch passierte nie die Hoffnung aufgegeben haben.

Auch hier möchte ich eine kleine Änderung vorschlagen:

Selbst wenn es sich, nach allem, was geschehen ist, eher nach einem schlechter Scherz anhört, soll das Buch diesen Titel tragen. Denn egal was passierte, die Hoffnung haben die beiden nie aufgegeben.

Das Leben ist eine Gutenachtgeschichte!



Auf in diesem Sinne würde ich ersatzlos verzichten.

Nun ist es doch ein wenig mehr geworden als anfangs gedacht. Dennoch bleibe ich bei meiner Aussage: Mit Anfängerin hat das wenig gemein!

Beste Grüße,
Samis
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Re: (Märch|Krimi|Roman) Prolog

Beitragvon Arya007 » 21.10.2015, 19:53

Erstmal vielen vielen Dank für das Kompliment Samis :oops:
echt nett von dir.
Wenn ich sage ich bin Anfängerin mein ich damit, dass das so ziemlich der Erste Text ist den ich nach diesen Grundschultexten ohne jeglichen Plot usw. geschrieben habe.
Genauso habe ich vom Korrigieren noch keinerlei Ahnung. Tut mir Leid Ojinaa wenn es so aussieht, als würde ich mich nicht bemühen, aber das versuche ich, wirklich!
Ich brüte stundenlang über dem Text und denke über alle Kommentare nach. Es fällt mir aber auch nicht leicht auf alle einzugehen, weil ich manchmal nicht weiß wie ich reagieren soll, bzw was mit dem Kommentar genau gemeint ist :oops:
Eine weitere überarbeitete Version ist jetzt online und ich würde mich wie üblich über Antworten freuen.

(Ein Kommentar ohne Schachtelsätze! Das ist glaub ich der erste überhaupt, den ich geschrieben haben.)

Wie üblich
Liebe Grüße
Eure Arya
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Re: (Märch|Krimi|Roman) Prolog

Beitragvon Samis » 23.10.2015, 10:44

Hallo Arya,

ob nun Anfängerin oder nicht, ich finde den Text nach wie vor gut und gut geschrieben. Da du anmerkst, dass du teils Schwierigkeiten hast, Anmerkungen und Ratschläge der Kommentatoren richtig zu deuten, werde ich von nun an versuchen, meine unmissverständlicher zu formulieren.

Los gehts.

Und ich will auf keinen Fall den Eindruck erwecken, dass ich nur, weil ich sie erzähle, eine wichtige Rolle in ihr spielen würde.

Hier steht das zweite Komma, glaube ich, noch immer an der falschen Stelle. Zudem könntest du in ihr durch darin ersetzen.

Und ich will auf keinen Fall den Eindruck erwecken, dass ich, nur weil ich sie erzähle, eine wichtige Rolle darin spielen würde.



Dennoch bin ich wohl im Moment die Einzige, die in der Lage ist, von den Geschehnissen zu berichten.

Das wohl holpert an dieser Stelle im Satz. So fände ich es runder: Dennoch bin ich im Moment wohl die Einzige, die in der Lage ist, von den Geschehnissen zu berichten.



Dabei hat alles so harmlos angefangen... mit Gutenachtgeschichten.

Der Satz steht da zweimal – Absicht? Versehen?



Die beiden Schwestern, um die es eigentlich geht, sind auf der Flucht, wahrscheinlich längst schon tot.

Hier stört mich das eigentlich noch immer. Ich würde es streichen.



Es ist die Geschichte von Fibi und Silver und sie soll einen Titel tragen, der Beiden gerecht wird, denn falls sie noch nicht tot sind werden sie es bald sein.

Beiden müsste an dieser Stelle klein geschrieben werden, sollte ich mich nicht täuschen. Denn falls ist eine Wiederholung. Jedes der beiden Worte setzt die Aussage in Zweifel. Zudem würde ich aus dem einen langen, zwei Sätze machen: Es ist die Geschichte von Fibi und Silver und sie soll einen Titel tragen, der Beiden gerecht wird. Denn sollten sie jetzt noch nicht tot sein, werden sie es bald sein.



Aufgrund dessen kann ich nun auch davon berichten, was sich zugetragen hat, bevor ich den Beiden begegnet bin.


Aufgrund dessen in Kombination mit berichten hört sich mehr nach einem Zeitungsartikel an, weniger nach einer Erzählung. Und auch hier müsste Beiden klein geschrieben werden, glaube ich.



„Was auch immer passiert“, schrieb sie auf der ersten Seite. „Ich möchte, dass du eins nicht vergisst: Das Leben ist eine Gutenachtgeschichte!“

Das von Fibi Geschriebene würde ich kursiv darstellen, nicht in Anführungszeichen setzten.


So, nun hoffe ich, dass ich mich eindeutig ausgedrückt habe. Verwende davon, was dir richtig erscheint und vergiss der Rest. Bewahre dir den Spaß am Schreiben – darum geht es.

Beste Grüße,
Samis
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Re: (Märch|Krimi|Roman) Prolog

Beitragvon Ojinaa » 23.10.2015, 12:19

Halo Ayra,

sorry, das mit dem „nicht bemühen“ beruhte auf einem Missverständnis: Du schriebst, du hättest den Text überarbeitet, und ich habe nur den alten Text gesehen. Aber jetzt ist der neue ja da und alles ist „schick“.

Ich brüte stundenlang über dem Text und denke über alle Kommentare nach.

Stundenlanges Brüten muss zwar nicht sein, aber jeden Kommentar zu durchdenken (machmal reicht „kurz durchdenken“ ja schon), ist der absolut richtige Ansatz. Und sei es, dass du dir bei dieser oder jener Sache sicherer wirst, es genau so geschrieben zu haben, wie es zu deiner Aussage oder dem gewollten Klang passt.

Es fällt mir aber auch nicht leicht auf alle einzugehen, weil ich manchmal nicht weiß wie ich reagieren soll, bzw. was mit dem Kommentar genau gemeint ist

Du musst nicht auf alle „eingehen“ – ändere es einfach oder eben nicht. Zum Beispiel laufen Vorschläge, nur einfach ein anderes Wort zu benutzen, oft auf reine Geschmacksfragen hinaus. Wenn dir das vorgeschlagene Wort nicht deutlich besser gefällt, nimm es nicht! Ganz einfach.
Anders ist es, wenn Begründungen dazu stehen, dann ist schon besser, genau hinzuschauen, ob man z. B. die Logik bricht oder was auch immer. Manchmal merkt man dadurch, dass man man missverstanden wird – dann muss man es verständlicher formulieren. Und manchmal … Ach was, du findest schon noch das richtige Maß. ;)
Wichtig: Wenn du das Problem, das der Kommentator sieht, nicht verstehst oder erkennst, dann frag nach! Unbedingt! Deine Kritiker kochen auch nur mit Wasser und können mal Unklares schreiben.
Du kannst auch gern andere fragen, ob sie (z. B. bei Samis' Hinweis auf „Beide“/„beide“ - „beide“ ist übrigens richtig) es genauer wissen oder anders sehen.

Nun zur überarbeiten Version. Sie gefällt mir besser, sie ist konzentrierter, wirkt nicht mehr wie der allererste Entwurf.

Eigentlich steht es mir nicht zu, diese Geschichte zu erzählen.

Finde ich noch immer einen coolen ersten Satz.

Und ich will auf keinen Fall den Eindruck erwecken, dass ich nur, weil ich sie erzähle, eine wichtige Rolle in ihr spielen würde.

Das Komma kann dort stehen, kann aber auch gemäß Samis' Vorschlag vor das „nur“ gesetzt werden. Der inhaltliche Unterscheid ist so gering, dass er hier keine Rolle spielt. Deine Version macht das „weil ich es erzähle“ zum Teil der Hauptaussage, die von Samis macht daraus eher eine Ergänzung. Aber schlag dich nicht jetzt schon mit solchen Finessen rum - dazu hast du bei deiner Schreiberlaufbahn noch genug Zeit und Gelegenheit!

Im Gegenteil, nur durch einen Zufall wurde ich Zeugin des Geschehens. Dennoch bin ich wohl im Moment die Einzige, die in der Lage ist, von den Geschehnissen zu berichten.

Feinheit: „nur“ hast du eben schon benutzt.

Das „Dennoch“ ist logisch noch immer nicht richtig. Ob man von Geschehnissen berichten kann, ist unabhängig davon, wie man darüber Kenntnis erlangte. Oder davon, ob man eine wesentliche Rolle darin spielt. Oder berechtigt ist, die Story zu erzählen. Das „dennoch“ wäre ok, wenn „nur Zeuge sein“ das „berichten können“ normalerweise ausschließt oder ausschließen sollte. So wie „Ich kann nicht schreiben, dennoch habe ich einen Roman verfasst.“ oder „Karl May hatte bis dahin noch nie einen Indianer leibhaftig gesehen, dennoch schwadronierte er vor seinem Publikum oft und gern über Erfahrungen, die er mit den Rothäuten gemacht zu haben behauptete.“
Du könntest hier ein „Aber“ benutzen, das sich dann darauf bezieht, dass die Ich-Erzählerin eigentlich nicht berechtigt ist, die Story zu erzählen. „Ich habe nicht das Recht, es zu tun, aber ich bin die Einzige, die es tun kann. Also wer sollte es sonst machen?“ Mit „dennoch“ wäre nur dieser Satz logisch: „Ich habe nicht das Recht, es tun, dennoch tue ich es." (nicht „… dennoch kann ich es tun.“)
Merksatz: Synonyme sind nur sehr, sehr selten vollständig („aber“ und „dennoch“ kann man oft gegeneinander austauschen – aber nicht immer), meistens gibt es doch Unterschiede und sei es nur in Bezug auf einzelne Wendungen.


Alle sind sie fort, bis auf den Hund, der wedelt fröhlich mit dem Schwanz, als ob nichts gewesen wäre. Dabei hat alles so harmlos angefangen... mit Gutenachtgeschichten.

Ganz ähnliches Problem mit „Dabei“: Grammatisch nimmt es Bezug auf das Schwanzwedeln und damit das „also ob nichts gewesen wäre“ - aber weder das Schwanzwedeln hat „harmlos angefangen“ noch das „als ob“. Die einfachste Lösung hier wäre ein Absatz - trenne „Hund“ und „harmlos angefangen“ einfach! Dann kann man das „Dabei“ auf den ganzen Text davor beziehen, nicht nur auf den Hund.

Dabei hat alles so harmlos angefangen ...mit Gutenachtgeschichten.

Dopplung

Die beiden Schwestern, um die es eigentlich geht, sind auf der Flucht, wahrscheinlich längst schon tot.

Ich halte das eigentlich auch für sehr entbehrlich. Das Wort sollte man sowieso nur sehr sparsam verwenden, es ist meist nur ein Füllwort. Auch hier. Was würde ohne „eigentlich“ an der Satzaussage fehlen? Nichts. Im Gegensatz zu oben, wo das Wort schon anzeigt, dass sie es trotzdem tun wird (und man sich fragt: Wieso tut sie was, was sie nicht darf? Was gibt es da wohl Drängendes zu erzählen?).

Es ist die Geschichte von Fibi und Silver und sie soll einen Titel tragen, der Beiden gerecht wird, denn falls sie noch nicht tot sindKOMMA werden sie es bald sein.

Logik! Das sagt, wenn sie nicht bald tot wären, bräuchte die Geschichte keinen Titel, der beiden gerecht wird. Das ergibt keinen Sinn.
beiden

Als wir loszogenKOMMA um die Rothaarige zu retten, hatte ich Fibi versprochen, das Buch, ein Geschenk für ihre Schwester, nicht anzusehen. Aber ich konnte es mir nicht verkneifen.

Welches Buch? Wieso gibt Fibi es ihr das überhaupt in die Hand, wenn sie es nichtmal ansehen darf?

Aufgrund dessen kann ich nun auch davon berichten, was sich zugetragen hat, bevor ich den Beiden begegnet bin.

Logischer Anschluss gut, beim Berichtstonfall muss ich Samis recht geben. Warum schreibst du nicht einfach „Deshalb“?
Keinen Absatz machen - das hier hängt ja direkt mit dem „nicht verkneifen“ zusammen.
beiden

„Was auch immer passiert“, schrieb sie auf der ersten Seite. „Ich möchte, dass du eins nicht vergisst: Das Leben ist eine Gutenachtgeschichte!“

Kursivdruck ist zwar inzwischen weit verbreitet, aber ich würde mir diese Option für wörtliche Gedanken aufheben.
Zeitfehler: hatte geschrieben
Seite, „ich

Selbst wenn es sich, nach allem, was geschehen ist, eher nach einem schlechten Scherz anhört, soll das Buch diesen Titel tragen. Denn egal was auch passierte, die Beiden haben die Hoffnung niemals aufgegeben.
Das Leben ist eine Gutenachtgeschichte!

Was der Titel mit dem „niemals aufgeben" zu tun hat (so dass da ein „denn" stehen kann), sehe ich nicht.
Die Dopplung finde ich auch hochgradig unglücklich. Vielleicht solltest den Schluss umbauen, so dass dieser Satz nur einmal auftaucht. Z. B. indem das Zitat ganz am Ende steht.
… begegnet bin. So viel sei schon einmal verraten: Egal was auch passierte, die beiden haben die Hoffnung niemals aufgegeben. Und auch wenn es an dieser Stelle wie ein schlechter Scherz wirkt, scheinen mir doch Fibis Worte der passende Titel fü diese Geschichte zu sein. „Was auch immer passiert“, hatte sie auf die erste Seite ihre Buches für Silver geschrieben, „ich möchte, dass du eins nicht vergisst: Das Leben ist eine Gutenachtgeschichte!“
Es ist nicht wichtig, was man mitbringt, sondern was man dalässt. (Klaus Klages)
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Re: (Märch|Krimi|Roman) Prolog

Beitragvon Arya007 » 23.10.2015, 20:49

Ihr macht euch da über Dinge Gedanken, da habe ich in meinem ganzen Leben noch nicht einmal darüber nachgedacht :oops:
Für mich ist jedes Komma ein notwendiges Übel und hat rein gar nichts mit dem Inhalt zu tun und Konjunktionen werden danach ausgewählt, dass sie sich abwechseln und vom Sinn halbwegs passen.
So kann man sich täuschen :D
Auch über Absätze mach ich mir im Großen und Ganzen kaum Gedanken, das wird sich nun ändern.
Ihr habt eure Tipps wundervoll formuliert!!! :XD:
Vielen vielen Dank
Hab alles auf Anhieb verstanden und gesehen was falsch war :D
Ihr seid die Besten :2thumbs:
Lg eure Arya
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Re: (Märch|Krimi|Roman) Prolog

Beitragvon Malia19 » 23.10.2015, 21:08

Hallo Arya :)

Ein wunderschöner Prolog, den du da geschrieben hast! Er macht Lust auf mehr und ich bin mir sicher, dass dieses Buch ohne Zweifel sofort in meiner Einkaufstasche wäre, wenn es im Bücherregal vor mir stehen würde.
Davon abgesehen, das ich nie eine Einkaufstasche dabei habe. Aber das ist ein anderer Punkt :D
Auf jeden Fall gibt es meiner Meinung nach nur noch wenige Verbesserungvorschläge.

Alle sind sie fort, bis auf den Hund, der wedelt fröhlich mit dem Schwanz, als ob nichts gewesen wäre.

Hier würde ich das 'sie' gleich am Anfang weglassen, aber das ist Geschmacksache
Alle sind fort, bis auf den Hund, der wedelt fröhlich mit dem Schwanz, als ob nichts gewesen wäre.

Die beiden Schwestern, um die es geht, sind auf der Flucht, wahrscheinlich längst schon tot.

Ich würde den Satz in zwei Sätze aufteilen, damit es sich flüssiger lesen lässt.
Die beiden Schwestern, um die es geht, sind auf der Flucht. Wahrscheinlich sind sie schon längst tot.

Ich bin Nina und das ist nicht meine Geschichte.
Es ist die Geschichte von Fibi und Silver und sie soll einen Titel tragen, der beiden gerecht wird, denn sie hätten wahrhaftig etwas besseres verdient, als das was ihnen letztendlich zustieß.

Ich liebe diesen Teil! Gänsehautmoment!

Und au wenn es an dieser Stelle eher einem schlechten Scherz ähnelt

Und auch wenn es an dieser Stelle eher einem schlechten Scherz ähnelt

„Ich möchte, dass du eins nicht vergisst: Das Leben ist eine Gutenachtgeschichte!“

Diesen Schlusssatz finde ich total gut gelungen! Er macht Lust auf mehr und beinhaltet auch den Titel deines Buches, was ich super finde.
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Re: (Märch|Krimi|Roman) Prolog

Beitragvon Arya007 » 24.10.2015, 10:52

Huch da ist wohl bei der letzten Korrektur Formatierungsmäßig was schiefgelaufen :oops:
Jetzt behoben :D

Stört eigentlich irgendjemanden das doppelte aber, dass sich jetzt durch das Ersetzen des dennochs ergibt?
Mir fällt nichts ein wie ich das ändern könnte.
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