Memo an mich: Schreib-Notizen!

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Memo an mich: Schreib-Notizen!

 
Nutze dieses Thema um über folgenden Beitrag aus meinem Blog zu diskutieren:
Memo an mich: Schreib-Notizen!

Machst du Schreib-Notizen?
Falls ja, wie organisierst du sie?
Was schreibst du auf?
Wann schreibst du es auf?
Falls nein, wie gehst du mit solchen Erinnerungslücken um?
Hast du überhaupt welche?

von © Jacky

Re: Memo an mich: Schreib-Notizen!

 
Machst du Schreib-Notizen?

Ja. Vor dem Schreiben, während des Schreibens ... immer, sobald mir etwas einfällt.

Falls ja, wie organisierst du sie?

Ich mache meine Notizen mittlerweile nur noch am PC. Ich bin der Held der rumfliegenden Zettel, die überall dahin fliegen, wo sie nichts zu suchen haben. Und suchen ist genau das Stichwort, was ich hasse, wenn ich eigentlich schreiben möchte ...
Wenn mein Projekt noch nicht begonnen hat, dann halte ich alles im Papyrus Notizblock fest.
Hat es begonnen, landen die Notizen auf einem der virtuellen Post-its im Papyrus.

Was schreibst du auf?

Alles, was mir gerade einfällt und was ich nicht direkt im Fließtext des Romans / der Geschichte unterbringen kann. Wenn es mit Plotlöchern zu tun hat, verankere ich dieses Post-it gleich auf der dementsprechenden Textstelle. Das erspart mir späteres Suchen.

Wann schreibst du es auf?

Im günstigsten Falle sofort, wenn es mir einfällt. Meist kann ich mich aber auch noch später dran erinnern, dass ich mir etwas notieren wollte (und meistens sogar, was es war ;) )

Die anderen beiden Fragen sind für mich nicht relevant, daher lass ich sie außen vor.

LG
Jennifer

von © JenLi

Re: Memo an mich: Schreib-Notizen!

 
Hi JenLi,
das hört sich mehr nach "vorab-Notizen" an, also Ideenfetzen, Plotlöcher etc. (oder hab ich dich da falsch verstanden?).
Ich meinte aber, ob du "Schreib-Notizen" machst. Also, ob du dir aufschreibst, wann welcher Charakter, was für eine Jacke trägt, wie viele Stufen, die Treppe zum Bäcker hat, welchen Geschmack der Eistee im Kühlrschank hat und in welcher Richtung die Schule liegt auf die dein Protagonist gerade geht.
Lauter solche Kleinigkeiten eben, die man in den Text einbaut und die man vielleicht oder vielleicht auch nicht, später noch einmal brauchen kann.

lg
Jacky ;)

von © Jacky

Re: Memo an mich: Schreib-Notizen!

 
Machst du Schreib-Notizen?
Ja, aber nicht so oft. Ich schreibe mir nicht alles genau auf, sondern nur, wenn es etwas wichtiges ist, das ich später vielleicht mal noch brauchen werde. Oder wenn mir etwas einfällt, was ich später noch einbauen werde, dann schreibe ich es auch auf.

Falls ja, wie organisierst du sie?

Meistens schreibe ich sie auf irgendeinen Zettel, den ich dann beim schreiben immer in der Nähe habe. Manchmal schreibe ich sie auch auf dem PC, aber meistens von Hand.

Was schreibst du auf?

Nicht alles zur Geschichte, sondern nur, wenn es etwas sehr Wichtiges ist. Meine neuen Ideen und Einfälle während dem schreiben, schreibe ich auch auf, damit sie nicht vergessen gehen.

Wann schreibst du es auf?

Am meisten Notizen mache ich mir vor dem Schreiben und ansonsten mach ich mir die Notizen eigentlich immer gleich sofort, wenn sie mir einfallen. Die Gefahr, dass ich sie sonst vergessen könnte, zu gross ist.

Falls nein, wie gehst du mit solchen Erinnerungslücken um?

Wenn ich mir mal nichts aufschreibe und dann plötzlich etwas nicht mehr weiss, dann muss ich es halt wohl oder übel noch einmal nachlesen. Meistens gehe ich dann aber so vor, dass ich diese Stelle überspringe oder nur ungefähr aufschreibe und es dann später noch einmal genau nachschlage.

Hast du überhaupt welche?
Eher seltener, aber bei grösseren Projekten kann das schon mal vorkommen. Und dann bin ich dann froh, oder eben nicht, wenn ich das Wichtige aufgeschrieben habe.

von © Aiedail

Re: Memo an mich: Schreib-Notizen!

 
Jacky hat geschrieben:Hi JenLi,
das hört sich mehr nach "vorab-Notizen" an, also Ideenfetzen, Plotlöcher etc. (oder hab ich dich da falsch verstanden?).
Ich meinte aber, ob du "Schreib-Notizen" machst. Also, ob du dir aufschreibst, wann welcher Charakter, was für eine Jacke trägt, wie viele Stufen, die Treppe zum Bäcker hat, welchen Geschmack der Eistee im Kühlrschank hat und in welcher Richtung die Schule liegt auf die dein Protagonist gerade geht.
Lauter solche Kleinigkeiten eben, die man in den Text einbaut und die man vielleicht oder vielleicht auch nicht, später noch einmal brauchen kann.

lg
Jacky ;)


Für mich gehört einfach alles darein, somit habe ich das nicht differenziert. Klamotten etc. leg ich ja eh schon im Charakterbogen fest. Wie viele Stufen die Treppe zum Bäcker hat...gut, so was schreib mich mir nicht auf, weil ich so was gar nicht berücksichtige... er/sie geht halt einfach rein :D Richtungen, wo was liegt, schreib ich mir im "Orte-Sheet" auf und ergänze immer, wenn ich wieder was Neues dazu hab.

Plotlöcher sind für mich persönlich Umstände oder Passagen, wo der logische Ablauf noch nicht ganz geklärt oder unschlüssig ist, ich aber im Moment keine Idee oder keine Lust habe, mich darum zu kümmern. Diese Stellen kennzeichne ich mit einem verankerten Post-it, schreibe das Problem darauf, die möglichen Ansätze für die Lösung, lasse aber den Text an sich noch, wie er ist.

LG
Jennifer

von © JenLi

Re: Memo an mich: Schreib-Notizen!

 
Machst du Schreib-Notizen?
Noch nicht, aber ich werde das einführen *gelobtfeierlichBesserung* !
Bin gerade bei der Überarbeitung der Rohfassung und da ist mir auch aufgefallen, dass sowas echt sinnvoll sein kann. Besonders beim Plotlöcher stopfen. Das macht mir eh nicht so Spaß und wenn ich mir dann vorher noch das vorherige Kapitel durchlesen muss um zu gucken, ob der Prota momentan lange oder kurze Haare hat, dann könnt ich durchdrehen. :evil:
Ich lese mir hinterher zwar immer noch alles von vorne ein paar mal chronologisch durch, aber trotzdem bleibt die Angst irgendein Detail zu vergessen. Und die Sucherei kann man sich mit Notizen auch sparen.

Falls ja, wie organisierst du sie?
Ich denke beim nächsten Projekt werde ich wichtige Details in die Kapitelübersicht schreiben. Oder macht es wohl mehr Sinn sie nach Charas zu sortieren? Kommt vielleicht auf die Information an, oder? Manchmal geht es um das wo, manchmal um das wer hat was... etc. Ach das hasse ich immer bei Informationen. Auch in meinen Notizbüchern habe ich einige Infos doppelt, weil ich nicht weiß wo sie hingehören, bzw. in welche Kategorie sie passen. Da hab ich irgendwie nix gelernt aus dem wissenschaftlichen Arbeiten. Bei meinen Projekten krieg ich es nie hin eindeutige Merkmalsklassen zu bilden. Na ja, man will ja auch nicht die Zeit damit verschwenden irgendwelche Sortierregeln auszustellen. :wink:

Was schreibst du auf?
Orte: sehr wichtig, mal geht mein Prota ne Treppe rauf um in sein Zimmer zu kommen, mal liegt es im Erdgeschoss. Einfach überflüssig und nervig solche Fehler nachher auszumerzen.
Kleidung: wechsel ich auch ganz gerne mal total unlogisch
Sonstiges: z.B. erster Kuss mit fünfzehn, falls das nachher noch von Bedeutung ist.

Wann schreibst du es auf?
Gute Frage. Also während des Schreibens werde ich es wohl nicht machen, das stört den Schreibfluss. Daher vermutlich direkt danach. Ist zwar lästig, aber meist stört es mich nicht so sehr, Geschriebenes direkt danach zu lesen.

von © Brianna

Re: Memo an mich: Schreib-Notizen!

 
Solche Probleme habe ich beim Schreiben quasi ständig. Angefangen damit, dass ich nicht mehr weiß wie die Mutter meines Protas heißt oder welchen Fuß er sich noch mal gebrochen hat. Leider habe ich kein System um solche Fehler irgendwie auszumerzen. Solche Schreib-Notizen klingen zwar gut, aber ich kann beim Schreiben kaum zwischen wichtig und unwichtig unterscheiden. Wenn mir beim Schreiben solch ein Problem auffällt, bleibt mir leider nichts anderes übrig, als die Stelle im Text zu finden wo die Antwort steht.

von © Schaf

Re: Memo an mich: Schreib-Notizen!

 
Liebe Jacky...

Also bis lang habe ich nur ganz wenig mit solchen Notizen gearbeitet.. Das liegt wohl hauptsächlich daran, dass ich mir das meistens alles ganz gut merken kann.. Zumindest während ich an dem Projekt schreibe ^^;
Bei der Überarbeitung sieht es dann leider schon wieder ganz anders aus... Aber bei mir ist es meistens so: Je weniger Notizen ich brauche, desto weniger Chaos muss ich beherrschen... Nach Wochen oder gar Monaten wieder durch meine Notizen hindurch zu steigen, ist meines Erachtens nach noch viel komplizierter...

Hinzukommt folgendes:
Ich habe den ersten Teil meines derzeitigen Projektes in Word 2007 geschrieben... Sehe ich einen Rechtschreibfehler, wird er sofort gekillt und da ich beim Schreiben meist auf den Monitor gucke, schleichen sich dank der Automatischen Korrektur und meines bescheidenen Wissens über die deutsche Sprach, doch eher weniger ein. Und Tippfehler im Normalfall gar keine. (Da ich ein Fabel für Fettnäpfchen habe, gehe ich davon aus, dass dieser Eintrag jetzt davon wimmelt - entschuldige bitte. Ich rede mich damit raus, dass ich krank bin und sich derzeit alles um mich her dreht :? )
Ich schweife ab. Was ich damit nur einleiten wollte ist, dass bei mir einer deines Überarbeitungssteps grundlegend fehlt... Die Rechtschreibprüfung. Denn die erledige ich dann, wenn ich mein Projekt noch einmal komplett lese. Da fallen sie mir auch auf. Die Fehler, die mein Rechtschreibprogramm findet, werden gekillt, während ich sie mache, die anderen finde ich eh nur beim Lesen. Du weißt was ich sagen möchte, hoffe ich...

Den Punkt Plotlöcher stopfen, gibt es bei mir in diesem Sinne auch nicht direkt. Aus dem einfachen Grund, dass ich einfach nicht gut weiter schreiben KANN, wenn ich weiß, dass ich da ein Loch hinter mir gelassen habe. Das muss gestopft werden BEVOR es weiter geht. Manchmal tatsächlich nur notdürftig, aber es wird gestopft. Meistens ist das bei mir ein Nachdenken von einer Zigarettenlänge. Im schlimmsten Fall kommt es vor, dass ich erstmal darüber schlafen muss, bevor es weiter geht.
Löcher, die ich nur notdürftig gestopft habe, werden dann noch 'bereinigt' wenn ich meinen Text noch einmal lese. Ich merke, da ist eine Stelle, die funktioniert noch nicht so ganz. Dann erinnere ich mich 'Ah.. Da war doch dieses Problem, dass ich gelöst habe. Dann wollen wir mal ausbauen.'
Manchmal (eher selten) sind es auch meine erstleser, denen es auffällt. Obwohl die so prickelnd offenbar nicht sein können, denn ihnen ist nicht aufgefallen, dass die Geschichte, die sie lesen in New York begonnen hat und schließlich nach England verlegt wurde. Schon etwas frustrierend, oder?
Das sind allerdings Fehler, die finde ich selbste igentlich auch ganz gut und wahrscheinlich war es einfach nicht so eine gute Idee tatsächlich Erstleser für die rohste meiner Rohfassungen zu haben - es sind nur zwei Leserinnen.

Aber ich glaube ich schweife schon wieder ab. Ich sollte wieder ins Bett gehen und mich weiter auskurrieren. Aber das Schreiben fehlt mir so sehr, dass ich diesen Eintrag scheinbar einfach nicht beenden kann.

Die Notizen, die ich schreibe, kommen in mein Projektbezogenes Notizbuch.
Jetzt während des ersten Lesens meiner Geschichte, sind es Punkte die geändert werden müssen - meinstens nur jene, die auch noch auf den späteren Verlauf Einfluss nehmen, denn alle anderen ändere ich auf der Stelle, sodass keine notiz von Nöten ist - und das Brainstorming für den zweiten Teil. Dinge die noch kommen müssen. Dinge, die ich schon angesprochen, aber noch nicht aufgeklärt habe. Sowas eben. Das sind die Notizen, die ich mir momentan mache...

Mein gesamtes Notizenverhalten wird sich wahrscheinlich bald ziemlich ändern, da ich mir vorgenommen habe meinen zweiten Teil in yWriter zu schreiben. Und da sind die Parallelnotizen doch sehr viel einfacher und weniger chaotisch machbar, als in meinem Moleskine ^^; Außerdem wage ich es zu behaupten, dass deine im Artikel beschriebenen Taktiken, sich auch auf den yWriter beziehen und sich dort am besten ausprobieren lassen :)
Ich bin gespannt. Zumindest den Plot werde ich überwiegend im yWriter verfassen und schauen ob nicht eine angenehme Zusammenarbeit zwischen yWriter und Word machbar ist :)

So.. Schluss jetzt mit meinem fiebrigen Gefasel.. Ich gehe mich weiter 'schonen' oder besser gesagt: langweilen :?

Liebe Grüße...
TK

von © T.K.

Re: Memo an mich: Schreib-Notizen!

 
Tja, wie man hier wieder ganz eindeutig sieht, klappt es bei jedem eben anders ^^
Übrigens hab ich bereits einen Artikel über Rechtschreibkorrektur verfasst. Allerdings kommt das bei mir erst dran, nachdem ich selbst wenigstens einmal probegelesen habe und ganz kurz, bevor ich es zum ersten Mal meinen Probelesern vorsetze. Ganz einfach aus Respekt, denn da ich im yWriter schreibe, gibt es keine automatische deutsche Rechtschreibkorrektur und deshalb gibt's da manches, worüber ich allein beim nachlesen stolpere, das mir die Zehennägel hochrollt :oops:

Dann wünsche ich dir mal ganz viel gute Besserung und Lesen hilft manchmal als Schreibersatz, zumindest ein bisschen ^^

lg
Jacky ;)

von © Jacky

Re: Memo an mich: Schreib-Notizen!

 
Machst du Schreib-Notizen?
Ja, manchmal, wenn mir Sachen wichtig erscheinen, ich vorhabe sie später nochmal einzubauen oder ich mri sonst irgendwie denke, dass mir das noch hilfreich sein könnte.

Falls ja, wie organisierst du sie?
Ich mache mir bereits vor dem Schreiben schon immer Notizen, z.B. zu den Charakteren und Orte (wobei letzteres irgendwie immer in einem Chaos endet). Notizen, die ich beim Schreiben mir mache, ergänze ich dann in den vorab-Notizen. So hab ich über die Charaktere immer den Überblick und das funktioniert so auch ganz gut.

Was schreibst du auf?
Details zu Charakteren, z.B. Musikgeschmack, evtl Lieblingslieder, ein grober Kleidungsstil (max. ein paar Kleidungsstücke, aber mir ist es nicht wichtig den kompletten Kleiderschrank meines Charakters zu kennen).
Bei Ortschaften ist es schon schwieriger. Ich arbeite am liebsten mit fiktiven Städten, jedoch fallen mich nie welche ein. Diese fiktive Städte basieren schon auf richtigen Städten, die ich auswendig kenne wie meine Westentasche, weshalb ich mir jetzt nicht großartig Notizen anfertigen müsste, lediglich schreib ich mir dann auf, welcher realen Stadt ich welche fiktiven Namen gegeben habe und dasselbe auch mit den Straßen und Discotequen..

Wann schreibst du es auf?
Beim Schreiben, also wenn ich gerade auch vor meiner Geschichte sitze. Da ich sowohl die Geschichte, als auch die Notizen am PC schreibe, so habe ich mein Notiz-Dokument immer nebenbei geöffnet, wenn nicht, ich bin immer nur einen Klick davon entfernt.

Falls nein, wie gehst du mit solchen Erinnerungslücken um?
Wenn ich etwas vergessen und es mir einfach nicht mehr einfallen will, dann lass ich die Stelle im Text erstmal offen und makiere sie mir, sodass ich später darauf zurück kommen kann. Wenn es mir dann nicht einfällt, hab ich in der Regel das Dokument zwei Stunden vor mir geöffnet, komme jedoch zu keinem Entschluss, demnach bin ich auch an der Geschichte nicht weiter gekommen und so entscheide ich mich, dieses Teil so umzuschreiben, dass ich auch ohne diese Lücke auskommen kann. Das klappt auch manchmal..

Hast du überhaupt welche?
Erinnerungslücken kommen hin und wieder. Aber die sind meinstens nicht mal so, dass ich sie als Schreib-Notizen hätte verfassen können, sondern meist inhaltliche Dinge, über die ich mir hätte bereits vorher schon Gedanken machen können.

lg Blair

von © Blair

Re: Memo an mich: Schreib-Notizen!

 
Jacky hat geschrieben:Übrigens hab ich bereits einen Artikel über Rechtschreibkorrektur verfasst.

Ja ich weiß :) Den Artikel kenne ich auch schon.. Ich meine sogar, dass ich inzwischen alle Artikel in deinem Blog kenne *gg* Und ich bin ganz stolz drauf. Denn DEINEN Blog zu lesen, war bis lang immer ein wunderbarer Ersatz fürs Schreiben, wenn es aus irgendeinem Grund mal nicht ging... Himmel, klingt das schleimig. Entschuldige O.o

Jacky hat geschrieben: Allerdings kommt das bei mir erst dran, nachdem ich selbst wenigstens einmal probegelesen habe und ganz kurz, bevor ich es zum ersten Mal meinen Probelesern vorsetze. Ganz einfach aus Respekt, denn da ich im yWriter schreibe, gibt es keine automatische deutsche Rechtschreibkorrektur und deshalb gibt's da manches, worüber ich allein beim nachlesen stolpere, das mir die Zehennägel hochrollt :oops:

Ja, das glaube ich. In diesem Fall wäre es bei mir wohl auch nicht anders. Aber Word 07 macht seine Sache eigentlich sehr gut was die Rechtschreibung angeht :) Und Tippfehler werden sich bei mir in Zukunft wohl auch erstmal wieder häufiger rein schleichen. Ich habe nämlich heute eine neue Tastatur gekauft... Eine 'ergonomische', die besser für meine Handgelenke sein wird... Noch treibt sie mich regelrecht in den Wahnsinn, aber in ein paar Tagen werde ich mich an die neuen Tasten gewöhnt haben, denke ich. Soviel wie ich immer am Tippen bin :D

Jacky hat geschrieben:Dann wünsche ich dir mal ganz viel gute Besserung und Lesen hilft manchmal als Schreibersatz, zumindest ein bisschen ^^

Ich danke dir *smile*
Ja... Lesen ist echt immer ein recht guter Ersatz... Aber wenn die Buchstaben nach einer Seite schon wieder anfangen einen Discofox zu tanzen, dann ist es nicht sonderlich spaßig :( Bald bin ich wieder auf den Beinen... Heute gehts schon wieder besser als gestern..

Liebe Grüße~
TK

von © T.K.

Re: Memo an mich: Schreib-Notizen!

 
Bei mir werden Notizen einfach an den Rand von Papyrus geklatscht; entweder auf das Klemmbrett, wo ich sie dann am Ende des Kapitels einsammle und in eine Notizdatei bündele, oder an den Seitenrand, für eine spätere eventuelle Korrektur, die an eben der Stelle ein Memo für eine wichtige Information erforderlich macht.

von © Angioletta

Re: Memo an mich: Schreib-Notizen!

 
Ich stehe noch ganz am Anfang meines Romans (Historischer Roman, 30-jähriger Krieg) und bin noch in der Plot-Phase. Ich habe mir aber schon zu dem Thema Gedanken gemacht, weil ich befürchte, wichtige Details zu vergessen.

Machst du Schreib-Notizen?
Habe ich mir jedenfalls fest vorgenommen!

Falls ja, wie organisierst du sie?
Meine Recherche organisiere ich mit OneNote - was den Vorteil hat, dass über die OCR-Funktion auch eingescannte Seiten nach Text durchsucht werden. Ich möchte aber die Schreibnotizen auf andere Art organisieren. Für das Buchprojekt habe ich sowieso ein dickes Notizbuch in A4 angelegt, das wäre ein möglicher Ort. Der Nachteil besteht darin, dass hier keine Volltextsuche möglich ist. Der Vorteil besteht darin, dass ich auch schnell mal kleine Skizzen anfertigen kann. Eine weitere Möglichkeit besteht für mich in der Nutzung des Programms TreeDBNotes, mit dem ich bereits jetzt die Charaktere, die Settings und meine Recherche-ToDos verwalte. Dritte Möglichkeit: Zotero, wegen der einfachen Verlinkung der Informationen untereinander. Ich bin mir einfach noch nicht einig!

Was schreibst du auf?
Geplant habe ich alle Details, die noch einmal wichtig werden können: Durch welches Stadttor gehen die Protagonisten? In welchem Zimmer wurde das Kleinod versteckt? An welchem Tag ist Brau-Tag in der Stadt? Solche Dinge.

Wann schreibst du es auf?
Ich kenne mich: Im Nachgang wird das nichts. Wenn ich Notizen mache, so am sinnvollsten, sobald eine Schreibpause eintritt. Da ich dann sowieso nochmal die letzten Absätze überfliege, wird das der passende Moment sein.

Falls nein, wie gehst du mit solchen Erinnerungslücken um?
Da habe ich noch keine Erfahrung. Ich denke aber, dass ich notfalls einfach weiterschreibe und mir die fragliche Stelle farblich markiere, um sie dann später zu überprüfen.

Hast du überhaupt welche?
Ich habe ja schon im Vorfeld angefangen. Geburtsdaten, Hintergrundinfos, Vergleiche mit Schauspielern - das sind ja auch schon Schreibnotizen.

Viele Grüße

jester

von © jester1966de

Re: Memo an mich: Schreib-Notizen!

 
jester1966de hat geschrieben:... Meine Recherche organisiere ich mit OneNote ...


An dieser Stelle nur ein kleines Dankeschön an dich :D
Bei OneNote wurde ich neugierig und musste erstmal googlen... Peinlicher Weise fand ich dabei dann heraus, dass es a) Microsoft 2007 ist und ich es b) bereits auf dem rechner habe ohne es je auch nur angerührt zu haben :roll:
Jetzt fummel ich mich da aber mal rein und schau wie ich es für mein Projekt nutzen kann... Auf den ersten Blick sieht es schon mal wirklich hilfreich aus muss ich sagen...

Also:
Danke fürs erwähnen und drauf aufmerksam machen ;)

von © T.K.

Re: Memo an mich: Schreib-Notizen!

 
Hallo T.K.,

gern geschehen! :D

Ja, irgendwie ist OneNote hierzulande unbekannt oder unpopulär. Dabei ist es wirklich ein leistungsstarkes Programm. Für diejenigen, die es nicht haben und denen es zu teuer ist: Kostenfrei mit ähnlichem Leistungsumfang aber anderer Bedienungsphilosophie ist EverNote, das sich auch gut nutzen lässt (damit organisiere ich die Recherchen für meine Sachbücher - Webclips sind damit eine Sache von einem Klick - und die Seite ist gespeichert. Da sich im Internet mehr ändert als man glaubt, ist das für mich für diesen Zweck ein optimales Tool).

jester

von © jester1966de

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