6x Mindmapping Software im direkten Vergleich

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6x Mindmapping Software im direkten Vergleich

 
Nutze dieses Thema um über folgenden Beitrag aus meinem Blog zu diskutieren:
6x Mindmapping Software im direkten Vergleich

Welches der Programme gefällt dir persönlich am besten?
Hast du eins davon auf deinem PC?
Benutzt du es regelmäßig?
Wenn ja wozu und vor allem wie?

von © Jacky

Re: 6x Mindmapping Software im direkten Vergleich

 
Hallo zusammen.

Interessantes Thema.
Ich bin ein großer Freund von Mindmaps. War ich schon in der Schule. Als ich hier erfuhr, dass es sogar Mindmap Programme für den PC gibt, war ich hin und weg. Entschieden habe ich mich für xMind. Ich finde das Programm wirklich sehr einfach zu bedienen und auch ausreichend, wenn man seine Ideen visualisieren möchte.
Ich benutze es vor allem für mein momentanes Projekt. Da habe ich schon eine große Mindmap erstellt mit der gesamten Handlung, in ihren Einzelheiten und ihren groben Zügen.
Ich komme sehr gut mit xMind zurecht und kann es nur empfehlen (auch wenn ich keinen Vergleich habe).
Ich benutze bis jetzt immer die ganz einfache Mindmap und schreibe erstmal alles rein, was mir so in den Kopf kommt. In der nächsten Zeit will ich aber auch noch die anderen Formen ausprobieren und so meinen Gedanken noch mehr Struktur geben.

Ein tolles Programm, was mir wirklich sehr hilft.

Liebe Grüße,
fascination :D

von © fascination

Re: 6x Mindmapping Software im direkten Vergleich

 
Hallo

Ich erstelle Mind Maps vor allem für den Geschichtsunterricht, da dort oftmals eine Unmenge an Material zusammenkommt, die man kaum noch überblicken kann. Da haben sich Mind Maps als unbezahlbare Hilfe erwiesen.

Mein Dad arbeitet beruflich oft mit Mind Maps und konnte mir so den Mind Manager besorgen. Ich finde das Programm absolut genial. Zu Beginn ist man zwar tatsächlich von den Funktionen erschlagen, insbesondere, wenn man von MindManager 6 auf MindManager7 wechselt, aber langsam aber sicher habe ich mich daran gewöhnt und kann immer mehr davon anwenden. So werden meine Maps (die übrigens - je nach Thema - manchmal echt RIESIG werden) nach und nach auch immer übersichtlicher.
Ich kann mit den Maps wirklich viel besser Geschichte lernen und werde inzwischen schon oft von Klassenkameraden gefragt, ob sie sich meine Maps borgen dürfen. :wink:

Allerdings muss ich zugeben, dass ich sie zum Schreiben bis jetzt noch nicht oft verwendet habe. Im Moment bin ich jedoch dabei, die Ideen zu einer Geschichte mit Hilfe eines Mind Maps zu sammeln und zu strukturieren, sodass ich mal einen Überblick bekomme und mich dann irgendwann ans Schreiben machen kann.

Falls sich übrigens jemand intensiver mit Mind Maps beschäftigen möchte, gibt es ein geniales Buch, das ich nur weiterempfehlen kann. Es erklärt die Technik des "Mind Mappings" von Grund auf und anhand vieler Beispiele.
Mogens Kirckhoff "Mind Mapping - Einführung in eine kreative Arbeitsmethode"

Liebe Grüsse
Mel

EDIT: Ich habe mich erdreistet und einen Link hinzugefügt. Dieser Edit darf gerne entfernt werden. Jacky

von © Mel

Re: 6x Mindmapping Software im direkten Vergleich

 
Hallo Jacky,

an Mind-Map-Programmen habe ich drei ausgetestet:
    FreeMind
    XMind
    und das gute alte "Block&Bleistift" (nur in derHardware-Version verfügbar)

Free- und XMind geben sich untereinander nicht viel, aber XMind ist im Wesentlichen (zumindest mir) sympathischer.
Vor allem zum clustering.

Das (XMind) nutze ich also, wenn ich direkt am PC (resp. Laptop) arbeite und es mir gerade mal an Einfällen mangelt, oder diese überfließen und ich sie aussortieren oder organisieren muß.

Sitze ich hingegen in meinem alten Strandstuhl (ihr wißt schon: die uralten Holz-und-Stoff-Dinger, aus den sechzigern, bei denen man sich immer so herrlich die Finger gequetscht hat ), hinter dem Haus, in der Sonne, dann habe ich immer die Block&Bleistift-Variante dabei.

Die Farbstifte kommen erst später hinzu, wenn ich das Ganze auf mich wirken lasse und Entscheidungen treffen will. Wie war das: erst die Datenerfassung, dann die Formatierung? Das gelingt auch hier!

Übrigens noch ein Tip für den XMind: Wem der Text im KnotenFensterchen zu lang gerät (was bei mir schier ständig der Fall ist ) der kann ihn mit Strg + Enter (oder Ctrl + Enter, bei einer englisch angehauchten Tastatur) umbrechen.

Und: Das ganze Map läßt sich in eine Textdatei umwandeln (Exportieren), so daß ich es direkt mit Q10 bearbeiten kann.

Fazit:
XMind ist mir angenehm,
Block&Bleistift, weil man nie die Grundlagen vernachlässigen sollte. Auch, um eine Alternative zur Technik zu haben.

:)

von © mancini

Re: 6x Mindmapping Software im direkten Vergleich

 
Späte Antwort - aber besser als keine (hoffe ich)

Von MindView3 hatte ich den Vorgänger - OpenMind2.
Was mich daran faszinierte (und deshalb hatte ich es überhaupt), war der Zeitstrahl (Zeitleiste).
Mit dem einen oder anderen Stammbaum-Programm lässt sich ähnliches herstellen, aber eben nicht so schön und übersichtlich.
Der Zeitstrahl erlaubte mir eine Übersicht - welche Protagonisten zu welcher Zeit an welchem Ort waren.
Hier konnte ich auf einen Blick Überschneidungen sehen - so dass sich die Figuren entweder getroffen oder mindestens gesehen haben müßten (Eröffnet ganz tolle Möglichkeiten)
Allerdings hat das Programm - ebenso wie der Mindmanager, einen entscheidenden Nachteil - es ist einfach zu teuer für diesen Zweck.

xMind und freeMind sind beide kostenlos, wie Ihr ja auch schon ausgeführt habt, und völlig ausreichend für den Zweck - dachte ich jedenfalls, bis ich den yEd-Graph-Editor (ebenfalls Freeware) fand.
Hier kann man einfach intuitiv Verbindungen einzeichnen, selbst welche, die auf den Ausgangspunkt zurückweisen. Auch Beziehungen mehrfacher Art sind kein Problem - Beschriftungen etc. Und obwohl ich noch nicht alle Möglichkeiten ausgelotet habe, bin ich begeistert von dem Programm und kann es nur empfehlen.
Bekommen kann man es überall - einfach den Namen bei google eingeben und schauen - aber hier ist auch ein Link - für die Faulen unter uns:
http://www.heise.de/software/download/yed_graph_editor/26948

Aber das Beste ist und bleibt immer - Papier und Bleistift - die funktionieren überall - so wie man es will und auch bei Stromausfall.

Wo wir aber bei Software sind -
ich schreibe mit Papyrus Autor III - eine geniale Geschichte, mit Stilanalyse und eingebauter Charakterdatenbank. Man kann automatische Links erstellen - und wann immer ein Charakter im Text auftaucht, per Mausklick die Datenbank öffnen, und sehen, wie der Charakterbogen wie ihr ihn erstellt habt - oder eben die eigene Version (ausbaufähig) aussieht - das erspart etliches Wühlen in der Zettelwirtschaft.
Rechts und links oder nur Rechts hat man ein sogenanntes Klemmbrett, auf dem Notizen oder Textblöcke abgelegt oder zwischengespeichert werden können. Die Notizzettel können wahlweise auf dem Klemmbrett bleiben (man kann mehrere Klemmbretter anlegen und benennen), oder aber am Rand liegen und mit dem Text mitlaufen. Per Mausklick können Stichworte aufgenommen werden und später als Liste (mit ihrem Vorkommen auf der jeweiligen Seite) aufgelistet - so dass man schnell zu den entsprechenden Punkten springen kann - ich nutze das für die Clue - red hering Geschichten - ein Automatisches Inhaltsverzeichnis (das sich auch automatisch angleicht) gibt es ebenso, wie die Möglichkeit in der Übersicht Anmerkungen zu verankern und mit Icons zu belegen. Der Duden-Korrektor ist inbegriffen - und und und und.... ich wollte nicht wirklich eine Werbeveranstaltung machen hier - sorry
Das Proggi gibt es als Demo-Version zum Testen (etwas gewöhnungsbedürftig für Word Umsteiger - aber lohnenswert) - und kostet in der Komplett-Version 149,00 Euro - wenn mich nicht alles täuscht. Dafür stürzt es aber nicht ab - auch nicht bei 1500 Seiten - oder bringt mir durch Kopieren etc. die ganze Textformatierung durcheinander- und auf Knopfdruck lassen sich die Texte in Normseiten verwandeln... na ja - schaut einfach mal selber.
Das Programm wird immer noch weiterentwickelt - eine Art Mind-Mapping ist in Planung - eine Zeitleiste habe ich auch schon angeregt.... jetzt bin ich schon wieder dabei.

Falls jemand inzwischen ein funktionierendes Programm gefunden hat, mit dem man Zeitleisten erstellen kann - ich wäre da auch sehr daran interessiert. MindView3 ist mir da einfach zu teuer mit fast 300,00 Euro - wer kann sich das schon leisten :(

Nuuna

P.S. Bitte nicht steinigen wegen der "Werbung" - aber ich bin wirklich begeistert und bekomme KEINERLEI pekuniäre Zuwendungen dafür

von © Nuuna