Mischen von Erzählformen / Perspektiven

Tipps, Ratschläge und Hilfen zum Schreiben. Wie machst du das? Hilfe bei Blockaden, Hemmungen und Anfangsschwierigkeiten

Re: Mischen von Erzählformen / Perspektiven

Beitragvon Zwielicht » 20.08.2014, 12:35

Wenn ich mir die bisherigen Meinungen zum Thema so durchlese, ist meine offensichtlich ziemlich unpopulär. Aber was solls, ist ja auch nur MEINE Meinung :mrgreen:

Ich finde den Wechsel zwischen Ich- und Er-Perspektive unglaublich nervig. Es haut mich bei jedem Wechsel völlig aus der Handlung raus, und ich muss mich erstmal wieder umstellen ... ähnlich wie beim Jahreszeitenwechsel von den warmen auf die leichten Klamotten *g*

Vielleicht bin ich ja einfach nur unflexibel. Aber es erschwert mir den Lesegenuss total.

Darüber hinaus hat die Wahl der Perspektive ja bestimmte Gründe. Beim Ich bin ich näher an der Figur dran und kann intensiver in die Gefühlswelt eintauchen, dafür bin ich auf diese Perspektive beschränkt. Beim Er entsteht automatisch etwas mehr Distanz, dafür kann ich, wenn nötig, zwischen mehreren Perspektiven herumspringen, OHNE dass es den Leser sofort völlig aus der Handlung haut (mit mehreren POVs aus der Er-Perspektive hab ich selber gar kein Prob).

Bei der Mischform hab ich den Eindruck, der Autor will zwar die Vorteile beider Perspektiven, aber sich dafür mit den jeweiligen Herausforderungen nicht auseinandersetzen. Ergo, der Autor macht sich's leicht und dafür dem Leser schwer.
Zwielicht
 
Beiträge: 297
Registriert: 08.04.2013, 23:13

Re: Mischen von Erzählformen / Perspektiven

Beitragvon inmutanka » 20.08.2014, 12:51

Zwielicht hat geschrieben:Ich finde den Wechsel zwischen Ich- und Er-Perspektive unglaublich nervig. Es haut mich bei jedem Wechsel völlig aus der Handlung raus, und ich muss mich erstmal wieder umstellen ... ähnlich wie beim Jahreszeitenwechsel von den warmen auf die leichten Klamotten *g*


Dem schließe ich mich an.

LG
Inmutanka
Ich danke allen, die meine Träume belächelt haben; Sie haben meine Phantasie beflügelt. ... Vor allem aber danke ich all jenen, die mich lieben, so wie ich bin; Sie geben mir die Kraft zum Leben! Danke. (Paul Coelho)
Benutzeravatar
inmutanka
 
Beiträge: 917
Registriert: 28.12.2012, 07:02
Wohnort: Rhld-Pfalz

Re: Mischen von Erzählformen / Perspektiven

Beitragvon magico » 20.08.2014, 12:55

Zwielicht hat geschrieben:Ich finde den Wechsel zwischen Ich- und Er-Perspektive unglaublich nervig. Es haut mich bei jedem Wechsel völlig aus der Handlung raus, und ich muss mich erstmal wieder umstellen ... ähnlich wie beim Jahreszeitenwechsel von den warmen auf die leichten Klamotten *g*



inmutanka hat geschrieben:Dem schließe ich mich an.

LG
Inmutanka


Ich mich auch. Finde Perspektivwechsel mitten im Buch völlig unnötig und vor allem verkomplizieren sie alles.
Neuester Artikel (30.11.): Das Gutmensch-Experiment: Ngana & Klaus

“Don’t go where the path may lead, go instead where there is no path … and leave a trail” - Ralph Waldo Emerson
Benutzeravatar
magico
 
Beiträge: 2094
Registriert: 01.05.2008, 22:23
Wohnort: habe ich

Re: Mischen von Erzählformen / Perspektiven

Beitragvon orangelunar » 20.08.2014, 13:45

Dem schließe ich mich an: Ich mag das auch nicht, ein Ich-Erzähler und ein Er-/Sie-Erzähler.
Mehrere Perspektiven im Sinne eines Er-/Sie-Erzählers - wunderbar. Aber nicht Ich und Er/Sie gemischt. Das hat Diana Gabaldon in ihren Büchern gemacht. Ich fand das ganz fuchtbar. Am Ende war mir der Er-Erzähler viel lieber als die Ich-Erzählerin und ich hab mich ertappt, bei ihr Absätze nur noch zu überfliegen.

VG
Benutzeravatar
orangelunar
 
Beiträge: 159
Registriert: 27.08.2013, 14:31
Wohnort: NRW

Re: Erzählperspektive bei mehreren Handlungssträngen?

Beitragvon Zwielicht » 20.08.2014, 14:50

Anscheinend doch nicht sooo unpopulär :wink:

Aber um mal auf die doch etwas speziellere Frage einzugehen:

OLenn hat geschrieben:ich schreibe / arbeite an einen Roman, jedoch komme ich mit der Erzählperspektive nicht klar!
Eine ältere Frau erzählt von ihren Erlebnissen. Dafür würde ich gerne den Ich-Erzähler nehmen. Jedoch gibt es da noch zwei andere Handlungsstränge, die auftauchen und welche für die Story wichtig sind. Diese sollten auch erzählt werden, aber wenn ich den Roman in der Ich-Form schreibe, geht es nicht, da die Frau ja nicht weiß was da passiert. Als müsste ich es als Allwissender-Erzähler schreiben.

Wie könnte man das Problem lösen? Könnte man irgendwie beide Arten verbinden? Wie löst ihr solche Situationen? :thinking:


Wie wärs denn, wenn du für die alte Frau nicht wirklich in die Ich-Perspektive wechselst, sondern ihre Erlebnisse als Monologe darstellst - also mit Anführungszeichen einfach als wörtliche Rede? Vielleicht mit einem Einleitungssatz á la Gertrud Maibaum erzählt / erinnert sich: " ...."

So könntest du den gesamten Roman in der personalen Er-Perspektive schreiben. Dann brauchst du allerdings ein Gegenüber für die Erzählungen der älteren Frau, also jemanden, DEM sie ihre Erlebnisse erzählt. Wäre das machbar? Oder völlig an deinem Plot vorbei?
Zwielicht
 
Beiträge: 297
Registriert: 08.04.2013, 23:13

Re: Mischen von Erzählformen / Perspektiven

Beitragvon Jewe » 20.08.2014, 16:41

Ich finde es erstaunlich, dass einige in diesem Thread mehrere Perspektiven grundsätzlich für überflüssig halten. Ich versuche gerade, mir Schinken wie Herr der Ringe oder Game of Thrones vorzustellen, wenn man mehrere Handlungsstränge hat, aber die Perspektive nicht wechseln darf. :shock:

In der Ich-Erzählung ist das allerdings in der Tat etwas anders. Zumindest, wenn man die "klassische" Definition der Ich-Erzählung bevorzugt, was ich tue. Ich weiß, es gibt heute Beispiele von veröffentlichten Werken, da gibt es mehrere Ich-Erzähler. Und anscheinend, so lese ich hier, gibt es auch veröffentlichte Werke mit gemischter Ich- und personaler Erzählsituation.

Um also deine Frage zu beantworten, OLenn: Im Prinzip kann man heutzutage alles machen. Und solange deine Geschichte gut ist, schätze ich, verzeihen einem viele Leser auch so einiges.

Für mich persönlich wirken solche Bücher immer, als hätte der Autor den Sinn der Ich-Erzählung nicht verstanden. Oder aber, er hätte mit der Ich-Erzählung zu schreiben begonnen und plötzlich mitten im Werk bemerkt, dass er noch eine andere Perspektive braucht. Mit anderen Worten: Unprofessionell. Wahrscheinlich bin ich aber einfach nur altmodisch.

Ich werfe aber noch einen Vorschlag in den Raum, vielleicht nützt er dir etwas, vielleicht nicht. Das kommt auf deinen Plot an:

Du könntest vielleicht eine Rahmenerzählung einführen. Dort verwendest du die personale Erzählsituation. In der Binnenerzählung kannst du dann die Ich-Erzählung der alten Frau verwenden.

Ein Beispiel:

Die alte Frau sitzt mit ihren zwei Enkeln am Lagerfeuer => Äußerer Handlungsstrang in der personalen Erzählsituation (Rahmenerzählung)

Die alte Frau berichtet ihren Enkeln von bestimmten Ereignissen in ihrem Leben. Jeder dieser Berichte ist eine Binnenerzählung in der Ich-Form. Nach Abschluss jeder "Anekdote" kehrt die Erzählung zur Rahmenhandlung zurück.

Das wäre der einzige Weg, wie ich mit dem Mischen von Erzählformen leben könnte. Ich fände das sogar recht elegant gelöst. Aber natürlich funktioniert diese Lösung nicht bei allen Plots.
Lächle und die Welt lacht mit dir,
weine und du weinst allein.
Benutzeravatar
Jewe
 
Beiträge: 861
Registriert: 22.02.2011, 20:42

Re: Mischen von Erzählformen / Perspektiven

Beitragvon Zwielicht » 20.08.2014, 16:59

Jewe hat geschrieben:Ich finde es erstaunlich, dass einige in diesem Thread mehrere Perspektiven grundsätzlich für überflüssig halten. Ich versuche gerade, mir Schinken wie Herr der Ringe oder Game of Thrones vorzustellen, wenn man mehrere Handlungsstränge hat, aber die Perspektive nicht wechseln darf. :shock:


Ich glaube, dass hier alle AUSSCHLIESSLICH den Mix aus Ich- und Er-Perspektive meinen.


Jewe hat geschrieben:Für mich persönlich wirken solche Bücher immer, als hätte der Autor den Sinn der Ich-Erzählung nicht verstanden. Oder aber, er hätte mit der Ich-Erzählung zu schreiben begonnen und plötzlich mitten im Werk bemerkt, dass er noch eine andere Perspektive braucht. Mit anderen Worten: Unprofessionell. Wahrscheinlich bin ich aber einfach nur altmodisch.


Das in etwa meine ich mit ... alle Vorteile mitnehmen wollen, sich aber den spezifischen Herausforderungen nicht stellen.
Zwielicht
 
Beiträge: 297
Registriert: 08.04.2013, 23:13

Re: Mischen von Erzählformen

Beitragvon Samira-Jessica » 29.08.2015, 17:12

Olaf53 hat geschrieben:Da kenne ich eine gute Lösung, die ich allerdings dem Lesen guter Romane entnommen habe. Der Plot ist eine Gliederung nach Handlungssträngen. Jeder Handlungsstrang beginnt mit einer anderen Person.

Die Ich-Form ist Geschmackssache. Ich verwende sie nicht, denn es klingt etwas danach, als ob ich eigene Erfahrungen verwerten würde. (Das ist eine Frage der literarischen Absicht).

Wenn du einen längeren Roman schreiben willst, dann würde ich dir das Mischen von Erzählformen und die Kombination von Handlungssträngen sogar ausdrückich empfehlen. Es sorgt für mehr Abwechslung und vermeidet Langeweile.


Kann jemand vielleicht ein kleines Beispiel nennen, wie das aussieht?
Ich finde das ganz interessant, weil auch ich mehrere Stränger schreiben und dann verbinden will, aber ich kann mir gerade nicht wirklich vorstellen, wie genau die o.g. "Lösung" aussehen soll. Steht dann in jeder Kapitelüberschrift, um welchen Strang es sich handelt?
Schöne Grüße Samira-Jessica
Die Bauchschreibwerkstatt - Jetzt in neuem Design!
Benutzeravatar
Samira-Jessica
 
Beiträge: 435
Registriert: 10.01.2012, 18:09
Wohnort: Rosenheim, Bayern
Blog: Blog ansehen (22)

Re: Mischen von Erzählformen / Perspektiven

Beitragvon Minna » 29.08.2015, 18:03

Hallo Samira-Jessica,

mir fallen da zum Beispiel die Scheibenwelt Romane von Terry Pratchett ein. Er hat eigentlich immer 3 bis 5 Erzählperpektiven und Handlungsstränge, die dann am Ende alle zusammenkommen und Sinn ergeben. Bei Alles Sense bin ich mir sicher, dass es so ist. Für die anderen müsste ich nachschauen, habe aber leider die Bücher gerade nicht zur Hand. Frag mal in deiner Bibliothek nach- die haben garantiert was von ihm.

Liebe Grüße
Minna
Minna
NaNoWriMo 2015
NaNoWriMo 2015
 
Beiträge: 114
Registriert: 29.06.2015, 14:39

Re: Mischen von Erzählformen / Perspektiven

Beitragvon Shannah » 27.10.2015, 09:09

Hallo,

ich bin neu in diesem supertollen Forum und froh, es gefunden zu haben!! Ich versuche mich nämlich gerade an meinem ersten Buch, einem Erotik-Roman, und habe in der kurzen Zeit, die ich hier stöbere schon eine Menge Antworten zu Themen gefunden, die mich beschäftigen. Und ich habe sogar Fehler gefunden, die ich vorher gar nicht bemerkt hatte und die mir in meinem Manuskript aufgefallen sind, nachdem ich hier ein Thema gelesen habe. Echt Klasse!
Aber jetzt zu meiner Frage: Ist es wirklich so schlimm, innerhalb eines Kapitels zwischen den Perspektiven hin und her zu springen?
Wie gesagt, ich versuche mich an einem Erotik-Roman und möchte erzählen, was er tut und was das bei ihr auslöst und umgekehrt. Ich möchte auch, außerhalb der Sexszenen, dass beide Protagonisten die gleiche Situation unterschiedliIch bewerten (Männlein und Weiblein ticken ja oftmals unterschiedlich), will es aber auch nicht so sehr überfrachten, dass ich jeder Szene gleich zwei Kapitel widme, um jeweils zwischen den beiden wechseln zu können.
Ich schreibe in der dritten Person und in der Vergangenheit.
Ist es wirklich ein No-go öfter zwischen den beiden hin und her zu springen?
Shannah
 
Beiträge: 2
Registriert: 27.10.2015, 08:09

Re: Mischen von Erzählformen / Perspektiven

Beitragvon Arynah » 27.10.2015, 18:42

Ich muss ehrlich sagen, bei den Erotikromanen, die ich gelesen habe, fand ich das gelegentliche Wechseln der Perspektiven sehr angenehm. Es wurde aber recht selten zwischen der Protagonistin und den anderen Figuren gesprungen. Eben nur an den Stellen, an denen es Sinn machte.
Also wenn du es sparsam einsetzt, kannst du nichts falsch machen, denke ich. So war meine Empfindung ^^
Neuer Blogartikel: [Wie schreibe ich mehr?]
Benutzeravatar
Arynah
 
Beiträge: 241
Registriert: 24.03.2015, 16:25

Re: Mischen von Erzählformen / Perspektiven

Beitragvon Ankh » 28.10.2015, 09:38

@Shannah:

Du kannst durchaus beide Perspektiven verwenden. Allerdings würde ich jeweils eine Szene in einer Perspektive "durchhalten", und dann erst in der nächsten Szene wechseln. Wenn du mitten innerhalb einer Szene wechselst, dann reißt du den Leser, der sich gerade so schön in eine Person hineinversetzt, brutal da raus und erwartest, dass er sich in der anderen Person sofort genauso wohl fühlt. Das klappt selten. Im schlimmsten Fall fühlt er sich, als beobachtet er ein Tischtennisspiel, weil es immer hin und her geht, ist aber in keiner der Personen mehr richtig "drin", weil er nicht weiß, mit wem er sich identifizieren soll.

Was Kapitel angeht, die können ja ziemlich frei definiert werden. Eigentlich brauchst du überhaupt keine Kapitel. Wichtig für den "Sprung" ist meiner Meinung nach die Szene. Sobald in der Handlung ein Cut ist, kannst du auch gefahrlos die Perspektive wechseln.
Benutzeravatar
Ankh
 
Beiträge: 461
Registriert: 05.07.2015, 12:27

Re: Mischen von Erzählformen / Perspektiven

Beitragvon Julestrel » 28.10.2015, 09:44

Wenn du mitten innerhalb einer Szene wechselst, dann reißt du den Leser, der sich gerade so schön in eine Person hineinversetzt

Es kann sogar funktionieren. Ich hatte mal ein Buch (ich weiß leider nicht welches), da gab es bei Liebesszenen alle par Absätze einen kaum merklichen Übergang von Perspektive A zu Perspektive B. Dadurch haben diese Szenen sehr intensiv gewirkt.

Aber wie alle handwerklichen Experimente erlangen solche Sachen Übung und Fingerspitzengefühl. Gerade am Anfang würde ich darauf erstmal verzichten und frühestens zur nächsten Szene wechseln.


Julestrel
Benutzeravatar
Julestrel
 
Beiträge: 3288
Registriert: 02.06.2010, 14:11

Re: Mischen von Erzählformen / Perspektiven

Beitragvon VickieLinn » 01.11.2015, 01:02

Julestrel hat geschrieben:Es kann sogar funktionieren. Ich hatte mal ein Buch (ich weiß leider nicht welches), da gab es bei Liebesszenen alle par Absätze einen kaum merklichen Übergang von Perspektive A zu Perspektive B. Dadurch haben diese Szenen sehr intensiv gewirkt.


Genau das wollte ich auch gerade sagen.
Ich finde, dass Nalini Singh es sehr geschickt macht. Nora Roberts wechselt ebenfalls absatzweise die Perspektive. Dieser ganz schnelle Wechsel geschieht aber nur in sehr romantischen Szenen, wo beide Figuren im erotischen Sinne eins werden. Es wirkt sogar etwas auktorial, obwohl es eine personale Erzählperspektive ist.
Benutzeravatar
VickieLinn
 
Beiträge: 710
Registriert: 30.06.2013, 15:27
Wohnort: Berlin

Re: Mischen von Erzählformen / Perspektiven

Beitragvon Shannah » 16.11.2015, 20:53

Vielen Dank für eure Einschätzungen und Ratschläge! Ihr habt mir Mut gemacht, die Perspektivwechsel einfach erstmal so drin zu lassen. Aber ich werde mich bemühen, sorgsam damit umzugehen und nicht zu viel zu springen.. Ich werde meinen Roman einfach zu Ende schreiben und ihn dann einigen Testlesern geben. Wenn die Testleser sich durch die Wechsel gestört oder rausgerissen fühlen, muss ich das irgendwie andern. Ich lese selbst zwischendurch immer wieder mal meine Geschichte, um zu sehen, ob ich Logikfehler gemacht habe oder um an Formulierungen zu feilen. Mich selbst stört der Wechsel beim Lesen nicht, aber ich habe wahrscheinlich noch einen anderen Blick auf die Story als ein unbefangener Leser.
Shannah
 
Beiträge: 2
Registriert: 27.10.2015, 08:09

Vorherige

Zurück zu Kreatives Schreiben

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste

cron