Mit ganzem Herzen - Zeitmanagement Teil 4

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Mit ganzem Herzen - Zeitmanagement Teil 4

 
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Mit ganzem Herzen - Zeitmanagement Teil 4

Für welche Dinge nimmst du dir Zeit?
Bei was gönnst du dir den Luxus des Singletasking?
Wann benutzt du den Fernseher?
Kannst du neben dem Schreiben Musik hören? Wenn ja, welche?

von © Jacky

 
Hi,

da ich zu den Bekennenden Multitaskingmenschen gehöre, ist eher eine Ausnahme nur eine Sache zu machen.

Es gibt allerdings ein paar Dinge (da muss ich Jackie mal wieder recht geben), die man nicht mit anderen Verbinden kann.
So ist es für mich unmöglich, während des Schreibens TV zu gucken oder Schokolade zu essen. Das lenkt einfach zu sehr ab. Auch wenn ich mit unserem Hund gehe, tue ich nur 'eine' Sache. Ich brauche die Zeit einfach um mal abzuschalten, da wird nicht einmal mit dem Handy telefoniert. Es ist sozusagen meine Ruhephase in der ich wieder auftanke. Andere machen sicherlich Yoga, joggen oder meditieren.

Lg~Me~

von © ~Me~

 
Wenn ich den Fernseher benutze, dann um mit Freunden einen Film zu gucken oder wenn ich auf meinem Crosstrainer bin. Nur fernsehen geht gar nicht.
Früher hab ich ihn nebenbei zu meinem PC laufen lassen, was okay war. Nun ist mein Monitor aber zu groß und versperrt die Sicht ;)
Das stört aber gar nicht, ich gucke ohnehin nur 2 mal die Woche fern und dann laufe ich nebenbei.

Musik läuft bei mir eigentlich immer, auch oder besonders beim Schreiben. Wenn ich mich jedoch richtig konzentrieren muss, kommt es immer öfter vor, dass ich sie ganz ausschalte.
Am liebsten höre ich beim schreiben instrumentale Soundtracks oder ruhige Musik wie Sigur Rós und Mogwai oder auch Smashing Pumpkins.
Ansonsten auch Musik, die mich an bestimmte Charaktere erinnert.

von © freakingmuse

 
Hallo liebe Schreibinteressierte,

nachdem ich als inzwischen treuer Leser des Newsletter mir auch die Beiträge zum Zeitmanagement interessiert durchgelesen habe, möchte ich mich in diese Thematik gern mal einschalten und vom Leser zum Schreiber werden. Ich kann nämlich bei dem Thema Zeitmanagement aus jüngsten Erfahrungen berichten und habe die Befürchtung, dass an ein effizientes Zeitmanagement Erwartungen gehängt werden, die es nicht leisten kann, gerade wenn es um den kreativen Prozess des Schreibens geht.

Ich habe beruflich gerade ein extrem anspruchvolles Jahr hinter mir, in dem ich zwei Vollzeit-Jobs auf einmal leisten und sämtliche Schreibaktivitäten erst mal auf Eis legen musste. Schlaf war in dieser Phase kein adäquater Ersatz für Kaffee. Im September/ Oktober letzten Jahres musste ich dem ganzen Tribut zollen und mein Körper hat mir in Form einer satten Infektionskrankheit gezeigt, was er von diesem Lebenswandel hält. Eine zeitlang macht er das mit, auf Dauer mag er es nicht.

Als ich dann so erkrankt da lag, habe ich (zwangsläufig) viel Zeit gehabt, um über diesen Zustand und seine Lösungen nachzudenken. Schnell bin ich im Internet zu Punkten wie Selbst- und Zeitmanagement, ToDo- und Check-Listen, Projektblättern und Eisenhower-Matrix gekommen. Jede Menge selbsternannte Organisationspäpste, die ihre Erkenntnisse fast kostenlos zum Download im Internet anbieten, kreuzten dabei meinen Monitor. Da ich bei mir auch Probleme mit der Fähigkeit des langen, konzentrierten Arbeitens an einem Thema diagnostiziert habe (was ja auch beim Thema Schreiben extrem hinderlich ist) war ich mir auch nicht zu schade, mich intensiv auf das Thema ADS (Aufmerksamkeits-Defizits-Syndrom) bei Erwachsenen zu prüfen. Ich erfuhr, dass es sich dabei um ein viel zu wenig beachtetes Problem handelt, viel mehr aber auch nicht.

Das Ergebnis dieser Recherchen ergab, dass durchaus noch an der einen oder anderen Stelle Optimierungspotential vorhanden war. Viele der Tipps waren deckungsgleich mit denen aus dem Newsletter und sehr wertvoll. Aber ich konnte auch feststellen, dass ich instinktiv das Meiste bereits richtig gemacht habe, so dass hier eigentlich nicht der große Umbruch liegen konnte.

Ich musste mir also weitergehende Gedanken machen, wenn ich nicht in ein paar Wochen wieder hier liegen wollte. Und ich wurde auch fündig, nachdem ich die Erfahrungen des Jahres noch einmal Revue passieren ließ. Mein Blick war bislang einseitig auf die Ressource Zeit gerichtet, die mir als einzige Beschränkung meiner „Mission“ erschien. Aber auch das beste Zeitmanagement hat meinen Tag nicht länger gemacht und mich auch nicht vor körperlicher, geistiger und seelischer Erschöpfung bewahrt. Erfolgreicher auf meiner Suche nach einer wirkungsvollen Änderung wurde ich, als ich den Blick auf eine andere Ressource erweiterte, nämlich meine Energie. Jene Ressource, die man sich ungern als beschränkt eingesteht. Aber ich habe festgestellt, dass man Konzepte wie Fließbandarbeit, Multi- und Singletasking nur gut einsetzen kann, wenn man die körperliche und geistige Frische dazu besitzt. Von der Energie hängt ganz entscheidend ab, wie viel man in einer Zeitspanne schafft. Und ich habe feststellen müssen, dass Überstunden mit müden Körper und leerem Kopf nichts bringen, egal welches Zeitmanagement-Konzept man verfolgt.

Diese Erkenntnis war zunächst ernüchternd, nimmt sie mir doch die Hoffnung, noch mehr in meine Tage packen zu können und damit noch mehr „erleben“ zu können. Je mehr ich mir aber angewöhne, unter Beibehaltung eines effizienten Zeitmanagements auch auf den Umgang mit meiner Energie zu achten und mich mit der Erkenntnis abfinde, dass man halt wirklich nicht auf allen Hochzeiten tanzen kann, empfinde ich sogar einen Gewinn an Lebensqualität und atme langsam wieder durch.

Die Bausteine des Energiemanagements sind zunächst die Klassiker ausgewogene Ernährung, gesunde Bewegung und ausreichender Schlaf. Ein kontrollierter Umgang mit der modernen Informations- und Kommunikationstechnologie und mit seinen Gefühlen hilft dabei, Energie zu schonen. Die Pflege von Sozialkontakten bringt zusätzliche Energie, wenn sie nicht gerade bedeutet, nächtelang um die Häuser zu ziehen. Das Verfolgen eigener Ziele statt der Erfüllung der Erwartungshaltungen anderer rundet einen energieeffizienten Lebensstil ab. Entscheidend ist, dass man für Gewinne bei der Ressource Energie bei der Ressource Zeit Abstriche machen muss, zum Beispiel für Bewegung, Schlaf und Sozialkontakte.

So liegt meines Erachtens das Optimum wie bei vielen Dingen des Lebens im ausgewogenen Mix. Zeit- ohne Energiemanagement funktioniert nicht, und umgekehrt. Denn alle Konzepte zum Zeit- und Selbstmanagement taugen nur dann etwas, wenn man die Kraft und Energie hat, sie auch wirklich umzusetzen. Aber viel Energie zu haben und diese dann uneffizient verpuffen zu lassen ist genauso unbefriedigend. Wie heißt es doch so schön: „Es geht nicht darum, dem Leben mehr Stunden zu geben sondern den Stunden mehr Leben“.

Gruß an alle und Bitte um Eure Erfahrungen/ Meinungen

DeTe

von © DeTe

 
Ich möchte unbedingt lernen, mir bewusst Zeit fürs Schreiben zu nehmen. Aber im Moment empfinde ich alles als so stressig, dass ich -wenn ich Freizeit habe- keine Lust habe, etwas zu machen, sondern einfach nichts tue und deshalb auch nicht schreibe.

Neben dem Schreiben Fernsehen geht, wenn ich mir dann aber nur Notizen mache oder sowas "Leichtes". Wenn's an die Feinarbeiten, das richtige Formulieren, das "echte" Schreiben geht, dann brauche ich "Singletasking". Dann will ich eigentlich auch nur meine Ruhe und von nichts gestört werden.

Ich hoffe sehr, dass ich die Ferien dazu nutzen kann, endlich wieder mehr zu schreiben bzw. einen Plan zu entwickeln, der mir in den Nicht-Ferien mehr Zeit zum Schreiben verschafft...

Liebe Grüße,
Hachi

von © Hachi

Re: Mit ganzem Herzen - Zeitmanagement Teil 4

 
Bislang meine bevorzugte Methode :P

Für welche Dinge nimmst du dir Zeit?
An erster Stelle steht für mich Kommunikation und Gedankenaustausch mit Menschen, die mir nahe stehen. Vorzugsweise geschieht das auf direktem Weg, also im persönlichen Gespräch. Gern natürlich auch per Telefon, e-mail oder noch schöner per altmodischem, handgeschriebenem Brief. Sich treffen und bei einem gemütlichen Beisammensein auch über durchaus ernste Themen zu reden, möglicherweise zu streiten gehört ebenfalls zu den Dingen, für die ich mir mehr als gern Zeit nehme.
Platz zwei auf meiner diesbezüglichen Favoritenliste nehmen gleichberechtigt Lesen und Schreiben ein.
Richtig gutes Essen verdient mMn den Luxus, sich Zeit zu nehmen ohne auf die Uhr zu schauen.

Bei was gönnst du dir den Luxus des Singletasking?
Jacky hat geschrieben: Aber ganz besonders das Schreiben ist ein Prozess, bei dem es wenig Ablenkung bedarf, um es fast unmöglich zu machen. Genau so gibt es einige andere Dinge, die du nicht kombinieren solltest, einfach um deine Lebensqualität aufrecht zu erhalten.

Recht hast Du, Jacky! Bin ich im Schreibprozess an einen Punkt gekommen, der absolute Ruhe verlangt, dann nehme ich sie mir auch. Dann steht eben die Arbeit an meinem Projekt ganz oben auf meiner Prioritätenliste. In dieser Phase ist also Singletasking angesagt.

Jacky hat geschrieben: Fakt ist, die Dinge die wichtig sind, können nur dann etwas wirklich Gutes werden, wenn du mit ganzem Herzen bei der Sache bist und wirklich alles – dein gesamtes Arsenal an Fähigkeiten und Konzentration – aufbietest, um sie zu meistern.

Gerade deshalb wende ich beim Schreiben das Singletasking an. In gewisser Weise gilt das auch fürs Lesen. Möchte ich aus dem Buch, das ich lese bzw. durcharbeite etwas lernen und mir merken, geht das für mich nur, wenn ich diesem Prozess meine gesamte Aufmerksamkeit widme.

Wann benutzt du den Fernseher?
Jacky hat geschrieben: Aber für Singletasking, bzw. nebenbei laufen lassen, ist er völlig ungeeignet, wenn deine komplette Konzentration gefragt ist.
Ich weiß, dass das Niveau in den Sendungen dir teilweise Anderes vorgaukeln möchte, Fakt ist, es ist nur für eine Fantasie Platz in deinem Kopf, entweder deine Eigene oder die des Fernsehns.

Meistens geht mir der Fernseher auf den Geist. Selten benutze ich dieses Ding, um mich berieseln zu lassen. Die ein oder andere Sportsendung, vielleicht mal ein Film, der mich interessiert, das war´s dann schon im Wesentlichen. Konzertübertragungen oder Theaterstücke sehe ich mir im Fernsehen nicht so gern an. Da ist mir ein realer Besuch in der Oper, einem Theater o.ä. doch lieber. Ganz schlimm sind für mich Diskussionsrunden. Ich als Zuschauer wäre ja doch nur Konsument vermeintlicher Weisheiten und Erkenntnisse. Mitreden könnte ich ja im ersten Moment nicht, es sei denn auf Umwegen über bekannte soziale Netzwerke. Und das möchte ich erst recht nicht.

Kannst du neben dem Schreiben Musik hören?
Das geht in Ausnahmefällen schon. Wenn ich mit meinen Gedankengängen absolut nicht weiter komme, greife ich gern schon mal zu Instrumentalmusik. Mein absolutes Lieblingsstück sind hier die Ungarischen Tänze von Brahms.

Wie ist das bei euch? Geht es euch auch so oder ist es ganz anders? :thinking:

von © tomtesdotter

Re: Mit ganzem Herzen - Zeitmanagement Teil 4

 
Hallo zusammen,

ich habe Jackys Blogeinträge zum Zeitmanagement gelesen und fand doch recht interessant, dass eine Frau Singletasking empfiehlt. Obwohl doch gesagt wird, (Achtung: Klischee) nur Frauen seien multitaskingfähig.
Im gewissen Rahmen glaube ich das sogar, vermutlich weil sich Frauen meistens neben der ganzen Arbeit im Haus auch um den Nachwuchs kümmern und mindestens mit ein paar Gehirnwindungen immer beim Kind sind.

Aber so ein bisschen Multitasking kann ich auch. Mit der entsprechenden Haushaltstechnik ist das ja kein Problem. Während die Pizza backt oder das Nudelwasser aufkocht kann ich ja was anderes machen. Auch meiner Wäsche in der Trommel muss ich nicht zugucken.

Das mit der Fließbandarbeit ist bei den unangenehmen Sachen etwas, das ich gerne vor mir herschiebe es zu erledigen. Vor allem Papierkram...schrecklich.

Berieseln lasse ich mich eher von meinem Radio. Das redet meistens (Deutschlandfunk). Ich höre mal mehr, mal weniger zu. Dass ich doch nicht aufgepasst habe, merke ich dann daran, dass Sendungen bei denen ich gerne was mitgekriegt hätte, doch so an mir vorbeigerauscht sind.

Jetzt aber zu den Fragen hier:

Für welche Dinge nimmst du dir Zeit?
Klar, Zeit mit Freunden. Gerade gestern waren zwei von ihnen da und wir haben bis zwei Uhr auf dem Balkon gesessen.

Bei was gönnst du dir den Luxus des Singletasking?
Wenn ich schreibe, sei es ein Beitrag in der SWS oder an meinem Projekt oder sonst irgendwas aus meinen Gehirnwindungen zu Papier oder Tastatur bringen will, dann erfordert das Konzentration. Wenn es länger oder komplizierter wird, dann muss auch das Radio schweigen. Auch dann, wenn ich an meiner Geschichte sitze.
Gestern bzw. heute Nacht zum Beispiel, als die Freunde weg waren konnte ich noch nicht schlafen. Es war immer noch warm draußen, so habe ich mein Netbook geholt und noch in der Stille der Nacht an meiner Geschichte weitergeschrieben.

Wann benutzt du den Fernseher?
Der steht meistens rum. Ich habe auch noch immer keinen Flachbildschirm. Wenn mir gar nichts mehr einfällt, was ich machen kann, schmeiß ich mich vor die Glotze. Weil ich keine Ahnung vom Programm habe, zappe ich meistens wild herum. Das ist nicht besonders befriedigend.

Kannst du neben dem Schreiben Musik hören? Wenn ja, welche?
Instrumentalmusik würde gehen oder wenn Gesang, dann in einer Sprache die ich absolut nicht verstehe. Aber meistens ist dann alles still, wenn ich mich ernsthaft an meine Geschichte setze.
Klassik könnte ich mal versuchen.
Meine absolute Lieblingsband ist die Jazzrock Formation Weather Report. Da singt auch kaum mal jemand, diese Musik würde für mich auch zum Schreiben gehen. Manch anderen mögen das aber zu viele Töne pro Zeiteinheit sein.

Gruß
Henningway

von © Henningway

Re: Mit ganzem Herzen - Zeitmanagement Teil 4

 
Endlich mal was mit Herz :mrgreen:. nee war nur Quatsch :D.

Für welche Dinge nimmst du dir Zeit?
Lernen für Tests. Reiten auf alle Fälle. Und wenn ich was mmit Freunden tue. Meistens habe ich dann den ganzen Tag für sie reserviert, obwohl sie/ ich nur den halben Tag da sind/ bin.

Bei was gönnst du dir den Luxus des Singletasking?
Lernen/ Aufgaben... Dinge, die mit der Schule zu tun haben. Da brauche ich absolute Ruhe. Und ja: Schlafen. Die einen können ja bei Musik oder so am besten einschlafen. Das geht bei mir gar nicht. Beim Einschlafen/ Schlafen braue ich echt absolute Ruhe.

Wann benutzt du den Fernseher?
*hust*
Einmal im Monat, wenn's hoch kommt?
Bei uns ist der Fernseher einen Stock höher und tiefer (wir haben zwei). Oben wäre mein Fernseher, aber dort sitzt immer meine Schwester dran und schaut ihre Serien und ja... Dann habe ich keine Lust, mitzusehen, weil die mich nciht so interessieren.
Den fernseher benutze ich an Weihnachten und dann mit meiner Family. Dann kommt ein Film, der bei uns Tradition geworden ist, dass wir uns den ansehen: Der kleine Lord und zwar der alte. Einfach schön! Mit der ganzen Weihnachtsstimmung darum herum (ja okay, ich liebe Weihnachten :mrgreen:). Und das ist das einzige Mal. Vllt dann noch, wenn mich was interessiert, aber das vergesse ich meistens an dem Tag, wann's kommt :roll:.

Kannst du neben dem Schreiben Musik hören? Wenn ja, welche?
Ich höre am liebsten Musik neben dem Schreiben. Am besten ist englisch, französisch. Deutsch geht auch noch, aber da ist das Problem, dass ich auf den Text höre und meine Gedanken dazu mache, statt zur Geschichte, die ich schreibe.
Die Musik wechselt immer wieder aber mein Lieblingssong momentan ist I hate love von Claude Kelly.

Lg Jolly

von © Joleen

Re: Mit ganzem Herzen - Zeitmanagement Teil 4

 
Bei was gönnst du dir den Luxus des Singletasking?
Schreiben. Vorlesen (für die Kinder).
Ansonsten bin ich Multitasker durch und durch. Beim Schmeißen des Haushalts und Wegen draußen immer ein Hörbuch am Start, lesen in der Badewanne, telefonieren oder Küche saubermachen neben dem Kochen oder Plotten auf dem Spielplatz. Das ist bei mir alles in Fleisch und Blut übergegangen. Und es ist empfehlenswert!

Wann benutzt du den Fernseher?
Isch abe gar keine Fernse'er. :o) Und das ist auch gut so. Ich kann es jedem nur empfehlen, den TV abzuschaffen. Wenn ich einen Film sehen will, dann schmeiß ich eine DVD in meinen Laptop. Keine Werbung, keine sinnloses Programm, und Pause nach Bedarf.

Kannst du neben dem Schreiben Musik hören? Wenn ja, welche?
Kann ich nicht. Gar keine. Abgesehen von der Ablenkung würde das auch meinen Schreibstil zu sehr beeinflussen. Wenn ich eine traurige Szene schreibe und dabei was Hippes höre - oh Graus :lol: .

von © blutigeranfänger

Re: Mit ganzem Herzen - Zeitmanagement Teil 4

 
Heyho :froi:


Für welche DInge nimmst du dir Zeit?

Essen :lol: Nein :XD: Ganz viel Zeit nehme ich mir wirklich zum zeichnen, schreiben genauso aber da werde und emfpinde ich es auch als schlimmer, wenn ich gestört werde im Gegensatz zum zeichnen, für meinen Hund nehme ich genauso viel Zeit wie auch einfach Mal nur zum Lesen ;) (Besonders da, und wenn es auch noch kompliziert geschrieben is ... X_X)

Bei was gönnst du dir den Luxus des Singletasking?


Wenn ich lange nicht schreibe, dann absolut, ich brauche dabei vollkomene Ruhe die ich dann selbstverständlich auch haben will. Zum Beispiel heute, seit vier Tage nicht geschrieben, ja und was war meine Ausrede? "keine Zeit" es war so - Teilweise, es gibt eine gewisse Serie da ist die perfekte Stimung um zu schreiben(doch wirklich, ich schertzle hier nicht! :twisted: ) und die Kontetration wird mir ebenfalls nicht geraubt, allerdings bekamen wir immer wieder genau da Besuch, was mich dann recht störte und dann fühlte ich mich eben einfch nicht zu ruhig, um zu schreiben :)

Und dann was ...das denn
Fehrnse anbelangt ...ja ich kenne es nur zu gut, aber weil ich mir schon immer doch recht gewohnt bin das dieser läuft, ist es nicht soo schlimm für mich, wenn er das eben mal so tut ... solange,r er nicht zu laut ist. Sonst ist es wiklich der totale, verdammte Teufel! Ich kann denn das sanfte kreative, Ding einfch nicht mehr wahrnehmen und kann mega schnell stocksauer werden.

Was aber ist, was du angesprochen hast, entweder meien Fantasy oder die des TV's, muss ich dir ein wenig wiedersprechen :wink: , wenn ich TV was läuft, was mich "Inspiriert" (und sei es nur ein Spruch) schalte ich ganz ab und merke dann nicht mehr was im Fehrnseh läuft, die Phase dauert meistens fünf Minuten und dann bin ich ganz verwundertr und hab nen K"""" von der Serie abekomen, abe dafür neue Szenen die ich benutzen kann, gerade gestern kam was ähnliches, was aber dann schlimm is, wenn der PC nicht mehr funtkoniert ..ehm ja xD

Musik hören? Mach ich gern, und des öfteren :D Mein problem ist dann immer nur "Was" ich hören will, nicht immer kommt es auf die Szene an, zumal ich ja komplet plotlos schreibe, normalerweise, manchmal jedoch brauche ich auch meine Ruhe vom POp & Rock song und gehe lieder auf Liebeslider über, macnhmal aber brauch ich auch nur die komplette Ruhe selbst, sonst werde ich wie ne Furie ... o,O

Soviel zu meinem Ketchup, toller Beitrag :mrgreen: (Also ehm :oops: ich meine sicher dein Artikel, Jacky xDD)

Glg from the Dreamstepper! =:3

von © Dreamstepper

Re: Mit ganzem Herzen - Zeitmanagement Teil 4

 
Hi.

Für welche Dinge nimmst du dir Zeit?
Zum schreiben, zum lesen und für meinen Hund...

Bei was gönnst du dir den Luxus des Singletasking?
Hmmm... gute Frage. Ich mache meistens viele Dinge nebenbei... was nicht immer gut ist. Aber manchmal ist es einfach so... ich bin überm Schreiben und da schreibe ich ein bestimmtes Wort und das erinnert mich an etwas, was ich noch machen wollte. Was weiß ich, für die Schule noch etwas raussuchen. Dann gehe ich ins Internet, fange an, was raussuchen, mittendrin wechsel ich ins Forum, weil ich ja grad im Internet bin, dann weiter zum raussuchen oder erst mal weiter schreiben oder ich lege eine kleine Spielpause ein... öhm :oops: Ja. Bin etwas chaotisch. :twiddlethumbs:
Singletasking ganz ganz ganz selten... habe ich irgendwie nicht gelernt.

Wann benutzt du den Fernseher?
Nicht oft. Meistens nur wenn bestimmte Filme im Fernsehen kommen und ich die anschauen will. Ansonsten habe ich nicht viel Zeit dazu und wenn, dann nutze ich die irgendwie anders.

Kannst du neben dem Schreiben Musik hören? Wenn ja, welche?
Aber sichaaa, sonst könnte ich gar nicht mehr viel Musik hören und das wäre doch schaaade.
Ohne schreibe ich nur dann, wenn ich vergessen habe, sie anzustellen. :mrgreen: Joa, eigentlich dass was mir im Moment gefällt. Zur Zeit viel Unheilig und Sunrise Avenue... muss nicht unbedingt zu der Szene passen, mein Gehirn trennt das strikt. Musik ist Musik, Schreiben ist schreiben. Das würde mich nicht gerade glücklich machen, wenn ich mir irgendwelche Lieder raussuchen müsste, nur damit ich in der Szene in die richtige Stimmung komme. Nö, einfach das anhören, auf was ich Bock habe und was gefällt.

LG
Zickzack

von © zickzack

Re: Mit ganzem Herzen - Zeitmanagement Teil 4

 
Kannst du neben dem Schreiben Musik hören? Wenn ja, welche?

Und wie! Bei den Göttern, das war das beste was ich jemals getestet hab. Kann mir gar nicht mehr vorstellen ohne Metallica oder Iron Maiden im Hintergrund zu schreiben. Ist schon fast zu einer Art Ritual geworden: Lappi an, Kill em all Album rein, Office öffnen und ab dafür. Vorallem die Schnelligkeit der Musik beflügelt mich persönlich, ich versuch immer meine Schreibe an die Geschwindigkeit anzupassen und ich würde sagen, dass das für mich persönlich mehr als super funktioniert. Ich würde sogar soweit gehen und sagen, dass ich manche Passagen nicht so dramatisch und kraftvoll hätte schreiben können, wenn die besagten Bands nicht im Hintergrund laufen würden und mich dazu animieren Gummi zu geben oder fast immer schaffen, mich emotional zu bewegen und das in die Texte einfließen zu lassen.
Klasse find ich es vorallem, wenn die Szene die man beschreibt, mit der Musik stimmig ist. Man saugt die Energie aus der Musik förmlich auf und setzt sie dann in Worte um, aber ich brauch eh immer Musik, egal wo, egal wie, egal wie spät oder früh es ist.
Für mich in jedem Falle schon mehr als nur ein Hilfsmittel, manchmal die Muse selbst.
Kann jedem nur empfehlen es zumindest mal zu testen. Manche werden vielleicht Probleme damit haben, die Stimme im Hintergrund zu verdrängen, oder sich nicht davon ablenken zu lassen, wobei ich nie das Gefühl habe, das Bruce Dickinson oder James Hetfield mich gerade aus dem Fluss reißen, eher das Gegenteil ist der Fall. Es läuft und läuft und läuft.

Kann mich sogar noch ziemlich gut daran erinnern, mit welchen Lied und zu welchem Text ich es damals getestet habe. Das Lied war For Whom the Bell Tolls und der zu schreibende Text handelte von einem Bomberangriff. Hat keinen Atemzug gedauert, bis mich Metallica in die Geschichte katapultiert hat. Testet es selbst mal, mir hat es enorm geholfen. Fast so, als würde man seine Arbeit völlig neu entdecken, auch wenn ich erst seit einem Jahr konsequent schreibe.
Also Fazit für mich ist, ohne Gitarrendresche, Doublebase und kratziger Stimme im Hintergrund, ist das Schreiben für mich fast wie blind Autofahren.
Momentan arbeite ich an einer Temporeichen Passage, in der eine Burg von Drachenähnlichen Wesen angegriffen wird, die Szene(n) schreiben sich mit Hilfe von Running Wild - Riding the Storm fast von alleine! Hoffe das ist kein schummeln? :wink:


Für welche Dinge nimmst du dir Zeit?

Für vieles und das zuviel...Hier einen neuen Kaffee holen, dort eine neue Zigarrette anstecken, hier eine Essenspause einlegen obwohl ich eigentlich keinen Hunger hab - nur weil mir die bevorstehende Szene Kopfschmerzen bereitet und so weiter. Eigentlich ist es keine Zeit nehmen im Sinne von: Das muss jetzt erledigt werden, weil es gemacht werden muss, sondern eher eine Abwandlung von aufschieben und andere offensichtlich wichtige Dinge suchen um sich ersteinmal vor der bevorstehenden schwierigen Stelle vorbei zu mogeln, was natürlich nicht klappt. Man muss sie ja doch schreiben, irgendwie.

von © Chrissix


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