Moderne Rüstung aus billigen Materialien

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Moderne Rüstung aus billigen Materialien

Beitragvon Hyena » 08.10.2015, 08:52

Hey,

ich arbeite gerade an einer Cyber-Punk-Kurzgeschichte, die in der aktuellen Zeit spielt, kurz, nachdem alles zusammengebrochen ist. Dabei stehe ich gerade vor dem Problem, wie man in solch einem Szenario aus billigen Materialien eine Art Rüstung / durchstichsicheren Pullover basteln könnte. Am besten wäre, wenn das Resultat zusätzlich schwer entflammbar ist. Sie sollte nicht zu schwer sein, also nicht zu viel massives Metall enthalten.

Meine bisherige Idee:

Pullover als Basis, er gibt die Form und schützt die Haut.

Darauf an der Rumpfregion eine zurechtgeschnittene Isomatte befestigen in Form einer Weste. Sie dient als Polster und verteilt die Kraft bei Stichangriffen.

Darüber kommt Drahtgitter, ähnlich wie jenen, den man für Karnickelställe verwendet, er dient als Schutz gegen Durchsstechen. Das Gitter kommt auch über Ober- und Unterarme, dort wird aber kein Polster drunter gelegt, um Überhitzung zu verhindern.

Die schwarfkantigen Ränder des Gitters werden mit Panzertape eingefasst.

Eventuell könnte man das Ganze anschließend Mit Lederresten überziehen, um es schwer entflammbar zu machen. Beim Leder stünde dann aber noch die Frage, wie man es an der Rüstung befestigen sollte, da es ohne Sattlerzubehör schwer zu nähen ist.

Zur Tarnung könnte man anschließend einen weiteren dünnen Pullover drüberziehen, damit man das Kosntrukt nicht gleich sieht, was einen Vorteil bieten könnte.

Freue mich über eure Ideen! :D

lg
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Re: Moderne Rüstung aus billigen Materialien

Beitragvon SmilingSeth » 08.10.2015, 09:04

Sorry, aber "schwer entflammbar"?
Wenn Du 'nen Molotov-Cocktail auf einen Menschen wirfst, dann geht er in Flammen auf, es sei den er trägt spezielle feuerfeste Kleidung und ist im Showgeschäft. Die Flüssigkeit brennt ja und ist hochentzündlich, selbst feuerfeste Kleidung hätte mit bestimmten Stoffen so ihre Probleme.

Und die billigste, sinnvollste Variante wäre wohl, wenn man die verbliebenen Polizeistationen abgrast, oder Schutzkleidung(Bau, etc.) sammelt.


Oder siehe Euromaidan:
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Re: Moderne Rüstung aus billigen Materialien

Beitragvon Ankh » 08.10.2015, 09:38

Ich bezweifle, dass Hasendraht einen Stichangriff abhalten würde. Kannst es ja mal ausprobieren; Stoff, Isomatte, Hasendraht, Leder, nochmal Stoff übereinanderkleben und dann mit dem Küchenmesser drauf einstechen ...

Die Frage ist, welche Ressourcen hat der Charakter, und wie viel Zeit. Wenn du z.B. nur genug Draht hast, kannst du dir daraus um einen Stift Ringe biegen und abends vor dem Fernseher ein Kettenhemd stricken. Das ist auch schon das Minimum, was du gegen einen Messerangriff aufbieten solltest, und am besten machst du es doppellagig, denn ein schmales Messer könnte da trotzdem durchkommen. Für LARPs hat sich mein Mann mal aus einer Motorhaube einen Brustpanzer gebaut. Wenn du das unter eine dicke Lederjacke ziehst, ist zumindest dein Torso geschützt, und du hast noch eine gewisse Beweglichkeit (viel mehr wirst du mit der Hasendrahtversion übrigens auch nicht haben). Wenn du mehrere kleinere Platten machst, hast du etwas mehr Beweglichkeit, aber natürlich auch Schwachstellen.

Kannstz ja mal hier nach anregungen suchen. http://www.larpwiki.de/Ausr%C3%BCstung
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Re: Moderne Rüstung aus billigen Materialien

Beitragvon Julestrel » 08.10.2015, 09:42

Zur Zeit Alexander des Großen hat man Rüstungen gebaut, in dem sie mit Leinsamen Leinenstoff zusammengeklebt haben. Feucht kann man das noch an den Körper formen und macht wohl durchaus einer modernen Kevlar-Weste Konkurrenz machen. Wie schwer das entflammbar ist, kann ich leider nicht sagen.


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Re: Moderne Rüstung aus billigen Materialien

Beitragvon Padrion » 08.10.2015, 12:18

Die Leinenrüstungen waren wohl nicht schlecht, an die Flachsfasern zu kommen könnte in der Endzeit aber schwierig sein.

In Draht gewickelte Isomatten bieten vermutlich einen gewissen Schutz gegen Bisse von verwilderten Hunden und Zombies aber ich bezweifele, dass sie großartig vor Messerstichen schützen. Feuerfest ist das ganze wohl auch nicht, obwohl man vielleicht Schweißerkleidung drüber tragen könnte. Ich bezweifele, dass es eine Rüstung gibt, die gleichzeitig leicht, bequem und überall verfübar ist. Sicherlich wäre es im Zuge eines gesellschaftlichen Zusammenbruchs aber möglich an Schutzwesten von Polizei bzw. Wachdiensten zu kommen.
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Re: Moderne Rüstung aus billigen Materialien

Beitragvon Kari » 08.10.2015, 14:37

Über die ursprüngliche Kombination würde ich eher eine Jacke drüberziehen unter der die Tonnenform durch die Isomatte nicht so sehr auffällt :roll:

Padrion hat geschrieben:In Draht gewickelte Isomatten bieten vermutlich einen gewissen Schutz gegen Bisse von verwilderten Hunden [...]


Selbst das würde ich bei größeren Hunden schon bezweifeln. Die Fangzähne sind eigentlich lang genug, um durch eine Isomatte durchzubeißen, zumal die sich zusammendrücken lässt, und schmal genug, um durch die Maschen im Hasendraht zu passen. Da sind eher diese Schutzärmel vom Schutzhundesport interessant. (Sowas auseinanderschneiden und um den Oberkörper wickeln?)

Wie wäre es mit Regalbrettern (also denen aus massivem Holz und nicht aus Pressspan)? Je zwei für Vorder- und Rückseite zurechtsägen, gegebenenfalls vernageln, bzw. mit Scharnieren verbinden, die Stelle dahinter mit dünneren Schneidunterlagen für Küchenmesser aus Holz oder Platik abdecken und gut? Massives Holz fängt auch nicht soooo schnell an zu brennen - da würde ich mir um Haare und Pullover mehr Sorgen machen. (Oh, und - Schande über mich - Bücher?)
Was für Entflammungsversuchen soll die Rüstung denn eigentlich Stand halten?

Und mal so als Ideen in den Raum geworfen:
Was ist mit Motorradkleidung, insbesondere dem Nierenschutz?
Rückenpanzer, die man beim Reiten manchmal wegen Stürzen trägt (evtl. falschrum, damit sie den vorderen Teil des Oberkörpers schützen)?
Oder den unteren Teilen von älteren Laptops? Das sind um die 2 cm Metall und Plastik. (Ok, das ist nicht billig, aber im Zweifelsfall hat man sowas auf dem Speicher oder so...)
Schutzkleidung vom Football oder Kampfsportarten (Pratzenpanzer statt Plattenpanzer, hihi).
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Re: Moderne Rüstung aus billigen Materialien

Beitragvon Padrion » 08.10.2015, 15:08

Kari hat geschrieben:Wie wäre es mit Regalbrettern (also denen aus massivem Holz und nicht aus Pressspan)?


Aus Brettern (oder auch Blechen), lassen sich recht stabile Rüstungen basteln, die sind aber auch sehr schwer und unbequem. Die will man sicher nicht den ganzen Tag mit sich herumtragen.
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Re: Moderne Rüstung aus billigen Materialien

Beitragvon Ankh » 08.10.2015, 15:55

Padrion hat geschrieben:
Aus Brettern (oder auch Blechen), lassen sich recht stabile Rüstungen basteln, die sind aber auch sehr schwer und unbequem. Die will man sicher nicht den ganzen Tag mit sich herumtragen.


Ich denke, das kommt darauf an, wie gut sie an den Körper angepasst sind. Ein Holzbrett unter dem Pullover ist sicher unbequem und störend. Wenn das Holz aber so bearbeitet ist, dass es sich der Körperform anpasst, kann man das gut eine Weile tragen, notfalls auch den ganzen Tag (hey, besser als abgestochen werden...). Auch Gewicht ist gar nicht so schlimm, wenn es sich über den Körper verteilt. Ich habe hier ein 20kg Kettenhemd, das ich nur mit Mühe auf den Haken aufhängen kann, aber wenn ich es anhabe, kann ich damit ohne Probleme herumlaufen. Ich haben auf Cons schon oft Leute getroffen, die ziehen das den ganzen Tag durch, ein ganzes Wochenende lang. Und wenn du das noch öfter tust, weil vielleicht dein Leben davon abhängt, dann entwickelst du auch schnell die entsprechende Muskulatur.
Was Blech angeht, das muss gar nicht mal so dick sein, um ein normales Messer abzuhalten. Wenn es leicht gebogen ist, um sich an die Körperform anzupassen, dann gleitet ein Messer eher ab als dass es das Blech durchbohrt.
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Re: Moderne Rüstung aus billigen Materialien

Beitragvon anby77 » 08.10.2015, 16:22

Isomatte und Karnickeldraht kannst Du vergessen. So eine Isomatte ist verhältnismäßig leicht zu durchstoßen und der Maschendraht verbiegt sich, ehe er ein Messer aufhält.

Ich würde da eher auf umfunktionierte Plastikteile gehen wie z.B. Plexiglasscheiben, Blumenkübel (wobei da sind nicht alle geeignet) oder ausrangierte Benzintanks (die sind wirklich sehr robust) von Autos oder Motorrädern gehen. Die kann man thermisch oder in Form sich überlappender kleinerer Platten auf die grobe Körperform anpassen und bieten definitiv mehr Schutz als eine mit Hasendraht verstärkte Isomatte.
Je größer der Dachschaden, desto schöner der Ausblick zum Himmel.
(Karlheinz Deschner)
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Re: Moderne Rüstung aus billigen Materialien

Beitragvon Deirdre » 08.10.2015, 18:30

Wenn ich überlege, was ich normalerweise im Haushalt habe, was man irgendwie als Rüstung zweckentfremden könnte, komme ich auf:

* Kuchenbleche, PC-Gehäuse: Ohne Spezialwerkzeug nicht zu schneiden, aber man könnte einen Schild draus basteln

* Kuchengitter oder Ofenrost: Schon eher ohne Spezialwerkzeug zu formen und auf jeden Fall stabiler als der Hasendraht.

* Fahrradhelm

* Treckingrucksack: die Rückseite ist superstabil. Ich hab zwar noch nie probiert da mit einem Messer reinzustechen, aber ich stelle es mir schwer vor.

* Leder von Buchdeckeln, Handtaschen etc. Auch ohne Schusterwerkzeug kann man mit einem Hammer und Körner oder ähnlichem Löcher ins Leder stanzen um einzelne Teile aufeinander zu nähen.
Für alle, die einen Hafen suchen, wenn die Werkstatt schließt: http://die-schreibstube.phpbb8.de/forum
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Re: Moderne Rüstung aus billigen Materialien

Beitragvon Alys » 09.10.2015, 00:29

Ich war vor nicht allzulanger Zeit bei einem größeren Schwertkampf-Turnier, also von Leuten, die das heutzutage als ernsthaften Sport betreiben. (Als Hintergrundinfo: Die Waffen sind natürlich nicht scharf geschliffen, aber echte Schwerter, und diese können auch in stumpfem Zustand ordentlichen Schaden anrichten!)
Sehr viele Leute tragen bei diesen Kämpfen eine Motor Cross Kombi und dazu statt Helm eine Fechtmaske (weil die im Gegensatz zu dem Helm einen Nackenschutz hat). Wenn die Apokalypse hereinbricht würde ich mir sowas besorgen. Es ist leicht, abwaschbar, eng an den Körper angepasst, schützt sehr gut und man kann sich trotzdem gut bewegen. Natürlich kann an den Schwachstellen ein gezielter Hundebiss durch, aber jede Art von Rüstung hat irgendwo ihre Einschränkungen.
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Re: Moderne Rüstung aus billigen Materialien

Beitragvon SmilingSeth » 09.10.2015, 02:35

Bild

Ich verstehe grundsätzlich nicht warum man "morderne" Rüstungen tragen muss? In der Endzeit existiert die Welt nicht mehr, die Rüstungen, also die Bekleidung würde wohl oder übel immer unorthodoxer werden.
Und das bedeutet 'ne schlechte Zeit für alle Fashionvictims, keine "moderne, neuen" Kleider, srs und eine bemüht originelle Rüstung klingt auch hart an der Lächerlichkeit.

Und wenn "kurz, nachdem alles zusammengebrochen ist." hier als Ausgangslage verwendet wird, dann dürfte es den Protagonisten wohl nicht sonderlich schwer fallen, in bestimmten Läden nach den nötigen Utensilien zu suchen.


Grundsätzlich könntest du auch Anleihen an Endzeit-Serien nehmen, wie jetzt beispielsweise "Fear The Walking Dead" die schon sehr bemüht den Beginn einer Dystopie darstellen wollen. In vielen Büchern wird sowieso doch meistens gar nicht auf die Bekleidung eingegangen.
Und auch müsstest du in deiner Geschichte sinnvoll Gefahren darstellen, denn selbst verwilderte Hunde stellen im Endeffekt keine Gefahr für den Menschen dar(hint: der Mensch steht nicht umsonst an der Spitze der Nahrungskette).
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Re: Moderne Rüstung aus billigen Materialien

Beitragvon Bernd » 14.10.2015, 09:19

Papier!

Verflucht mich nicht, schaut erst mal:
http://www.zdf.de/terra-xpress/papier-g ... 40056.html

Wer mal versucht hat, einen Stapel Papier zu verbrennen, wird bestätigen, dass es zwar äußerlich kokelt, aber nicht gleich in Flammen aufgeht.

Grüße
Bernd




P.S.:
Alys hat geschrieben:Sehr viele Leute tragen bei diesen Kämpfen eine Motor Cross Kombi und dazu statt Helm eine Fechtmaske (weil die im Gegensatz zu dem Helm einen Nackenschutz hat)

Wer im Schwertturnier eine Motor-Cross-Kombi tragen will, gehört disqualifiziert bzw. nicht erst zugelassen. Durchstoßsichere Fechtkleidung + Lektioniersweste + Halsschutz + Maske mit Nackenschutz + schlagfeste Handschuhe + Protektoren [Ellebogen und Arme, Knie und Beine, Tiefschutz (Herren), Brustschutz (Damen)] sind Sicherheitsstandard (es gehen auch äquivalente Kombinationen). Die Maske tragen wir, weil sie mit 1600N der beste Gesichtsschutz ist. Eine Motor-Cross-Brille würde vor Stichen zum Gesicht nicht schützen. Der Nacken- bzw. Hinterhauptschutz ist ein eigenes Teil.
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Re: Moderne Rüstung aus billigen Materialien

Beitragvon Alys » 14.10.2015, 14:06

Bernd hat geschrieben:P.S.:
Alys hat geschrieben:Sehr viele Leute tragen bei diesen Kämpfen eine Motor Cross Kombi und dazu statt Helm eine Fechtmaske (weil die im Gegensatz zu dem Helm einen Nackenschutz hat)

Wer im Schwertturnier eine Motor-Cross-Kombi tragen will, gehört disqualifiziert bzw. nicht erst zugelassen.


Das, wo ich war, war ein offizielles Turnier der HEMAC in Florenz in diesem Frühjahr. Schwertkampf, also die "echte" der Historical European Martial Arts praktizierte Variante, ist ein Sport, der sich in den letzten Jahren erst entwickelt hat. Jeder Verband kann bei jedem Turnier selbst festlegen, welche Waffen und Rüstungen zugelassen bzw. vorgeschrieben sind. Pauschale Aussagen wie "gehört disqualifiziert bzw. nicht zugelassen" sind daher fehl am Platze.
Ich kann Dir nur versichern: die Kämpfer waren gut, sie hatten Ahnung von dem, was sie taten, und sie waren adäquat geschützt. (So gut geschützt, dass ich als Unfallchirurg ruhig danebenstehen konnte, ohne in Panikattacken zu verfallen.)
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Re: Moderne Rüstung aus billigen Materialien

Beitragvon Bernd » 14.10.2015, 15:32

Hallo Alys,

wenn meine Google-Suche erfolgreich war, dann meinst Du das "Ludus Magnus – Florenz 2015", richtig? Auf den Abbildungen (hier: http://historisches-fechten.at/2015/04/ ... renz-2015/) ist bereits zu erkennen, dass die eben NICHT nur mit Motor-Cross-Kombi antreten, sondern offensichtlich durchstoßsichere Fechtkleidung und gepolsterte Jacken tragen, so wie es sein soll. Auch im Regelwerk des ÖFHF ist glücklicherweise von den Ausrüstungsgegenständen die Rede, von denen ich schrieb: durchstoßsichere Fechtkleidung, Halsschutz, Maske mit Hinterhauptschutz, etc.... insofern kann ich Dir zustimmen: Die wissen offenbar was sie tun. Und womöglich würden die mir sogar zustimmen, jemanden der nur mit Motor-Cross-Kombi ankommt, NICHT zum Turnier zuzulassen. Denn die schützen vor Schürfungen und Prellungen, aber nicht vor dem Eindringen einer im Stich geführten abgebrochenen Stahlklinge. Insofern: Doch, ich halte meine Aussage für richtig platziert.

Grüße
Bernd
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