[Fanty]Morgengrau Teil 2

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[Fanty]Morgengrau Teil 2

Beitragvon Yorinde » 04.07.2015, 14:49

So, nach einigem Zögern stelle ich auch noch einen weiteren Teil der Geschichte ein. Wie gesagt, ich hab ihn jetzt nur aus einem Dokument rauskopiert, das ich seit über einem Jahr nicht mehr angerührt hab. Also sicher wird sich einiges zum Überarbeiten finden. Ich bin gespannt auf eure Reaktionen und freue mich über jedes Augenpaar, das mir den Zugang zum Überarbeiten erleichtert.

‚Es ist nicht richtig, es ist nicht richtig.‘ Die Stimme ihres Bruders hämmerte in Elenas Kopf, als sie der Stadt den Rücken kehrte. Mit schnellen Schritten tauchte sie in den Wald ein, flog fast den schmalen Pfad entlang, der den Berg hinauf führte. Viel zu tief hatte sich das Geschehene in ihre Seele gebrannt und ließ sie nicht mehr los, egal, wie schnell sie lief. Hätte sie doch auf Joran gehört. Er wollte nicht, dass sie in die Stadt ging. Er hatte gewusst, was passieren würde, heute auf dem Markt. Aber sie wollte ihren Kopf durchsetzen und hatte sich heimlich weggeschlichen. Ob er wohl böse war auf sie? Elena fing an zu schluchzen. Sie hatte ihren Bruder enttäuscht. Und sie hatte Bilder gesehen, die nie, nie wieder aus ihrem Kopf verschwinden würden. Fast blind vor Tränen rannte sie weiter den Berg hinauf. Aber rennen und weinen vertrug sich nicht und schon nach kurzer Zeit bekam sie ein fürchterliches Stechen in der Seite. Sie blieb stehen, presste ihre Hände in die Seite und japste schluchzend nach Luft. Was für ein schrecklicher Tag! Sie ließ sich auf den Waldboden fallen und weinte hemmungslos. Sie weinte um den Fremden auf dem Marktplatz, sie weinte um das triste graue Leben in Hadria und nicht zuletzt weinte sie um ihre geliebten Eltern, die nicht mehr bei ihr waren. Schon seit drei Jahren, doch die Bilder vor ihrem inneren Auge waren so klar, als wäre es gestern gewesen. Die Reiter mit den Schwertern. Das brennende Dach, die Schreie. Ihre Mutter… Sie riss die Augen auf, um die Bilder loszuwerden. Ein Tränenschleier hinderte sie am Sehen. Sie blinzelte ihn weg – und stockte. Direkt vor ihr waren ihre Tränen auf den kahlen Waldboden getropft und dort schimmerte etwas. Ganz langsam, um die Illusion nicht zu zerstören, streckte sie die Hand danach aus. Es war nicht grau. Unten sah es aus wie das Blatt eines Baumes, aber es war nicht grau. In dem Blatt steckte ein Stängel und oben waren noch mehr Blätter, aber viel kleiner als das große Blatt unten. Und noch ganz anders. Elena berührte es sanft mit den Fingern. Es fühlte sich kühl an und ein bisschen weich. So etwas hatte sie noch nie gesehen. Vorsichtig löste sie es vom Waldboden, um es näher zu betrachten. Es war federleicht. Ungläubig starrte sie das Etwas an.

Unruhig ging Joran vor dem Fenster auf und ab. Es war fast dunkel geworden und Elena war noch nicht zurück. Sie war in die Stadt gelaufen, natürlich war sie das. Die Neugier einer Elfjährigen war einfach nicht zu stillen. Er seufzte. Wenn sie doch wenigstens diesmal auf ihn gehört hätte, sie hatte ja nicht wissen können, was sie sich damit antun würde. Wenn er doch wenigstens mitgegangen wäre! Er fühlte sich als der schlechteste Elternersatz, den es gab für Elena.
Entschlossen griff er sich Mantel und Laterne. Er musste sie suchen!
Weit brauchte er nicht gehen. Schon hinter der zweiten Biegung lag sie im Moos. Sie schlief fest und friedlich, nur die Tränenspuren in ihrem Gesicht erzählten noch von der Verzweiflung, die sie den Pfad hinaufgetrieben hatte. Vorsichtig hob Joran sie auf und trug sie nach Hause.
Er bettete sie auf dem dicken Fell vor dem Kamin. Einen Moment noch wollte er sie bei sich haben, das letzte, was ihm von seiner Familie geblieben war.
Etwas erregte seine Aufmerksamkeit. Ihre rechte Hand war sanft geschlossen, als beschütze sie einen Schatz, der nicht beschädigt werden durfte. Etwas, wovon er geglaubt hatte, dass er es nie wieder sehen würde.
Vorsichtig löste er Elenas Finger und das Veilchen fiel ihm in die Hand.
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Re: Morgengrau Teil 2

Beitragvon Libelle » 04.07.2015, 19:11

Hallo Yorinde,

schön, dass du Teil 2 hochgeladen hast. Aufgrund der sommerlichen Hitze, leg ich mal direkt los.

Erstmal finde ich die Geschichte an sich gelungen. Man erfährt ein bisschen etwas über Elenas Geschichte, aber nicht so viel dass es wie Infodump wirkt.

Los geht’s …

‚Es ist nicht richtig, es ist nicht richtig.‘ Die Stimme ihres Bruders hämmerte in Elenas Kopf, als sie der Stadt den Rücken kehrte. [Absatz]
Mit schnellen Schritten tauchte sie in den Wald ein, […]

Um die Lesbarkeit zu optimieren, würde ich einen Absatz machen, da es hier um die Stimme ihres Bruders geht und in den folgenden Sätzen um Elena.
Die einfachen Anführungsstriche würde ich entweder durch doppelte ersetzen oder entfernen und den Satz kursiv machen. Einfach aus Gründen der Lesegewohnheit, nicht weil deine Version falsch wäre - das ist sie nicht. Orientiere dich typografisch am besten an Büchern, die deine Zielgruppe liest.

Mit schnellen Schritten tauchte sie in den Wald ein, flog fast den schmalen Pfad entlang, der den Berg hinauf führte. Viel zu tief hatte sich das Geschehene in ihre Seele gebrannt und ließ sie nicht mehr los, egal, wie schnell sie lief.

Eventuell »Mit eiligen Schritten«, falls es passt?

Hätte sie doch auf Joran gehört!

Hier darf gern ein Komma hin, um die Dringlichkeit zu betonen.

Er wollte nicht, dass sie in die Stadt ging.

Er wollte es grundsätzlich nicht? Oder hatte er es nur an dem heutigen Tag nicht gewollt?

Aber sie wollte ihren Kopf durchsetzen und hatte sich heimlich weggeschlichen.

Will sie jetzt immer noch ihren Kopf durchsetzen? Wozu dann der Aufstand?
Oder hatte sie ihn durchsetzen wollen?

Ob er wohl böse war auf sie? [Absatz]
Elena fing an zu schluchzen.

Hier würde ich aus zwei Gründen einen Absatz machen:
a) Absätze hier und dort machen den Text lesbarer und optisch »sympathischer«.
b) Absätze strukturieren. »Elena fing an zu schluchzen« ist für mich eine Änderung. Hier passiert etwas Neues. Davor hat sie sich ja »nur« Vorwürfe/Gedanken gemacht.

Und sie hatte Bilder gesehen, die nie, nie wieder aus ihrem Kopf verschwinden würden. [Absatz]
Fast blind vor Tränen rannte sie weiter den Berg hinauf.

a) Der Absatz mit dem Schluchzen ist eine Art Résumé des schon Bekannten. Sie denkt an die dramatischen Bilder und das sollte auch der Leser tun. Wenn der Text aber direkt zum nächsten Geschehen übergeht, hetzte auch ich als Leser weiter. Der Absatz erzeugt eine Art Pause, in der ich Raum habe für meine »Erinnerungen«.
b) Wie weit ist sie da schon hinaufgerannt? Wie steil ist der Berg? Ich stelle ihn mir gerade relativ steil vor und frage mich, ob Elena öfter den Berg raufrennt.

Aber rennen und weinen vertrug sich nicht und schon nach kurzer Zeit bekam sie ein fürchterliches Stechen in der Seite.

Ich denke eher, dass ihr die Oberschenkel wehtun - außer, sie rennt öfter den Berg hinauf und ist entsprechend konditioniert.

Sie blieb stehen, presste ihre Hände in die Seite und japste schluchzend nach Luft. Was für ein schrecklicher Tag! Sie ließ sich auf den Waldboden fallen und weinte hemmungslos. Sie weinte um den Fremden auf dem Marktplatz, sie weinte um das triste graue Leben in Hadria und nicht zuletzt weinte sie um ihre geliebten Eltern, die nicht mehr bei ihr waren.

Die Anapher im letzten Part (»sie weinte um den Fremden auf dem Marktplatz« etc.) finde ich gelungen. Aber dadurch, dass du das Stilmittel schon vorher ohne Grund verpulverst, verliert es hier leider seine Intensität. Insofern würde ich die Anfänge der unterstrichenen Sätze überdenken.

Die Eltern und das triste graue Leben in Hadria mitzubeweinen, empfinde ich als Holzhammermethode, weil ich als Leser nicht genug Infos habe, um die Parallelen zu erkennen.
Wenn ich einen schlimmen Unfall beobachte und weine, dann würde ich wahrscheinlich auch nicht gleichzeitig um den mein Kuchenstück weinen, das jemand aus dem Kühlschrank geklaut hat - mal als blödes Beispiel, um zu verdeutlichen, was ich meine.
Wahrscheinlich hattest du beim Schreiben alles genau vor Augen, aber der Leser kann ja nur wissen, was du ihm aufgeschrieben hast. Daher wäre es gut zu wissen, wieso sie die Parallelen zieht und drei Dinge auf einmal beweint. Ok, bei den Eltern beschreibst du etwas, bei dem ich mich allerdings wundere, wieso sie so komisch auf dem Marktplatz reagiert hat. Das klingt in diesem Moment so nach: »Da war doch was? Ach ja, meine Eltern. Ach, wenn ich schon am Weinen bin, dann weine ich für die gleich mit. Tränen gespart, auch gut.«

Das triste, graue Leben hingegen kann ich gar nicht nachvollziehen. Jemand, der einen eigenen Kopf hat und einfach einen Ausflug in die Stadt macht, empfindet das Leben als trist und grau und bleibt nicht deprimiert daheim? Hat Elena überhaupt Vergleichsmöglichkeiten?
Was hat der triste, graue Alltag mit der Auspeitschungsszene zu tun? Oder beobachtet Elena ständig welche? Falls ja, frage ich mich, wieso sie ausgerechnet von dieser hier so geschockt ist.
Falls nein, frage ich mich, wieso sie so etwas Banales wie den Alltag in einer Reihe mit dem Mann und ihren toten Eltern beweint.

Dann ist da noch dieser Ausruf: »Was für ein schrecklicher Tag!« Ich denke, dass die Dramatik des Weinens noch ausgebaut werden könnte, denn Tränen haben die Funktion, sich irgendwie Erleichterung zu verschaffen. Ich denke, dass das Weinen für diese Szene wichtig und glaubwürdig ist.
Zum Beispiel (jetzt mal gammelig runtergeschrieben): »Sie ließ sich auf den Waldboden fallen und weinte hemmungslos. Tränen liefen über ihre Wangen. Trocknes Laub und spitze Zweige bohrten sich in Arme, doch der Schmerz schien so fern.«

Auf was für einen Waldboden wirft sie sich eigentlich? Außerdem finde ich die Formulierung seltsam, da sie mich an schmollende Kleinkinder erinnert, die sich auf den Boden werfen und protestierend heulen. Kann Elena nicht einfach zusammenbrechen?

Direkt vor ihr waren ihre Tränen auf den kahlen Waldboden getropft und dort schimmerte etwas.

Kahler Waldboden klingt seltsam, als hätte jemand gefegt. Im Wald liegen normalerweise Blätter, Nadeln, Zweige und so, die verrotten und zerfallen.

Ganz langsam, um die Illusion nicht zu zerstören, streckte sie die Hand danach aus.

Ich finde es immer ulkig, wie plötzlich sich Prioritäten verschieben. Eben noch jämmerlich geweint, da entdeckt sie einen potentiellen Schatz und urplötzlich dreht sich die Welt nur noch darum.

Es war nicht grau.

Wieso sollte es grau sein? Neon-Grün-Orange war es vermutlich auch nicht?

Unten sah es aus wie das Blatt eines Baumes, aber es war nicht grau. In dem Blatt steckte ein Stängel und oben waren noch mehr Blätter, aber viel kleiner als das große Blatt unten. Und noch ganz anders.

Hier holpert es mir zu sehr, was nicht nur an den ganzen Blättern liegt, sondern auch am »war«. Um ehrlich zu sein verstehe ich die Beschreibung auch gar nicht. Ist es nun ein Blatt oder nicht? Da es glänzt, ist es vielleicht ein Schmuckstück in der Form eines Blattes?

Ungläubig starrte sie das Etwas an.

Unruhig ging Joran vor dem Fenster auf und ab.

Ich persönlich finde es nicht so schön, dass Jorans Teil mit einem Wort beginnt, das »Ungläubig« so ähnlich sieht. Mit »ungläubig« verbinde ich nämlich etwas Gutes in deinem Kontext und erwarte, dass das nächste »un-«-Wort, das direkt folgt, diese Stimmung aufgreift.

Es war fast dunkel geworden und Elena war noch nicht zurück. Sie war in die Stadt gelaufen, natürlich war sie das. Die Neugier einer Elfjährigen war einfach nicht zu stillen.

Ich denke, das bedarf keiner Erläuterung.
Vorschlag: Es dämmerte bereits »und Elena war noch nicht zurück«?

Er fühlte sich als der schlechteste Elternersatz, den es gab für Elena.

Er fühlt sich als Elternersatz? Er ist doch ihr Bruder. Nur weil er jetzt die Aufgaben der toten Eltern übernimmt, ist er nicht deren Ersatz. Überhaupt klingt der Satz merkwürdig und übertrieben.

Einen Moment noch wollte er sie bei sich haben, das letzte, was ihm von seiner Familie geblieben war.

Hier könntest du eine friedliche Atmosphäre erschaffen, indem du z.B. Elenas schlafendes Gesicht bescheibst aus der Sicht ihres Bruders. Stattdessen sieht der Bruder aber sofort das glänzende Etwas.

Wie eingangs beschrieben, finde ich die Handlung gut, und ich denke, dass eine schöne Fantasy-Geschichte draus werden kann, auch wenn ich jetzt kein großer Fan von Fantasy bin. Deine Geschichte habe ich aber gelesen, weil sie mir bisher gefiel.
Sprachlich sind für meinen Geschmack ein paar Holpersteine drin, die aber jetzt nicht die Welt sind. Inhaltlich wünsche ich mir mehr »Atmosphäre« und Infos, denn ich habe manchmal das Gefühl, dass an bestimmten Stellen Infos fehlen, die da eigentlich stehen müssten.

Ich hoffe, dass ich dir mit meinen Kommentaren ein bisschen weiterhelfen konnte.

LG
Libelle

P.S.: Falls du noch mal etwas hochlädst, das schon seit Monaten rumliegt, wäre es schön, wenn du vorher selbst noch einmal drüberlesen könntest. Die vielen »war«-Häufungen wären dir sicherlich auch aufgefallen und damit vermeidbar gewesen.
»Wo die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten.«
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Re: Morgengrau Teil 2

Beitragvon Yorinde » 04.07.2015, 23:33

Hallo Libelle,
danke für deinen Kommentar. Ich würde gern gerade mal was nachschieben, was ich dem Text wahrscheinlich hätte voranstellen sollen, sonst erklärt sich das nicht. Wobei, jedem Leser erklärt sich das wohl nicht, da funktioniert mein Text an der Stelle wohl nicht wirklich. Aber dazu sind wir ja hier. Vielleicht kann mir jemand auf die Sprünge helfen...

Ich hab den gesamten Text (ca. 70 Seiten) inzwischen dreimal komplett umgestellt - in der Handlungsabfolge. Ich weiß natürlich an jedem Punkt, um was sich die Handlung dreht, der Leser natürlich nicht. Und ich weiß nicht so ganz, wie ich wesentliche Infos einbaue, ohne lästige Infodumps zu kreieren oder einen für mich eher ungeliebten Prolog zu schreiben.
Die phantastische Idee der Geschichte, quasi der Rahmen, ist ein Land, in dem es keine Farben mehr gibt, es spielt sich alles zwischen schwarz, grau und schmutzigem weiß ab. Deshalb poche ich immer so auf den grauen, trüben Himmel, doch das bringt den Leser anscheinend mehr durcheinander als alles andere. Wie verklickere ich das verständlich, ohne dass alle Leser nach jedem Absatz kopfschüttelnd die Geschichte weglegen wollen?
Ich hab da gerade total die Denkblockade... :roll:

Grüße! Yorinde
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Re: Morgengrau Teil 2

Beitragvon Libelle » 05.07.2015, 10:51

Hallo Yorinde,

erstmal spielt eine Rolle, wie lange diese Farblosigkeit schon existiert. Wenn Elena nur Graustufen kennt, kann sie kaum den ihr unbekannten Farben hinterhertrauern.

Angenommen sie kennt keine Farben, wird sie sehr fasziniert sein, plötzlich etwas Farbiges zu finden. Farben stechen aus dem Grau hervor. Vielleicht hat sie schon diverse Geschichten über »Farben« gehört und könnte sich entsprechende Fragen an der Textstelle stellen, an der sie eben das mysteriöse Objekt findet. Der Leser versteht dann, dass diese Welt irgendwie anders sein muss - vermutlich farblos.

Wenn sie Farben von früher kannte, dann weckt der Anblick vermutlich Erinnerungen an damals, als die Welt noch farbig war: die Erde braun, die Blätter grün, etc. Zum ersten Mal nach langer Zeit sieht sie wieder etwas, das »wie früher« war - von mir aus im übertragenenen Sinne Leben besitzt.

Du musst nicht unbedingt den gesamten Hintergrund offenlegen, aber dem Leser die Möglichkeit geben, zu in eine Richtung zu spekulieren, die der Lösung nahekommt.

Wenn du einfach nur »trist und grau« schreibst, eine häufig verwendete Metapher, dann assoziiert der Leser damit eventuell Depressionen/Melancholie - oder schlechtes Wetter.

Eigenartigerweise beschreibt Elena (der Erzähler) aber nur die Form des Objekts, nicht die Farbigkeit, so dass er gar nicht auf die Idee kommt, dass das Schimmern für Elena ungewöhnlich sein könnte - außer, dass es Habgier weckt (glitzer-glitzer). Abgesehen davon kann auch Graustufiges schimmern.

LG
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Re: Morgengrau Teil 2

Beitragvon Veniya » 11.07.2015, 21:46

Hallo Yorinde,

etwas verspätete gebe ich auch mal meinen Senf zum zweiten Teil deiner Geschichte. Wie versprochen, habe auch ich weitergelesen, weil mich der Anfang berührt hat. Hier geht es weiter.

Yorinde hat geschrieben: Wie gesagt, ich hab ihn jetzt nur aus einem Dokument rauskopiert, das ich seit über einem Jahr nicht mehr angerührt hab. Also sicher wird sich einiges zum Überarbeiten finden. Ich bin gespannt auf eure Reaktionen und freue mich über jedes Augenpaar, das mir den Zugang zum Überarbeiten erleichtert.


Dann mache ich mich mal ans Werk :mrgreen:

Schreibstil, Ausdruck, Sprache
Du schreibst flüssig, ohne Stolperer. Die Sätze bauen inhaltlich aufeinander auf. Die Satzanfänge variieren, die Satzlängen wechseln. Wortwiederholungen habe ich nur an wenigen Stellen gefunden. Du erzählst sehr bildlich. Zu wenig Absätze im ersten Teil.

Inhalt: Charaktere, Handlung, Logik
Einige Logikfehler habe ich gefunden und unten bei den Zitaten aufgelistet. Darüber hinaus fällt es mir schwer die Welt, in der das Mädchen lebt, zu verstehen. Es fehlen zu viele Informationen. So bin ich mir der Brisanz der Farbe im Grau oder der Existenz des Veilchens nicht bewusst genug, um es spannend zu finden.

Rechtschreibung
Mir sind keine Rechtschreibefehler aufgefallen. Grammatikalisch solltest du dir die Verbformen genauer ansehen. :wink:

Zitate, Beispiele und Vorschläge

Yorinde hat geschrieben: ‚Es ist nicht richtig, es ist nicht richtig.‘ Die Stimme ihres Bruders hämmerte in Elenas Kopf, als sie der Stadt den Rücken kehrte. Mit schnellen Schritten tauchte sie in den Wald ein, flog fast den schmalen Pfad entlang, der den Berg hinauf führte. Viel zu tief hatte sich das Geschehene in ihre Seele gebrannt und ließ sie nicht mehr los, egal, wie schnell sie lief.


Hier würde ich einen Absatz machen. Der erste Teil erscheint mir generell zu blockartig. Durch Absätze kannst du ihn nicht nur etwas auflockern und gliedern, sondern zudem Akzente setzen.

Den Satz in Anführungszeichen sagt sie zu sich selbst, oder? Es ist nicht das, was ihr Bruder vor ihrem Aufbruch zu ihr gesagt hat. Aber es wirkt so. Dadurch, dass du mit „die Stimme ihres Bruders hämmerte in Elenas Kopf“ anknüpfst, bringst du ihre Gedanken und den Bruder in direkten Bezug.

Nach „egal“ kommt, soweit ich weiß, kein Komma.

Yorinde hat geschrieben: Hätte sie doch auf Joran gehört. Er wollte nicht, dass sie in die Stadt ging. Er hatte gewusst, was passieren würde, heute auf dem Markt. Aber sie wollte ihren Kopf durchsetzen und hatte sich heimlich weggeschlichen. Ob er wohl böse war auf sie?


Hier wieder ein Absatz :)

Hier ist ein Zeitfehler. Schreibst du: „Er wollte nicht, dass sie in die Stadt ging.“, dann bedeutet es, dass er es generell nicht will. Das willst du hier aber nicht sagen, denke ich. Du meinst, dass er es an diesem speziellen Tag nicht wollte (wegen der Hinrichtung) Da dieses nicht wollen bereits abgeschlossen ist, muss es heißen: „Er hatte nicht gewollt, dass sie …“ Ebenso wie bei „Sie wollte ihren Kopf durchsetzen.“ Du vermischst zudem die Zeiten innerhalb eines Satzes, vielleicht, weil es sich besser anhört, oder um Wiederholungen zu vermeiden. Das ist aber grammatikalisch nicht richtig, aber du kannst es zum Beispiel mit einem eingeschobenen Nebensatz umgehen.

„Aber da sie es gewohnt war ihren Kopf durchzusetzen, hatte sie sich heimlich weggeschlichen.“

Oder: „Er hatte ihr verboten in die Stadt zu gehen, weil er genau gewusst hatte, was heute auf dem Markt passieren würde.“

Yorinde hat geschrieben: Elena fing an zu schluchzen. Sie hatte ihren Bruder enttäuscht. Und sie hatte Bilder gesehen, die nie, nie wieder aus ihrem Kopf verschwinden würden. Fast blind vor Tränen rannte sie weiter den Berg hinauf. Aber rennen und weinen vertrug sich nicht und schon nach kurzer Zeit bekam sie ein fürchterliches Stechen in der Seite. Sie blieb stehen, presste ihre Hände in die Seite und japste schluchzend nach Luft.


Hier wieder ein Absatz :)

Warum fast blind? Lässt du das „fast“ weg, wirkt der Satzanfang stärker. Und so unrealistisch ist das nicht. Allerdings ist es völlig unwichtig für den weiteren Verlauf, dass sie nichts sieht. Würde sie mit jemandem zusammenstoßen oder stolpern. Okay. Aber so ist es Effekthascherei. Ich würde es streichen.

Wieso bekommt man vom Weinen Seitenstechen? Dadurch dass sie wenig sieht, wird sie nicht besonders schnell rennen. Ich würde sie weniger weinen und schneller rennen lassen. Beinahe panikartig, weil sie den Ort des Geschehens hinter sich lassen will. Dann wären die Seitenstiche realistischer. :?

Yorinde hat geschrieben: Was für ein schrecklicher Tag! Sie ließ sich auf den Waldboden fallen und weinte hemmungslos. Sie weinte um den Fremden auf dem Marktplatz, sie weinte um das triste graue Leben in Hadria und nicht zuletzt weinte sie um ihre geliebten Eltern, die nicht mehr bei ihr waren. Schon seit drei Jahren, doch die Bilder vor ihrem inneren Auge waren so klar, als wäre es gestern gewesen. Die Reiter mit den Schwertern. Das brennende Dach, die Schreie. Ihre Mutter… Sie riss die Augen auf, um die Bilder loszuwerden. Ein Tränenschleier hinderte sie am Sehen. Sie blinzelte ihn weg – und stockte.


Spätestens hier wieder ein Absatz :mrgreen:

Der Satz mit dem Weinen gefällt mir sehr gut. Die Wiederholung ist ein schönes Stilmittel, hier gut eingesetzt. Die Steigerung: Der Fremde – das triste Leben – die toten Eltern gefällt mir auch gut. Man merkt wie tief der Verlust sitzt, indem er durch ein anderes Ereignis, das ihr nicht so nahe gehen kann bzw. mehr mit Schrecken verbunden ist als mit Trauer, wieder aufbricht.

„Schon seit drei Jahren“ finde ich zu schwach. Besser: „Drei Jahre war es (bereits) her, doch …“

Die Wiederholung von „Bilder“ würde ich vermeiden. Vielleicht: „Drei Jahre war es (bereits) her, doch die (ihre) Erinnerung war so klar, als …“ Dann kannst du im nächsten Teil das Wort „Bilder“ verwenden.
Dass du hier noch einmal mit der Blindheit durch die Tränen arbeitest, ist ein Grund mehr, es am Anfang wegzulassen. Hier finde ich es gut platziert. Auch das Ende mit dem Gedankenstrich ist schön. Deshalb auch bitte: Ein Absatz…

Yorinde hat geschrieben: Direkt vor ihr waren ihre Tränen auf den kahlen Waldboden getropft und dort schimmerte etwas. Ganz langsam, um die Illusion nicht zu zerstören, streckte sie die Hand danach aus. Es war nicht grau. Unten sah es aus wie das Blatt eines Baumes, aber es war nicht grau. In dem Blatt steckte ein Stängel und oben waren noch mehr Blätter, aber viel kleiner als das große Blatt unten. Und noch ganz anders. Elena berührte es sanft mit den Fingern. Es fühlte sich kühl an und ein bisschen weich. So etwas hatte sie noch nie gesehen. Vorsichtig löste sie es vom Waldboden, um es näher zu betrachten. Es war federleicht. Ungläubig starrte sie das Etwas an.


Direkt vor ihr waren die Tränen auf den kahlen Waldboden getropft.

Unter „kahl“ kann ich mir bei Waldboden nicht wirklich etwas vorstellen. Ist es ein Lehmboden? Dann wäre es aber kein Wald. Im Wald fallen normalerweise Blätter oder Nadeln. Kahl klingt fast so, als hätte sie jemand weggefegt. :?

Dann wiederholst du, dass es nicht grau ist. Ich habe deinen Kommentar dazu gelesen und finde es wichtig, dass du diese Grauheit der Welt vorher schon erwähnst, denn spätestens bei der Vorstellung, ein Blatt (auf dem kahlen Boden?) wäre grau, wirkt die Stelle seltsam. Wenn man es vorher weiß, dann wird es interessant. Etwas Farbiges in einer grauen Welt ist etwas Besonderes und deutet sofort darauf hin, dass es sich um einen besonderen Gegenstand handeln muss, also Handlungsweisend ist.

Yorinde hat geschrieben: Unruhig ging Joran vor dem Fenster auf und ab. Es war fast dunkel geworden und Elena war noch nicht zurück. Sie war in die Stadt gelaufen, natürlich war sie das. Die Neugier einer Elfjährigen war einfach nicht zu stillen. Er seufzte. Wenn sie doch wenigstens diesmal auf ihn gehört hätte, sie hatte ja nicht wissen können, was sie sich damit antun würde. Wenn er doch wenigstens mitgegangen wäre! Er fühlte sich als der schlechteste Elternersatz, den es gab für Elena.


„Es war fast dunkel geworden“ klingt schwach. Besser: „Es dämmerte bereits“

Was ich an dieser Stelle nicht verstehe: Merkt er erst jetzt, nachdem sie schon lange fort sein muss, dass sie weggelaufen ist? Seit wann weiß er es und warum läuft er vor (müsste es nicht eigentlich hinter heißen?) dem Fenster auf und ab, anstatt ihr zu folgen, da er doch weiß, was in der Stadt abgeht? Er hätte sie doch hindern bzw. abhalten können bei der Auspeitschung zuzusehen. Oder ist er kaum älter als sie? Aber dann ist der „Elternersatz“ unlogisch. Eine Begründung für sein Handeln wäre schön.

„… was sie sich damit antun würde.“ Muss meines Erachtens heißen: „…was sie sich damit antat.“ Außerdem weiß er ja noch nicht, was genau in der Stadt passiert ist. Vielleicht hat sie ja gar nichts gesehen und sie verspätet sich aus einem anderen Grund. Ist sie sonst immer pünktlich? Irgendwie erscheint mir der Gedanke, dass sie sich damit etwas antut, nicht logisch :?

Yorinde hat geschrieben: Entschlossen griff er sich Mantel und Laterne. Er musste sie suchen!
Weit brauchte er nicht gehen. Schon hinter der zweiten Biegung lag sie im Moos.


Moos? Also doch kein kahler Untergrund? Lass die Tränen im Moos versickern, dann ist es stimmig.

Yorinde hat geschrieben: Sie schlief fest und friedlich, nur die Tränenspuren in ihrem Gesicht erzählten noch von der Verzweiflung, die sie den Pfad hinaufgetrieben hatte. Vorsichtig hob Joran sie auf und trug sie nach Hause.


„fest und freidlich“ würde ich umdrehen „friedlich und fest“ klingt stimmiger, ansonsten gefällt mir dieser Abschnitt sehr gut.

Yorinde hat geschrieben: Er bettete sie auf dem dicken Fell vor dem Kamin. Einen Moment noch wollte er sie bei sich haben, das letzte, was ihm von seiner Familie geblieben war.
Etwas erregte seine Aufmerksamkeit. Ihre rechte Hand war sanft geschlossen, als beschütze sie einen Schatz, der nicht beschädigt werden durfte. Etwas, wovon er geglaubt hatte, dass er es nie wieder sehen würde.
Vorsichtig löste er Elenas Finger und das Veilchen fiel ihm in die Hand.


Er bettete sie auf das dicke Fell.

Den zweiten Satz verstehe ich nicht. Schläft er woanders? Warum bringt er sie nicht in ihr Bett? Betrachtet er sie? Ist nicht eindeutig.

„ …, als beschützte sie einen Schatz bzw. eigentlich, weil beschützte gleichzeitig der Indikativ ist: als würde sie einen Schatz beschützen (Konjunktiv 2!!!) Und: ich würde den Satz hinter Schatz enden lassen.

Der letzte Satz gefällt mir sehr gut.

Fazit
Schöne Geschichte. Gefällt mir immer noch, obwohl ich ein paar kleine Logikfehler gefunden habe. Du hast ein paar spannende Elemente, die du besser in Szene setzen solltest. Die Grauheit der Welt. Warum ist sie grau? Seit wann? Aber vielleicht kommt das ja vorher noch; ich kenne ja nicht den ganzen Text. Ebenso das Veilchen. Warum ist das etwas Besonderes? Es gibt einen Wald, es gibt Moos, warum keine Veilchen? Was ist mit der Welt passiert? Wenn die Sonne nicht mehr scheint, müsste es sehr kalt sein. Zu kalt für ein kleines Mädchen, um durch den Wald zu laufen…

Du siehst, es bleiben viele Fragen offen. Wäre das der Anfang der Geschichte, empfände ich zwar eine gewisse Spannung, hätte aber zu wenig Informationen, um die Andeutungen zu verstehen. Hast du einen Plot, nach dem du schreibst? Darin könntest du festlegen, mit welcher Info du wann rausrückst.

Liebe Grüße,
Veniya
Wer zu genau weiß, was er will, bewegt sich ständig nur in eine Richtung. (Antonia Michaelis - Nashville)


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Re: Morgengrau Teil 2

Beitragvon LittleDreamer » 12.07.2015, 16:40

Hey Yorinde,

ich bin gerade auf deine Geschichte gestoßen und sie hat mich im positiven Sinne neugierig gemacht, also wollte ich dir einen Kommentar dalassen.

Wie ich die Handlung verstanden habe: Elena läuft von der Auspeitschung in der Stadt zurück nach Hause. Auf dem Weg bricht sie in Tränen aus und findet eine Blume (glaube ich). Ihr Bruder wartet Zuhause und macht sich Sorgen. Als er sie findet und nach Hause bringt entdeckt er die Blume. Ach ja außerdem ist alles grau.
Klingt erst Mal alles relativ schlüssig. Ich mag die Idee mit der grauen Welt.

Sachen, die ich nicht so ganz verstanden habe:

Yorinde hat geschrieben:Er wollte nicht, dass sie in die Stadt ging. Er hatte gewusst, was passieren würde, heute auf dem Markt. Aber sie wollte ihren Kopf durchsetzen und hatte sich heimlich weggeschlichen.


Will er grundsätzlich nicht, dass seine Schwester auf den Markt geht oder nur in Ausnahmesituationen. Woher weiß er, dass es genau heute passiert und wieso will Elena trotzdem unbedingt auf den Markt. Wieso will sie dort überhaupt hin? Wollte sie die Auspeitschung sehen, wobei ich davon nicht ausgehe, immerhin scheint sie davon ja ziemlich verstört zu sein.

Yorinde hat geschrieben:Es war nicht grau. Unten sah es aus wie das Blatt eines Baumes, aber es war nicht grau. In dem Blatt steckte ein Stängel und oben waren noch mehr Blätter, aber viel kleiner als das große Blatt unten. Und noch ganz anders. Elena berührte es sanft mit den Fingern. Es fühlte sich kühl an und ein bisschen weich. So etwas hatte sie noch nie gesehen. Vorsichtig löste sie es vom Waldboden, um es näher zu betrachten.


Elena findet etwas. Es ist nicht grau, was sie überrascht, also scheint alles andere grau zu sein. Es ist ein Stängel mit einem Blatt dran, wo oben noch mehr Blätter daran wachsen. Also eine Blume? Gibt es in Elenas Welt keine Blumen oder wieso umgehst du das Wort. Ihr Bruder dagegen scheint Blumen zu kennen, warum also sie nicht? Selbst wenn es keine Blumen mehr gibt, gibt es doch sicher Zeichnungen davon oder Berichte. Wenn alle Blumen plötzlich verschwunden sind, hätte doch auch Elena wenigstens schon einmal davon gehört.

Die ganze Beschreibung der Blume ist finde ich nicht so schön formuliert, zumindest bin ich ziemlich verwirrt davon. Hier mein Vorschlag:
Es war nicht grau...Es war nicht grau! Ein kleiner Stängel an dem unten das Blatt eines Baumes wuchs. Am oberen Teil waren andersfarbige, viel kleinere Blätter. Elena berührte es sanft mit den Fingern. Die kleinen Blättern fühlten sich kühl und weich an.
Ist wahrscheinlich aber auch nicht optimal.

Yorinde hat geschrieben:Wenn er doch wenigstens mitgegangen wäre!


Stimmt. Warum ist er eigentlich nicht mitgegangen? Oder ihr nachgelaufen?
Yorinde hat geschrieben: Etwas, wovon er geglaubt hatte, dass er es nie wieder sehen würde.
Vorsichtig löste er Elenas Finger und das Veilchen fiel ihm in die Hand.


Hier die Stelle, an der er die Blume entdeckt. Hier frage ich mich: Wieso kennt er die Blume und sie nicht?
Ich meine (aufpassen schlechtes Bespiel): Die Dinosaurier sind ja auch ausgestorben und trotzdem kennt sie jeder. Und jeder der einen sehen würde wüsste, das ist ein Dinosaurier.
Wenn es die Blumen erst seit kurzer Zeit nicht mehr gibt, müsste das doch jeder wissen. Und was ist überhaupt mit Früchten? Gibt es auch keine Früchte, immerhin gibt es keine Blumen. Also eigentlich auch keine Bäume oder? Ich bin dabei leider kein Spezialist, aber dafür müsstest du eine gute Erklärung haben. Gibt es überhaupt Natur?

Auf Rechtschreibung, etc. möchte ich hier nicht eingehen (Absätze wären aber schön gewesen)

Fazit: Am Ende dieses Teils deiner Geschichte bin ich doch ziemlich verwirrt, vielleicht liegt das aber auch an einem Verständnis Problem :)
Trotzdem hat mir die Idee der Geschichte gefallen und auch dein Schreibstil sagt mir zu. Auch die Protas sind mir sympatisch, also bis jetzt eigentlich recht gute Voraussetzungen.

Liebe Grüße
LittleDreamer - Smile, it cofuses people
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