*Thema wieder vorkram*
Welche Methode würdest du also gerne kennen lernen? Das kann ich so noch gar nicht beantworten. Ich taste mich in dieser Hinsicht langsam voran, probiere aus, übernehme das für mich praktikable und lasse anderes dafür weg.
Wie teilst du deine Zeit ein? Seit ich mich in der Schreibwerkstatt aufhalte, habe ich eine äußerst wichtige Erkenntnis für mich gewonnen: ‚nimm dir die Zeit zum Schreiben. Nimm sie dir, wenn es für dich in den Tages- und Kreativitätsablauf passt. Ein Anderer wird sie dir nicht schenken.‘
Deshalb trifft diese Passage
jacky hat geschrieben: Zunächst einmal möchte ich dich auf den Boden der Tatsachen zurückholen: Zeit ist endlich, zumindest auf ein Menschenleben bezogen. Der Tag hat 24 Stunden, die Woche 7 Tage, das Jahr 365 Tage, und nach durchschnittlich etwa 80 Jahren ist dein Leben vorbei. Daran kann auch die beste Zeitmanagement Methode nichts ändern.
besonders gut meine derzeitige Einstellung.
Machst du überhaupt so etwas wie Zeitmanagement? Ich würde es nicht als Zeitmanagement im eigentlichen Sinne bezeichnen. Momentan gehe ich folgendermaßen vor: Wenn es mit der Kreativität, den Ideen, der Lust am Schreiben und letztendlich mit der Weiterentwicklung vorhandener Projekte gut läuft, setze ich mir einen bestimmten Zeitrahmen, in dem es nichts, wirklich nichts anderes für mich gibt außer der Arbeit an eben diesem Projekt. Das wird mittlerweile auch von meinem persönlichen Umfeld so akzeptiert.
Oder bist du völlig dagegen?Zeitmanagement, egal ob es sich um die Umsetzung vorgegebener Rahmen oder um die konsequente Umsetzung eigener, persönlicher Schemata handelt, ist mMn absolut notwendig. Ins Blaue hinein von einer Muse zu träumen, die mich irgendwann schon einmal finden, küssen und dazu bringen wird, meine Ideen zu Papier zu bringen bzw. sie in einer Datei abzuspeichern, halte ich für sehr romantisch. Mit dieser Einstellung würde ich zwar wunderschön weiter träumen können, doch mein Ziel, das begonnene Projekt zu einem guten und für mich akzeptablen Ende zu führen, würde in sphärische Weiten entschwinden und mich völlig frustriert zurücklassen. Also dann doch lieber Disziplin hervorkitzeln und meinen Weg weiter gehen. Natürlich funktioniert das nicht immer gleich gut, doch mit zunehmender Übung und immer wieder Rückbesinnung auf die eigenen Ziele klappt es besser und besser.