Ja, ich will auch mitmachen. Allerdings - wenn ich mir den Blog so ansehe - kommt mir jetzt doch das große Flattern. Ich fühle mich so vor wie einst in der letzten Pause vor Klassenarbeiten. Wenn ich plötzlich mitbekam, dass die anderen noch kurz Dinge abklärten, auf die mein Hirn beim besten Willen noch nicht mal mit dem leisesten Aha-Effekt reagierte. Ich fürchte, ich habe mich einfach mitreißen lassen. Doch das ganze Zähneklappern hilft nun gar nichts, auch wenn die nur allzu vertraute Stimme in meinem Hinterkopf hämisch zischelt
Dir muss mal wieder einer ins Hirn ge******** und vergessen haben umzurühren. Noch trete ich ihr großmäulig entgegen und erkläre Mr November, dass er seine 50.000 Wörter bekommt. Oder vielleicht wende ich mich doch lieber gleich an seine kleine Angestellte, Ms Nov 1st, und erkläre der, dass sie sich auf ihre 1666 Wörter verlassen kann - ganz bestimmt, sagen wir mal spätestens bis 22 Uhr am Montagabend ... dann hätte ich immer noch zwei Stunden Luft ... Klingt nicht so viel und die deadline ist deutlich näher und duldet weniger Hinausschieben.
Mein erklärtes Ziel liegt deshalb nicht in erster Linie bei den 50.000 Wörtern. Als Mensch, der unter Logorrhoe leidet, dürfte das weniger das Problem sein. (Vor allem, da dirty writing ja ausdrücklich erlaubt ist.) Mein erklärtes Ziel ist der Kampf gegen den inneren Schweinehund, den Drecksack, dem ich so gern - nomen es omen - das Feld nach nur mehr als halbherzigem Widerstand überlasse.
Hör gut zu, Du Pickel an meinem Luxusleib! Ich sage Dir den Kampf an! Und ich komme nicht allein - ich habe mir Verstärkung geholt, eine ganze community, die entweder Motivationsmunition nachreicht, wenn ich mich umdrehen will und flüchten, oder auch mal spöttisch grinst ob meiner Feigheit vor dem Feind. Je nachdem wie ich's grad brauche. Und die mir zudem mit gutem Beispiel voran geht.
Deshalb steht auf meiner täglichen to-do-Liste nicht nur der Punkt
1666 Wörter sondern auch der
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Allein dafür dass es euch gibt ein dickes Dankeschön.
