[Tragik]Noch kein Titel

Tragödien, Tragisches

[Tragik]Noch kein Titel

Beitragvon Mailea » 23.03.2014, 16:16

Ich weiß selbst noch nicht genau, was das hier wird, aber ich dachte mir, ich kann es euch ja mal zum Lesen dalassen :)






Hattest du jemals das Gefühl, dass du tot sein solltest?
Also, nicht auf diese „Ich will sterben“-Weise, sondern auf eine „Ich fühle mich innerlich so ausgebrannt und leer, dass ich nicht weiß, ob ich überhaupt noch am Leben bin und ehrlichgesagt will ich nur alleine sein und mich in einer Ecke zusammenrollen und meine Augen schließen und niemals wieder aufstehen“-Weise.
Naja, okay, der Unterschied scheint vielleicht nicht besonders groß, aber er ist es. Ich weiß es, denn ich habe schon beide dieser Arten von Todessehnsucht gefühlt.
Wobei…das zweite ist wohl eher das Bedürfnis nach Ruhe.
Ruhe, könnt ihr euch das vorstellen? Ich, das Mädchen, dass nie den Mund halten konnte, das immer geredet und gelacht hat? Dieser Sonnenschein, der so fröhlich, so voller Leben war? Ich habe es geliebt zu rennen, zu fühlen, zu sehen, am Leben zu sein. Natürlich, mein Leben war wundervoll, es war perfekt. Oh, nein, keine Sorge ich bin nicht tot. Aber trotzdem sage ich nicht, dass mein Leben perfekt ist, und ich sage auch nicht, dass ich glücklich bin. Nach außen hat sich nichts verändert, ich glühe förmlich, ich rede und habe dieses unzerstörbare Lächeln, das Versprechen. Dass ich mich aufrappeln werde, egal was passiert.
Früher war das einmal die Wahrheit. Heute ist es eine Maske. Mein Gesicht, aber eigentlich ist es eine Verkleidung. Mein wahres Ich hat kein Gesicht, das kann ich ihm nicht gestatten. Wie ich wohl aussehen würde? Ströme schwarzen Make-Ups unter meinen verweinten, leeren Augen. Ein ausdrucksloses Gesicht, das vergessen hat, wie es ist zu lächeln. Das ist es, was ich bin. Oder…naja, wohl eher, was ich war. Wenn du dich ein Jahr lang fast jeden Abend in den Schlaf weinst und tagsüber eine Ausgeburt guter Laune bist verblasst irgendwann alles. Ja, alles. Man vergisst, wieso man weint, was es war, das einen von innen heraus zerfrisst und einem mit schweren Tatzen auf die Brust steigt. So schwer, dass man nicht mehr aufstehen kann. So schwer, dass du deinen Eltern sagst du seiest krank und könntest nicht in die Schule gehen. So schwer das du dich nicht rühren kannst, nicht einmal dann, wenn sie dich anschreien oder dein Vater dir erzählt, dass deine Mutter geweint hat, weil sie keine Ahnung hat, was sie falsch gemacht hat. Und es zerreißt dich und du willst sie nicht enttäuschen und irgendwie gelingt es dir aufzustehen und dich anzuziehen und du gehst in die Schule und da ist immer noch diese tonnenschwere Leere in deiner Brus und aus dem dumpfen Schmerz werden irgendwann krallen und es schlitzt dich auf. Aber es tut nicht weh. Oder zumindest reicht der Schmerz nicht an das heran, was du sonst fühlst. Und dann kommst du nach Hause, fühlst dich leer und ausgebrannt. Und dann fragst du dich, wieso man sie nicht sieht, die tiefen Wunden, die diese Krallen hinterlassen. Und dann ist es plötzlich da, in deiner Hand. Ein Messer, Rasierklingen, eine Schere-es ist egal. Was nicht egal ist, ist das Blut, so rot, so-lebendig. Und dann ist da das Brennen, der Schmerz. Und du fühlst etwas. Keine Leere mehr. Oh, es fühlt sich so gut an zu fühlen. Also schneidest du nochmal. Und nochmalundnochmalundnochmalnochmalnochmal. Und langsam lassen die Qualen nach. Der Selbsthass lässt nach, das Wissen, dass du eine verdammte Enttäuschung bist, für alles, für jeden, es rinnt aus dir heraus, zusammen mit deinem Blut. Selbstverletzung. Aber das ist es nicht. Es ist ein Heilmittel, das einzige, was die Dämonen mit dem unendlichen Gewicht und den Krallen von deiner Brust fortnimmt, und plötzlich kannst du wieder frei atmen. Und wischst dir die Tränen ab. Dann richtest du dich auf. Denk nicht daran, denk nicht daran, was du gerade getan hast. Dann lass die Klinge verschwinden, wisch das Blut ab und richte dich auf. Geh in dein Zimmer. Und es wartet auf dich. Das Monster war nie fort. Es war keine Heilung, nein, stattdessen lebt es davon, von deinem Blut, von deinen Schnitten. Es wird mächtiger. Es drückt dich zu Boden. Und fast wünschst du dir, an deinen Tränen und an deine Schluchzen zu ersticken. Doch du kannst nur dort liegen und zittern, während tausende und tausende Dinge dich von innenheraus zerreißen. Du kannst nicht entkommen. Du wirst nie entkommen. Du kannst nicht zurück. Das ist es, was du bist.
Aber irgendwann verstummt alles. Du gewöhnst dich daran. Daran, keine Freude mehr zu empfinden. Daran, dir jeden Tag zu wünschen, zu sterben. Sogar an das Blut gewöhnt man sich.
Und irgendwann weinst du weniger. Irgendwann sind es nur noch fünf Abende die Woche, dann noch 3 und plötzlich keiner mehr. Die Klingen kommen nur noch alle paar Wochen, an richtig schlechten tagen zum Einsatz. Du gehst wieder in die Schule, du versuchst es so sehr, und irgendwann funktioniert es. Am Anfang tust du es nur für andere. Deine Eltern. Du siehst, wie erleichtert sie sind, dich Lachen zu sehen. Also tust du ihnen den gefallen. Und irgendwann ist es fast, als wäre all das nie passiert. Aber in dir drin, da lauert es noch immer, und du weißt, was du gesehen und gefühlt, gedacht und getan hast, das kannst du nicht ungeschehen machen. Also lernst du, damit zu leben. Es ist nicht einfach, aber du schaffst es.
Und irgendwann am Ende eines wirklich guten Tages fällst du aufs Bett, und du lächelst, und denkst nach. Und dann kommt ein Gedanke-und langsam verschwindet das Lächeln, und irgendwo aus den tiefen deiner Erinnerungen, steigen noch andere hervor: Dinge die du so sehr vergessen willst. Sie lauern in den Ecken, beobachten dich, warten darauf, dass du zerbrichst. Und du wirst zerbrechen. Aber du hast es geschafft, dich einmal zusammenzusetzen. Du bist durch die Hölle gegangen-und du weißt, dass es möglich ist, dein kaputtes Ich vom Boden aufzuheben und es wieder zusammenzusetzen.
Ein paar Dinge sind für immer zerbrochen. Die meisten sind verbogen und deformiert, aber andere haben sich als stärker erwiesen, als du erwartet hättest. Eine Chance, neu anzufangen. Es ist wie ein Puzzle, nur ohne feste Ordnung. „Des eigenen Glückes Schmied“-eines von unzähligen schrecklich dummen Sprichwörtern, aber vielleicht hat es ja, wie manch andere einen wahren Kern.
Du bist der Schmied deines eigenen Lebens, deiner eigenen Seele. Du wirst zerbrechen, du wirst verlieren, du wirst hinfallen. Aber du wirst auch lernen, dass du so viel stärker bist, als du jemals vermutet hättest. Nein, es gibt kein zurück, und dem Weg kannst du nicht weiter folgen. Aber du wirst begreifen, dass der Weg, den du für den deinen hieltest nicht alles ist. Schau dich um. Neben dem Weg ist die Wildnis- sie ist gefährlich, sie ist verschlungen und schwieriger als der Weg, den du gehen wolltest Aber dort draußen…dort gibt es Dinge, wundervolle Dinge, schreckliche Dinge, aberwitzige Dinge, die du niemals sehen wirst, wenn du weiterhin versuchst deinem Weg zu folgen.
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Re: Noch kein Titel

Beitragvon LoriPecuretho » 24.03.2014, 16:59

Hallo Mailea,

ich möchte gern deinen Text kommentieren, weil ich vom ersten Satz an in den Text gesogen wurde. Das ist so eine "Geschichte", die muss man bis zum Ende lesen, obwohl man keine großartige Pointe erwartet.
Dein Text liest sich ein wenig wie ein Tagebucheintrag (durch die direkte Anrede, abwechselnd mit Ich-Erzählungen).
Eine sehr tiefgreifende Beschreibung von Depression und Selbstverletzung. Du gewährst mir als Leser Einblick in die Emotionen des lyrischen Ichs und lässt mich durch die wiederkehrende Ansprache direkt am Seelenleben des Erzählers teil haben.

Hattest du jemals das Gefühl, dass du tot sein solltest?


Der erste Satz gefällt mir sehr gut. Weckt Interesse und lässt mich sofort weiter lesen.

sondern auf eine „Ich fühle mich innerlich so ausgebrannt und leer, dass ich nicht weiß, ob ich überhaupt noch am Leben bin und ehrlichgesagt will ich nur alleine sein und mich in einer Ecke zusammenrollen und meine Augen schließen und niemals wieder aufstehen“-Weise.


Dieses vom-Leben-erschöpft-sein kenne ich auch. Hast du gut beschrieben.
Ehrlich gesagt auseinander.

Ruhe, könnt ihr euch das vorstellen? Ich, das Mädchen, dass nie den Mund halten konnte, das immer geredet und gelacht hat? Dieser Sonnenschein, der so fröhlich, so voller Leben war? Ich habe es geliebt zu rennen, zu fühlen, zu sehen, am Leben zu sein. Natürlich, mein Leben war wundervoll, es war perfekt.


Du wechselst plötzlich ins Plural. Ich würde einheitlich "Du" schreiben. Das erste "das" nur mit einem "s"
Diesen Abschnitt fand ich generell etwas schwierig. Dass sie sich selbst als Sonnnenschein beschreibt kommt mir irgendwie unpassend vor. Besser fänd ich "Meine Eltern und Freunde kannten mich als das Mädchen, das nie den Mund halten konnte... Als Sonnenschein, der so fröhlich.. war. Ich habe es geliebt..."

Ströme schwarzen Make-Ups unter meinen verweinten, leeren Augen. Ein ausdrucksloses Gesicht, das vergessen hat, wie es ist zu lächeln.


Den ersten Satz würde ich weg lassen. Für meinen Geschmack etwas zu melodramatisch. Der zweite reicht vollkommen und drückt die Emotionen (oder eher die fehlenden) viel besser aus.

Wenn du dich ein Jahr lang fast jeden Abend in den Schlaf weinst und tagsüber eine Ausgeburt guter Laune bist, verblasst irgendwann alles.


Komma fehlt

So schwer, dass du dich nicht rühren kannst, nicht einmal dann, wenn sie dich anschreien oder dein Vater dir erzählt...


Komma und s fehlen

Und es zerreißt dich und du willst sie nicht enttäuschen und irgendwie gelingt es dir aufzustehen und dich anzuziehen und du gehst in die Schule und da ist immer noch diese tonnenschwere Leere in deiner Brust und aus dem dumpfen Schmerz werden irgendwann krallen und es schlitzt dich auf


Hier fehlt ein "t" und "Krallen" wird groß geschrieben. Die Metapher mit den Krallen finde ich sehr gut.

Dann lass die Klinge verschwinden, wisch das Blut ab und richte dich auf. Geh in dein Zimmer. Und es wartet auf dich. Das Monster war nie fort. Es war keine Heilung, nein, stattdessen lebt es davon, von deinem Blut, von deinen Schnitten. Es wird mächtiger. Es drückt dich zu Boden.


Auch die Metapher ist gelungen. Ich hab mich selbst beim Lesen etwas bedrückt gefühlt ;) Das werte ich jetzt mal als gutes Zeichen :wink:

Und dann kommt ein Gedanke-und langsam verschwindet das Lächeln, und irgendwo aus den tiefen deiner Erinnerungen,


Tiefen wird groß geschrieben. Und vor und hinter die Gedankenstriche kommt ein Leerzeichen. Davon hast du noch ein paar andere im Text.

Du bist durch die Hölle gegangen-und du weißt, dass es möglich ist, dein kaputtes Ich vom Boden aufzuheben und es wieder zusammenzusetzen.


Hier würde ich den Gedankenstrich einfach ganz weg lassen.

Nein, es gibt kein zurück, und dem Weg kannst du nicht weiter folgen. Aber du wirst begreifen, dass der Weg, den du für den deinen hieltest nicht alles ist. Schau dich um. Neben dem Weg ist die Wildnis- sie ist gefährlich, sie ist verschlungen und schwieriger als der Weg, den du gehen wolltest Aber dort draußen…dort gibt es Dinge, wundervolle Dinge, schreckliche Dinge, aberwitzige Dinge, die du niemals sehen wirst, wenn du weiterhin versuchst deinem Weg zu folgen.


Der letzte Abschnitt hat mir prinzipiell auch ganz gut gefallen. Vor allem, dass man am Ende Optimismus heraus lesen kann. Aber das Ganze war mir zu verworren. Ich sehe keinen direkten Bezug zu dem Rest des Textes. Den Weg, von dem du sprichst, hattest du vorher im Text nie erwähnt. Das könntest du etwas weiter oben noch einfügen: "Du wirst auf deinem Lebensweg lernen, dass du soviel stärker bist..."
Und ich fände es schön, wenn du die Unwägbarkeiten des Lebens betonen würdest. "Vielleicht gibt es kein Zurück und deinem Weg kannst du möglicherweise nicht weiter folgen."
Das wäre dann etwas in Richtung moralische Botschaft am Ende. Vielleicht wolltest du aber auch nur die ganz konkrete Situation des lyrischen Ichs ausdrücken. Das finde ich aber nicht ganz klar zu erkennen.


Fazit:
Ein sehr einnehmender Text. Wirkte so, als wäre es recht schnell und in einem Rutsch runter geschrieben. Dadurch ist es insgesamt etwas ungeordnet. Es ist keine Struktur erkennbar und dementsprechend hast du auch keine wirklichen Absätze. Eben wie in einem Tagebuch. Die Emotionen und Zwiespälte der Erzählerin kommen dafür umso besser rüber. Und die Bilder gefallen mir sehr gut.
Prädikat: lesenswert :wink:

Ich hoffe, du kannst mit meiner Kritik etwas anfangen. :)

VG
Lori
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Re: Noch kein Titel

Beitragvon Mailea » 24.03.2014, 21:45

Hallo LoriPecuretho :)

Erst mal danke für deine Kritik. :)
Wie du schon angemerkt hast, war das wirklich alles etwas unsortiert spontan runtergeschrieben.
Aber ich manchmal einfach das Gefühl, wenn man etwas zu sagen hat, sollte man es festhalten, weil es so einfach echter ist, als wenn man sich erst ewig lang darüber gedanken macht. Und so ist es auch leichter, der Idee zu folgen, da man verstehen kann, wie die Gedanken ganz von selbst ineinander übergehen. :)
Das mit der "Weg"-Metapher am Ende war eher ein Zusatz, von dem ich mir nciht sicher war, ob ich ihn beibehalten soll (...und der vom Gedankengang her auch aus einem meiner letzten Essays für die Schule geklaut war...)
Mir war es aber wichtig, am Ende eben dieses: "Es gibt Hoffnung. Es wird einfacher." Mitrein zu bringen, da das eigentlich die wirkliche message sein soll. Der Text ist eigentlich einerseits dazu gedacht, Leuten zu erklären,wie es sich anfühlt so völlig am Boden zu sein. Aber die wichtigere Intention war es, denn Leuten, die das gerade durchmachen so etwas wie eine persönliche Halt-durch-Botschaft zu senden. :)
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Re: Noch kein Titel

Beitragvon Nyarlathotep » 03.04.2014, 23:48

Hi Mailea,

ersteinmal: Respekt! Schöner, emotionaler Text, der einen gleich zu Beginn in das dunkle Zimmer der Seele führt.
Hattest du jemals das Gefühl, dass du tot sein solltest?

Wenn das mal nicht zum Weiterlesen animiert.
Die Gedanken werden im weiteren Text anschaulich und allen voran authentisch beschrieben. Die Ruhe, nach der man sich sehnt, die Suizidgedanken die der fehlenden Ruhe folgen, die Maske, die all die Gedanken vor der Öffentlichkeit verbergen. Und nur man selbst weiß welche Qualen in einem lauern ...
Nach außen hat sich nichts verändert, ich glühe förmlich, ich rede und habe dieses unzerstörbare Lächeln, das Versprechen. Dass ich mich aufrappeln werde, egal was passiert.
Früher war das einmal die Wahrheit. Heute ist es eine Maske.

Hier sprichst Du mir aus der Seele, muss ich (leider) sagen. Das gleiche Lachen wie früher nur war es damals echt und jetzt ist es gelogen.
Mir gefällt in dem Zusammenhang auch die Schreibperspektive, mit der Du den Leser direkt ansprichst. Die Ichperspektive wäre die Alternative gewesen, hätte dem Text aber seinen Charakter ein Stück weit genommen.

Zum Schluss lässt Du dann doch ein wenig Hoffnung aufkommen, was mir bei diesem melancholischen Text sehr gut gefällt.
Du wirst zerbrechen, du wirst verlieren, du wirst hinfallen. Aber du wirst auch lernen, dass du so viel stärker bist, als du jemals vermutet hättest.

Für mich wäre der Text hier abgeschlossen. Du hinterlässt den Leser mit einem guten Gefühl.

Den Abschnitt mit dem Weg halte ich für etwas unpassend.
Neben dem Weg ist die Wildnis- sie ist gefährlich, sie ist verschlungen und schwieriger als der Weg, den du gehen wolltest

Was ist denn nach Deiner Meinung der einfache Weg, den man nach einer Depression gehen will? :wary:
Der bessere Vergleich wäre vielleicht gewesen, dass vor einem die Wildnis lauert und man sich dieser stellen sollte, anstatt stehen zu bleiben und nichts zu tun. Dass man seine Probleme aktiv angehen sollte, anstatt sich von ihnen zerstören zu lassen.

Auf Rechtscheibung usw möchte ich hier nicht eingehen, da mich der Inhalt zu sehr - sagen wir mal - fasziniert hat. Nur eine Anmerkung: Absätze wären ganz hilfreich! ;) Sie erleichtern nicht nur das Lesen sondern können auch einzelne Passagen hervorheben zum Bleistift:
Und dann fragst du dich, wieso man sie nicht sieht, die tiefen Wunden, die diese Krallen hinterlassen. Und dann ist es plötzlich da, in deiner Hand.
Ein Messer, Rasierklingen, eine Schere.
Es ist egal. Was nicht egal ist, ist das Blut, so rot, so-lebendig. (...)


Ach ja und noch etwas! Du hättest bestimmt einen schönen Titel dafür gefunden ;) Vielleicht etwas einfaches wie "Seelenschmerz" oder was auch immer. Texte ohne Titel lese ich grundsätzlich nicht - hier musste ich eine Ausnahme machen, nachdem ich zufällig darüber gestolpert war. :dasheye:

LG
Nyarlathotep
Es ist nicht tot, was ewig liegt,
Und in fremder Zeit wird selbst der Tod besiegt.
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