Ohne Wiederkehr

Gesellschaft, Kritik, Philosophisches

Ohne Wiederkehr

Beitragvon wolihops » 15.09.2015, 16:43

Hallo,
hier habe ich versucht, etwas mehr Leben in meinen Protagonisten einzuhauchen, allerdings habe ich das im Nachhinein geändert. Aber mir geht es auch darum, aus Änderungsvorschlägen zu lernen.
Danke schon einmal.
LG
Eva








[alteversion] Gustav Knaupe schaute sich um, der leere Laden ließ ihn zornig werden. Eine Restaurantkette oder ein Handyladen konnten sich breit machen und für die Verödung der Innenstadt sorgen, weil die Politik der Stadt versagte. Einst war das hier, mit zwei Angestellten, das erste und feinste Juweliergeschäft in der Innenstadt. Alles war feudal und erstklassig eingerichtet. Die Reichen und die Schönen verkehrten hier. Mit dem neuen, großen Einkaufszentrum begann die Abwanderung der Kundschaft. Dass er der Konkurrenz widerstehen könnte, mit seiner ausgefallenen Schmuckkollektion, die er anfertigte, war ein fataler Irrtum mit schwerwiegenden Folgen. Er setzte seit Jahren alles dran, um nicht Pleite zu gehen. Einfältig und blöd war er.

Gustav wollte nicht das unaufhaltsame Aus mit seinem Juwelierladen wahrhaben. Jahre lang steckte er private Mittel in das Geschäft, bis die Schulden nicht mehr getilgt werden konnten und der Gerichtsvollzieher eines Tages alles pfändete, was sie besaßen.
Vierzig Jahre hatten er und seine Frau Elli, wenn sie abends das Geschäft verließen, die Alarmanlage eingeschaltet und zweimal abgeschlossen. Zum letzten Mal verschloss Gustav Knaupe verbittert die Ladentür. Die Schlüssel sollte er der Hausverwaltung mit der Post zuschicken.

Früher fuhr er in seine Villa in den Vordertaunus mit einem Mercedes Coupe nach Hause. Es schmerzte ihn, dass sie nach der Pleite wegen seiner finanziellen Lage und Ellis Krankheit in eine behindertengerechten Zweizimmerwohnung einer Altenwohnanlage einziehen mussten. Er eilte zur U-Bahnstation, er konnte seine Frau nicht lange alleine lassen.

"Elli, mein Schatz, ich bin zurück!", rief Gustav, als er die neue, helle Wohnung betrat. Nachdem er seine Jacke auszog und in den Spiegel sah, blickte ihm ein verhaermtes, eingefallenes Gesicht entgegen. In diesen wenigen Wochen war er unheimlich gealtert.
Elli saß am Fenster mit der alten Schlumperpuppe auf dem Schoß von ihrer Tochter Ruth. Hunderte Male spielte die alte, aufwendig gearbeitete Spieluhr mit den tanzenden Elfen , dieselbe Melodie. Tag für Tag.
Der Pflegedienst war zum Duschen da gewesen.
"Du riechst gut mein Schatz, hat Schwester Paula dich fein gemacht?", Gustav küsste seine Frau auf die Stirn und strich ihr über die silberweissen, frisch gewaschenen Haare.
Elli lächelte ihn mit ihren großen blauen Augen an und stellte ihm wiederholt die Frage: "Hast du die Windeln für Ruth mitgebracht?"

Elli hatte den Tod ihrer einzigen Tochter, die vor zwanzig Jahren an Leukämie gestorben war, nie verschmerzt. Nach der Pleite und dem Verlust aller Dinge, verlor Elli allmählich den Verstand und glitt in ihre eigene Welt, ins Nirgendwo ab. Die Ärzte konnten nicht sagen, ob sich das änderte. Eine Pflegebetreuung war unabdingbar.

"Sie braucht keine Windeln mehr!", war jedesmal die Antwort von Gustav.
Ruth lebte für sie in der Schlumperpuppe weiter, die sie Tag und Nacht mit sich herum schleppte.
Gustav hoffte, dass Ellis Depression besser wurde. Er liebte sie noch wie am ersten Tag, als sie sich in einer Disco vor fünfundvierzig Jahren kennenlernten. Ein erfülltes und glückliches Leben führten sie. Dann kam die Pleite und die Krankheit. Gustav hoffte, für sie bis an sein Lebensende da zu sein und er tat alles, damit es ihr gut ging. Ein Leben ohne Elli konnte und wollte er sich nicht vorstellen.

Gustav brachte seine Frau ins Schlafzimmer, ihren Mittagsschlaf halten.
Hier konnte er auf sie aufpassen, während er in seiner kleinen Werkstatt arbeitete, die er sich gleich nach der Pleite in der Ecke des Schlafzimmers eingerichtet hatte.
Im Internet bot Gustav Reparaturen von Schmuckstücken und Uhren an. Ab und zu kamen Aufträge.

Eines Tages klingelte sein Telefon und eine unbekannte Person unterbreitete ihm ein interessantes, lukratives Angebot. Gustav widerstand nicht, Geld konnte er gebrauchen, die Schulden hatten ihm alles genommen. Heiss und kalt wurde ihm. Verboten und kriminell war es.

Teure und edele Schmuckstücke holte er aus einem Bankschließfach heimlich ab, arbeite sie total kunstvoll um und legte die wertvollen, neuen Teile dorthin zurück, wo eine angemessene, hohe Bargeldsumme für seine Arbeit bereit lag. Ein schlechtes Gewissen und Angst kroch in ihm hoch. Was, wenn alles aufflog? Eine Gefängnisstrafe würde ihn erwarten. Und Elli? Nein, daran durfte er nicht denken. Es war ihm im Augenblick egal. Gustav wollte das zurück haben, was er verloren hatte.
.
Seine Kontoauszüge auf der Bank in Liechtenstein zeigten eine beachtliche Summe. Bald hatte er es geschafft. Es durfte nichts mehr schief gehen. Seine Nerven drohten zu zerreißen. Die Flugtickets waren für den 8. November nach Bangkok, ohne Wiederkehr, gebucht. Ihnen würde, wo sie einst herrliche, erholsame Urlaube verbrachten, die Wärme gut tun. Eventuell könnte es mit Ellis Psyche besser werden. Er hoffte es inständig. Was sich im Augenblick auf seinem Konto befand, damit konnten sie, wie vor der Pleite, dort gut leben. [/alteversion]


Die Pleite

Gustav Knaupe schaute sich um, der leere Laden ließ ihn zornig werden. Eine Restaurantkette oder ein Handyladen konnten sich breit machen und für die Verödung der Innenstadt sorgen. Einst war das hier, mit zwanzig Angestellten, das erste und feinste Juweliergeschäft in der Innenstadt. Alles war feudal und erstklassig eingerichtet. Mit dem neuen, großen Einkaufszentrum begann die Abwanderung der Kundschaft. Dass er der Konkurrenz widerstehen könnte, mit seiner ausgefallenen Schmuckkollektion, die er anfertigte, war ein fataler Irrtum mit schwerwiegenden Folgen. Er setzte seit Jahren sein Privatvermögen ein, um nicht Pleite zu gehen. Einfältig und blöd war er.

Gustav wollte nicht das unaufhaltsame Aus mit seinem Juwelierladen wahrhaben. Jahre lang steckte er private Mittel in das Geschäft, bis die Schulden nicht mehr getilgt werden konnten und der Gerichtsvollzieher eines Tages alles pfändete, was sie besaßen.
Vierzig Jahre hatten er und seine Frau Elli, wenn sie abends das Geschäft verließen, die Alarmanlage eingeschaltet und zweimal abgeschlossen. Zum letzten Mal verschloss Gustav Knaupe verbittert die Ladentür. Die Schlüssel sollte er der Hausverwaltung mit der Post zuschicken.

Früher fuhr er in seine Villa in den Vordertaunus mit einem Mercedes Coupe nach Hause. Heute konnte er sich das nicht mehr leisten. Gustav lief zur nächsten U-Bahn. Die Wände waren mit Graffiti beschmiert. Ein Straßenmusikant spielte Folksongs, nicht schlecht. Er legte 50 Cent in den Hut. Die U-Bahn kam pünktlich auf die Minute. Es waren nur wenige Fahrgäste unterwegs. Fünf Stationen fuhr er, dann stieg er aus. Wieder spielte ein Straßenmusikant, jetzt Geige. Nein, diesmal wollte er nichts geben.
Die Rolltreppe ratterte, als würde sie gleich stehen bleiben. Er lief die Treppen daneben nach oben, er benötigte Bewegung. Schnell lief Gustav die Fußgängerzone geradeaus und erreichte die neu erbaute Altenwohnanlage, in der er mit Elli seit einem halben Jahr in einer Zweizimmerwohnung lebte.
Es schmerzte ihn, dass sie nach der Pleite wegen seiner finanziellen Lage von der Villa im Vordertaunus, hier in die Stadt ziehen mussten.

Gustav begrüßte seine Frau Elli, als er die neue, helle Wohnung betrat. Nachdem er seine Jacke auszog und in den Spiegel sah, blickte ihm ein verhärmtes, eingefallenes Gesicht entgegen. In diesen wenigen Wochen war er unheimlich gealtert.
Elli saß am Fenster mit der alten Schlumperpuppe auf dem Schoß. Sie bemerkte Gustav überhaupt nicht, sondern lauschte der alten Spieluhr. Hunderte Male spielte die alte, aufwendig gearbeitete Spieluhr mit den tanzenden Elfen, dieselbe Melodie. Tag für Tag.
Der Pflegedienst war zum Duschen da gewesen.
"Du riechst gut mein Schatz, hat Schwester Paula dich fein gemacht?", Gustav küsste seine Frau auf die Stirn und strich ihr über die silberweissen, frisch gewaschenen Haare.
Elli lächelte ihn mit ihren großen blauen Augen an.

Nach der Pleite und dem Verlust seines privaten Vermögens, verlor Elli allmählich den Verstand und glitt in ihre eigene Welt, ins Nirgendwo ab. Die Ärzte konnten nicht sagen, ob sich das ändern würde. Eine Pflegebetreuung war unabdingbar.

Gustav hoffte, dass Ellis Depression vergehen würde. Er liebte sie immer noch. Tag und Nacht kümmerte er sich um Elli und tat alles, damit es ihr gut ging. Ihm machte das neue Leben als Hausmann Spaß.
Er kaufte ein, kochte, schmiss den Haushalt. Zog sie jeden Tag schön an, ging mit ihr aus. Einkaufen, Spazieren oder zum Friseur, je nachdem was sie vor hatten. Abends spielten beide Scrabble oder Karten, sahen Fern oder er las ihr vor.
Gustav hoffte, für sie bis an sein Lebensende da zu sein. Ein Leben ohne Elli konnte und wollte er sich nicht vorstellen.

Gustav brachte seine Frau ins Schlafzimmer, ihren Mittagsschlaf halten.
Hier konnte er auf sie aufpassen, während er in seiner kleinen Werkstatt arbeitete, die er sich gleich nach der Pleite in der Ecke des Schlafzimmers eingerichtet hatte.
Im Internet bot Gustav Reparaturen von Schmuckstücken und Uhren an. Ab und zu kamen Aufträge.

Eines Tages klingelte sein Telefon und eine unbekannte Person unterbreitete ihm ein lukratives Angebot. Gustav widerstand nicht, Geld konnte er gebrauchen, die Schulden hatten ihm alles genommen. Heiss und kalt wurde ihm. Kriminell war es.

Teure und edle Schmuckstücke holte er aus einem Bankschließfach ab, arbeite sie total kunstvoll um und legte die wertvollen, neuen Teile dorthin zurück, wo eine Bargeldsumme für seine Arbeit bereit lag. Ein schlechtes Gewissen und Angst kroch in ihm hoch. Was, wenn alles aufflog? Eine Gefängnisstrafe würde ihn erwarten. Und Elli? Nein, daran durfte er nicht denken. Es war ihm im Augenblick egal. Gustav wollte das zurück haben, was er verloren hatte.
.
Im Bankschließfach seiner Bankfiliale hatte er die ganzen Euros gebunkert. Bald hatte er es geschafft und dann war Schluss mit dem Umarbeiten der Schmuckstücke. Es durfte nichts mehr schief gehen. Seine Nerven flatterten. Im Internet hatte er ein komfortables Ferienhaus reserviert und die Flugtickets waren für den 8. November nach Lanzarote gebucht. Ihnen würde, wo sie einst herrliche, erholsame Urlaube verbrachten, die Wärme gut tun. Eventuell könnte es mit Ellis Psyche besser werden. Er hoffte es inständig. Was sich im Augenblick im Bankschließfach befand, damit konnten sie, wie vor der Pleite, gut leben.
Zuletzt geändert von wolihops am 29.09.2015, 23:53, insgesamt 1-mal geändert.
wolihops
 
Beiträge: 18
Registriert: 31.05.2014, 22:19
Wohnort: Südnorwegen oder Frankfurt

Re: Ohne Wiederkehr

Beitragvon jansenbusch » 16.09.2015, 16:01

Hallo wolihops (woher dieses tolle Pseudonym?),
anbei auf die Schnelle ein Eindruck von mir:

Was mir gefallen hat:
- Grundidee und Kulisse: Pleite gegangener Juwelier hofft durch kriminelle Aufträge auf ein Ende der schlechten Lebensbedingungen und einen Lebensabend mit kranker Frau in Thailand.
- Einige Bilder:
"Hunderte Male spielte die alte, aufwendig gearbeitete Spieluhr mit den tanzenden Elfen , dieselbe Melodie. Tag für Tag"
"die Alarmanlage eingeschaltet und zweimal abgeschlossen"
- Protagonist Gustav ist einigermaßen gut eingeführt (wenngleich, siehe unten).


Was man besser machen könnte:
- Zeiten:
Rückblicke ("Eines Tages klingelte sein Telefon") wenigstens einmal mit Plusquamperfekt einläuten.
Bei Blicken in die Zukunft ("Die Ärzte konnten nicht sagen, ob sich das änderte") auch Future benutzen ("Ob sich das ändern würde")

- Konkretisieren:
"angemessene, hohe Bargeldsumme" (was ist schon "angemessen", und was "hoch"?),
"Er setzte seit Jahren alles dran" (Was ist "alles"?),
"dem Verlust aller Dinge" (was sind "alle" und was sind "Dinge"?),
"beachtliche Summe" (siehe "angemessen")

- Sprachlich:
"mit sich herum schleppte" ist etwas flapsig,
"Depression besser wurde" zu einfach

- Dopplungen streichen:
"Verboten und kriminell".
"interessantes, lukratives Angebot" (interessante Angebote sind in der Regel lukrativ, und lukrative Angebote sind immer interessant)

-Dialoge, die die Geschichte nicht nach vorne bringen und keine Handlung haben, können gestrichen werden. So Sätze wie "Elli, mein Schatz, ich bin zurück!" brauchen keinen eigenen Dialog. Es könnte auch reichen zu sagen "Er betrat die Wohnung, begrüßte seine Frau und..."

Was (meines Erachtens) nicht geht:
- Viel zu viel "Story" in dem kurzen Text. Da wird die Pleite des Juweliers beschrieben, die Schuldfrage dafür geklärt, eine kranke Frau und wie er sie kennengelernt hat, eine tote Tochter, geheimnisvolle Anrufer, kriminelle Aufträge, anstehender Abflug nach Thailand. Für so einen kurzen Text ist das zuviel.

- Zu viel Dramatik. Der arme Mann ist nicht nur Pleite und nun kriminell, nein er musste seine Villa und sein Mercedes abgeben und in eine kleine Wohnung ziehen, ach nein, sogar in eine Altenwohnanlage weil seine Frau depressiv ist, weil die Tochter (schon vor 20 Jahren !!) gestorben ist. Das ist zu dick. Die Pleite würde völlig reichen.

- zu viel Behauptungen:
"Es schmerzte ihn",
"er konnte seine Frau nicht lange alleine lassen",
"Ruth lebte für sie in der Schlumperpuppe weiter",
"Ein erfülltes und glückliches Leben führten sie",
"tat alles, damit es ihr gut ging"
Kein einziges Bild wird erzeugt.

- Unglaubwürdigkeiten:
"Er liebte sie noch wie am ersten Tag" (das geht nicht nach 45 Jahren. Liebe verändert sich),
"Kontoauszüge auf der Bank in Liechtenstein" (Heutzutage muss man schon seeeehr weit reisen, um vor dem Finanzamt Konten zu verstecken. Und wie trägt er das "angemessene" Bargeld aufs Konto? Fährt er nach jedem Auftrag nach Liechtenstein? Ohne Mercedes Coupe?)
"zwei Angestellten, das erste und feinste Juweliergeschäft". Ich weiß zwar nicht, in welcher Stadt das spielt, aber die muss schon sehr klein sein (Niederreifenberg?), wenn er mit zwei Angestellten das "erste und feinste" Juweliergeschäft führt.

- Klischees
"Er liebte sie noch wie am ersten Tag",
"weil die Politik der Stadt versagte" (die ist ja immer an allem Schuld),
"Die Reichen und die Schönen",
"erfülltes und glückliches Leben"
"Seine Nerven drohten zu zerreißen." Das tun sie immer. Drohen, und doch nie zerreißen.

Und dennoch interessiert mich, wie es weitergeht, ob die kriminellen Machenschaften Gustavs Drama wird, oder die kranke Frau, oder Thailand.

Soviel in aller Kürze (und hoffentlich verzeihlicher Deutlichkeit)
jansenbusch
 
Beiträge: 11
Registriert: 11.09.2015, 10:41

Re: Ohne Wiederkehr

Beitragvon wolihops » 17.09.2015, 22:22

Hallo Jansenbusch,
herzlichen Dank für Deinen Kommentar und die Änderungsvorschläge. Hilft mir ungemein.
Fortsetzung wird es keine geben. Aber ich werde die Geschichte noch einmal überarbeiten.
Herzliche Grüße
wolihops
wolihops
 
Beiträge: 18
Registriert: 31.05.2014, 22:19
Wohnort: Südnorwegen oder Frankfurt

Re: Ohne Wiederkehr

Beitragvon wolihops » 29.09.2015, 23:58

Ein herzliches Hallo,
habe meine Geschichte mit den gemachten Vorschlägen geändert. Freue mich auf Kommentare und weitere Kritiken,
herzliche Grüße
wolihopsc
wolihops
 
Beiträge: 18
Registriert: 31.05.2014, 22:19
Wohnort: Südnorwegen oder Frankfurt

Re: Ohne Wiederkehr

Beitragvon jansenbusch » 30.09.2015, 19:27

Hallo wolihops ,
Es liest sich tatsächlich schon deutlich flüssiger und vor allem logischer.

Hier nun meine konkrete Anmerkungen:
Gustav Knaupe schaute sich um, der leere Laden ließ ihn zornig werden.

Find ich einen schönen Einstiegssatz. Das "zornig" deutet auf einen Konflikt. Zur Sprache: "ließ ihn zornig werden" ist passiv, da ist Gustav der "leidende", mit ihm passiert was. Aber "aktiv" schreiben ist immer besser, weil dann der Protagonist etwas tut. Also eher in der Art "Er wurde zornig, als er sich in dem leeren Laden umschaute" (dann ist Gustav der "aktive"), oder "Zorn stieg in ihm auf", dann ist es der "Zorn", der "aktiv" ist.
Generell könnte der "leere Laden" noch etwas beschrieben werden, damit ein Bild erscheint. der "leere Laden" lässt noch kein Bild zu. Also sowas in der Art "die leeren Verkaufsvitrinen, erst vor einigen Jahren aufwändig neu konstruiert" (oder so), "statt leiser Verkaufsgespräche an der Uhrentheke drang nun das Rattern der Straßenbahn in das Geschäft" (oder so).


Eine Restaurantkette oder ein Handyladen konnten sich breit machen und für die Verödung der Innenstadt sorgen.

Warum Restaurantketten oder Handyläden sich in dieser scheinbar guten Lage halten können, der Schmuckladen aber nicht, ist zwar ein Thema, aber keines was hier diese Geschichte betrifft. Ich denke, der ganze Satz kann weg, denn mit dem nächsten wird der Grund für seine Pleite angedeutet.


Einst war das hier, mit zwanzig Angestellten, das erste und feinste Juweliergeschäft in der Innenstadt. Alles war feudal und erstklassig eingerichtet. Mit dem neuen, großen Einkaufszentrum begann die Abwanderung der Kundschaft.

Das sagt alles, was zu wissen ist.

Dass er der Konkurrenz widerstehen könnte, mit seiner ausgefallenen Schmuckkollektion, die er anfertigte, war ein fataler Irrtum mit schwerwiegenden Folgen.

Der Satz holpert, flüssiger wäre z.B. "Dass er mit seiner ausgefallenen und selbst gefertigten Schmuckkollektion der Konkurrenz widerstehen könnte, war ein fataler Irrtum mit schwerwiegenden Folgen."


Er setzte seit Jahren sein Privatvermögen ein, um nicht Pleite zu gehen. Einfältig und blöd war er.
Gustav wollte nicht das unaufhaltsame Aus mit seinem Juwelierladen wahrhaben. Jahre lang steckte er private Mittel in das Geschäft, bis die Schulden nicht mehr getilgt werden konnten und der Gerichtsvollzieher eines Tages alles pfändete, was sie besaßen.

Das mit seinem eigenen Geld ist doppelt: Entweder "Seit Jahren setzte er sein Privatvermögen ein..", oder "Jahrelang steckte er private Mittel in das Geschäft". Aber nicht beides.
Das "Einfältig und blöd war er" soll seinen Gedanken darstellen, aber es steht genau mitten in der Beschreibung der Situation. Entweder ganz weg (ist ja klar, dass er einfältig und blöd war), oder ans Ende, und dann vielleicht auch ein "Jetzt war ihm klar, wie einfältig und blöd er gewesen war"
Ein Hinweis: Ein Gerichtsvollzieher pfändet immer ALLES, was geht, da brauchts den Hinweis "was sie besaßen" nicht. Abgesehen davon: Wenn das ein GEschäft mit 20 Mitarbeitern war, dann war das eine Firma, sicherlich eine GmbH. Da pfändet nicht der Gerichtsvollzieher, sondern da kommt der Insolvenzverwalter. Und der holt sich, was in der Firma ist. Vom Geschäftsführer persönlich kann er sich auch einiges holen, aber das ist ein längeres Gerichtsverfahren, zieht sich, zum Zeitpunkt als er den Laden abschließt ist das noch nicht alles klar. Außerdem ist Gustav privat deswegen pleite, weil er sein ganzes privates Geld in die Firma gesteckt hat, und das ist schon angedeutet.


Vierzig Jahre hatten er und seine Frau Elli, wenn sie abends das Geschäft verließen, die Alarmanlage eingeschaltet und zweimal abgeschlossen. Zum letzten Mal verschloss Gustav Knaupe verbittert die Ladentür. Die Schlüssel sollte er der Hausverwaltung mit der Post zuschicken.

Gefällt mir. Mit dem "sollte er der Hausverwaltung..zuschicken" wird ein unsichtbarer Befehl angedeutet, den er ausführen muss, das verschärft etwas seine Zwangslage.


Früher fuhr er in seine Villa in den Vordertaunus mit einem Mercedes Coupe nach Hause. Heute konnte er sich das nicht mehr leisten.

Das "Heute" passt nicht. Er hat jahrelang eigenes Geld in die Firma gesteckt, da ist das Coupe und wohl auch die Villa schon lange weg. Da reicht ein "diese Zeiten waren lange vorbei"


Gustav lief zur nächsten U-Bahn.

Kleinigkeit: Er läuft wahrscheinlich eher zur nächsten U-Bahn-Station


Die Wände waren mit Graffiti beschmiert. Ein Straßenmusikant spielte Folksongs, nicht schlecht. Er legte 50 Cent in den Hut. Die U-Bahn kam pünktlich auf die Minute. Es waren nur wenige Fahrgäste unterwegs. Fünf Stationen fuhr er, dann stieg er aus. Wieder spielte ein Straßenmusikant, jetzt Geige. Nein, diesmal wollte er nichts geben.
Die Rolltreppe ratterte, als würde sie gleich stehen bleiben. Er lief die Treppen daneben nach oben, er benötigte Bewegung.

Das ist eigentlich eine schöne Szene, erzeugt Bilder, ohne viel Erklärung, knappe Beschreibung, kurze Sätze. Die Sprache in diesem Absatz passt aber leider nicht ganz zum Rest des Textes. Aufpassen, dass du eine einheitliche Schreibe verwendest. Also vielleicht einfach die Sätze hier nicht ganz so kurz machen, dann passt es schon etwas besser.
Beispiel:
"Die Wände waren mit Graffiti beschmiert, ein Straßenmusikant spielte Folksongs, nicht schlecht, wie er fand. Er legte 50 Cent in den Hut. Die U-Bahn kam pünktlich, um diese Zeit waren nur wenige Fahrgäste unterwegs. Nach fünf Stationen stieg er aus. Vor der Rolltreppe, die ratterte, als würde sie gleich stehen bleiben, spielte wieder ein Straßenmusikant, jetzt Geige. Nein, diesmal wollte er nichts geben.
Er nahm die Treppe nach oben, die Bewegung tat ihm gut. "


Schnell lief Gustav die Fußgängerzone geradeaus ...

Der Satz klingt genauso, als hätte der Autor versucht, den Satz nicht mit "ER lief die Fußgängerzone.." anfangen zu lassen. Das geht besser...
"Er nahm die Treppe nach oben, die Bewegung tat ihm gut, und lief durch die Fußgängerzone zur Altenwohnanlage.."

und erreichte die neu erbaute Altenwohnanlage, in der er mit Elli seit einem halben Jahr in einer Zweizimmerwohnung lebte.

das mit "erreichte die.." klingt sperrig, so wie "er erreicht das Ziel mit Müh und Not, das Kind in seinen Armen war tot"
Abgesehen davon ist es an dieser Stelle egal, ob die Altenwohnanlage neu erbaut ist oder nicht.


Es schmerzte ihn, dass sie nach der Pleite wegen seiner finanziellen Lage von der Villa im Vordertaunus, hier in die Stadt ziehen mussten.

Hier ist wieder der Dampfhammer für den Leser, der bislang nix begriffen hat (der aber, sei dir da sicher, ALLES begriffen hat): "nach der Pleite wegen seiner finanziellen Lage.." Na klar, in "Pleite" ist eine schwierige "finanzielle Lage" schon enthalten.
Und, nicht sehr einfach, aber es muss irgendwie gehen: "Es schmerzte ihn" ist einfach zu einfach. Zeig den Schmerz, nicht einfach sagen dass ihn was schmerzt. (DAS ist das wirklich Schwere beim Schreiben...)
Und, ganz einfach: Das die Villa im Vordertaunus stand, hat sich rumgesprochen. "


Gustav begrüßte seine Frau Elli, als er die neue, helle Wohnung betrat.

Altenwohnanlagen sind kein billiger Spaß. Jetzt soll die auch noch neu gebaut sein, in der Innenstadt, und die Wohnung ist neu und hell. Das passt nicht zu seiner finanziellen Notlage. Mach die Wohnanlage bisschen abgeranzt, die Wohnung klein und eng.


Nachdem er seine Jacke auszog und in den Spiegel sah, blickte ihm ein verhärmtes, eingefallenes Gesicht entgegen. In diesen wenigen Wochen war er unheimlich gealtert.

Sehr schönes Bild. Mein Hinweis: "verhärmt" ist arg abgedroschen, finde eine andere Beschreibung für sein Gesicht. Und "in diesen wenigen Wochen" verweist auf einen Zeitverlauf, der bislang noch nirgends angeführt wurde. Was ist in den letzten Wochen passiert? Der Umzug, oder seit dem der Insolvenzverwalter alles verkauft hatte, oder er seine Mitarbeiter gekündigt hat, oder was?
Also: Entweder weiter oben den Zeitverlauf darstellen, damit hier klar ist, was in den letzten Wochen passiert ist, oder hier wenigstens mit einem Nebensatz darlegen, was passiert ist.


Elli saß am Fenster mit der alten Schlumperpuppe auf dem Schoß. Sie bemerkte Gustav überhaupt nicht, sondern lauschte der alten Spieluhr. Hunderte Male spielte die alte, aufwendig gearbeitete Spieluhr mit den tanzenden Elfen, dieselbe Melodie. Tag für Tag.

Wieder ein schönes Bild, hat mir schon beim ersten mal gefallen. Ein bisschen die Sprache: "Sie bemerkte Gustav ÜBERHAUPT nicht": Das "überhaupt" ist ein völlig unnötiges Wort, und gänzlich unliterarisch. Es reicht "Sie hatte Gustav nicht bemerkt sondern lauschte der alten Spieluhr"


Der Pflegedienst war zum Duschen da gewesen.
"Du riechst gut mein Schatz, hat Schwester Paula dich fein gemacht?", Gustav küsste seine Frau auf die Stirn und strich ihr über die silberweissen, frisch gewaschenen Haare.

Das ist so ein typischer Fall von szenischer Beschreibung und dann noch Erklärung hinterher (oder vorneweg). Der Satz "Der Pflegedienst war zum Duschen da gewesen" hängt da nur rum, um klar zu machen, warum Gustavs Frau gut riecht. Das kann entweder komplett weg (ist im Dialog "hat Schwester Paula dich fein gemacht" ja im grunde schon drin), oder in den Dialog mit rein. "Du riechst gut mein Schatz, hat Schwester Paula dich geduscht?" (wobei ich das "dich fein gemacht" besser finde)


Elli lächelte ihn mit ihren großen blauen Augen an.
Nach der Pleite und dem Verlust seines privaten Vermögens, verlor Elli allmählich den Verstand und glitt in ihre eigene Welt, ins Nirgendwo ab.

Elli hat also die Pleite nicht verkraftet. Hm, das muss schon näher erläutert werden. Ich weiß, in der ersten Version war es noch die vor zwanzig Jahren verstorbene Tochter, die Elli den Verstand geraubt hat, aber das war echt zuviel. Aber ohne die tote Tochter muss schon etwas näher dargelegt werden, warum eine Frau bei der Pleite gleich den Verstand verliert. War das eine reine Konsumzicke? Nur auf die Kohle des Jueweliers aus? Wohl kaum. Also muss da eine Begründung her, warum sie mit der Pleite ihren Verstand verliert.


Die Ärzte konnten nicht sagen, ob sich das ändern würde. Eine Pflegebetreuung war unabdingbar.

Das mit der "Pflegebetreuung war unabdingbar" ist wieder so ein Erklärungssatz. Aber es ist schon klar: Sie sind in einer Wohnanlage mit Pflege, die Frau dämmert vor sich hin (warum auch immer), die Ärzte sind dabei, also alle wissen, dass eine Betreuung notwendig ist. Der Satz kann komplett weg (abgesehen davon ist "unabdingbar" auch so ein komisches Wort).


Gustav hoffte, dass Ellis Depression vergehen würde.

Naja, die Ärzte haben doch schon was dazu gesagt. Da muss der Konflikt zwischen dem, was die Ärzte sagen, und er hofft, deutlicher gemacht werden.
Beispiel:
"Die Ärzte konnten nicht sagen, ob sich das ändern würde, aber Gustav hoffte weiterhin, dass ihre Depressionen eines Tages gehen würden. So, wie sie gekommen waren. Von einem Tag auf den anderen."


Er liebte sie immer noch. Tag und Nacht kümmerte er sich um Elli und tat alles, damit es ihr gut ging. Ihm machte das neue Leben als Hausmann Spaß.
Er kaufte ein, kochte, schmiss den Haushalt. Zog sie jeden Tag schön an, ging mit ihr aus. Einkaufen, Spazieren oder zum Friseur, je nachdem was sie vor hatten. Abends spielten beide Scrabble oder Karten, sahen Fern oder er las ihr vor.
Gustav hoffte, für sie bis an sein Lebensende da zu sein. Ein Leben ohne Elli konnte und wollte er sich nicht vorstellen.

Schön die Aufzählung, was er alles macht, damit es ihr gut geht. Aber was nicht passt, ist "Ihm machte das neue Leben als Hausmann Spaß". Er hat grad seinen Lebenstraum, seine Firma, abgeschlossen, ist verzweifelt, Frau depressiv, Mercedes weg, also diesem Mann macht garnichts Spaß. Und schon garnicht das "neue Leben" als Hausmann. In diesem Absatz geht es nur darum, was er aus Liebe zu seiner Frau alles macht.
Beispiel:
"Er liebte sie. Seit vierzig Jahren. Das Haus, die teuren Urlaube, die Einladungen zu mondänen Festen, das alles hatte er auch für sie getan. Jetzt blieb ihm nur, einzukaufen, zu kochen, mit ihr Spazieren zu gehen. Und zum Friseur, da leuchteten ihre blassen Augen ein wenig. Abends spielte er bereitwillig Karten oder Scrabble, am liebsten las er ihr aus historischen Romanen vor. Ein Leben ohne sein Geschäft war jetzt real, aber ein Leben ohne Elli wollte er sich nicht vorstellen."
(Sorry, das geht noch besser, aber ich hab grad nicht viel Zeit)



Gustav brachte seine Frau ins Schlafzimmer, ihren Mittagsschlaf halten.

DA passt was mit der Zeit nicht. Bislang wissen wir garnicht, welche Zeit ist, gefühlt ist es spät abends. Er schließt den Laden zu, in der Ubahn sind nicht viele Leute, der Pflegedienst war da. Aber jetzt ist Mittag? Vielleicht einfach das ganze in den Abend /Nacht verlegen.


Hier konnte er auf sie aufpassen, während er in seiner kleinen Werkstatt arbeitete, die er sich gleich nach der Pleite in der Ecke des Schlafzimmers eingerichtet hatte.

"Werkstatt" ist schon ein großer Begriff, für eine "Ecke im Schlafzimmer". Vielleicht eher "an einer kleinen Werkbank". Und "gleich nach der Pleite" ist zu flapsig, abgesehen davon ist immer noch nicht klar, WANN diese Pleite denn nun war.


Im Internet bot Gustav Reparaturen von Schmuckstücken und Uhren an. Ab und zu kamen Aufträge.

Jetzt geht es ja von der Story her weiter mit seinen kriminellen Sachen. Der Einstieg holpert etwas mit dem "Ab und zu kamen Aufträge".
Vielleicht:
"Seit einigen Wochen bot Gustav über das Internet Reparaturen von Schmuckstücken und Uhren an, die Aufträge beschäftigten ihn bis tief in die Nacht, brachten aber nur wenig Geld."
Dann passt auch:

Eines Tages klingelte sein Telefon und eine unbekannte Person unterbreitete ihm ein lukratives Angebot. Gustav widerstand nicht, Geld konnte er gebrauchen, die Schulden hatten ihm alles genommen. Heiss und kalt wurde ihm. Kriminell war es.

Nur nicht wieder alles wiederholen: Das die Pleite/Schulden ihm alles genommen hatten ist klar. Und vielleicht die Reihenfolge:
"Eines Tages klingelte sein Telefon. Ein Unbekannter, er wollte seinen Namen nicht nennen, schlug ihm ein Angebot vor. Es klang nach sehr viel Geld. Und es war illegal. Kriminell. Verboten. Noch während des Gesprächs wurde Gustav heiss und kalt, aber er nahm an. Das war der Ausweg, die Rettung, eine Alternative. " (oder so)


Teure und edle Schmuckstücke holte er aus einem Bankschließfach ab, arbeite sie total kunstvoll um und legte die wertvollen, neuen Teile dorthin zurück, wo eine Bargeldsumme für seine Arbeit bereit lag. Ein schlechtes Gewissen und Angst kroch in ihm hoch. Was, wenn alles aufflog? Eine Gefängnisstrafe würde ihn erwarten. Und Elli? Nein, daran durfte er nicht denken. Es war ihm im Augenblick egal. Gustav wollte das zurück haben, was er verloren hatte.
Im Bankschließfach seiner Bankfiliale hatte er die ganzen Euros gebunkert. Bald hatte er es geschafft und dann war Schluss mit dem Umarbeiten der Schmuckstücke. Es durfte nichts mehr schief gehen. Seine Nerven flatterten. Im Internet hatte er ein komfortables Ferienhaus reserviert und die Flugtickets waren für den 8. November nach Lanzarote gebucht. Ihnen würde, wo sie einst herrliche, erholsame Urlaube verbrachten, die Wärme gut tun. Eventuell könnte es mit Ellis Psyche besser werden. Er hoffte es inständig. Was sich im Augenblick im Bankschließfach befand, damit konnten sie, wie vor der Pleite, gut leben.

Der Rest geht viel zu schnell. Du hast dir recht Mühe gegeben mit der Beschreibung der aktuellen Situation, mit seiner Frau, der Pleite und so, und dann in zwei Absätzen die ganze kriminelle Geschichte und seine Hoffnung? Und dieser kriminelle Sache macht er ja schon seit einigen Wochen (vermute ich), da schau nochmal an den Anfang, ob das zu Gustavs Stimmung passt. Vielleicht auch eine "Andeutung" am Anfang machen.

so, das mal (wieder auf die Schnelle) meine Anmerkungen.
Ich finde, deine Überarbeitung hat schon sehr viel gewonnen, aber es ist noch ein Stückchen Weg....
jansenbusch
 
Beiträge: 11
Registriert: 11.09.2015, 10:41

Re: Ohne Wiederkehr

Beitragvon wolihops » 30.09.2015, 20:56

Hallo Jansenbusch, danke für Deine Mühe. Werde Deine Anmerkungen für die dritte Überarbeitung beherzigen. Das jetzt umzusetzen, ist eine super Übung. Bis demnächst, schönen Abend und Liebe Grüße, wolihops
wolihops
 
Beiträge: 18
Registriert: 31.05.2014, 22:19
Wohnort: Südnorwegen oder Frankfurt


Zurück zu Nachdenkliches

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast