Das papierlose Büro - Eine unbequeme Wahrheit

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Re: Das papierlose Büro - Eine unbequeme Wahrheit

 
Servus, ich wollte auch mal was dazu schreiben.

Ich muss sagen, ich brauche nicht wirklich viel Papier.
In der Uni schreibe während der Vorlesungen auf meinen Laptop mit. (mit ein wenig Übung geht das wirklich)
Auch andere Sachen wie Ausarbeitungen usw. mach ich am PC (nen einfaches txt Dokument)
Das einzige, was ich noch vermisse, ist eine Möglichkeit hübsche Linien und Pfeile in meinen Notizen zu malen (nein, ich habe noch so einen alten Laptop ohne Tuchscreen :P)
Auch zeichnungen oder Ideen, die mir Unterwegs (im Auto oder Zug oder Bus) kommen, kommen in einem Notizbüchlein. Allerdings hab ich inzwischen 4 oder 5 Notizbücher, wo die ersten paar Seiten benutzt sind, aber die dann rumliegen. Ich brauch so schnell keinen Nachschub.

Man kann also schon ziemlich viel am Rechner machen so das ich wenig Papier brauche. Bis ich etwas Ausdrucken immer ziemlich lange, weil der Drucker zu weit weg steht. :P Und NetzwerkDrucker ist nicht eingerichtet.

von © ArgRIB Skywalker

Re: Das papierlose Büro - Eine unbequeme Wahrheit

 
Also ich schreibe meine Geschichten grundsätzlich auf Papier...

dieses kommt aber aus meiner Sammelstelle, wo ich ausgedruckes Papier sammel,
das gesammelte Papier stammt von Fehlausdrucken oder anderen unbrauchbaren Zetteln, die nur von einer Seite beschrieben oder bedruckt sind...
die Rückseiten eignen sich super für Ideen oder auch ganze Geschichten!

Wenn ich von einer Geschichte wirklich überzeugt bin,
schreib ich sie erst auf Pc, meistens überarbeite ich sie gleichzeitig und ggf. werden sie ausgedruckt.

So viel von mir dazu...

Tabbenoca

von © Tabbenoca

Re: Das papierlose Büro - Eine unbequeme Wahrheit

 
Ok, hier mein Outing:
Ich schreibe meine Geschichten nur auf Papier. Und zwar in DIN A5 Spiralblöcke. Da kann man den Kuli gut einhängen und hat alles, was man zu der Story braucht beieinander. Zumindest, bis man das Heft wechseln muss. :wink:
Es geht für mich auch gar nicht anders, weil ich überall schreibe. In der U-Bahn, in der Uni, bei meinen Eltern zu Besuch, ... Wenn ich da jedesmal, wenn mir ne gute Idee kommt oder ein weiterer Satz, der unbedingt in meiner Story drin sein soll, erst den PC anschmeißen müsste, wäre derGeistesblitz längst wieder weg.
Unmengen Papier verbrauche ich dabei aber auch nicht, da ich beim Korrigieren direkt über meinem Text die Ausbesserungen vornehme und somit nicht wie Leute, die es immer neu ausdrucken für eine Passage mehrere gedruckte Versionen habe. Meine Urversion wird solange bestrichen, übermalt (manchmal brauch ich bunte Stifte, um mich noch zurechtzufinden oder Sternchen...) bis sie endlich gut ist. Deshalb habe ich auch kein schlechtes Gewissen, wenn ich "nur auf Papier" schreibe. Ich glaube, weniger Papier zu brauchen, als Leute, die am PC sitzen, auch wenn deren Schrift kleiner ist.
Außerdem kann ich in meinen Büchlein von Hand auch Zeichnungen reinmachen, die ich am PC niemals hinbekäme...
Und so ein Spiralblock mit ca 100 Seiten reicht auch eine Weile.
Zum Vergleich: In einem Semester Uni (Fachbereich Mathematik), wo wir wirklich ein ganzes Buch abschreiben, brauche ich genau ein Büchlein pro Fach.
Als Schmierpapier für Übungen (Fingerübungen zum Beispiel) nehme ich meistens alte einseitig bedruckte Seiten, die von meinem Vater anfallen. Der schreibt sein Buch am PC (mittler Weile ca 1000 Seiten am PC) und da fällt im Vergleich durch das dauernde Neuausdrucken bei verbesserten Auflagen wirklich viel mehr Papier an, als ich mit meinen Büchlein produziere.
Ich denke daher: Den PC benutzen ist Augenwischerei. Aber das ist meine Meinung.

von © katta

Re: Das papierlose Büro - Eine unbequeme Wahrheit

 
Ich brauche auch auf jeden Fall was zum darauf herumkritzeln und habe mir deshalb letztes Jahr ein Grafiktablet gekauft. Da ich auch viel zeichne und oft am Computer sitze, ist das die perfekte Lösung für mich..
(Wikipedia: Die Spitze eines Stiftes wird auf einer Platte bewegt. Der Stift sendet Daten über Stiftdruck an das Tablett, die so gewonnenen Positionsdaten werden vom Grafiktablett an den Computer übermittelt. )
Zum Zeichen ist das auch super geeignet, aber es gibt noch keine passenden Programme, wo man z.B. ein Mindmapp erstellt und dann selber die "Verbindung" malen kann..
Aber ab und zu schreibe ich mir mit Paint Notizen, die ich dann speicher, um meinen Notizzettelhaufen auf meinem vieel zu kleine Schreibtisch und Pinnwand zu verringern..
Hilfreich finde ich auch xMind, weil ich mittlerer Weile nur noch am PC mindmappe (?)..
Früher hab ich meine Geschichten immer auf Collegeblöcke gekritzelt und die dann später abgeschrieben oder eingescannt und dann durch so ein Leseprogramm geschickt, wenn ich ordentlich geschrieben habe.
Vor zwei Jahren oder so hab ich dann man ein 10-Finger-Kurs an der VHS gemacht und schreibe auch nur noch am PC.. (Leide habe ich auch kein Notebook und muss manchmal noch auf Papier ausweichen, wenn ich z.B. unterwegs bin)
Auf jeden Fall nehme ich immer einen USB-Stick mit in den Urlaub und suche mir dann dort einen Pc..
Vor allem in der Schule wird so wahnsinnig viel Papier verbraucht.. Das ist echt heftig, was ich so an Schulmüll produziere. Auch wenn ich die Hausaufgaben am PC schreibe, was die Lehrer immer gut finden, muss ich die Blätter danach ja ausdrucken... Aber wenigstens passt mit der PC-Schrift mehr auf ein Blatt und ich bedrucke Vorder- und Rückseite.. Gibt es eigentlich umweltfreundliche Tinte für den Drucker.. Mhm.. muss ich mal googlen..
Da ich ein Fable für schön gebundene Bücher habe, deshalb auch mein Praktikum in einer Buchbinderei, habe ich eine Unmenge an Notizbüchern, aber die kann ich auch nicht aufgeben. Lieber schalte ich im Sommer die Heizung aus und nutze Energiesparlampen^^
Lenna
P.S.: Tut mir leid, dass das so viel ist.. krgg.. gerade einen Schreibfluss gehabt und ich könnte noch viel mehr schreiben..

von © Lenna

Re: Das papierlose Büro - Eine unbequeme Wahrheit

 
:writing:

Obwohl ich mich recht gut mit dem Computer auskenne (liegt das am Alter und der Zugehörigkeit zur Net-Generation? Hm.), ist Papier unverzichtbar. Das heißt ja nicht, dass man da nicht auch sparsam sein könnte. Mein genauer „Papieraufwand“ für meine Geschichte bis jetzt:

1) 4 volle Notizbücher ca. im A6 Format, das 5. im Gebrauch – der Pappeinband ist da eigentlich der größere Faktor, auch wenn es nicht besonders aufwendig gemacht ist. Doch ein Einband für ein Notizbuch ist ja kaum zu vermeiden, wenn man kein kleines Schulheft nehmen will (aber dann im stehen notieren... :thinking: ). Selbst wenn man ein „aufwendigeres“ Notizbuch (Moleskine* (hehe :wink: ) oder große, gebundene, leere Bücher) hat, muss man sich eigentlich noch keinen so großen Vorwurf machen, oder?

*übrigens: auf der Amazon Seite gibt es einen „Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle (E-Book Anzeigegerät) lesen“ – Link. In wessen Notizbuch man da wohl reinschauen darf... :rofl:

2) ca. ein liniertes Doppelschulheft, wo ich erste Szenen geschrieben habe. Da halte ich es so wie katta:
Unmengen Papier verbrauche ich dabei aber auch nicht, da ich beim Korrigieren direkt über meinem Text die Ausbesserungen vornehme und somit nicht wie Leute, die es immer neu ausdrucken für eine Passage mehrere gedruckte Versionen habe.

Da mein Heft einen Rand hat, werden neue Passagen, die noch dazwischen gehören, oft an den Rand geschrieben – auch wenn das sehr klein werden kann und Notizen für diese Nachträge fast unmöglich sind.

3) ein Ausdruck des ersten Kapitels (7 Blätter Papier). Meine allererste Probeleserin (danke Mama) wollte es nicht auf dem PC lesen. Aber per doppelseitigem Ausdrucken (leider entfällt mir immer wieder, wie man das schafft, ohne dass die andere Seite verkehrt herum ist :groggy: ) spart man immerhin die Hälfte an Papier.

4) 2 Blätter A4-Papier (eine Mind-Map, ein Szenen Überblick)

Damit kann man doch eigentlich leben, oder? :?: :?: :?:



:pc: :laptoplove:

Trotzdem spanne ich den PC fast immer ein. Nicht nur die Geschichte, v.a. meine Notizen werden abgetippt – mit einem Inhaltsverzeichnis, Unterüberschriften und Hyperlinks in Word (hört sich viel komplizierter an, als es ist) kennt man sich dann auch noch in einem knapp 70-Seiten Dokument noch gut aus und kann schnell hin und her springen. Den Charakterbogen habe ich größtenteils komplett am PC entworfen, als Orientierung brauche ich sowieso den Charakterkurs – und den gibt’s nur am Computer (ganz ausdrucken kommt nicht wirklich in Frage, oder?)
Trotzdem, selbst wenn man 10-Finger schreiben kann (seeehr parktisch): das Abtippen dauert ein Weilchen. Abhilfe können da Diktierprogramme wie Dragon Dictation schaffen, das man beim Wettbewerb für das 5-jährige Jubiläum der Schreibwerkstatt gewinnen konnte. Das war zwar „vor meiner Zeit“ hier, aber ich habe die entsprechende Version für den IPod touch. Sehr schöne Idee, wirklich. Das Programm funktioniert auch so wie es soll, aber ist noch nicht ganz auf dem Höchststand: Es dauert sehr lange, bis das Gesagte verarbeitet ist und viele Wörter sind unbekannt. Aber es gibt noch andere Alternativen:
Lenna hat geschrieben:
...durch so ein Leseprogramm geschickt, wenn ich ordentlich geschrieben habe.

Leseprogramm? Also erkennt das Programm die Handschrift und speichert das als Text? Wo gibt es sowas? Das will ich unbedingt ausprobieren !
Auf jeden Fall nehme ich immer einen USB-Stick mit in den Urlaub und suche mir dann dort einen Pc..

Das lohnt sich sicher auch. Zwar gibt es bei mir im Urlaub kaum Computer, aber wenn... Dazu passt ein Tipp von mir: Falls ihr zufällig ein Gerät (Handy, Mp3-Player, was auch immer) habt, das einen passablen Bildschirm und die entsprechende Funktion hat: Warum nicht einen Entwurf der Geschichte/Notizen/Plots/Mind-Maps/.../ darauf speichern? Unterwegs oder beim draußen sitzen (v.a. wenn man keinen Laptop hat) kann man dann das Gewünschte aufrufen und „nachschlagen“. In meinem Fall ein Programm für den IPod touch (App), das Word- (o.ä., hab ich aber noch nicht probiert) Dokumente anzeigen kann**. Leider dauert es ein wenig, bis größere Dokumente angezeigt oder durchgeblättert werden können und auch das „springen“ im Text geht nicht. Aber es ist allemal um Längen besser, als alle vollen Notizbücher überallhin mitzunehmen und raten zu müssen, wo ich genau diesen einen Punkt notiert habe – im Dokument sind alle Ideen nämlich schon geordnet, da weiß ich, wo alles steht. :blinklight:

**Das App ist umsonst und falls es jemanden interessiert, schreibe ich gern den Namen dazu. Aber wenn’s keiner will wäre es ja bloß überflüssige Schleichwerbung (Dragon Dictation gab’s ja schon hier in der Schreibwerkstatt), das extra zu erwähnen.


Fazit: Papier kann man schon nehmen, man muss es nur nicht übertreiben.
Lenna hat geschrieben:
Lieber schalte ich im Sommer die Heizung aus und nutze Energiesparlampen
Das ist womöglich sogar noch besser, wenn man sich das vernünftig angewöhnt. Auf Papier verzichten kann ja nicht die einzige - oder gar beste - Möglichkeit zum Umweltschutz sein, oder?


Liebe Grüße, Zauberzunge
:wink:

von © Zauberzunge

Re: Das papierlose Büro - Eine unbequeme Wahrheit

 
Huhu,
also ganz ohne Papier geht es bei mir nicht. Ich habe in der Handtasche immer einen DIN A5 Ringblock, da schreibe ich alles rein. Insbesondere wenn ich im Zug oder so sitze kritzle ich da Ideen und ganze Textpassagen auf. Mit IPad und Ultrabooks werden die Helferlein immer kleiner, aber wenn man mal schnell weg muss nimmt man die Dinger doch auch nicht immer mit und außerdem baucht man um einen Termin oder eine Kurznotiz aufzuschreiben deutlich länger als mit Papier. Außerdem brauche ich beim Lesen einfach Papier zwischen den Fingern. Ich finde schon das lesen am Bildschirm als nicht sonderlich angenehm, auf dem Kindle oder so ist es noch schlimmer. Am Drucker zu Hause habe ich ein Ablagefach, da kommen Fehldrucke rein. Die bedruckte Seite wird mit einem Stift durchgestrichen und für Testausdrucke kommt dann die freie Seite in den Drucker, so wird zumindest das Blatt optimal genutzt.

von © Alibabe

Re: Das papierlose Büro - Eine unbequeme Wahrheit

 
Also ich mache meine Notizen und eigentlich alles am PC - per Mail statt Brief, per .txt statt Post-It.
Außer "wichtigen" Dingen; der Brief an Mama oder die beste Freundin, Urlaubsgrüße an die Oma... solche Dinge.
Zur Zeit schreibe ich, wie ihr vllt. wisst, ja nicht - aber ich habe schon seit einer ganzen Weile am Laptop statt auf Papier geschrieben. Da ich ein energiesparendes Modell habe, das für Musik, Mail und Recherche sowieso läuft, wenn ich schreibe (bzw. wenn ich schrieb...) ist das für mich absolut okay.
Die doch etwas harsche Kritik an Jacky finde ich etwas voreilig; sie hat ja nirgends geschrieben "macht das so, um die Umwelt zu schützen", nur, dass man drüber nachdenken soll, ob man selbst so die Umwelt schützen kann.
Dass es keinen Sinn macht, den PC zu nutzen um Papier zu sparen, wenn man jede Änderung gleich ausdrucken will/muss erklärt doch wohl bitte schon der gesunde Menschenverstand.

Die Idee an sich ist super, ohne Papier geht es wohl für kaum einen von uns (spätestens zum Ende hin dann). Und wenn man dann wie ElizabethR (und auch ich z.B., wenn auch vermutlich in geringerem Umfang) auf Schmierpapier ausweicht, ist das doch super.

Ich glaube nicht, dass Jacky hier irgendwem vorschreiben wollte, wie es zu tun ist, sondern nur zum Nachdenken anregen wollte.

von © cheshire_kitten

Re: Das papierlose Büro - Eine unbequeme Wahrheit

 
Ich schreibe eigentlich kaum auf Papier und den Drucker hab ich ... hm ... vor 'nem Monat (oder zwei Monaten?) das letzte Mal benutzt.
Ob das umweltfreundlicher ist? Bei mir läuft mein Notebook ständig und wenn ich ins Bett gehe, wird es zugeklappt (um Strom zu sparen). Trotzdem ist es den ganzen Tag an - das ist auch nicht gerade "umweltfreundlich".

Aber ich glaube, es gibt ganz andere Sachen, die viel umweltschädlicher sind (z.B. das Tröpfchen Öl, dass das Auto verliert und somit mehrere Hundert Liter Trinkwasser vernichtet oder Auto fahren allgemein). Ich denke, solange das Papier in Maßen eingesetzt wird, spricht nichts dagegen, seine Notizen auf Papier zu machen ... oder eben mal seinen PC länger anzulassen als nötig (jeder entwickelt hier eben seine eigene Methode, um sein Verhalten zu rechtfertigen :roll:).

So, Feierabend - Notebook zuklappen. ;)

von © Yarisha

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