Neugierde auf den Tod 1/...

Neugierde auf den Tod 1/...

 
Ok. der Titel der Geschichte wird noch nicht ganz so gut erkennbar. Aber das wird sich dann mit den Worten ergeben.
Es ist noch ein bisschen wenig aber ich wollte umbedingt eure Meinung zu diesem Abschnitt wissen.

Neugierde auf den Tod

Ich saß auf meinen Bett in meinem Zimmer. Der Regen prasselte an die Fensterscheibe. Es war ein grauer Tag. Draußen tummelten sich die Leute nur so, trotz des Regens. Es war Freitagabend, für viele war der Tag jetzt zu Ende, für mich begann er erst.

Meine Name ist Joi, ich bin fünfzehn Jahre alt. Meine Elern sind tot. Sie wurden ermordet.
Von einem Mann der das Böse pur verkörperte. Niemand kannte seinen wirklichen Namen. Ich war die einzige, die eine Begegnung mit ihm überlebt hatte. Ich nannte ihn Don. Ich hasste ihn abgrundtief, weil er meine Eltern auf so brutale Weise umbrachte. Und doch vergötterete ich seine Arbeit. Sie hob sich so sehr von der Vorgehensweise anderer ab. Dons Morde schienen perfekt, er hinterließ niemals Spuren außer eine Rose. Diese war pech schwarz gefärbt. Ein Spiegel seiner Seele.
Als meine Eltern vor 3 Jahren ermordet wurden, adoptierte mich ein Mann der älter war als ich gedachte hätte. 57, vielleicht auch älter. Sein Haar war allerdings immer noch blond und füllig. Er hatte weiche Gesichtszüge und kaum Falten. Sein Körperbau war eigenartig muskulösen. Er hatte erstaunlich blaue Augen, ich hatte noch nie so tiefblaue Augen gesehen. Als ich ankam empfing er mich mit einen freundlichen und warmen Lächeln. Es zogen sich kleine Fältchen um seine Augen. Er gab mir seine große Hand und drückte sie fest. "Hallo Josephin ich bin Kelvin..." sagte er mit ruhiger und verlockend schöner Stimme, dass es mir schon fast wie ein Traum vorkam. Josephin! ich haste diesen Namen. Er ist viel zu lang und passt überhaubt nicht zu mir, deswegen nenne ich mich einfach nur Joi "....soll ich deine Gepäck holen?" fragte Kelvin mich und blickte über mein Kopf hin weg. Ich wurde durch seine Frage aus meinen Gedanken gerissen. Ich hatte sie eh nicht richtig gehört also antwortete ich zögernd " hmmm....Ja ". Er drehte sich langsam um und ging zum Auto, nun bemerkte ich das riesengroße Haus das sich hinter ihm erstreckte. Es war schneeweiß, sodass ich weggucken musste. Das Haus hatte mindestens vier Stockwerke und sehr breite Fenster. Nach einer Weile bemerkte ich fünf große Balkone, die überhaupt nicht mit dem Rest des Hauses übereinstimmten. Bei ihnen war die Farbe abgeblättert und sie sahen nicht gerade betretbar aus. Plötzlich stand Kelvin neben mir und guckte mir in die Augen " Können wir rein gehen?" fragte er unsicher, als ob ich gerade träumen würde und er mich weckte " Ja, sicher" antwortete ich.
Als ich mich umguckte war ich schon fast am Haus als Kelvin abrupt stehen blieb und sagte "Josephin?.... kann ich dir nun deine neuen Brüder vorstellen?" wie....habe ich da gerade wirklich Brüder gehört. Ich hätte eher gedacht, dass Kelvin einsam wäre und alleine lebte. Deshalb hatte er mich doch wohl adoptiert, oder? Aber da hatte ich mich wohl getäuscht."So, wie viele Brüder hab ich denn?!", fragte ich etwas angespannt. Kelvins Augen begannen zu leuchten, doch er zögerte, als wenn seine Antwort eine schreckliche werden würde:"Das wird dich jetzt etwas schockieren, aber du hast 10 Brüder. Sie alle sind älter als du." Verwirrt, als hätte ich ihn nicht richtig verstanden, schaute ich ihn an.
Langsam hatte ich mich wieder in der Fassung und ging mit Kelvin weiter, der Kiesweg knirschte unter den Schuhen.

LG, arik

von arik007

Re: Neugierde auf den Tod 1/...

 
Hallo arik007,

ich habe deine Geschichte mit Interesse gelesen und ein paar folgende Anmerkungen hierzu:

arik007 hat geschrieben:Neugierde auf den Tod


Es heißt "Neugierig auf den Tod", aber ich denke mal, das Du dich einfach nur im Begriff vergriffen haben wirst

Es war Freitagabend,für viele war der Tag jetzt zu Ende, für mich begann er erst.


Hinter "dem Freitagabend" erst das Komma und dann ein Freizeichen folgen lassen.

Ich hasste sie, weil sie meine Eltern brutal ermordet hatte und vergötterte sie, weil sie seine Arbeit anders machte als alle anderen.


...weil sie ihre Arbeit anders machte...
Ansonsten würde ich empfehlen: ... weil es seine Arbeit...

Noch nie hatte ein Mensch eine Begegnung mit ihr überlebt, außer ich.


... außer mir...

Er hat noch mie jemanden sein wahres Gesicht gezeigt.


... noch nie... jemandem... ist hier eher passend

Mein ganzer Körper zitterte bei diesen Namen, obwohl er eigentlich keinen richtigen hat.


... bei diesem Namen...

Als ich ankam empfing er mich mit einen freundlichen und warmen lächeln.


...Lächeln...

"Hallo Josephin ich bin Kelvin..." sagte er mit ruhiger und verlockend schöner Stimme das es mir schon fast wie ein Traum vorkam.".


... Stimme, dass...

nun bemerkte ich das Riesen große Haus das sich hinter ihm erstreckte.


... das riesengroße Haus...

Bei ihnen war die Farbe abgeblettert und sie sahen nicht gerade betretbar aus.


... abblättern...


Deine Geschichte ist gut geschrieben und macht Lust auf mehr. Ich habe das für eine Kurzgeschichte zu erwartende Ende vermisst oder habe ich deine Geschichte nur nicht einfach richtig verstanden? ;)

Du verweist ja im Titel darauf, dass noch etwas folgen muss, oder?

Magst Du mir hierzu noch eine Information geben?

Ansonsten macht dein Schreibstil neugierig auf mehr und sollte deine Geschichte weitergehen, wäre ich erfreut sie weiterlesen zu können. :)

Liebe Grüße

Me

von me-Jamie

Re: Neugierde auf den Tod 1/...

 
Die Geschichte erweckt in mir bereits jetzt eine gewisse Spannung,
du schreibst relativ flüssig und mir ist kaum ein Fehler begegnet, ausser im letzten Satz

arik007 hat geschrieben:Langsam hatte ich mich wieder in der Fassung und ging mit Kelvin weiter, der Kiesweg der unter meinen Schuhen knirschte.

entweder muss es heissen der Kiesweg knirschte unter den Schuhen, oder ich ging weiter den Kiesweg entlang.
Ausserdem sollte der Titel vielleicht besser neugierig auf den Tod lauten, das Substantiv stört mich an dieser Stelle

Was mich auch bei dir massiv stört, und den Lesefluss beeinträchtigt, ist der ständige Wechsel zwischen den Zeitebenen

Die ersten zwei drei Sätze würde ich vielleicht auch etwas raffen, erstens bin ich bei den Leuten die sich draußen nur so tummeln, ins Grübeln geraten, was du wohl damit meinen könntest und zweitens ist der erste Teil nicht gerade verlockend, obwohl du später zumindest für mich ersichtlich eine gewisse Spannung erzeugst.

Inhaltlich finde ich etwas komisch, dass ein 15 jähriges Kind, welches seine Eltern verloren hat, sich Gedanken darüber macht warum es von einer Person adoptiert wird, besonders die Aussage mit der Sehnsucht nach dem Jungspunt finde ich etwas unbeabsichtigt komisch

Ansonsten habe ich beim Durchlesen nix weltbewegendes mehr entdeckt, ich will nur wissen wies weitergeht....

von AnneBoleyn

 
Danke das ihr beide mir so tolle Tips und Verbesserungen gegeben habt. Ich werde sofort etwas ändern.
Bis jetzt habe ich noch nicht weiter geschrieben. Allerdings habe ich im Kopf was noch passieren wird, dass verrate ich euch aber (noch) nicht. :wink:
Auf jeden Fall soll es einen zweiten Teil geben. :D

AnneBoleyn hat folgendes geschrieben:

Inhaltlich finde ich etwas komisch, dass ein 15 jähriges Kind, welches seine Eltern verloren hat, sich Gedanken darüber macht warum es von einer Person adoptiert wird, besonders die Aussage mit der Sehnsucht nach dem Jungspunt finde ich etwas unbeabsichtigt komisch


....mit die Sehnsucht nach dem Jungblut meine ich das Kelvin Sehnsucht nach etwas Jungem hat. Er ist eben etwas einsam!!! :wink:

LG, arik007

von arik007

 
arik007 hat geschrieben:
AnneBoleyn hat folgendes geschrieben:

Inhaltlich finde ich etwas komisch, dass ein 15 jähriges Kind, welches seine Eltern verloren hat, sich Gedanken darüber macht warum es von einer Person adoptiert wird, besonders die Aussage mit der Sehnsucht nach dem Jungspunt finde ich etwas unbeabsichtigt komisch


....mit die Sehnsucht nach dem Jungblut meine ich das Kelvin Sehnsucht nach etwas Jungem hat. Er ist eben etwas einsam!!! :wink:

LG, arik007


Der Sinn des Satzes ist schon angekommen - beim zweiten lesen. Womit ich jedoch Schwierigkeiten hatte war ihre Ausdrucksweise angesichts der Situation, beim ersten Lesen dachte ich, sie könnte auch etwas anderes meinen :oops: was der Geschichte an dieser Stelle einen unfreiwillig komischen Touch gibt, wenn du verstehst was ich meine :wink:

PS ich bin gespannt wies weitergeht, und freue mich viel von dir zu lesen

von AnneBoleyn

 
Ich könnte ja schreiben das er einfach nur einsam wäre???

von arik007

 
Ich würde an deiner Stelle, die Ausdrucksweise von ihr etwas ändern, deine Idee ist dabei sicher nicht verkehrt

von AnneBoleyn

 
Hättest du einen Vorschlag?

von arik007

 
Es ist natürlich immer schwierig Vorschläge zu machen, da man sich nicht in die Geschichte hineingedacht hat,

also aus dem Stegreif würde ich etwas schreiben wie:

Ich hätte eher gedacht dass Kelvin alleine lebte. Deshalb hatte er mich doch wohl adoptiert: um endlich Gesellschaft zu haben, Leben ins Haus zu bringen...

natürlich musst du sehen ob das zu deinem Stil passt, es ist deine Geschichte, gut finde ich dass du das mit dem Jungblut rausgenommen hast, aber kürzen musst du es natürlich nicht, es passt schon zum Erzählfluss

von AnneBoleyn

 
Ich habe jetzt ein bischen was verändert und deine Idee auch mit eingebracht. :wink:

Ich danke euch beiden nochmal für eure Lobe. :)

LG, arik007

von arik007

 
liebe Arik
Ich habe deine Geschichte mit Intersse gelesen
Aber an manchen Stellen musst du es noch bearbeiten.
Zum Beispiel das sie eigetlich Josephin heißt.
Nur so welche Kleinigkeiten.
Das war es auch schon.

von m@x

 
Ich habe mir mal einen groben Überblick über die Story verschafft.

@me
"neugierig" ist das Adjektiv, "Neugierde" ist das Substantiv. Beides geht.


Zum Text und den ersten groben Auffälligkeiten:

Der Anfang. Du beginnst mit dem Wetter. Ob ein Leser deine Story liest, entscheidet sich meist schon in den ersten beiden Absätzen. Wenn du mit dem Wetter anfängst, noch dazu ziemlich trübe und verregnet, erzeugst du keine Motivation zum weiter lesen.

Ich würde an deiner Stelle etwa so beginnen:

Meine Name ist Joi, ich bin fünfzehn Jahre alt. Meine Elern sind tot. Sie wurden ermordet.

von einer Person die ich überalles hasste und doch so vergötterte. Ich hasste sie, weil sie meine Eltern brutal ermordet hatte und vergötterte sie, weil sie ihre Arbeit anders machte als alle anderen. Ihre Arbeit war immer perfekt. Sie hinterließ nie eine Spur. Noch nie hatte ein Mensch eine Begegnung mit ihr überlebt, außer mir. Sie verkörperte das Böse pur. Es ist ein junger Mann.


Warum komtm zuerst die "Person" und später die Auflösung, dass es ein Mann ist? Schreib doch gleich über den "Mann".

Ich hasste den Mörder, weil er meine Eltern auf so brutale Weise umgebracht hatte. Und doch vergötterete ich seine Arbeit, weil sie sich so sehr von de Vorgehensweise anderer abhob. Er arbeitete perfekt, hinterließ niemals Spuren.


Dann kommt aus meiner Sicht etwas viel Durcheinander. - Der Mörder hinterlässt niemals Spuren. Das ist soweit ok, aber wieso kennen ihn dann einige, wenn doch niemand eine Begegnung mit ihm überlebt hatte?? "Sie nannten ihn Don"? - Du musst grundsätzlich bei einer Geschichte darauf achten, dass es einigermaßen plausibel ist, sonst steigt der Leser aus.

Vielleicht könntest du es so lösen:

Er verkörperte das Bösen, und niemand kannte seinen wirklichen Namen. Ich war der einzige, der eine Begegnung mit ihm überlebt hatte. Und ich nannte ihn Don.


Zusammenfassend und etwas geordnet könnte das Ganze aber so aussehen:

Meine Name ist Joi, ich bin fünfzehn Jahre alt. Meine Elern sind tot. Sie wurden ermordet.
Der Mörder verkörperte das Böse, und niemand kannte seinen wirklichen Namen. Ich war der einzige, der eine Begegnung mit ihm überlebt hatte. Und ich nannte ihn Don. Ich hasste ihn abgrundtief, weil er meine Eltern auf so brutale Weise umbrachte. Und doch vergötterete ich seine Arbeit. Sie hob sich so sehr von der Vorgehensweise anderer ab. Dons Morde schienen perfekt, er hinterließ niemals Spuren
.


Vielleicht versucht du mal, die einzelnen Absätze so durchzugehen und den Text zu überarbeiten.

Sei mir also nicht böse, dass ich jetzt nicht auf die allgemeine Lobhudelei aufspringe. :wink: Das bringt dir nämlich nichts . Der Text ist nicht flüssig, eher holprig geschrieben. Du kannst noch einiges daran verbssern.
Meiner Meinung nach brauchst du zu dem jetzigen Text erstmal ein wenig Abstand. Also erstmal liegen lassén.

Es ist noch ein bisschen wenig aber ich wollte umbedingt eure Meinung zu diesem Abschnitt wissen.

Es ist viel genug, um daran zu arbeiten.


Gruß
Rolf

von rolf0404