Probeleser anschreiben - E-Mail-Vorlage

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Probeleser anschreiben - E-Mail-Vorlage

Beitragvon Jacky » 13.07.2010, 08:45

Nutze dieses Thema um über folgenden Beitrag aus meinem Blog zu diskutieren:
Probeleser anschreiben - E-Mail-Vorlage

Was hältst du von meiner Probeleser-Mail-Vorlage?
Wie schickst du dein Manuskript an deine Probeleser?
Was schreibst du ihnen dazu?
Welche Art von Rückmeldung hilft dir am meisten?
Was sind deine liebsten Tipps und Tricks was das Anschreiben von Probelesern angeht?
Du hast in jedem Augenblick die Freiheit zu entscheiden was wichtig ist und wie du darauf reagierst.

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Re: Probeleser anschreiben - E-Mail-Vorlage

Beitragvon Raven » 13.07.2010, 16:45

Hey Jacky,

nach dem Beitrag bekomme ich irgendwie Lust, deinen Text zu korrigieren XD.
Jedenfalls finde ich, dass die Mail alles abdeckt, was wichtig ist. Restlos.

Ich selbst hatte noch keine Gelegenheit bzw. keinen Grund, so eine Mail zu schreiben. Ich stecke immernoch knietief in Plotausbesserungen, werde am NaNo teilnehmen, überarbeiten und spreche dann wahrscheinlich meine alte Englischlehrerin an, ob sie sich das vielleicht einmal durchlesen möchte. Wenn ich das tue (Gott weiß, wann), werde ich aber sicherlich auf deinen Blogbeitrag zurückgreifen. Wahrscheinlich werde ich aber vorher abklären, ob eine .doc Datei nicht völlig genügt. rtf ist nicht so mein Ding.

Jedenfalls - um es kurz zu machen - erstklassig, Jacky!
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Re: Probeleser anschreiben - E-Mail-Vorlage

Beitragvon Illanna » 13.07.2010, 20:59

Hi Jacky,

obwohl (oder weil) ich selber schreibe, übernehme ich seit Jahren BEIDE Positionen: Die des Probelesers und die des Schriftstellers, der quasi korrigiert wird.

Ein Freund von mir und ich haben uns da eine lustige Art der Symbiose einfallen lassen, ... ich korrigiere seine Texte, er korrigiert meine Texte :mrgreen: Das per Internet. An der Schule sind aber noch einige Freundinnen, die ebenfalls schreiben - da korrigier ich dann direkt auf dem Blatt bzw. dem gedruckten Kapitel.

Wie gehe ich dabei vor? Erst lese ich den Text als "normaler" Leser durch, damit ich weiß, wohin das Ganze führen soll und ich einen Überblick hab. Nebenbei korrigier ich mit Rotstift alle Rechtschreib- und Zeichensetzungsfehler.
Im zweiten Durchgang zücke ich den blauen Stift und streiche damit Wortwiederhoungen, logische Fehler, Stil, etc an, wenn mir etwas auffällt. Immer mit Begründung und Verbesserungsvorschlägen (auch wenn ich ewig über denen brüten muss). Dazu zählt dann auch "eintöniger" Satzbau, den ich mit blau "umstelle".

Im dritten Durchgang zücke ich dann den grünen Textmarker und markiere alle Stellen, die mir besonders gut gefallen -- mit Hinweisen wie "Unaufdringliche Info zum Charakter" oder "*grins*" oder "Sehr spannend formuliert", je nach Text :D . Die Hinweise schreibe ich auf gedrucktem Papier direkt an den Rand, korrigier ich am PC, so werden die Kommentare in der entsprechenden Farbe (rot, grün, blau) markiert und direkt hinter der korrigerten Stelle platziert.

Ist das erledigt, gehe ich den Text nochmal im Großen und Ganzen durch und korrigier ggf. nach. Dann gibts noch einen ausführlichen Kommentar am Ende des Kapitels, in dem ich
den Gesamteindruck schildere, besonders positive Aspekte aufgreife ebenso wie häufige Fehlerquellen ... und schließlich noch meine Erwartungen und Gedanken beschreibe. Diese Kommentare sind meist zw. 1/3 und 1/2 Seite lang.

Für ein durchschnittliches Kapitel von ca. 7 Seiten in DinA4 brauche ich so ca. ... hmm, 10, 12 Stunden reine Arbeitszeit. Ist vll. relativ lang, aber dafür sind die Korrekturen dann auch wirklich sehr genau und bis jetzt konnte jeder was damit anfangen ^^.

Hoffe, ich konnte einen guten Einblick in meine "Tätigkeit" als Betaleserin geben.

Liebe Grüße,
Illanna
Am Ende wird immer alles gut.
Und wenn es noch nicht gut ist,
ist es auch noch nicht das Ende.

(Mark Twain)
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Re: Probeleser anschreiben - E-Mail-Vorlage

Beitragvon Nion » 13.07.2010, 22:31

Hallo zusammen,

ich bin noch nicht soweit, mich mit Probelesern herumschlagen zu müssen :mrgreen: - aber ein paar Gedanken habe ich mir zu dem Thema natürlich trotzdem schon gemacht.
Illanna, ich glaube, Du bist der neue Traum-Probeleser eines jeden, der diesen Thread verfolgt. Vier Durchgänge, alle Achtung! Das kostet natürlich nicht nur Zeit, sondern auch Mühe, die wir so leider nicht von jedem Testleser erwarten dürfen. Trotzdem stelle ich mir vor, dass zumindest der Teil
Illanna hat geschrieben:Erst lese ich den Text als "normaler" Leser durch, damit ich weiß, wohin das Ganze führen soll und ich einen Überblick hab.
super wichtig ist. Denn man wird nie wieder die Wirkung des Textes so stark spüren, wie beim ersten Mal lesen.

Mich persönlich stört es ungemein im Lesefluss, wenn ich mir erlaube, über die Qualität eines Textes nachzudenken, Verbesserungsvorschläge im Kopf formuliere oder auch nur Rechtschreibfehler anstreiche. Bisher habe ich meistens "technische" Texte probegelesen, Studien- und Diplomarbeiten, aber selbst bei denen ist es mir noch so gegangen. Auch mit schlechten Büchern passiert es mir von Zeit zu Zeit. Am Ende stecke ich komplett fest und komm keine Seite weiter, weil ich mich völlig rausgelesen habe.

Es ist ein bisschen wie das Mitfahren in einem Auto. Auf dem Beifahrersitz kann ich zwei Rollen einnehmen. Entweder, ich vertraue dem Fahrer, lehne mich zurück, sehe aus dem Fenster und genieße die Fahrt. Oder ich fahre mit. Stemme mich bei jeder gelben Ampel gegen die Fußmatte, mache beim Spurenwechsel den Schulterblick und bin, wenn wir endlich ankommen, schweißgebadet. (...) Und das Blöde ist, bin ich erstmal im zweiten Modus, komm ich so leicht in den ersten nicht mehr zurück.

Ich habe mich selbst schon mehr als einmal gefragt, was wohl der richtige Weg sein könnte. Kann ich einen Probeleser bitten, meinen Text zweimal zu lesen? Oder sollte ich meine Probeleser aufteilen? Die einen mit der Aufgabe, den Text, ohne ins Detail zu gehen, einfach zu lesen und mir hinterher von seiner Wirkung zu erzählen, die anderen, um Rechtschreibung, Stil, kleinere logische Fehler (die großen werden auch der ersten Gruppe auffallen), etc. kritisch zu beäugen und zu verbessern.
Hab immer noch keine Ahnung, wie ich das mal mache.

Eine interessante Sache, wenn es ums Probelesen geht, habe ich mir von Elizabeth George im Gedächtnis behalten. Sie händigt ihrem Probeleser (wenn ich es richtig verstanden hab, hat sie tatsächlich immer nur einen pro Buch :shock:) Fragen zu ihrem Roman aus: offene und geschlossene. Die offenen Fragen darf der Leser gleich zu Beginn lesen. Eine offene Frage könnte zum Beispiel sein: Kannst Du Dir die Landschaft lebhaft vorstellen? Oder: Mit welcher Person identifizierst Du Dich? Die geschlossenen Fragen darf sich der Leser erst am Ende ansehen. Mit ihnen versucht sie zu überprüfen, ob ihre Spuren und falsche Fährten gut gelegt waren (sollte sie tatsächlich einer nicht kennen, sie schreibt Krimis) und wann der Leser einen Fall hätte lösen können.
Ich denke, so einen Fragekatalog werde ich mir, auch wenn ich keinen Krimi schreibe, zu meiner Geschichte ebenfalls überlegen und einsetzen. Er kann vorallem dort Sinn machen, wo man in seiner eigenen, autorenbedingten Einstellung zum Text berechtigte Zweifel hat, ob Szenen und eingebaute Verwicklungen tatsächlich so wirken, wie angedacht.

Viele Grüße, Nion
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Und einmal pro Monat das nächtliche Highlight auf www.schreibnacht.de
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Re: Probeleser anschreiben - E-Mail-Vorlage

Beitragvon Majha » 13.07.2010, 23:40

Danke für den neuen Blogeintrag, Jacky :)
Gab bisher keinen Eintrag, der mich nicht interessiert hat, bitte weiter so :)

Was hältst du von meiner Probeleser-Mail-Vorlage?

Ich finde sie gut, sie enthält genau die Informationen die Betaleser brauchen.
Witzig fand ich, dass ich sie bis auf einige wenige Kleinigkeiten und natürlich einer völlig anderen Formulierung, meiner eigenen Vorlage an meine Betaleser glich, die ich demnächst verschicken werde XD

Wie schickst du dein Manuskript an deine Probeleser?

Ganz einfach per E-Mail.

Was schreibst du ihnen dazu?

Sie bekommen ein kurzes Anschreiben, eine kleine Liste mit Dingen, von denen ich sie bitte, besonders darauf zu achten und einen Fragebogen zu jedem einzelnen Kapitel.

Ich werde die Geschichte ebenfalls bei den meisten Probelesern Kapitelweise verschicken und dazu gibt’s dann immer ein extra Dokument mit Fragen über den Verlauf der Handlung (diese Fragen habe ich in weißer Schriftfarbe gehalten, damit man beim Öffnen der Datei nicht gleich etwas liest, das einem die Überraschung nimmt), über die Charaktere, über die Eindrücke / Gedanken die man bei bestimmten Szenen hatte.

Meistens einfach Dinge, die ich mich beim Schreiben gefragt habe, oder bei denen ich Zweifel hatte. Oder oftmals auch einfach pure Neugier wie die Charaktere (neue oder solche die eine Wandlung durchmachen) auf den Leser wirken. Diese Fragen sind sehr speziell auf die Kapitel ausgerichtet und falls sie jemand nicht alle beantworten möchte, immerhin eine gute Anregung.


Welche Art von Rückmeldung hilft dir am meisten?


Es gibt ein paar Dinge, die mir sehr wichtig sind:

Ehrlichkeit
- denn was bringt mir ein Testleser, der mir erzählt er findet den Text gut und er möchte unbedingt weiterlesen, der aber nicht verrät, dass er an vielen Stellen über die Formulierungen oder Handlung nur mit dem Kopf schütteln konnte.
Alles sollte erwähnt werden, denn jeder Gedanke den ein Leser beim Lesen hat, hilft dem Autor weiter und daher würde ich auch gerne alles wissen, was der Leser währenddessen so gedacht / wahrgenommen / empfunden hat.

Begründungen – ob nun etwas im positiven oder im negativen Sinne aufgefallen ist, spielt da gar keine Rolle. Man muss als Autor wissen WARUM, damit es einem weiterhilft.

Rechtschreibfehler / Kommasetzungsfehler / Grammatik
– weil man bei jedem Überarbeiten wieder welche entdeckt und man sich stetig wünscht das es weniger werden.

Glaubwürdigkeit – trotz dem Genre Fantasy, möchte ich reale Schauorte und Charaktere. Wenn Stellen auftauchen, die man mir als Erzähler dieser Geschichte nicht glaubt, dann möchte ich natürlich wissen welche das sind und was genau ihnen die Glaubwürdigkeit nimmt.
Gleiches gilt für die Charaktere. Sie sollten sich charakterlich nicht plötzlich dem Verlauf der Geschichte anpassen, sondern ihre Macken und Ticks, ihre Gewohnheiten und Eigenschaften bis zum Ende behalten. Ausgenommen sind dabei natürlich Entwicklungen / Veränderung, die tatsächlich nachvollziehbar sind.

Logik – ich finde, da hast du super Beispiele gebracht, dass muss man kaum erklären

Unpassende Formulierungen / Wortwiederholungen / Unstimmigkeiten allgemein / Verständnisprobleme usw.


Ich hab eine lange Liste erstellt, ich weiß selbst noch nicht ob ich meine Betas damit belasten werde, möchte sie ja nicht gleich wieder vergraulen

Eine farbliche Einteilung habe ich auch erwähnt, die unterscheidet sich auch von deiner, aber spricht im Grunde genommen die gleichen Dinge an.
Rot = Rechtschreib / Grammatikfehler / unpassende Formulierungen, Logikfehler...alles, wo ich als Autor nochmal ran muss
Grün = gute, bzw. sehr unterhaltsame Stellen
Blau = Kommentare / Gedanken des Lesers
Orange = Wortwiederholungen, Wiederholung von Formulierungen allgemein

Was sind deine liebsten Tipps und Tricks was das Anschreiben von Probelesern angeht?

Auch wenn ich noch nicht sagen kann, ob mein Anschreiben seinen Zweck gut erfüllen wird, denke ich das es wichtig ist:

- Möglichst wenig zu schreiben, denn was die Leser lesen wollen, ist nun einmal die Geschichte und kein seitenlanges Vorwort

- Die Fragen und Dinge die einem wichtig sind genau zu formulieren, denn nur dann weiß ein Leser womit er dir helfen kann

- Deutlich machen, das er / sie kein Blatt vor den Mund nehmen zu braucht, denn das einzige was hilft, ist Ehrlichkeit


LG Majha
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Re: Probeleser anschreiben - E-Mail-Vorlage

Beitragvon Sammydluxe » 14.07.2010, 10:16

Wie erwartet fand ich den Blogeintrag und die hier darauf folgenden Beiträge höchst interessant. Nicht zuletzt, weil ich mich bald über Majhas Geschichte hermachen darf. ;)
Ich selber möchte vor dem echten Beta-Lesen (aktuell ists ja nur ein erstes Feedback auf die ersten Seiten und die Grundidee) ebenfalls eine möglichst vielsagende und nicht mit Worten überfüllte Mail erstellen. Einige Angregungen habe ich hier schon erhalten, vielen Dank dafür! :)
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Nennt mich bitte Sammy, dieses dluxe ist eine nervige Altlast. ;)
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Re: Probeleser anschreiben - E-Mail-Vorlage

Beitragvon Malemmy » 04.08.2010, 08:14

HyJacky
Ich war gestern mal wieder bei unserem Treffen, dem Textsalon.
Treffen uns einmal im Monat und unterhalten uns über Dinge, rund ums Schreiben, gestern ging es um den Plot.
Nun, Vorgeschichte muss sein. Als dann weitere Themen erörtert wurden, fiel auch der Begriff "Probeleser", ich wurde hellhörig. Konnte also 2 Leute fragen, wie viele Probeleser sie im Allgemeinen haben und wie sie die Aussuchen und welche Voraussetzungen mitgebracht werden. Eine Dame hatte 4 und der Herr, der an seinem zweiten Roman schreibt 15. Sofort hatte ich Probleme mit meinen Augäpfeln, da ich ja schon darüber gelesen habe wie schwer es ist nur wenigeProbeleser zu koordinieren, habe ich also nachgehakt.

Interessant dabei war also, dass er rein mit einem Fragekatalog arbeitet, er gar nichts im Detail wissen möchte. Gut, im Detail schon aber mit einer anderen Methode. Er benutzt dabei nur ein Fragekatalog , den er an seinen Probelesern schickt:

1. Ab wann bist du eingeschlafen
2. Ab welchem Kapitel war der Zauber vorbei
3. Mein Prota. " BeispielName" glaubst du ihm?
4. Empfandst du es gerecht, dass ...
5. usw.

Wie viele Fragen und die weiteren Details, dazu werde ich mir Auskunft holen, falls es bei mir soweit ist, finde die Methode eben ganz gut, wenn man schnell mal Antwort vom Probeleser bekommen möchte. Außerdem finde ich, hat man bei einer größeren Anzahl an Probeleser, eben auch mehr Meinungen. Mehr Meinungen macht es zwar wieder komplizierter, jedoch werden sich auch irgendwann die Meinungen wieder treffen. Bei nur 4 Probeleser ist die Chance auf gleiche Meinungen zu treffen eher gering (vermute ich).

Wenn ich mir vorstelle, dass ich als Probeleser so einen Fragekatalog geschickt bekomme, ich wäre bestimmt "ruckzuck" fertig damit, würde mir das Probe lesen erleichtern und der Autor hätte schnellstmöglich Antwort, könnte damit weiter arbeiten. Was das Ganze bringt, davon kann ich natürlich erst schreiben, wenn es soweit ist, vielleicht geht es ja auch total in die Hose.
Aber vielleicht bringt es ja dir etwas? Hast du dir schon mal überlegt zweigleisig zu fahren?
Deine Methode und eine Zweite zu verbinden. Z.B weitere Probeleser veranlassen dir inhaltliche Fragen - meinetwegen zum Charakter oder der Umgebung - zu beantworten?

nun denn, lieben Gruß
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Re: Probeleser anschreiben - E-Mail-Vorlage

Beitragvon Jacky » 04.08.2010, 09:03

Einen Fragekatalog gibt's bei mir auch, den kriegen die Probeleser allerdings erst, wenn sie fertig sind, um sie nicht mit Insiderwissen vorzubelasten. Weil einiger der Probeleser auch den Blog lesen, gibt's den allerdings erst, wenn alle durch sind 8)

Ansonsten, eine ziemlich gute Idee. Könnte man überlegen, das "nur" zu machen :)

lg
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Re: Probeleser anschreiben - E-Mail-Vorlage

Beitragvon tattoo99 » 15.03.2015, 11:36

Das Problem ist bei mir eher, dass ich keine Probeleser finde :D
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Re: Probeleser anschreiben - E-Mail-Vorlage

Beitragvon KleineLady1981 » 20.03.2015, 10:33

Hast du schon darüber nachgedacht, bei Gesuche und Angebote hier unter Probelesen eine Suchanzeige aufzugeben?
Ich weiß, wie schwer es ist, einen guten Alpha-Leser zu finden, bei dem dann die Chemie auch stimmt.
*klugscheißmodus an* Aber wenn du deine Suche nicht deutlich machst, kannst du auch keinen finden :wink: *klugscheißmodus aus*
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Re: Probeleser anschreiben - E-Mail-Vorlage

Beitragvon Justin » 20.03.2015, 11:42

Ich muss KleineLady Recht geben. Ich selber lese zur Zeit vier verschiedene Werke. Alle haben mich über Probeleser gesucht gefunden. Es ist auch klar, dass ein potentialer Beteleser etwas von deiner Geschichte wissen musst um zu sehen ob sie ihn überhaupt interessiert.

Versuchen kostet nichts...
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Re: Probeleser anschreiben - E-Mail-Vorlage

Beitragvon tattoo99 » 20.03.2015, 18:31

Ihr meint das hilft? In einem anderen Forum, hat es leider nicht geholfen :/
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Re: Probeleser anschreiben - E-Mail-Vorlage

Beitragvon Justin » 21.03.2015, 02:33

Poste endlich deine Betaleser-Suche auf Gesuche und Angebote. Natürlich mit einem kurzen Umriss der Geschichte, Also Genre, Plotzusammenfassung, Stand der Geschichte (wie weit du mit dem Schreiben bist)und deine Erwartungen an dem Betaleser.
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Re: Probeleser anschreiben - E-Mail-Vorlage

Beitragvon KleineLady1981 » 21.03.2015, 08:56

tattoo99 hat geschrieben:Ihr meint das hilft? In einem anderen Forum, hat es leider nicht geholfen :/


Ich bin mir ganz sicher, dass wir hier einen Testleser für dich finden werden :girl:
Geduld musst du aber trotzdem mitbringen. Das ist ein bisschen wie bei der Suche nach einem neuen Auto. Die Leistung muss stimmen und die Chemie :wink:

Setz einfach mal eine Suchanzeige ein. Wie Justin schon schrieb, mit Genre, Umfang, und aktuellem Status (Rohentwurf, 560389. Überarbeitung, sowas halt) und wichtig auch: Was du von deinem Probeleser erwartest. Soll er das Handwerkliche checken, auf Plotlöcher und Logikfehler achten oder soll er eher Endleser sein.
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Re: Probeleser anschreiben - E-Mail-Vorlage

Beitragvon tattoo99 » 21.03.2015, 16:48

Danke, für deine/eure Hilfe. Ich werde es demnächst mal versuchen :)
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