Q10 - Textverarbeitung im Vollbildmodus

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Q10 - Textverarbeitung im Vollbildmodus

 
Nutze dieses Thema um über folgenden Beitrag aus meinem Blog zu diskutieren:
Q10 - Textverarbeitung im Vollbildmodus

Wie gefällt dir das Programm?
Hast du es schon einmal benutzt?
Würdest du es ausprobieren?
Welches ist dein liebstes Schreibprogramm und warum?

von Jacky

 
Hi,

Du hattest das Program ja schonmal hier im Forum vorgeschlagen und ich bin seitdem begeisteter Nutzer. Ein paar Kleinigkeiten stören mich noch bzw. fehlen mir, aber das ist alles nicht wichtig.
Was mir zudem positiv aufgefallen ist: es ist ein optimales programm für notebooks. durch den schwarzen hintergrund spart das Display (immerhin stromfresser nummrr 1 im schleppi) viel energie und man kann länger ohne steckdose arbeiten.

von Byte

 
Nur regelmäßiges Backup darf man nicht vergessen. USB-Sticks halten nicht ewig und die kleinen Dinger verliert man auch gerne. Wenn dann alles was man produziert hat nur auf dem Stäbchen war... *autsch*

von Byte

 
Die Erfahrung mit dem USB-Stick musste ich auch schon machen, aber zum Glück habe ich mein Geschreibe x-Mal gesichert und das auf 3 verschiedenen Datenträgern... :)

Q10 habe ich gleich mal getestet. Sehr praktisch dieses Programm. Muss kann sich wirklich auf das Schreiben konzentrieren. Und zum "Rumtragen" und als Backup ist es echt eine geniale Lösung.

Falls jemand Interesse hat: Ich habe noch so ein schönes Schreibprogramm online gefunden. Es heißt Celtx. Ich bin darüber gestolpert, als ich nach einem Programm suchte, dass mir die Planung und Koordination beim Drehbuchschreiben erleichtert.

http://celtx.softonic.de/

Ich hoffe, einigen tut es gut... :)

von Kitty

 
Super programm doch. Zum einfach runter schreiben. Und ich höre nie wieder auf ja. Ich habe da grade ein Problem ich finde den ausgang nicht bei den Programm. Und wie ich es Speicher und so auch nicht- :-O.

von Meggi

 
@ Byte,
wie schwarzer Hintergrund? Wird dann mit weißer Schrifft geschrieben, oder wie habe ich das ganze zu verstehen? Bin etwas irritiert. :roll:
Bin eigentlich ganz zufrieden mit meinem Word. Wo sind die Unterschiede zu diesem Programm ?

Liebe Grüße
Zuckerblüte.

von Zuckerblüte

 
@Meggi:
Drück einfach die F1-Taste, dann sagt es dir alle Funktionen. Du verlässt das Programm über Strg+Q und du speicherst über Strg+S.

@Zuckerblüte:
In der Standardeinstellung hat das Programm einen schwarzen Hintergrund und schreibt in bernsteinfarben. Der schwarze Hintergrund gefällt Byte eben wegen seines geringen Energieverbrauchs. Du kannst aber auch jede andere Farbkombination einstelle (weiß auf schwarz, grün auf schwarz, schwarz auf weiß [also ganz normal] ... usw.).

Der Unterschied zu Word ist, dass es:
1. viel kleiner ist (weniger Speicherplatz braucht)
2. auf deinem Memorystick o.ä. transportabel ist
3. standardmäßig im Vollbildmodus funktioniert
4. auch große Textmengen abkann ohne Fehlfunktionen zu erzeugen
5. kostenlos ist
6. ... (siehe mein Artikel)

lg
Jacky ;)

von Jacky

 
Hallo,

auch ich habe mir das Q10 (die Version mit SpellChecker) gerade heruntergeladen und installiert und auch die deutsche Sprachversion eingestellt.

Leider kann ich das Programm nicht dazu überreden, Umlaute zu schreiben, stattdessen ist dann dort mitten in dem Wort eine Lücke . In den Einstellmöglichkeiten habe ich dazu nichts gefunden.

Vielleicht kann mir ja jemand auf die Sprünge helfen, wie ich das ändern kann? Oder sind Umlaute in diesem Programm nicht vorgesehen? Dann müsste ich mich beim Schreiben ganz schön umstellen...

Liebe Grüsse und Frohe Ostern,

Silvia.

P.S. auf der Q10 - Homepage habe ich auch schon im Support Forum nachgesehen, aber da war diesbezüglich nur ein Thread, der sich auf falsch dargestellte Umlaute beim Exportieren in andere Programme bezieht. Das zeigt mir aber zumindest, dass Umlaute möglich zu sein scheinen. :)


Bin gerade selbst auf die Lösung gekommen: wie es scheint, können die Umlaute nicht in jeder Schriftart dargestellt werden - ich hatte "Muriel" eingestellt, und da war dann die besagte Lücke, aber als ich auf die üblichen "Arial" bzw. "Times New Roman" umgestellt habe, ging es dann doch.

Ich lasse meinen Beitrag dennoch hier stehen, falls mal jemand vorbeikommt, der das gleiche Problem hat. Ich hoffe, das ist in Ordnung, wenn nicht, dann einfach löschen.

:wink:

von Silvia

 
Hi Jackie,

da ich nur Linux benutze, konnte ich das Programm nicht laden.
Ich liebe wegen der Wikis das Notizprogramm Tomboy.

In diesem Programm lassen sich wie in Wikis begriffe miteinander verlinken.
Die Notizen lassen sich drucken und als HTML Dateien exportieren.

mit diesem Programm schreibe ich.

Liebe Grüße
mechthild

von quandersunder

 
Danke euch beiden für die Hinweise. Tipps und Tricks sind immer willkommen.

Den Tomboy werde ich mir Mal anschauen. Aber ist das nicht eher was für Notizen, sowas wie eine Todoliste oder ein Merkzettel? Bentutz du das auch für deine Geschichten?

lg
Jacky ;)

von Jacky

Tomboy

 
Hi Jacky,

ja, ich schreibe meine Geschichten zunächst in dirket in die Notizfenster von Tomboy, sozusagen als Skizze und um dort Begriffe zu markieren, wenn mir Quergedanken kommen oder mir spontane Nebenspielfelder einfallen. Durch die Vernetzung einzelner Notizen bildet sich mein vernetztes Denken ab, das finde ich sehr interessant. Was mir schließlich wichtig ist, habe ich in einer index notiz, notiert, die quasi die ganze struktur abbildet, die sehr dynamisch ist - wo ich löschen hinzufügen und ändern kann, sehr spontan schnell und lebendig. Darum gefällt mir das programm. ich kann auch in mehreren notizen gleichzeitig schreiben.Mein Schreiben auf diese Weise ist sehr improvisiert, auf jeden fall, wenn ich etwas für mich entwickle.

Wenn ich einen Text fertig habe, importiere ich ihn allerdings in die Open Office Version von Word und generiere ein pdf file mit großem Zeilenabstand, welches ich ausdrucke und überarbeite. Das mache ich immernoch auf dem Papier und handschriftlich. :-) liegt ja vielleicht an meinem alter....

jau. so stelle ich das halt an:

liebe grüße aus albachten bei münster,

mechthild

von quandersunder

 
Hallo

Hm... Ich sehe irgendwie keinen rechten Sinn darin, mich plötzlich in ein anderes Schreibprogramm einzuarbeiten. Ich arbeite seit vielen Jahren mit Star-Office (=Open Office) und kann mich da eigentlich nicht beklagen.

So ein Buch-Projekt und all die anderen schreiberischen Aktivitäten ergeben am Ende doch ein hochkomplexes Dateisystem (bei mir zumindest) mit dutzenden von Ordnern und Unterordnern.
Dieses System hat sich über Jahre hinweg entwickelt und gleichzeitig natürlich auch meine Arbeitsweise in diesem System. Eben das von quandersunder erwähnte Abbild vernetzten Denkens.

Das Alles jetzt in ein anderes Programm überführen? Da müsste dieses Programm aber schon wirklich gravierende Vorteile in der Funktionalität besitzen und die scheinen hier nicht gegeben. Noch nicht mal ausdrucken kann ich Text damit. Stromverbrauch war für mich noch nie ein Thema, obwohl ich grundsätzlich mit Schlepptop arbeite und warum ich ein Schreibprogramm im Stick mit mir führen sollte, erschließt sich mir auch nicht ganz.

Anschauen würde ich mir aber gerne mal das von quandersunder erwähnte Programm Tomboy. Hier scheint mir Potential zu stecken für eine noch tiefergehende Vernetzung meiner Dateien. Allerdings befürchte ich, dass dieses ausschließlich unter Linux läuft. Da werde ich armer Windows-Nutzer wohl der Geleimte sein... :(

herzlich :D

Merlinor

von Merlinor

Tomboy

 
Hi Merlinor,

ich kann sehr gut nachvollziehen was du sagst, so wie ich mir mein "Werkzeug" erarbeitet habe mit Tomboy etc.. macht das jeder wahrscheinlich auf seine Art. Was ich interssant finde, ist zu sehen, was andere für Schreibmethoden haben. Aber ein diskursives, vernetztes Denken unterstützendes Werkzeug, wie es so ein Rechner vermittels unterschiedlicher Programme auf die verschiedenste Art und Weise anbietet und unterstützt, scheint doch schon einige Schreibende zu verbinden, wobei es dabei ja die vielfältigsten Möglichkeiten gibt: sei es für den einen vielleicht das Schreiben mit Q10 für den anderen (mich :-) ) mit Tomboy und wieder einen anderen mit spitzem Bleistift und Schreibblock und losen Blättern.... we are all different.

Merlinor, es ist wohl so, dass Tomboy Notizen nur auf Linux laufen. Aber wenn du Spass am Experimentieren hast, kannst du auch Linux zu testzwecken direkt von einer CD testen, ich habe sie mal an einer Computerzeitschrift entdeckt, die Distribution heißt "Knoppix".

Ich könnte aber auch gut verstehen - dazu muss ich mich nämlich oft disziplinieren - nicht zu viel mit Programmen rumzuspielen sondern einfach weiterzuschreiben, was ich schreiben will... und bei seinen "Leisten" zu bleiben wie der Schuster. Aber spielen macht einfach Spass :P

von quandersunder

 
Hi quandersunder

Ich habe vor Jahren mal mit Linux (Suse-Linux) herumprobiert und war eigentlich ganz zufrieden. Aus beruflichen Gründen hat es sich dann aber ergeben, dass ich zu Windows zurückgekehrt bin.

Natürlich könnte ich mir noch eine Linux-Partition auf den Rechner packen, aber irgendwie bin ich zum Ergebnis gekommen, dass ich mich jetzt auf Dinge konzentrieren will, die mir wichtiger sind. Du kennst das ja: Wenn man einmal angefangen hat, mit den Innereien seines Rechners herumzuspielen, wird es zwar interessant und spannend aber eben auch recht zeitaufwendig. :roll:

Nein, damit will ich zur Zeit nicht wieder anfangen. (auch wenn es mich immer ein bischen in den Fingern juckt) Aber im grossen und ganzen bin ich ja ganz zufrieden mit meinem Star-Office. Nur die Wiki-ähnliche Struktur mitsamt den vielfältigen Möglichkeiten zu verlinken hätte mich halt interessiert.

Herzlich :D

Merlinor

von Merlinor

 
Wenn man schon gefunden hat, womit man sich wohl fühlt, dann ist es wohl unnötig weiter zu suchen. Aber wenn mich dann doch ein neues Programm anspringt, kann ich nicht umhin es zu probieren.

Immer Mal wieder was neues ausprobieren, auch wenn man damit oft auf die Nase fällt, dafür sind manchmal ein paar Perlen dabei.

Für so eine Perle halte ich Q10. Ich benutze immer noch gerne mein Open Office, aber wenn ich mich mal von gar nichts ablenken lassen möchte, steige ich eben um.
Besonders beeindruckt, wie schon gesagt, war ich von der Tatsache, dass es portabel ist, d.h. selbst wenn der Computer auf dem ich arbeiten möchte nicht ein einziges Schreibprogramm hat, oder ich nichts installieren kann/möchte, bin ich mit meinem Memorystick vollauf bedient.

Bisher bin ich allerdings überrascht, wie "eingeschränkt" (ohne das negativ zu meinen) die Wahl der Schreibprogramme ist. Bis auf den "kleinen Exoten" tomboy (den ich dank fehlender Linuxdistribution erst einmal leider auch nicht ausprobieren kann) scheinen sich die Meisten auf Word oder Open Office eingeschossen zu haben.

Was ist denn eurer Meinung nach der größte Vorteil daran?
Einfach nur weil ihr "es schon immer benutzt habt"? Oder weil es "eben leicht verfügbar ist"? Oder hat es ganz besondere Vorteile?

von Jacky

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