Realistische, aber skurrile Foltermethoden

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Re: Realistische, aber skurrile Foltermethoden

Beitragvon Kelpie » 08.09.2014, 19:58

Ich könnte noch 3 einwerfen, wobei ich nicht ganz sicher bin, ob sie nicht schon erwähnt wurden, da ich jetzt nicht alle Beiträge las:

1. Ratte: Auf den nackten Bauch wird eine Ratte gesetzt, ein Käfig darübergestülpt und die Ratte schließlich durch Lärm o.Ä. verängstigt. Sie frisst sich dann durch die Bauchdecke ins Freie.

2. Ziege: Salz auf die Haut des zu Folternden und eine Ziege lecken lassen. Mag am Anfang noch lustig sein, aber irgendwann leckt sie die Haut weg, dann das Fleisch usw.

3. Wasserfolter: Man lässt Wasser in kurzen regelmäßigen Abständen auf ein Stück Haut tropfen. Dadurch soll Qual hervorgerufen werden - allerdings sind die geschichtlichen Quellen zweifelhaft und man weiß nicht genau, ob es wirklich so dramatisch sein soll.
Derweilen ist auf dem Feld schon alles gewachsen, bevor die wussten, warum und wie genau es gedeiht. (Franziska Alber)
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Re: Realistische, aber skurrile Foltermethoden

Beitragvon BlinkyBill » 08.09.2014, 21:23

Danke Kelpie,

die vorschläge haben ich allerdings ale schon bekommen. Die Wasserfolter habe ich schon eingebaut
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Re: Realistische, aber skurrile Foltermethoden

Beitragvon TheVort3x » 17.09.2014, 01:31

Säure?
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Re: Realistische, aber skurrile Foltermethoden

Beitragvon BlinkyBill » 17.09.2014, 10:38

Von Säure kann man aber sterben, und das sollen die beiden nicht
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Re: Realistische, aber skurrile Foltermethoden

Beitragvon Julestrel » 17.09.2014, 10:41

Von Säure kann man aber sterben, und das sollen die beiden nicht

Das kommt schlichtweg auf die Art und Konzentration der Säure an.


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Re: Realistische, aber skurrile Foltermethoden

Beitragvon Sofian » 17.09.2014, 11:18

BlinkyBill hat geschrieben:Von Säure kann man aber sterben, und das sollen die beiden nicht


Nun, wenn du ihnen Konzentrierte Schwefelsäure in den Rachen kippst, wird genug innen verletzt, um sie sterben zu lassen. Bei Konz. HCl und Konz. Salpetersäure sieht das schon wieder anders aus. Das liegt daran, dass Schwefelsäure menschliches Gewebe verkohlt, Salz- und Salpetersäure dagegen "nur" ätzen.

Der Vorteil an Säure ist, dass diese Wunden im Gegensatz zu Messerschnitten eher weniger bluten, wodurch das Opfer nicht irgendwann einfach verblutet.

Eine effektive Säurefolter wäre zum Beispiel, konzentrierte Schwefelsäure lokal auf einen kleinen Bereich der Haut tropfen zu lassen- das gibt verkohlende, sehr schmerzhaft und sehr langsam heilende Wunden. Aber auch andere Säuren sind schmerzhaft, wer mal Salzsäure über die Hand bekommen hat, wird das bestätigen, und nicht so "dauerhaft" in ihren Schäden, wenn sie richtig angewendet wird.

Eine weitere effektive Foltermethode wäre der Einsatz von Basen, speziell in die Augen oder in den Mundraum, das brennt auch tierisch und verursacht so tierische Schmerzen. Zudem ist es schwieriger, eine Verletzung mit Basen an den Augen zu heilen als eine Verätzung durch Säuren (H2SO4 mal ausgenommen), wie mir mittlerweile in jeder Sicherheitsbelehrung mitgeteilt wird, samt Augenbildern....

LG Sofian :D
Wenn man das Unmögliche ausgeschlossen hat, muss das, was übrig bleibt, die Wahrheit sein, so unwahrscheinlich sie auch klingen mag.

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Re: Realistische, aber skurrile Foltermethoden

Beitragvon BlinkyBill » 03.04.2015, 13:54

Hat noch jemand eine Idee?
In meiner Horrotrilogie brauche ich nämlich noch ein paar Foltermethoden. Daniel Lang (Der Böse), will ja
viel und lange seinen "Spaß" mit den Beiden haben.
Er will sie richtig quälen aber halt nicht töten und sie sollen auch so weit gesund bleiben, dass sie noch alles voll und ganz wahrnehmen

Ach ja und die Horrotrilogie und das Andere worüber ich hier was gefragt habe sind verschiedene Geschichten.
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Re: Realistische, aber skurrile Foltermethoden

Beitragvon AliJass » 04.04.2015, 22:01

Müsste es da nicht einen Haufen guter Internetseiten zu geben? Ich habe vor einiger Zeit einmal ein Referat über Hexenverbrennung gehalten, und mich in dem Zusammenhang auch ausführlich über Foltermethoden informiert. Such doch mal auf solchen Seiten, zB über Foltermethoden im Mittelalter, zur Zeit der Hexenverbrennung oder chinesische Foltermethoden. Etwas wirklich skurriles, das aber meistens mit dem Tod endet, war zB eine Ratte in einem bodenlosen Käfig auf den Bauch des Opfers zu setzen, und diesen dann von oben in Brand zu stecken. Die panische Ratte sucht jetzt natürlich einen Ausweg, und der einzig mögliche führt durch den Bauch des Opfers - eine wirklich brutale Foltermethode, die sich eine Weile hinzog. Weniger gefährlich, aber ähnlich schmerzhaft ist es, die Füße des Opfers mit Salz zu beschmieren. Ziegen, die sehr raue Zungen haben, sehen diese als Salzsteine an und lecken dann an ihnen. Innerhalb kürzester Zeit ist die Haut an den Füßen weg, und das Salz brennt auf dem bloßen Fleisch.
So weit ich mich erinnere gibt es dafür sehr ausführliche Internertseiten!!!
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Re: Realistische, aber skurrile Foltermethoden

Beitragvon BlinkyBill » 04.04.2015, 22:54

AliJass hat geschrieben:. Ziegen, die sehr raue Zungen haben, sehen diese als Salzsteine an und lecken dann an ihnen. Innerhalb kürzester Zeit ist die Haut an den Füßen weg, und das Salz brennt auf dem bloßen Fleisch.


Naja die eigentliche Folter daran war, dass man sich totgelacht hat (im wahrsten Sinne des Wortes)
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Re: Realistische, aber skurrile Foltermethoden

Beitragvon Robert Brannon » 05.04.2015, 04:39

Kelpie hat geschrieben:3. Wasserfolter: Man lässt Wasser in kurzen regelmäßigen Abständen auf ein Stück Haut tropfen. Dadurch soll Qual hervorgerufen werden - allerdings sind die geschichtlichen Quellen zweifelhaft und man weiß nicht genau, ob es wirklich so dramatisch sein soll.

Ja nicht in regelmässign Abständen tropfen lassen, dann wirkt es eben nicht. Es sollte am besten auf den rasierten Kopf sein, sodass der Gefolterte es auch hört. Und die Unregelmässigkeit bewahrt die Methode vor diversen Abwehrmechanismen.
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Re: Realistische, aber skurrile Foltermethoden

Beitragvon Katrin0707 » 09.04.2015, 13:19

Für meinen Fantasyroman habe ich auch wegen Foltermethoden aus dem Mittelalter geforscht, vielleicht kann man die in die Moderne übertragen.

Ganz fein zum Beispiel ist der Flaschenzug. Das Opfer wird an den hinter dem Rücken gefesselten Händen an einen Flaschenzug gehängt, aufgezogen, wieder fallen gelassen und kurz vor dem Boden schnell gestoppt. Dadurch werden natürlich die Gelenke zerstört, aber man stirbt nicht. Wenn man die Sache beschleunigen will, einfach Steine oder Ziegeln an die Füße binden und wieder aufziehen und fallen lassen.

Und das Schmerzhafteste, was ich mir vorstellen kann: Das Opfer wird unten ohne auf einen Balken mit einem eckigen Dorn aus Holz oder Eisen gesetzt. Bei Männern reißt das dann das Hinterteil auf, bei Frauen auch schon mal die andere Etage, du verstehst... :?

Stück für Stück häuten war auch schon mal am Programm

Vielleicht kannst du damit was anfangen :wink:

Viel Spaß beim Schreiben :D
Lg Katrin
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Re: Realistische, aber skurrile Foltermethoden

Beitragvon BlinkyBill » 09.04.2015, 13:25

Die Idee mit dem Flaschenzug ist wirklich gut danke
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Re: Realistische, aber skurrile Foltermethoden

Beitragvon Katrin0707 » 09.04.2015, 14:17

Gerne ;-)
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Re: Realistische, aber skurrile Foltermethoden

Beitragvon Vicioussoul » 16.04.2015, 21:38

Extrem eklige Foltermethode (haben wir mal im Geschichtsunterricht gelernt *würg*) ... nennt sich "Schwedischer Trunk" oder so.

Dem Gefolterten wird (notfalls mit Hilfe eines Trichters) immer wieder Gülle in den Rachen gekippt.

Eine andere Methode der Folter ist natürlich Schlafentzug über mehrere Tage. Klingt erst mal nicht so dolle, aber irgendwann fängt man an zu halluzinieren und wird psychotisch.
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Re: Realistische, aber skurrile Foltermethoden

Beitragvon Robert Brannon » 17.04.2015, 07:33

Gerade auf was anderes schönes gestossen.
Über Drogen und Therapie könnte man versuchen den 'Patienten' eine "Body Integrity Identity Disorder" erfahren zu lassen, und sich dann selbst Stück für Stück verstümmeln zu lassen.

Ursachen für eine "BIID" sind unter anderem (Zitat): "[...] entwicklungspsychologische Ansätze, nach denen sich schon im Kindesalter eine Störung des Körperschemas etabliert."

Eine Manifestation dieser Störung (oder eine Suggestion) könnte also reeein theoretisch klappen...

PS. Der 'Flaschenzug' heisst richtig Schnappgalgen oder Schnappwippe.
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