[NonFik]Rockstar XXS - Aus dem Leben eines Live-Musikers

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[NonFik]Rockstar XXS - Aus dem Leben eines Live-Musikers

Beitragvon magico » 25.03.2014, 14:55

Hallo SWS'ler,

vor langer Zeit habe ich mich mal daran gemacht meine musikalischen Memoiren zu schreiben.
Gestern bin ich wieder darauf gestoßen und ich dachte mir, dass ich das erste Kapitel einfach mal hier zur Verfügung stelle.

Kapitel 1 - Aller Anfang ist schwer - der Weg zur Musik

Es ist einer dieser Träume. Einer dieser Träume, die viele haben. Klar, warum auch nicht? Seit Generationen wird es einem ja vorgegaukelt. „Einmal Rockstar sein!“ Natürlich bilde ich da keine Ausnahme. Schon gar nicht, nachdem ich mich mit circa vierzehn Jahren dazu entschlossen hatte, meine Haare lang wachsen zu lassen und nur noch schwarze Klamotten anzuziehen.
Es kam, wie es kommen musste. So dauerte es nicht lange und in mir wuchs der Wunsch nicht nur Rock und Metal zu hören, sondern Rock und/oder Metal zu machen. Ja sogar Rock und Metal zu leben. Ein Teil der Szene werden. Das hieß, ein Instrument musste her! So fiel meinen damaligen Freunden und mir eines schönen Tages ein Angebotsflyer des Musikhauses Thomann in die, noch begeisterungsfähigen Hände. Schnell lösten die kleinen Bildchen von E-Gitarren in uns den Wunsch aus, genau solche Instrumente zu besitzen und sie nach guter alter Rockstar-Manier zu beherrschen. Keine zwei Wochen später kam ein riesiges Paket. Der Inhalt? Zwei E-Gitarren und ein E-Bass. Letzterer war für mich. Sollten sich die anderen beiden mit sechs Saiten rumquälen. Mir reichten vorerst die Vier, die sich dick wie Stacheldraht über den Hals vom Bass spannten.
Die folgenden Wochen und Monate gehörten ganz der Musik und dem Erlernen des Instruments. Wir kauften uns Bücher und Verstärker und trafen uns regelmäßig, dass heißt täglich, um zu proben und Erfahrungen auszutauschen.
Dann folgten die typischen ersten Versuche, die selbstkreierte Musik aufzunehmen. Mittels eines Kassettenrecorders mit Aufnahmefunktion. Alle saßen mit ihren Gitarren drumherum und spielten wildes Zeug und sangen noch wilderes Zeug. Was dabei herauskam war natürlich akustische Körperverletzung und hatte mit Rock oder Metal so viel zu tun, wie ein Kaninchen mit dem Weltuntergang.
Eines war klar: "Ein Proberaum musste her!" Natürlich erwies sich das als schwieriges Unterfangen. Auch diese Hürde nahmen wir mit Bravour. Was fehlte uns nun noch? Ein Schlagzeuger? Ein Keyboarder? Wobei ich später feststellen sollte, dass Keyboarder im Bereich Metal nichts verloren haben. Beide waren schnell gefunden. Wir nahmen einfach zwei weitere Kumpels dazu. Der eine konnte wirklich Keyboard spielen, der andere sollte einfach Schlagzeug spielen. Was jetzt noch fehlte, war das Schlagzeug. Während ich diese Zeilen schreibe, kommt mir erst wieder in den Sinn, wie bizarr die folgende Situation war.
Ich weiß nicht mehr, wie wir daran gekommen sind, doch irgendein Typ, ich weiß nicht mehr woher wir ihn kannten oder aus welchem Loch er gekrochen kam, hatte ein Schlagzeug. Das wollten wir ihm abkaufen und in unseren Proberaum stellen. Wir sind diesem ominösen Kerl mit dem Basecape eine halbe Ewigkeit hinterher gerannt. Ich glaubte mittlerweile, dass er gar kein Schlagzeug besitzen würde, doch eines Abends, als wir wieder mal vor seiner Plattenbauwohnung standen, rückte er es tatsächlich raus. Wir fuhren es mit einem Handwagen zu unserem Proberaum, den uns die Gemeindeverwaltung zur Verfügung gestellt hatte. Dieser lag am anderen Ende der Ortschaft und im Wald. Zumindest beinahe.
Aus heutiger Sicht würde ich das Schlagzeug nicht mehr als Schlagzeug bezeichnen, aber unseren damaligen Ansprüchen genügte es vollkommen. Wir waren stolz wie Henne!
Es konnte also losgehen und die Geschichte nahm ihren Lauf.
Eines Tages kam der Herr von der Gemeindeverwaltung, der uns den Proberaum vermacht hatte. Er wollte sich das mal ansehen und vor allem anhören. Was darauf folgte war für uns unfassbar. Als er das nächste Mal auftauchte, hatte er ein nigelnagelneues TAMA-Schlagzeug dabei. Er stellte es uns einfach so, leihweise zur Verfügung.
Ein großer Nachteil an diesem Proberaum war, dass er mitten in einer Parkanlage des Kurortes lag und dass es ein Mehrzweckgebäude war. Wir spielten also zwischen Tischtennisplatten, riesigen Werbemaskottchen für ein Spaßbad und Bierzeltgarnituren. Irgendwann war es den armen Kurgästen nicht mehr zuzumuten und wir zogen um. Ein Gebäude weiter. Noch immer im Park, aber ein altes, leerstehendes Gebäude, in dem wir uns austoben konnten, was wir auch taten. Erst mal Eierpappen an die Wand. Das dämmt den Schall. Neu tapezieren. Kalender mit nackten Frauen und Metalposter an die Wände. Einen Kasten Bier in die Ecke. Öttinger! Das sah doch schon nach Proberaum aus. Mittlerweile hatte sich auch bei den Bandmitgliedern einiges geändert. Keyboarder gab es nicht mehr. Schlagzeuger wurde ausgewechselt. Gegen einen, der es (nach damaligem Verständnis) richtig drauf hatte. Zweiter Gitarrist? Ebenfalls raus! Nicht bandtauglich. Natürlich brachte das Stress im Freundeskreis. Doch man musste Opfer bringen. Opfer für die Musik. Opfer für unseren Traum. Ach ja. Eins fehlte ja noch. Der Sänger. Ich weiß nicht mehr warum und weshalb, doch ich war der Auserkorene, was mich dem Traum vom Rockstar gleich drei Stufen weiter nach oben brachte. Der Sänger war meist der Mittelpunkt einer Band.
Mittlerweile hatten wir ein wenig dazugelernt und einen gewissen Stil gefunden. Wir waren immer noch grottenschlecht, aber wir fanden uns unheimlich toll. Jegliche Ergüsse unserer schöpferischen Tätigkeiten wurden auf Kassette gebannt. Ja, Kassette. Es war 1998 und CD-Brenner waren noch unbezahlbar. Vor allem für Schüler.
Unsere Musik war die Ausgeburt der Hölle. Finster, kühl, satanisch und unheimlich grauenvoll. Nach einer gewissen Zeit folgte wieder ein Proberaumwechsel. Diesmal zu unserem Schlagzeuger in den Holzschuppen. Wie die Sardinen probten wir zwischen gestapeltem Holz und dem etwas senilen Opa unseres Schlagzeugers. Dummerweise wohnte er direkt neben der Kirche und gegenüber vom Friedhof, was im kleinen Örtchen nur noch mehr Gerüchte über uns streute. „Gut so!“, dachten wir, denn wir waren Rebellen. Doch nicht nur das. Wir waren außerdem endlich bereit, ein Demo aufzunehmen. Mittlerweile hatten wir wieder Zuwachs bekommen. Einen Keyboarder und eine… jetzt kommt’s… Sängerin.
Während meines Ferienjobs lernte ich den Schlagzeuger einer anderen lokalen Band kennen, die natürlich unsere Vorbilder waren. Sie machten das schon viel länger als wir und sie waren wirklich gut. Er bot uns an, unser Demo bei ihnen im Proberaum aufzunehmen, was wir natürlich taten. Das Ergebnis war unterirdisch. Wir waren so schlecht. Ich weiß bis heute nicht, weshalb uns das nie jemand gesagt hatte? Aus Höflichkeit? Was ist das denn bitte für eine Höflichkeit? Wir machten uns vor allen öffentlich zum Fallobst. Aber bitteschön. Trotz allen Steinen oder Felsen die uns im Weg lagen, wurden wir besser. Nicht zuletzt durch die Begegnung mit einem neuen Gitarristen. Ich traf ihn in der Berufsschule. Er war der einzige Metalhead neben mir und somit war mir klar, was zu tun war. Über Kurz oder Lang lief es darauf hinaus, dass er bei uns einstieg und frischen Wind in das Ganze brachte.
Zwischenzeitlich waren wir schon wieder zwei Mal umgezogen und nun im Nachbarort. Unser zweites Demo nahmen wir in Eigenregie in unserem fünften Proberaum auf. Ohne Sängerin oder Keyboarder. Oder nein… es gibt doch Lieder mit Sängerin. Sie gehörte nur nicht mehr zur festen Besetzung. Wie auch immer. Es war schon um Längen besser als das erste Demo, doch das heißt immer noch nicht, dass es gut war. Nach und nach zerfiel die Band aus diversen Gründen wie, kein Bock, keine Zeit, nicht fähig. Unser erster Gitarrist wurde auch ausgetauscht und wir zogen wieder um. Nach Jugendclub und ehemaliger Kellerbar hatten wir nun Gewerbegebiets-Ruine. Darauf folgte nur noch stillgelegtes Wohnheim. Musikalisch waren wir beim absoluten Extrem angelangt. Mittlerweile ging es nur darum schnell, brutal und ekelhaft zu sein. Glücklicherweise hielt diese Phase nicht lange an. Lange Rede, gar kein Sinn. Die eigentliche Schlüsselszene in all diesen Geschehnissen, war das Treffen mit dem Schlagzeuger der anderen Band, bei denen wir unser erstes Demo aufgenommen hatten. Er sollte mich dem Traum vom Rockstar-Leben und den Brettern, die die Welt bedeuten, ein ganzes Stück näher bringen.
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Re: Rockstar XXS - Aus dem Leben eines Live-Musikers

Beitragvon Desperado » 25.03.2014, 17:55

Nun ja, irgendwie habe ich ja was anderes erwartet, als das, mit was du mich hier überrascht hast.

Ich kenne einige Musiker und habe selber schon mehr als einen Roman über Musiker geschrieben. ich weiß also, was man alles erleben und demzufolge auch schreiben könnte.
Spannung, amüsante Geschichten oder wenigstens tiefe Einblicke, aber davon hat deine "Biographie" leider nichts. Stattdessen erzählst du uns vom Proberaum- und Musikerwechsel.

Mir fehlen solche Show-Sätze wie: "Ich starrte auf die vier Saiten meines Basses und dachte: Nichts leichter als das. Immerhin habe ich ja fünf Finger."
Statt dessen kommt nur so ein Tell-Gesülze wie: "Die folgenden Wochen und Monate gehörten ganz der Musik und dem Erlernen des Instruments. "
Trockener geht das doch wirklich nicht, oder?

Gut, sicher kommst du jetzt mit dem Satz: Ich hab doch geschrieben, dass ich diese Memoiren ausgekramt und noch nicht überarbeitet habe.
Dann sage ich: Bevor du etwas hier reinsetzt, überarbeite! Ansonsten gibt es Kloppe :twisted:

Was wolltest du denn eigentlich hören?
Sorry, aber der Text ist langweilig.

Aber vielleicht wolltest du nur darauf aufmerksam machen, dass du Metaller bist?
Brauchst du nicht, sieht man an deinem Profilbild ;)

So, ich entschuldige mich gleich mal im Voraus. Ich will dich nicht verärgern oder gegen mich aufbringen. Aber Hilfe bei diesem Text ... ein Fass ohne Boden :(
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Re: Rockstar XXS - Aus dem Leben eines Live-Musikers

Beitragvon Mayhem » 16.04.2014, 17:05

Hallo

da muss ich doch mal gegen Desperados Protest gegenhalten :P
Ich fand den Anfang ehrlich gesagt recht unterhaltsam, und hab den Text auch bis zum Ende gelesen (was ich nicht bei allen längeren Texten tu, weil meine Augen da i-wie empfindlich sind).

Aber ein wenig muss ich Desperado schon recht geben - zwischen all den Probenraum und Musikerwechseln könnte hin und wieder noch ein bisschen was rein.
Paradebeispiel wäre da jetzt der Proberaum beim Opa, neben der Garage:

magico hat geschrieben: Nach einer gewissen Zeit folgte wieder ein Proberaumwechsel. Diesmal zu unserem Schlagzeuger in den Holzschuppen. Wie die Sardinen probten wir zwischen gestapeltem Holz und dem etwas senilen Opa unseres Schlagzeugers. Dummerweise wohnte er direkt neben der Kirche und gegenüber vom Friedhof, was im kleinen Örtchen nur noch mehr Gerüchte über uns streute. „Gut so!“, dachten wir, denn wir waren Rebellen.


Hier hätte ich den Unterschied zwischen Metalproben und Kirche+Friedhof noch irgendwie veranschaulicht. Ich mein, ich hab keine Ahnung wie das damals lief, aber eine lustige Anekdote gibts doch bestimmt. Oder auch nur sowas, wie dass ihr euch alle über die Blicke der Kirchgänger lustig gemacht habt. Dir fällt bestimmt was ein.


magico hat geschrieben:Mir reichten vorerst die Vier, die sich dick wie Stacheldraht über den Hals vom Bass spannten.

Zwei Dinge:
"Dick wie Stacheldraht"? Stacheldraht ist doch vorallem stachelig, oder? Mir fällt grad spontan nur "Dick wie Seile" ein, und das ist nicht wirklich besser, aber da gibt es bestimmt einen besseren Vergleich.
"Vom Bass" finde ich klingt nicht so gut. Ist eigentlich ein "Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod"-Fall, wenn ich mich nicht irre. Wie wärs mit "des Basses"?

magico hat geschrieben:die selbstkreierte Musik

Selbstkreierte Musik - heißt das, ihr habt eigene Songs geschrieben? Wenn ja, wäre es nett, auch hier noch was drüber zu sagen (wer hat geschrieben/getextet am besten noch ein bisschen witzig verpacken ;))


magico hat geschrieben:Was dabei herauskam war natürlich akustische Körperverletzung und hatte mit Rock oder Metal so viel zu tun, wie ein Kaninchen mit dem Weltuntergang.

:2thumbs:

magico hat geschrieben:Während meines Ferienjobs lernte ich den Schlagzeuger einer anderen lokalen Band kennen, die natürlich unsere Vorbilder waren.

Hier bin ich gestolpert.
Eine Band - Einzahl
Die unsere Vorbilder waren - Mehrzahl
Mir ist klar, was du damit sagen wolltest, aber passen tut es nicht ;)

magico hat geschrieben:Er sollte mich dem Traum vom Rockstar-Leben und den Brettern, die die Welt bedeuten, ein ganzes Stück näher bringen.

Grade für einen Schlusssatz finde ich das hier ein wenig zu verschachtelt.
Leider hab ich grad auch keine Lösung parat (*schäm*).

Soo - insgesamt fand ich deinen Text trotzdem sehr unterhaltsam!

Jetzt muss ich aber doch noch was sagen
@Desperado
Ich bin ja hier neu im Forum, und weiß nicht, wie der Umgangston sonst so ist - aber ich finde deine Kritik ziemlich verletzend - muss das wirklich sein? Es steht dir ja frei, den Text "gut" oder "schlecht" zu finden aber so Sätze wie
Desperado hat geschrieben:Aber vielleicht wolltest du nur darauf aufmerksam machen, dass du Metaller bist?
könntest du dir doch sicher sparen, oder?
Na gut, ich als Krümel brauch jetzt den Kuchen nicht zurechtweisen, aber gesagt werden musste das mal. Und nichts für ungut ;)


Liebe Grüße
Mayhem
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Re: Rockstar XXS - Aus dem Leben eines Live-Musikers

Beitragvon Desperado » 16.04.2014, 17:35

Mayhem hat geschrieben: @Desperado
Ich bin ja hier neu im Forum, und weiß nicht, wie der Umgangston sonst so ist - aber ich finde deine Kritik ziemlich verletzend - muss das wirklich sein? Es steht dir ja frei, den Text "gut" oder "schlecht" zu finden aber so Sätze wie
Desperado hat geschrieben:Aber vielleicht wolltest du nur darauf aufmerksam machen, dass du Metaller bist?
könntest du dir doch sicher sparen, oder?


Jemanden als Metaller zu bezeichnen ist doch keine Beleidigung ;)
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Re: Rockstar XXS - Aus dem Leben eines Live-Musikers

Beitragvon EinfachIch » 14.01.2015, 18:16

Hallo Magico,

der Text ist zwar schon etwas älter also Hoffe ich es stört niemanden wenn ich trotzdem etwas dazu schreibe.

Der Titel und die Art des Textes haben mich neugierig gemacht was mich dann auch zum lesen animierte. Wie sollte es auch anders sein.

Ich möchte hier gar nicht genau auf einzelne Stellen eigehen. Sondern viel mehr etwas über den Text an sich sagen. Ich hoffe das ist ok...

Auf der einen Seite mag ich den Text auf der anderen allerdings, finde ich schade wie er präsentiert wird. (Und dabei meine ich z.B. nicht die Rechtschreibung oder Wiederholungen.)

Als ich den Text das erste mal gelesen habe... Es war als hätten wir uns gerade kennenglernt und würden in einer Kneipe oder sonstwo bei einem Bier oder Kaffee und du erzählst von dir und deiner Musik.
Als erstes Kapitel einer Biografie hätte ich es nie erkannt wenn es nicht drüber stehen würde. Dazu fehlen mir persönlich einige Punkte. Ich hätte mich gefreut wenn du Gegebenheiten detailierter beschrieben hättest.
Also ein Warum, wieso, weshalb.
Bei einem Gespräch hätte ich sicher danach fragen können aber ein Buch kann man leider schlecht fragen.
Wer waren deine Vorbilder?
Warum wolltest du Musiker werden? (Das hast du leider, jedenfalls für mich, zu kurz angerissen)
Warum Rock/Metal? (Auch hier hätte ich es mir genauer gewünscht... ich bin neugierirg)
Wer waren deine Band Kollegen? (Im Text sind es, wie leider zum Teil auch deine Person, nur graue Masken. Ein kleiner Hintergrund Blick hätte mich gefreut. Was waren das für Menschen, warum wollten sie Musik machen?)
Wie habt ihr entschieden wer welches Instrument spielt?
Wie war das erste mal als du deinen Bass in den Händen gehalten hast?
Warum musste man so oft die Räume wechseln? (Auch nur kurz angerissen... gab es keinen wiederstand von euch? Wurde es einfach hingenommen? Was habt ihr bzw. du in diesem Moment gedacht? Geht es weiter? Ist das das ende?)
Wie kamt ihr zur Sängerin? Was war sie für ein Mensch?
Wie war das erste Demo Tape?
Wie war die Resonanz? (Du schreibst niemand hatte euch gesagt das ihr schlecht wart... habt ihr vor anderen gespielt?
Wie war der (peinliche) Moment bei der Aufnahme des zweiten Tapes?

Naja die Fragen könnten noch um einiges weitergehen aber ich denke es ist klar worauf ich hinaus will.

Wobei noch eine... für mich ganz entscheidende Frage die eigentlich direkt mit dir verbunden ist.

Wie war der Name der Band?

So ein Name sagt ja schon mal einiges aus... alleine die Namensfindung.

Ich würde mir wünschen mal eine überarbeitete Fassung von dir zu lesen... oder habe ich die einfach nur übersehen? Naja der Text ist ja auch schon etwas älter.
EinfachIch
 
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Re: Rockstar XXS - Aus dem Leben eines Live-Musikers

Beitragvon magico » 15.01.2015, 09:41

Hallo EinfachIch und vielen Dank für deinen Kommentar.

Ich muss zu Anfang noch einmal erwähnen, dass der Text, als ich ihn hier eingestellt habe, schon einige Jahre auf dem Buckel hatte. Aber es ist interessant zu sehen, wo die zahlreichen Lücken und Fehler dieses Anfangs liegen.

Mittlerweile muss ich mir ehrlich eingestehen, dass ich einfach in der Fiktion zuhause bin. Geschichten über bzw. aus der realen Welt/dem echten Leben liegen mir scheinbar nicht. Sollte ich mich doch noch einmal daran versuchen, werde ich eure Tipps beherzigen und lebendiger schreiben.

EinfachIch hat geschrieben:Wie war der Name der Band?


Es gab mehrere Namen, aber der schlussendliche lautete "ArenariS" und es gab die Band nur 2 Jahre.
Dürfte schwer sein, etwas darüber im Netz zu finden. :mrgreen:

EinfachIch hat geschrieben:Ich würde mir wünschen mal eine überarbeitete Fassung von dir zu lesen...


Vielleicht wird es die eines Tages geben, aber ich weiß es noch nicht.
Momentan stehen andere Schreibprojekte an, die darauf warten fertiggestellt zu werden. :wink:


Grüße - magico
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