[Humor]Rose, Jack und die Macht der Liebe

Komödie, Satire, Parodie

[Humor]Rose, Jack und die Macht der Liebe

Beitragvon DrJones » 15.11.2014, 15:02

Hallo liebe Lese- und Schreibfreunde,

Hier nun meine Fanfiction zu Titanic. Rose und Jack haben überlebt und leben nun
in New York. Ich habe die Fakten etwas abgeändert und es auch gar kitschig gestaltet.
Ja, und ich weiß, dass es den Heimlich-Griff damals noch nicht gab....


Rose, Jack und die Macht der Liebe



Prolog

Liebe! Ooh Liebe! Venus, Aphrodite,
oder wie immer Du Dich auch nennst.
Allumfassende Kraft. Du Licht in der Dunkelheit!
Gütigste. Beste. Liebste!
Lass Dein zartes Band vereinen unsere Herzen.
Bitte, sei immer die schützende Hand über unserer-
Liebe, oooh Liebe!


„Oh Jack, ist das schööön!“, sagte Rose und lächelte. Auf ihren Wangen glomm das süßeste Rosa. „Ooh Jack…“, Sie ergriff seine Hand.

Jack lächelte und ließ seine Augenbrauen tanzen. Sie saßen bei ihrem Lieblingsitaliener in der Mulberry Street. Jack legte den kleinen Bogen auf das Tischtuch. Rose nahm ihn und las noch einmal die süßen Zeilen.

„Ach Jack, das ist so schön!“, sagte Rose als ihre blauen Augen über die Zeilen flogen. Ihre langen Wimpern klimperten dabei süß, und ihre Grübchen wurden noch ein Stück tiefer. „Ist das romantisch! Ach, das ist ja sooo romantisch! Briefpapier von der Titanic!“

Sie ergriff wieder seine Hand und drückte sie sanft. Jack räusperte sich.

„Ja, was für eine traumhafte Kreuzfahrt! Gut, es gab viele Opfer. Ja. Aber das wir zwei uns gefunden haben. Das war‘s wert! Rose! Du, meine Rose! Ich liebe dich so! Süßeste Rose!“
„Oh ja, ich liebe dich auch, Jack!“, hauchte Rose und beugte sich vor, so dass sie ihm den Blick auf ihr schönes Dekolleté freigab. „Wenn du mich damals nicht auf diese Tür gezogen hättest … Mein Retter! Oh, Jack!“

Jack sah auf seine gepflegten Fingernägel. „Ach Rose, das war doch nichts. Nur die winzige Tat eines kleinen, unbedeutenden Malers, und-“
„Oh, du bescheidender Held, du! Nein, Jack!“, Rose setzte sich ein Stück auf. „Bald schon wirst du ein großer Maler sein, Jack. Schon sehr bald! Du wirst es sehen!“

Der Wirt Pepe, ein galanter Neapolitaner mit einem feinen Menjou-Bärtchen, kam und stellte schwungvoll zwei Sektgläser auf den Tisch und schenkte aus einer großen Flasche ein. „Für meine -äh - liebsten Gäste, eh?“, sagt er und lächelte verschmitzt wissend. „Champagner für die wunderschöne Signora Rose und ihren starken Mann, Signor Jack-e!“

Pepe strahlte Jack und Rose freundlich an, spannte seinen Bizeps und klopfte fest mit der Hand drauf. „Stark wie ein Stier-e, Jack-e, eh, eh?“

Jack machte lustige, schmale Augen, lächelte und schob Pepe diskret einen Dollar in die Schürze. Pepe hatte verstanden und entfernte sich wieder, wobei er fröhlich ein neapolitanisches Lied trällerte.

„Rose!“, Jacks Blick wurde waidwund. Kerzenlichter spiegelten sich darin. „Wir kennen uns nun schon über ein Jahr, Rose. Ich habe dich vor dem Selbstmord bewahrt. Wir haben die Titanic überlebt. Und nun sitzen wir beide hier. Du, meine schöne Rose und ich, Dein lieber Jack!“
„Jack … du - weinst ja!“, sagte Rose besorgt und machte ein Schnütchen.
„Es ist nichts, mein Röschen! Mein Wasserrättchen!“, antwortete Jack zärtlich. „Doch nun hör mir lieb zu! Meine Familie in Little Italy hat dich längst ins Herz geschlossen. Wir sind nun schon über ein Jahr zusammen, und wie es die gute, alte italienische Tradition so will, …“

Rose hing an Jacks Lippen. War, was er ihr sagen wollte, das, was sie glaubte, was er sagen würde? Was sie sich so sehr erhoffte? Würde er ihr wirklich die Frage aller Fragen stellen? Sie wurde ganz kribbelig, griff nach ihrem Champagner und kippte ihn mit einmal runter. Rose würgte. Das Rosa auf ihren Wangen verwandelte sich in ein geschecktes Rot.

„Rose, oh Rose!“, Jack war ganz außer sich. „Was hast du gemacht? Das mit dem Champagner kommt doch erst am Schluss!“

Als sich das Rot auf ihren Wangen in ein dunkles Rot-Blau verwandelte, da begriff Jack, sprang von seinem Stuhl auf, rannte sofort um den Tisch herum und riss Rose an ihren zarten Armen hoch.
Er stellte sich hinter sie, umfasste mit beiden Armen ihren Bauch und riss sie mit einem kräftigen Ruck nach oben. Rose röchelte und schüttelte ihr wunderschönes Haupt. Pepe kam angesprintet und hob warnend und verzweifelt die Arme.

„Oh, die schöne Signora Rose! Oh, no, no, no!

Jack beackerte Rose weiter mit seinem Griff und verstärkte die Intensität des Rucks. Knochen knackten. Verzweifelt blickte Jack in den Kreis der beunruhigten Gäste, der sich um sie gebildet hatte.

H-Heimlich-Griff!“, ächzte er. „Sollte eigentlich funktionieren! Noch mal! Scheiße!“

Roses zarter Körper kollabierte in Jacks Armen. Fabricio, der Wirtssohn, lachte:
„Ha ha, Jack! Stark wie ein wilder Stier-e, eh?“ und fing sich von seinem Vater sogleich
eine schallende Ohrfeige ein.
„Mach‘ dich nützlich, Cretino! Ruf‘ eine Krankenwagen!“



Als Rose die Augen öffnete – noch ganz schwach wie ein zartes Maiglöckchen, das die ersten wärmenden Strahlen der Frühlingssonne spürt- da sah sie Jack schräg über sich stehen. Sie lag in einem Bett in einem weißen Zimmerchen.

„Jack … w-was ist … passiert?“, fragte Rose, das Gesicht schmerzhaft verzogen.
„Nichts Schlimmes, mein Morgenröseleinchen!“, hauchte Jack und beugte sich zu ihr runter.

Zärtlich streichelte er ihr über die weiße Stirn und drückte ihr einen lieben Kuss darauf.

Die Tür ging auf und der diensthabende Arzt, Dr. James Fist, betrat das kleine Krankenzimmer.
Er begrüßte Jack mit einem leicht distanzierten Nicken.

„Ihre Frau hatte noch mal Glück im Unglück…“, sagte Dr. Fist vielbedeutend und hielt Jack eine kleine nierenförmige Metallschale hin. Jack lächelte und errötete.

„Was ist denn da in dieser Schale, Jack?“, fragte Rose.

Dr. Fist ließ schmunzelnd seine Augenbrauen wippen und gab Jack die Schale. Dieser war verwirrt und nahm den goldenen Ring, der darin lag.

„Ein Ring! Ein Ehering! Oh Jack! Oh – aah!“, ächzte Rose.
„Ich- i-ich begreif‘ das nicht!“, stammelte Jack. „Ich hatte bei ihr doch den Heimlich-Griff angewendet! Und-“

Dr. Fist lächelte überlegen und fachkundig. „Nein, nein Jack! Sie verstehen das nicht! Sehen Sie!“

Dr. Fist formte mit Daumen und Zeigefinger der linken Hand einen Kreis. „So Jack, das hier sei jetzt mal der Ring, okay? Und das hier ist die Luft, ja?“ Er streckte den Zeigefinger der rechten Hand aus und führte ihn in den Daumen-Zeigefinger-Ring. „Sehen Sie Jack? Die Luft kann einfach durch. Kein Druckausgleich möglich!“ Der Zeigefinger zischte in dem Loch hin und her. „Kein Druckausgleich!“

Nun begriff Jack und lächelte schuldbewusst. Dann wendete er sich Rose zu, die ihn mit einer süßen Mischung aus erwartungsvoller Freude und zartem Schmerz anschmachtete.

„Jack, wolltest du mich vielleicht etwas fragen?“, sagte sie lieb und blinzelte ihn mit ihren Sternchenaugen an.
„Du Liebe, du!“, sagte Jack und ging vor seiner Zukünftigen auf die Knie.
„Ich kann dich nicht sehen Jack! Vergiss nicht, du bist Italiener! Mein kleiner Italiener!“, Rose sang und kicherte kokett, soweit es ihre Schmerzen zuließen. Jacks Kopf erhob sich über der Bettkante.
„Also Jack, was wolltest du mich fragen?“
„Rose. Du weißt, ich habe dich vor dem Selbstmord bewahrt. Wir beide haben die Titanic überlebt. Ich habe dir heute drei Rippen gebrochen und…“
„Jack, was Jack?“, wisperte sie leise und verwirrt, während er unbeirrt weitersprach.
„Und du wärst fast an diesem Ring hier erstickt. Doch er ist ein Symbol. Das Symbol unserer Liebe! Rose, meine Aphrodite! Ja, lass‘ mich dein kleiner Italiener sein, für immer! Rose, oh Rose! Möchtest Du mich heiraten?“
Sie lächelte leise. Ihre Lippen formten wohl noch das Wort „ja“ als ihr Kopf zur Seite kippte.


Epilog

Liebe, oh bittersüße Liebe. Starke Kraft des Verbindenden und des Einenden.
Holde Melodie in finsterer Nacht…
Falsches Leuchtfeuer über verborgenen Klippen.
Hast zerschellt mein Herz und gebrochen die Rippen meiner Liebsten.
Liebe, Du trügerisches, böses Weib!
Halte Dich fern von mir. Für immerdar.
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Re: Rose, Jack und die Macht der Liebe

Beitragvon Elphaba » 25.11.2014, 23:57

Hallo DrJones,

als Allererstes sind mir gleich Wiederholungen deinerseits aufgefallen. Und zwar lassen sowohl Jack als auch der Wirt ihre Augenbrauen tanzen bzw. der Arzt seine Augenbrauen wippen. Beides empfinde ich als etwas seltsame Metaphern. Dann wiederholen sich der Wirt und sein Sohn mit der Bemerkung über Jack Stark wie ein Stier.

Jack sah auf seine gepflegten Fingernägel

Dieser Satz befremdet mich etwas, denn eher würde Rose auf ihre gepflegten Fingernägel schauen. Ein Maler hätte Farbpartikel unter seinen Fingernägeln, davon gehe ich einfach einmal aus.

Ihre Lippen formten wohl noch das Wort „ja“ als ihr Kopf zur Seite kippte.

Hier hätte ich erläutert, warum Rose der Kopf zur Seite kippte. Denn der Ring oder ein sonstiger Fremdkörper befindet sich ja nicht mehr in ihrer Luftröhre. Ein wenig Dramatik ist ja gut und schön und mir stellt sich die Frage, ob es diesmal Rose ist, die stirbt. Ich empfinde es so, dass der Leser ansonsten mit dieser Szene nichts anfangen kann. Falls ich mit dieser Vermutung falsch liege, bitte ich um Entschuldigung.

Jacks Epilog verstehe ich im Kontext leider auch nicht.

Als Satire fände ich dein Werk aber als gelungen und ich hoffe, du empfindest mein Kommentar nicht als zu negativ.

Gruß, Elphaba
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Re: Rose, Jack und die Macht der Liebe

Beitragvon DrJones » 26.11.2014, 08:50


Hallo Elphaba!

Zunächst einmal: Was für ein guter Name! Vor ein paar Wochen habe ich Gregory Maguires
ersten OZ-Roman gelesen und war begeistert. Elphaba war mir richtig ans Herz gewachsen.
Von wegen "böse Hexe"!

Nun zu mir und meinem Werk...

Vielen Dank für Deine Hinweise. Mein Werk war nicht als Satire gedacht. Dazu fehlen ihm auch
einige spezifische Merkmale. Es soll eine Kitschorgie sein.



Hallo DrJones,

als Allererstes sind mir gleich Wiederholungen deinerseits aufgefallen. Und zwar lassen sowohl Jack als auch der Wirt ihre Augenbrauen tanzen bzw. der Arzt seine Augenbrauen wippen. Beides empfinde ich als etwas seltsame Metaphern.


Die Wiederholung war beabsichtigt. Alle schmunzeln, lächeln, ...
Dass das mit den Augenbrauen als seltsame Metaphern empfunden wird, war nicht
direkt beabsichtigt, freut mich aber trotzdem!
"Seltsam"... Das gefällt mir sehr! Lieber seltsam als langweilig.



Dann wiederholen sich der Wirt und sein Sohn mit der Bemerkung über Jack Stark wie ein Stier.


Ja, das tun sie. Absicht. Der Sohn greift's auf und fängt sich eine Ohrfeige ein.
Wäre vielleicht witziger gewesen, hätte ich das den Wirt nochmal sagen lassen. Habe ich aber zugunsten
seiner warnenden Armbewegungen fallen gelassen.


Jack sah auf seine gepflegten Fingernägel


Dieser Satz befremdet mich etwas, denn eher würde Rose auf ihre gepflegten Fingernägel schauen. Ein Maler hätte Farbpartikel unter seinen Fingernägeln, davon gehe ich einfach einmal aus.

Nicht unbedingt, Elphaba. Nicht unbedingt. Es handelt sich bei Jack doch um einen Kunstmaler. Er zeichnet/malt vorwiegend
mit Bleistift. Rose ist eine Aristokratenfrau. Sie hat ihm die feine Art beigebracht und auch mehr Sauberkeit.
Auch der Fingernägel! Ich dachte, das gibt der Subtext/Hintergrund her. Falls nicht, auch nicht
schlimm. Jack hat saubere Fingernägel "Punkt"


Ihre Lippen formten wohl noch das Wort „ja“ als ihr Kopf zur Seite kippte.


Hier hätte ich erläutert, warum Rose der Kopf zur Seite kippte. Denn der Ring oder ein sonstiger Fremdkörper befindet sich ja nicht mehr in ihrer Luftröhre.

Drei ihrer Rippen waren gebrochen! Hat eines ihrer Organe angeritzt. Innere Blutung. Tod.
Ist Subtext.


Ein wenig Dramatik ist ja gut und schön und mir stellt sich die Frage, ob es diesmal Rose ist, die stirbt.

Nein, es ist der Arzt! :roll:

Ich empfinde es so, dass der Leser ansonsten mit dieser Szene nichts anfangen kann. Falls ich mit dieser Vermutung falsch liege, bitte ich um Entschuldigung.

Entschuldigungen sind völlig unnötig! Du sagst mir, wie Du das gefunden hast. Ist okay!
Ich werde am Epilog noch etwas feilen, um Roses Tod nachzuholen. Danke für Deine
Hinweise!


Jacks Epilog verstehe ich im Kontext leider auch nicht.

Okay... :roll:

Als Satire fände ich dein Werk aber als gelungen und ich hoffe, du empfindest mein Kommentar nicht als zu negativ.


Manchmal hilft es zu erfahren, was man auch richtig gemacht hat. Aber vielleicht gab es das aus Deiner
Sicht nicht wirklich. Ist doch okay. :D


Gruß, Elphaba

Auch schöne Grüße von mir,

* höflich einen Kratzfußkreis ziehend *

DrJones
Zuletzt geändert von DrJones am 11.02.2015, 21:56, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Rose, Jack und die Macht der Liebe

Beitragvon Elphaba » 26.11.2014, 11:35

Hallo Dr. Jones,

nach deinen Erläuterungen ist mir einiges klar geworden.
Drei ihrer Rippen waren gebrochen! Hat eines ihrer Organe angeritzt. Innere Blutung. Tod.
Ist Subtext.

Hätte mir selbst aufgehen müssen. :oops: :doh:

Das der Arzt stirbt, verwirrt mich immer noch etwas, aber das liegt vielleicht an mir, stehe da irgendwie auf der Leitung. :oops:


Kitsch as Kitsch can
Mich verneig und lieben Gruß zurück. :curtsey:
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Re: Rose, Jack und die Macht der Liebe

Beitragvon walsi » 08.12.2014, 06:02

Hallo Dr. Jones,

Das mit dem Augenbrauen tanzen und wippen, empfand ich wie Elhaba etwas seltsam. Warum schreibst Du nicht: "Jack lächelte und streichelte zärtlich ihre Hand."

Den Italiener hingegen hast Du sehr gut umgesetzt.

„Oh, die schöne Signora Rose! Oh, no, no, no!“


Jack sah auf seine gepflegten Fingernägel.


Ich hätte Jack statt auf gepflegte Fingernägel auf seine kräftigen Hände sehen lassen.

Ein harter Schluss, sehr viel Dramatik aber ich denke es kann durchaus gewollt sein, das Jack hier keine Rolle mehr spielte in der Szene. Warscheinlich hätte ich Jack, Roses Hand halten lassen und ihn auf Roses leblosen Körperweinend zusammenbrechen lassen. Aber das ist natürlich nur mein Empfinden.

Hast Du deshalb den Epilog angesetzt? Damit die ganze Tragik zum Vorschein kommt? Oder mehr damit nach einem Einstig mit Prolog es auch so endet?

Trotz der vielen Liebkose- Worte ist Deine Geschichte immer im Fluss. Das finde ich sehr gut gelungen.

Also ich muss sagen, nach mehrmaligem lesen, fühlte ich mich in den Film Titanic zurückversetzt und dachte, ja das könnte so weitergegangen sein...

Interessant ist, das in deiner Geschichte bereits so selbstverständlich der Krankenwagen gerufen werden konnte. Die ersten Einsatzfahrzeug kamen erst Ende des 19.Jahrhunderts auf. Und die Nierenschale gab es auch erst in den 50er/60er Jahren. (Das nur so am Rande.)

Ich finde die Geschichte gelungen und wünsch Dir noch viel Spass beim Schreiben und Kommentieren.
Gruss Walsi
Zuletzt geändert von walsi am 14.12.2014, 19:31, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Rose, Jack und die Macht der Liebe

Beitragvon DrJones » 08.12.2014, 20:37


Hallo walsi,


Vielen Dank für Deine konstruktive Kritik!


Hallo Dr. Jones,

Das mit dem Augenbrauen tanzen und wippen, empfand ich wie Elhaba etwas seltsam.

Okay, das ist eine Häufung ... Es freut mich, dass es seltsam wirkt. Ich mag "seltsam".

Den Italiener hingegen hast Du sehr gut umgesetzt.

„Oh, die schöne Signora Rose! Oh, no, no, no!“


Danke! :D

Jack sah auf seine gepflegten Fingernägel.


Ich hätte Jack statt auf gepflegte Fingernägel auf seine kräftigen Hände sehen lassen.

Jack wird männlicher erwartet. Interessant....

Ein harter Schluss, sehr viel Dramatik aber ich denke es kann durchaus gewollt sein, das Jack hier keine Rolle mehr spielte in der Szene. Warscheinlich hätte ich Jack, Roses Hand halten lassen und ihn auf Roses leblosen Körperweinend zusammenbrechen lassen. Aber das ist natürlich nur mein Empfinden.

Ja, ein harter Schluss. Ich habe das Ergebnis/Lösung in den Epilog gepackt.

Hast Du deshalb den Epilog angesetzt? Damit die ganze Tragik zum Vorschein kommt? Oder mehr damit nach einem Einstig mit Prolog es auch so endet?

Beides zu gleichen Teilen.

Trotz der vielen Liebkose- Worte ist Deine Geschichte immer im Fluss. Das finde ich sehr gut gelungen.


Danke! :D

Also ich muss sagen, nach mehrmaligem lesen, fühlte ich mich in den Film Titanic zurückversetzt und dachte, ja das könnte so weitergegangen sein...

Echt? Cool das freut mich!

Interessant ist, das in deiner Geschichte bereits so selbstverständlich der Krankenwagen gerufen werden konnte. Die ersten Einsatzfahrzeug kamen erst Ende des 19.Jahrhunderts auf. Und die Nierenschale gab es auch erst in den 50er/60er Jahren. (Das nur so am Rande.)

Also doch! Habe schon damit gerechnet... Kannst Du mir bitte die Quellen geben für die Sachen mit
dem Krankenwagen und der Nierenschale?


Ich finde die Geschichte gelungen und wünsch Dir noch viel Spass beim Schreiben und Kommentieren.

Danke!! Das wünsche ich Dir auch!

Gruss Walsi[/quote]

Gruß,

DrJones
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