Scheiß Kerle, und.. meine beste Freundin.

Scheiß Kerle, und.. meine beste Freundin.

 
Scheiß Kerle, und.. meine beste Freundin.


„Lass mich bloß mit den scheiß Kerlen in Ruhe“, sagte Lisa, und ließ sich wutschnaubend auf den Sessel fallen. „Weißt du, was dieser Mistkerl von mir verlangt?“ Ich, Katrin, die beste Freundin von Lisa schüttelte den Kopf. „Solche Brüste soll ich mir machen lassen, so Riesendinger. Doppel D! Auf Armlänge zeigt mir Lisa, was sie darunter verstand.

„Du glaubst doch nicht im Ernst, dass ich mich wegen eines Mannes unters Messer lege, und dann noch für so einen, ich sage dir, das hat garantiert etwas mit der neuen Nachbarin zu tun. Du weißt schon, die mit der riesen Oberweite, da muss man natürlich drei Knöpfe offen lassen, damit auch jeder alles begutachten kann.“

Lisa hatte sich in Rage geredet. Ihr Kopf war knallrot und ihre Stimme schrill und laut. “Weißt du, Lisa...“ Weiter kam ich nicht.
“Was da alles passieren kann, es können große schwarze Narben entstehen, die nie wieder weg gehen, und immer wieder kann sich alles entzünden. Und weißt du, was das für den Rücken bedeutet?" „Ja natürlich, ich..“ Inzwischen war Lisa aufgesprungen und lief unruhig hin und her. „Nein, das mache ich nicht! Auf gar keinen Fall! "So was sehe ich gar nicht ein. Der kann mich mal. Soll er doch zu dieser Tussi von Nachbarin gehen. Ist mir doch völlig egal. Andere Mütter haben auch schöne Söhne. Er ist ja schließlich nicht der Mittelpunkt der Erde!" Völlig erschöpft ließ sie sich wieder auf den Sessel fallen und starrte ins Nichts.

“So ein gemeiner, ekelhafter, widerlicher Kerl. Bin ich denn nur attraktiv, wenn ich solche Dinger hab?" „Ach Lisa, weine doch nicht.“ Ich stand auf und kniete mich neben ihren Sessel. „Weist du...", begann ich wieder. Plötzlich sprang sie auf. Ich kniete immer noch neben ihrem Sessel.
„Ich mache Schluss mit diesem Schwein! Jetzt sofort, am besten ich rufe ihn an, oder meinst du ich sollte lieber Auge in Auge...?“

Rasend schnell zog Lisa ihre Schuhe an, nahm ihre Tasche und ihren Mantel und ging bis zur Türe.
„Danke, Katrin meine Süße, für deine Ratschläge und deine tollen Ideen, du bist wirklich eine wunderbare Freundin."

"Meinst du, dass die das hier im Barbara-Hospital machen?“ Fragte sie etwas kleinlaut, und lief auch schon die Treppe hinunter.
Ich lächelte und schloss die Türe hinter ihr. Sie hatte meine Antwort gar nicht mehr abgewartet. Lisa war auch meine beste Freundin. Trotz allem.

von Marion

 
Hi Marion,

deine Geschichte finde ich richtig gut geschrieben! Sie liest sich sehr flüssig und ich kann die Wut der aufbrausenden Freundin selbst sehr gut empfinden! Das Tempo ist perfekt!

Nur von dem Schluß weiß ich nicht so ganz, was ich davon halten soll.

„Danke, meine Süße, für deine Ratschläge und deine tollen Ideen, du bist wirklich eine wunderbare Freundin."

"Meinst du, dass die das hier im Barbara-Hospital machen?“

Erstmal, wußte ich nicht, wer jetzt was sagt. Es steht zwar dann zum Schluß "Sie hatte meine Antwort gar nicht mehr abgewartet", aber ich fand es trotzdem verwirrend.
Vielleicht kannst es so in der Art schreiben:
Dann zögert sie plötzlich und fragte vorsichtig: "Meinst du, dass die das hier im Barabara-Hospital machen?"
Das würde meiner Meinung nach auch nochmal ihre Unsicherheit bestärken. So war ich nämlich auch etwas verdutzt, dass sie sich doch so plötzlich umentscheidet.

Ich hoffe, du bist mir nicht böse wegen der kleinen Kritik. Ansonsten finde ich es echt gut und witzig! :D

LG,
Sternenglitzer

von Sternenglitzer

 
Hi!
Also erst mal: Ich mag deinen Schreibstil!
Es ibt keine Unklarheiten und man liest deine Geschicht gut durch. Ist dir die Situation selber auch schon einmal passiert?
Ich hoffe, noch mehr von dir lesen zu können.

Bis dann Wespe93! 8)

von Wespe93

 
Hallo Marion,

du charakterierst in deiner Story diese Lisa ganz gut. Man kann ihre Entrüstung spüren. Ein paar Anmerkungen habe ich aber doch-)


Ich (Katrin, die beste Freundin von Lisa) schüttelte den Kopf


Zum einen setzt man eine solche Erklärung in einem literarischen Text nicht in Klammern und zum anderen ist es an dieser Stelle unnötig. Ich würde die Erläuterung deshalb einfach streichen oder an anderer Stelle einfügen. Vielleicht hier:

Ich stand auf und kniete mich neben ihren Sessel. Ich war ihre beste Freundin. „Weist du...", begann ich wieder. Plötzlich sprang sie auf. Ich kniete immer noch neben ihrem Sessel.


"Ich kniete immer noch..." Diesen Satz kannst du streichen. Da ja nur Lisa aufspringt, ist der Satz überflüssig.


Nun kommt das Ende:
Ich habe es nicht verstanden! Da fehlt etwas! Ich weiß nicht, um was es geht.

Danke, meine Süße, für deine Ratschläge und deine tollen Ideen, du bist wirklich eine wunderbare Freundin."


Wer spricht da? - Lisa kann es nicht sein, die ist ja schon zur Türe hinaus.


"Meinst du, dass die das hier im Barbara-Hospital machen?“
Ich lächelte und schloss die Türe hinter ihr. Sie hatte meine Antwort gar nicht mehr abgewartet. Lisa war auch meine beste Freundin. Trotz allem.


Ich habe echt immer noch keine Ahnung, um was es geht. Aber ist es nicht logisch, dass keine Antwort mehr kommt, wenn doch die Türe schon geschlossen ist?


Die Dialoge und die Emotion von Lisa kann ich als Leser sehr gut nachvollziehen, aber beim Ende habe ich den Eindruck, du hast ganze Absätze vergessen hier rein zu kopieren. Könnte das sein?

Viele Grüße
Rolf

von rolf0404

 
Hallo Sternenglitzer, Wespe, und rolf

Da habt ihr mir aber noch ein paar wirklich gute Ideen mitgegeben.

Rolf, die geschichte ist ganz einfach. Lisa redet in einer Tour, und Karin, sagt kein Wort.

Lisa, die viel redet, bedankt sich zum Schluß bei Karin, die ja nichts gesagt hat, für ihre Hilfe, die sie ja nicht geleistet hat.

Lisa selbst hat sich entschlossen die O.P. machen zu lassen, und Karin war nur die Freundin die zuhört.

Das mit der Eingangstüre habe ich geändert. Jetzt geht sie bis zur Eingangstüre.

Die Klammern habe ich auch herausgenommen.

Ich hoffe, das so alles in Ordnung ist.

Habt vielen Dank für eure Hilfe, und euren Kommentaren.

Marion :)

von Marion

 
Liebe Marion !

Ich mag Deine Geschichten und habe viele Deiner Werke schon gelesen. Dieses mal gefällt sie mir leider überhaupt nicht.:cry:

Rolf0404 hat ja schon einiges erwähnt, dem ich mich nur anschließen kann. Man hat wirklich das Gefühl das am Schluß Absätze fehlen. Völlig abrupt endet das Gespräch und sie geht einfach.

Heisst sie eigentlich Karin oder Katrin ? Schau Dir mal Deinen Text genau an. :)

„Ich mache Schluss mit diesem Schwein! Jetzt sofort, am besten ich rufe ihn an, oder meinst du ich sollte lieber Auge in Auge...?“


Ich würde nach diesem Absatz noch unbedingt weiterschreiben. Vielleicht ihre Aufregung etwas abklingen lassen. Ich hätte auf jedenfall gerne weitergelesen !

Lg
Prometois

von Prometois

 
Hallo Marion,

mir gefällt Deine Geschichte auch sehr gut. Auch hier konnte ich mir wieder bildlich vorstellen, wie die wütende Freundin im Zimmer umhergewirbelt ist, um dann erschöpft auf dem Sessel zu landen, und danach wieder aufzuspringen. Klasse beschrieben!

Den Schluss fand ich eher schade, weil Lisa sich von diesem Kerl zu so eine Sache überreden lässt. Ich bin zwar erst etwas über den Schluss gestolpert, aber dann kam es doch rüber. Vielelicht etwas ausführlicher, dann geht es noch besser.

Danke für diese Geschichte!

Herzliche Grüße
Mone

von Mone

 
@ Prometois

Du nennst es ein Abruptes Ende, Lisa hatte sich entschieden, und spontan wie sie ist, gleich zur Tat geschritten. Frauen sind so..lach

Sie heißt Katrin. Danke für deine Aufmerksamkeit.

@Flüsterer

Es ist nur eine Geschichte,..aber minimale Charakter Eigenschaften sind nicht unbedingt frei erfunden. Danke, für dein Lachen das freut mich.

@ Mone

Hat Lisa sich wirklich von diesem Kerl überreden lassen? Es waren doch nur die beiden Frauen zusammen. Die Entscheidung hat sie letztendlich getroffen.

Habt vielen Dank für eure Hilfe, und euren Kommentaren, und einen schönen vierten Advent.

Marion

von Marion

 
Hallo Marion


Ich finde deine Geschichte sehr interessant, vor allem weil ich ähnliches schon bei meiner Freundin miterleben durfte.
Deine Geschichte gehört meiner Meinung zu denen die sich selbst erzählen ohne das man sie bewusst lesen muss.
Vielen dank dafür.


Gruß Bloodpig

von Bloodpig

 
Bloodpig hat geschrieben:Hallo Marion

Deine Geschichte gehört meiner Meinung zu denen die sich selbst erzählen ohne das man sie bewusst lesen muss.
Vielen dank dafür.
Gruß Bloodpig


Hallo Bloodpig

Das ist ja mal ein schönes Kompliment. Es sind in der Tat Dinge, die jederzeit irgendwo passieren können,..bei Dir, bei mir,..oder..

Vielen Dank für deinen Kommentar

Marion :)

von Marion

 
Hallo Marion :D

ich mußte auch schmunzeln bei der Geschichte, vor allem , daß es immer noch so viele Scheißkerle gibt, die so etwas von Frauen fordern. Die Aufgeregtheit von Lisa hast du sehr gut beschrieben. Mir persönlich fehlen noch ein paar Mimiken und Gestiken von Lisa, ist nur ein Tipp von mir.

LG
citoyen

von citoyen

 
citoyen hat geschrieben:Hallo Marion :D

ich mußte auch schmunzeln bei der Geschichte, vor allem , daß es immer noch so viele Scheißkerle gibt, die so etwas von Frauen fordern. Die Aufgeregtheit von Lisa hast du sehr gut beschrieben. Mir persönlich fehlen noch ein paar Mimiken und Gestiken von Lisa, ist nur ein Tipp von mir.

LG
citoyen


Hallo citoyen

ich mußte auch schmunzeln bei der Geschichte, vor allem , daß es immer noch so viele Scheißkerle gibt, die so etwas von Frauen fordern.


Fordern sie sie viel, was Frauen letztendlich machen, ist ihre Entscheidung.

Mir persönlich fehlen noch ein paar Mimiken und Gestiken von Lisa, ist nur ein Tipp von mir.


Das ist ein sehr guter Hinweis von dir. Darauf werde ich bei der nächsten Geschichte mehr eingehen.

Vielen Dank für deinen Kommentar.

Marion

von Marion

 
Hallo Marion

Deine Geschichte ließt sich gut und flüssig.

Es ist toll wie die Freundin redet und redet und Karin zu keinem Wort kommt. Wie sie sich in ein Desaster redet und am Ende doch das tut was ihr Freund von ihr will.

Nur der Schluss ist mir zu schnell gekommen, für meine Verhältnisse hätte es noch ein bisschen länger sein können.

Gruß Eva

von Eva

 
Der Mensch mit seinem Widerspruch... eine sehr schöne Geschichte, die ich jetzt gar nicht kritisieren möchte... Vielleicht nur dies: Mit dem vorgeschlagenen Einbau von Mimik und Gestik (citoyen) wäre ich vorsichtig. Unter Umständen geht die Stringenz des Textes dabei verloren. Oft ist es außerdem besser, minimalistisch zu schreiben und es dem Leser zu überlassen, sich seine eigenen Bilder zu machen. Erst durch die Phantasie des Lesers erwacht ein solcher Erzähltext zum Leben.

von joachimkoenig

 
Hallo Eva, Hallo Joachim

@ Eva


Der Schluss mußte schnell über die Bühne gehen, die Geschichte ist Kurz, und hat eine temperamentvolle Propagandistin.

@Joachim

Über deine Worte habe ich ersteinmal nachgedacht,..und sie erscheinen mir sehr logisch. Mimik und Gestik sollten fein verteilt werden.

Lieben Dank euch beiden für eure Kommentare

Marion :wink:

von Marion

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