Sie kamen zu fünft. [1/2]

Sie kamen zu fünft. [1/2]

 
Hallo ihr Lieben,
Das hier ist nicht wirklich Science Fiction im Sinne zukuneftiger Technologien. Trotzdem finde ich, dass diese postapokalyptische Vision hier am besten passt, falls jemand eine bessere Rubrik weiss - bitte gebt bescheid. Ansonsten bin ich schon gespannt, wie sie euch gefaellt. Jesse.

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Sie kamen zu fuenft. Manfred war alleine, denn sie waeren sonst nicht gekommen. Es hatte endlose Versicherungen via Funk gebraucht um sie davon zu ueberzeugen, dass ihnen hier niemand auflauern wuerde. Die meisten Banden waren aus guten Gruenden ein wenig paranoid, aber die Gripps? Sie als 'ein wenig' paranoid zu bezeichnen waere in etwas so, als wuere man sagen, der Papst sei 'ein wenig' religioes.

Wenn es noch einen Papst geben wuerde, natuerlich. Oder Rom. Oder Italien. Suedlich der Alpen war nichts ausser verstrahlter Wueste uebriggeblieben, das wusste jeder.
Auch in der kargen Steppe, in der er jetzt stand, wuerden nie wieder Weinreben wachsen. Aber immerhin war es sauberer Sand, den ihm der allgegenwaertige Wind in seine Augen blies. Guter sauberer Sand.

Und so stand er da, waehrend sie in ihrem Pickup Runden um ihn drehten. Laut schreiend schwenkten sie ihre Stahlstangen, sogar der Typ hinter dem Steuer. Manfred verdrehte die Augen und hoffte dass sie es nicht sehen wuerden, aber das Beduerfnis war zu gross. Sie waren offensichtlich Idioten. Beschraenkte, primitive, stinkende und wahrscheinlich betrunkene Idioten. Mit dem einzigen Benzin weit und breit. Also wuerde er mit ihnen verhandeln, die Ruhe bewaren und ihnen ein paar Kanister fuer die Station abnehmen, irgendwie.

Wie er das hasste. Immer verlor er beim Pokern, jedes verdammte Mal. Zumindest kam ihm das so vor. Die ganze Chancenrechnerei nuetzte nichts gegen das Pik As, mit dem Antoine sein eigenes Full House zu einer Laecherlichkeit degradiert hatte. Er haette nicht All-In gehen sollen, das wusste er jetzt. Aber er war sicher gewesen das Antoine bluffte, so sicher. Scheiss Franzose.

Und jetzt schlug er sich mit den Gripps herum. Die Gripps. Was fuer ein laecherlicher Name. Und dann erst dieses selbst aufgezeichnete, schon wieder abblaetternde Bandenzeichen auf dem Pickup.

Jetzt hatten sie einen Drift hingelegt, standen mit dem Heck des Autos zu ihm und sprangen ab. Manfred war sicher das sie das trainiert hatten, denn standen jetzt in einem unfertigen V da. Sie warteten auf den Fahrer, der ohne Zweifel ihr Anfuehrer war und die Spitze uebernehmen wuerde. Wie unangemessen theatralisch. Wie laecherlich pathetisch. Und jetzt liessen sie auch noch diese Stangen in ihre Handschuhe klatschen. Manfred widerstand dem Drang seine Nasenwurzel mit Daumen und Zeigefinger zu massieren, wartete, und sah sich die Truppe an.

Das Leben unter freiem Himmel hatten den Gripps nicht allzu gut getan. Ihre ausgemergelten Gesichter zeigten deutliche Spuren von allerhand Ausschlaegen. Links vorne stand ein Junge von vielleicht 20 Jahren, die Haare zu einem Irokesen rasiert. Er hatte einige haessliche Pusteln am Hals, an denen er sich unentwegt kratzte. Inzwischen war der Anfuehrer an die Spitze getreten, mit Abstand der haesslichste der fuenf. Er war ziemlich gross, knappe zwei Meter, ein pockennarbiger, vierschroetiger Kerl wie aus einem Eastwoodwestern mit dem armseligen Versuch eines Vollbarts. Er trug einen Hut und einen knielangen Trenchcoat, der im Wind flatterte. Von der Stirn ueber das rechte Auge bis zum Hals zog sich eine lange, zart rosafarbene Narbe.

Manfred malte sich die naechsten paar Minuten aus. Der Anfuehrer wuerde ihn boese anstarren, irgend etwas ueberfluessiges wie ‘Wir sind die Gripps’ von sich geben und ihm ausfuehrlich beschreiben, warum es eine schlechte Idee waere sie zu hintergehen. Vermutlich wuerde er ihm von Anderen erzaehlen, denen es sehr, sehr schlecht ergangen war, eben weil sie es so etwas versucht hatten. Sie wuerden auf jeden Fall ueber sein Moped lachen, aber das wuerden die einfachen Bandenmitglieder uebernehmen. Der Anfuehrer selbst wuerde nach wie vor grimmig dreinsehen und bestenfalls den Schatten eines Laechelns auf seine Lippen lassen. Danach wuerden sie viel weniger Benzin als vereinbart anbieten, zu einem mehrfachen des Preises verstand sich, und ihm sagen das er ‘froh sein solle, dass sie ihn nicht einfach totschlugen und ihm die Medikamente einfach wegnahmen’. Es war immer dasselbe.

Er war es so leid, mit diesen Narren Katz und Maus zu spielen, aber sie brauchten den Strom. Es ging nicht immer genug Wind fuer die Kuehlanlagen.

‘Wir sind die Gripps’, sagte der Anfuehrer und verbeugte sich spoettisch.
‘Du meine Guete’, dachte Manfred, ‘der haelt sich auch noch fuer gewitzt.’ Das waren die schlimmsten. Vermutlich wuerde er irgendwann Shakespeare zitieren. Falsch natuerlich.

‘Ich bin Alex.’ sprach der Huehne weiter, laechelte breit und entbloesste dabei eine schwarzbraune Ruine von Zahnreihe. ‘Komm nich auf die Idee uns bescheissen zu wollen, Arschloch. Das ham schon andere probiert und es is ihnen nich gut bekommen. Isses nicht so, Jungs?’.

Von den anderen erhob sich nun zustimmendes Gemurmel.
‘Gar nich gut bekommen.’
‘Haben sie spueren lassen was es heisst uns zu hintergehen.’
‘Jaa, wir ham ihnen die Koepfe eingeschlagen!’
‘Scheiss Futter fuer die Raben.'
'Haben den Viechern zugesehen wie sie die Haut von ihnen pickten nachdem wir sie aufgeknuepft hatten.’
‘Gar nich gut bekommen, nein.’
Und so weiter. Manfred hatte grosse Muehe nicht mit der Hand zu wedeln um ihnen zu bedeuten weiter zu machen.

‘Wir Gripps’, sprach der Anfuehrer nun weiter, ‘halten unsere Versprechen, und du solltest das auch machen. Sonst knipsen wir dich aus.’, und schnippte mit den Fingern um anzuzeigen, wie leicht es ihnen fallen wuerde. Die anderen murmelten zustimmendes ‘einfach so’ und ‘bloss so’, und machten angemessen Handbewegungen. Es war zum Verzweifeln.

‘Johnny, hol die Kanister’ wies Alex nun den Jungen mit dem Irokesen an. Johnny sagte nur knapp ‘Ja, Boss’ und ging zum Wagen zurueck. Kurz darauf kehrte er mit zwei Zehnliterkanistern zurueck. Natuerlich war das nur ein Drittel der ausgemachten Menge. Vermutlich wuerden Alex nun sagen, dass der Benzin schwerer zu besorgen gewesen war und daher natuerlich auch teurer.

‘Das hier ist beste Ware. Feinster Benzin aus ‘ner alten Esso Tankstelle, richtig gutes Zeug. Ham wir selbst aus dem Boden gepumpt. Ich sag dir, das war nich einfach, ‘ne Menge anderer Leute wollten auch was davon haben. Johnny musste einen mit dem Benzinschlauch erwuergen, sonst haetten die nie Ruhe gegeben. Er hat jetz grosse Gewissensbisse deshalb, nicht wahr, Johnny?’.
Johnny nickte eifrig, und Alex bleckte seine Zaehne.
‘Ihr werdet uns die Unkosten ersetzen muessen. Ihr bekommt nur zwei Kanister’. Nach Unkosten hatte eine kurze Pause gemacht, als haette er etwas besonders Kluges gesagt. Schwachkopf.

‘Wir hatten sechs Kanister ausgemacht.’ sagte Manfred ruhig.
‘Der Preis hat sich erhoeht, sagt der Boss.’ stiess Johnny hervor, und Alex sah ihn zornig an.
‘Ich rede hier!’ zischte er.
Manfred zuckte die Achseln, und ging zu seinem Anhaenger. Hinter sich hoerte er die Rufe.
‘Was isn das?’
‘Der Kerl faehrt ‘nen Roller’
‘Die ham sich ‘nen Anhaenger drangeschweisst.’
‘Koennen sich wohl kein Auto leisten’
Alles war immer wieder von Gekichere durchsetzt. Manfred nahm die oberste Steige Konserven, ging zurueck und stellte sie vor sich auf den Boden.

‘Für zwei Kanister bekommt ihr nicht mehr, das wisst ihr.’
‘Allwissend bin ich nich, aber ich weiss viel.’ knurrte Alex. ‘Aber ich will nicht so sein. Johnny, hol noch einen Kanister.’ Ein Goethezitat also. Manfred fand das durchaus beeindruckend, so falsch musste man den mal zitieren.
‘Aber Boss, du hast doch gesagt gesagt dass...’ begehrte Johnny auf, bevor Alex ihm scharf das Wort abschnitt: ‘Hol jetzt noch einen Kanister verdammt.’
Manfred laechelte innerlich. Jetzt sah er den Riss in der Gruppe. Er musste ihn nur noch ein wenig aufweiten.

von jesse custer

Re: Sie kamen zu fünft. [1/2]

 
Hi Jesse,

Erst einmal Gratulation zu einer vollendeten Kurzgeschichte. Postapokalyptische Szenarien sehe ich mir für gewöhnlich zwar lieber in Filmen an (vor allem den Mad Max Streifen), aber es ist sicher auch mal eine interessante Abwechslung, eine solche Geschichte zu lesen. Obendrein gelingt es dir vor allem in der ersten Hälfte, in aller Kürze eine sehr gute Spannung aufzubauen und die Geschichte über den Tauschhandel einzuführen. Vor allem die Genervtheit und der Slang deines Protagonisten ließen mich an einigen Stellen doch sehr schmunzeln. In der zweiten Hälfte wurde es jedoch allmählich etwas schwieriger, deinen Text zu lesen, vor allem, weil es scheint, als hättest du dir nicht allzu viel Mühe gegeben, die enorm vielen Fehler, über die ich beim Lesen gestolpert bin, auszubügeln. Es wäre jetzt sehr umständlich, jede einzelne grammatikalische Ungereimtheit aufzuzählen, stattdessen empfehle ich dir, noch einmal langsam und genau Korrektur zu lesen. Vor allem solltest du alle Wörter, die ein 'ae', 'ue', 'oe' enthalten, einfach mal mit einem ä, ü, ö ersetzen, Wörtliche Rede mit doppelten Anführungszeichen (also "bla bla") schreiben und Gedanken des Protagonisten mit einfachem Anführungszeichen markieren (also 'Gedanke'). Und sieh dir bitte noch einmal genau die Kommasetzung an.

Auch die Absatzgestaltung sieh dir nocheinmal genau an. Zum Beispiel endet der erste Absatz mit "der Papst sei ein wenig religiös", danach folgt eine Leerzeile und der nächste Absatz beginnt mit "Wenn es noch einen Papst geben würde". Das ist nicht notwendig. Entweder beginnst du einen einfachen neuen Absatz ohne Leerzeile oder du verzichtest ganz auf den Absatz, da das Thema Papst und Italien ja noch nicht abgeschlossen ist.

"Und dann erst dieses selbst aufgezeichnete, schon wieder abblaetternde Bandenzeichen auf dem Pickup."

Für den Leser wäre es an dieser Stelle vielleicht von Interesse, wie dieses Bandenzeichen eigentlich aussieht, nicht nur schreiben, wie schäbig es ist, sondern führe es dem Leser vor Augen. MIt etwas Geschick kannst du das Zeichen dann sogar so beschreiben, dass es die Bande als die letzten Proleten der Erde auf humorvolle Weise unterstreicht.

"Manfred war sicher das sie das trainiert hatten, denn standen jetzt in einem unfertigen V da."

Erstens heißt es am Anfang des Satzes 'Manfred war sich sicher, dass sie das...', zweitens heißt es nach dem Komma 'denn jetzt standen sie in einem unfertigen V da' und drittens wirkt 'trainiert' in diesem Kontext etwas unpassend, schreibe also besser 'dass sie das eingeübt hatten'

"Es ging nicht immer genug Wind fuer die Kuehlanlagen."

Sollte wohl besser heißen: 'Es gab nicht immer genug Wind für die Kühlanlagen'

"‘Wir Gripps’, sprach der Anfuehrer nun weiter, ‘halten unsere Versprechen, und du solltest das auch machen. Sonst knipsen wir dich aus.’, und schnippte mit den Fingern um anzuzeigen, wie leicht es ihnen fallen wuerde."

An dieser Stelle musst du nicht unbedingt erzählen, was mit dem Fingerschnippen gemeint ist, stattdessen wäre es besser, die Beschreibungen und Dialoge für sich sprechen zu lassen, z.B. so: 'Er schnippte mit den Fingern, "Einfach so!"'

"Manfred nahm die oberste Steige Konserven, ging zurueck und stellte sie vor sich auf den Boden."

Ich bin mir nicht sicher, heißt es nicht eine Stiege, also so etwas wie eine Pappkiste? Steige habe ich zumindest nie gehört.


Das wäre es für den ersten Teil. Ich muss sagen, du beweist durchaus stellenweise schon etwas Geschick für Spannung, flüssiges Erzählen, aber vor allem für einen sehr sarkastischen Sinn für Humor. Vor allem, wie dein Protagonist das Verhalten der Bande vorausahnt und genervt kommentiert, ist echt witzig. Daher ist es umso ärgerlicher, dass die ganzen Fehler in deinem Text das Lesevergnügen so wahnsinnig ausbremsen. Würdest du sie mit der Zeit ausbügeln, kann ich dir versprechen, dass es das Lesevergnügen deiner Kurzgeschichte um 100 % steigern wird.

mfg,

Rakion

von Rakion

Re: Sie kamen zu fünft. [1/2]

 
Hall Raikon,

vielen Dank fuer deinen ausfuehrlichen und hilfreichen Kommentar. Ich muss zugeben, dass ich zuerst mal geschluckt habe weil deine Kritik bisweilen ein wenig, ah, direkt vorgetragen ist und vielleicht auch etwas inkonsequent.

Wenn du beispielsweise zu Beginn erwaehnst, dass ich es schaffe, in der Kuerze eine sehr gute Spannung aufzubauen ist es irritierend, ein paar Zeilen spaeter zu lesen, dass ich nun nur mehr durchaus stellenweise schon etwas Geschick für Spannung beweise.

Die zweite Aussage ist uebrigends (moeglicherweise eventuell vielleicht sogar) so dicht mit relativierenden Woertern gespickt, dass man sich ein wenig beleidigt fuehlen koennte, waere ich der Typ dafuer. Denn wenn ich 'stellenweise schon etwas Geschick' beweise, heisst das, dass ich es die uebrige Zeit nicht tue. Und schon wird aus 'gute Spannung aufbauen' ein 'stellenweise nicht ganz unspannend', und ich denke nicht, dass das die Intention hinter deinen Worten war. Nun ja, vielleicht warst du dort dann ja auch schon von meinen ganzen Fehlern so genervt :)

Ueber manche Dinge, wie eben die grammatikalischen Fehler, braucht man nicht zu disktuieren. Enorm viele waren es denke ich nicht, aber das ist natuerlich eine persoenliche Sache: manche stoert so etwas beim Lesen beiweitem mehr. Unbestritten ist aber, dass ich hier gepatzt habe.

Alles in allem aber danke fuer den Kommentar, und auch fuer die klaren Worte. So etwas braucht man ohnehin manchmal um sich nicht allzusehr gehen zu lassen und dem Korrekturlesen wieder de Raum zu geben, den es verdient und braucht.

Die ae ue oe ergeben sich daraus, das mein Notebook eine englische Tastatur hat, schlicht und einfach. Ich hab den Text aber inzwischen umgestellt. Der Hinweis mit den unterschiedlichen Anfuehrungszeichen ist Gold wert, danke dafuer.

Ohne ausfuehrlich auf deine Hinweise eingehen zu wollen (ich werd sie grossteils ohnehin einarbeiten) hier noch ein oder zwei Anmerkungen dazu:


"Es ging nicht immer genug Wind fuer die Kuehlanlagen."

Sollte wohl besser heißen: 'Es gab nicht immer genug Wind für die Kühlanlagen'

Ja, das ist wohl eine oesterreichische Ausdrucksweise, dass der Wind 'geht'. Daran hatte ich nicht gedacht. Gleiches gilt wohl fuer die 'Steige' Konserven. Es handelt sich natuerlich um eine Palette.


Alles in allem vielen Dank fuer deinen Kommentar und eigentlich auch dafuer, mir die Wadln geradezurichten wie man hier so schoen sagt.

so long
Jesse

von jesse custer

Re: Sie kamen zu fünft. [1/2]

 
Hallo Jesse,

es tut mir leid, wenn du mich missverstanden hast, wenn es um die Sache mit der 'Spannung' geht. Wenn ich schreibe, dass du in aller Kürze eine gute Spannung aufgebaut hast, dann war das keineswegs gelogen. Und ja, bei genauerem Hinsehen merke ich, dass meine letzte Formulierung mit dem 'etwas an Geschick, Spannung aufzubauen' leicht irreführend ist. Einerseits wollte ich eine übertriebene Lobbekundung vermeiden und habe wohl im Gegenzug etwas untertrieben, andererseits wollte ich damit aber auch zum Ausdruck bringen, dass du hier zwar eine Geschichte geschrieben hast, die spannend ist, aber eben nicht SO spannend, als dass sie mich wirklich aus den Latschen gehauen hätte. Ich meine jedoch Potenzial gesehen zu haben und wollte mit dem "Wenig an Geschick" dich eigentlich (und das ist mein Ernst) dazu ermutigen, dich zu steigern und zu verbessern. Dieser eher negative Ausdruck war mehr als eine Motivation gedacht, dein Schreiben weiter zu entfalten, und solltest du dich in deinem Stolz als Autor verletzt fühlen, so war das keine Absicht.

mfg,

Rakion

von Rakion

Re: Sie kamen zu fünft. [1/2]

 
Hey Jasse,
zunächst mal möchte ich dir nen Genre tip geben, zukünftige technologieen sind mecha (mangagenre wissen *gg*)

Sie kamen zu fuenft


mich irritiert es ein wenig, dass du eu anstatt ü geschrieben hast...

Die ganze Chancenrechnerei nuetzte nichts gegen das Pik As, mit dem Antoine sein eigenes Full House zu einer Laecherlichkeit degradiert hatte.


das klingt eher so, als hätte... ähm... ich drüche es mal so aus: Antoine hat Antiones full House platt gemacht...
Ein bisschen besser würde Die Chancenrechnerei nützte nichts gegen dach Pik Ass, mit dem Antoine Manfreds full House zu einer Lächerlichkeit degradiert hatte passen.

Links vorne stand ein Junge von vielleicht 20 Jahren


mit 20 Jahren ist man seit 2 Jahren volljährig, also war das ein junger Mann.

‘Gar nich gut bekommen.’
‘Haben sie spueren lassen was es heisst uns zu hintergehen.’
‘Jaa, wir ham ihnen die Koepfe eingeschlagen!’
‘Scheiss Futter fuer die Raben.'
'Haben den Viechern zugesehen wie sie die Haut von ihnen pickten nachdem wir sie aufgeknuepft hatten.’
‘Gar nich gut bekommen, nein.’
Und so weiter.


Eigentlich dürfte man nur den oder die Beiden, die am nächsten am Hauptchara stehen verstehen können. Man muss wirklich ein ausgezeichnetes Gehör haben, um jeden Satz verstehen zu können. Also: Das so zu schreiben, wie man es wahrnehmen würde, hilft sich in den Chara hinein zu versetzten.

[quoteKurz darauf kehrte er mit zwei Zehnliterkanistern zurueck][/quote]

Wow, ich dachte, durch das Leben im Freien wurden sie abgeschwächt bzw. schwächer... Respeckt dem Jenigen, der 2 Mal 10 Liter trägt...

Vermutlich wuerden Alex nun sagen


Würde

Feinster Benzin aus ‘ner alten Esso Tankstelle, richtig gutes Zeug


Feinstes Benzin

Er hat jetz grosse Gewissensbisse deshalb, nicht wahr, Johnny?’.
Johnny nickte eifrig


Ich glaube, wenn man etwas schreckliches getan hat, weshalb man auch Gewissensbisse bekommt, gibt man das auch nicht einfach zu.
Ich würde sagen: Johnny blickte auf seine Schuhe und nickte.

Das Einzige, was mir noch aufgefallen ist, dass du ziemlich viele Fremdwörter gebraucht hast. Die könnte man noch durch Umschreibungen ersetzen.

Das Ganze hatb mich ein Wenig an Wolfs rain erinnert (überall Wüste, betrunkene Raudies, Maschienen...) Aber ist sehr gut gelungen

honey-chan

von honey-chan

Re: Sie kamen zu fünft. [1/2]

 
Hallo,

@Raikon
Jepp, so hab ichs ja grundsaetzlich auch verstanden, war mir aber wie gesagt nicht ganz sicher. Ich steh ja auch erst am Anfang mit meinem knappen Dutzend Kurzgeschichten. Danke nochmal fuer deine Kommentare!

@Honey-Chan,

danke fuer deinen ausfuehrlichen Kommentar. Mecha... guter Hinweis, aber ich bin nicht sicher, ob hier zukuefntige Technologien auftreten :-)
das klingt eher so, als hätte... ähm... ich drüche es mal so aus: Antoine hat Antiones full House platt gemacht...
Ein bisschen besser würde Die Chancenrechnerei nützte nichts gegen dach Pik Ass, mit dem Antoine Manfreds full House zu einer Lächerlichkeit degradiert hatte passen.

da hast du zweifelsohne recht

Links vorne stand ein Junge von vielleicht 20 Jahren


mit 20 Jahren ist man seit 2 Jahren volljährig, also war das ein junger Mann.

Grundsaetzlich hast du recht, aber das ist eine Frage des eigenen Alters. Manfred ist in meiner Vorstellung schon weit jenseits der Vierzig, da bezeichnet man einen 20jaehrigen schon mal als 'Jungen".

...
‘Gar nich gut bekommen, nein.’
Und so weiter.


Eigentlich dürfte man nur den oder die Beiden, die am nächsten am Hauptchara stehen verstehen können. Man muss wirklich ein ausgezeichnetes Gehör haben, um jeden Satz verstehen zu können. Also: Das so zu schreiben, wie man es wahrnehmen würde, hilft sich in den Chara hinein zu versetzten.

Okay, dass ist wohl nicht so ruebergekommen wie ich mir das gedacht hatte. Stimmt schon, ich habe gemurmel geschrieben, aber eher an eine Szene gedacht, in der die Gripps eine einer nach dem anderen irgendetwas zu dem Thema zum besten geben, um ihre Entschlossenheit zu demonstrieren. Danke fuer den Hinweis, ich sollte mich fuer eines entscheiden :)

Wow, ich dachte, durch das Leben im Freien wurden sie abgeschwächt bzw. schwächer... Respeckt dem Jenigen, der 2 Mal 10 Liter trägt...

?
nun, das finde ich nun nicht besonderes beeindruckend. Das das Leben im Freien sie ausgezehrt hat, ok, aber links und rechts 12 kg ein paar Meter weit zu tragen, ist doch nichts allzu aussergewoehnliches?


Ich glaube, wenn man etwas schreckliches getan hat, weshalb man auch Gewissensbisse bekommt, gibt man das auch nicht einfach zu.

Das sollte einerseits eine Drohung und andererseits ein Hinweis darauf sein, dass es schwer war, den Benzin zu besorgen.
Alex wollte rueberbringen, dass sie durchaus bereit sind fuer den Benzin zu toeten, und sich auch nicht besonders viel daraus machen es getan zu haben.
Und Er wollte einen seiner Meinung nach lustigen Grund praesentieren, warum jetzt alles teurer ist.

Das Ganze hatb mich ein Wenig an Wolfs rain erinnert (überall Wüste, betrunkene Raudies, Maschienen(sic!)...) Aber ist sehr gut gelungen

Besten Dank!

lG
Richard

von jesse custer