[Liebe]Skin

Liebe, Romantik, Sehnsucht

[Liebe]Skin

Beitragvon Andalie » 11.01.2014, 16:06

Hallo Zeltan,
vielen Dank für deinen Kommentar, ich hab mich sehr gefreut, dass jemand schreibt.
Ich empfinde deinen Kommentar sehr hilfreich und er hat mir in einigen Punkten zu einer anderen Sicht verholfen.
Deine Anmerkungen habe ich zum großteil übernommen, weil sie mir besser gefallen.
Auch das Ende habe ich nochmal etwas umgeschrieben, um die Geschichte so vielleicht etwas schlüssiger werden zu lassen.
Liebe Grüße
Andalie

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Nun ist es soweit. Der für mich emotionalste Song für das neue Album wird aufgenommen. Und obwohl nun schon über ein Jahr vergangen ist, fällt es mir immer noch schwer, den Song zu singen. Zu viel von mir steckt in diesem Text.

Wir sind fast 3 Jahre ein Paar gewesen. Anfangs war auch alles super, wir ergänzten uns perfekt und unsere Familien hörten schon die Hochzeitsglocken läuten. Dann kam langsam der Erfolg der Band und ich war immer mehr unterwegs. Jeder von uns baute sich seine eigene kleine Welt auf, die Gemeinsamkeiten wurden immer weniger. Mir war das gar nicht so bewusst, schließlich war Musik schon immer mein Leben gewesen und ich hatte mir den Erfolg so sehr gewünscht. Joona konnte mit all dem nichts anfangen, sie mochte den Rummel und die Aufmerksamkeit nicht, so dass wir immer häufiger getrennt feierten. Und wenn ich ehrlich zu mir selbst bin, war ich auch mehr als einmal froh, dass sie nicht dabei war, so konnte ich hemmungslos flirten und die schmachtenden Blicke der Fans genießen. So kam es, wie es kommen musste, unter Alkohol gingen alle Hemmungen verloren und mehr als einmal konnte ich der Versuchung nicht widerstehen. Trotzdem wollte ich mich nicht von Joona trennen, schließlich war sie "mein Zuhause".

Joona beschwerte sich häufiger, dass ich mit ihr kaum noch Zeit allein verbrachte. Sie würde mich vermissen und unsere Liebe. Ich war aber viel zu sehr mit mir selber beschäftigt, als das ich mir irgendetwas bei ihren Worten gedacht hätte. Und irgendwann sagte sie auch nichts mehr.
Als sie das erste Mal mit ihrer Freundin allein in den Urlaub fuhr, dachte ich mir nichts dabei, schließlich lies ich sie auch oft allein. Doch mit der Zeit wurden diese Reisen häufiger und mir fiel auf, das sie immer öfter mit mir fremden Männern chattete und Mails schrieb. Aber auch da war mir noch nicht wirklich klar, was mit uns passierte. Viel zu sehr genoss ich mein Leben und lebte meinen Traum. Klar, wir hatten eine Krise, aber das würde schon wieder werden. Schließlich gehörten wir zusammen, brauchten wohl nur mal eine Pause.

Eines Tages allerdings, sie wollte mal wieder für ein paar Tage wegfahren, fiel mir auf, dass sie sehr aufgekratzt war und immer wieder auf ihr Handy schaute. Als sie gerade nochmal ins Schlafzimmer ging, um noch ein paar Sachen ein zu packen, konnte ich mich nicht bremsen und las die Nachricht, die sie gerade erreichte. "Hallo Kaunis, ich freue mich auf wunderschöne Tage mit dir!" Augenblicklich fühlte ich mich, als ob mir jemand seine Faust mitten in den Magen gerammt hätte.
Natürlich stellte ich sie zur Rede, warf ihr vor mich zu belügen und betrügen. Sie schrie mich an, was ich denn von ihr erwarten würde, schließlich interessiere mich doch gar nicht mehr, wie es ihr gehen würde. Ich würde nur noch an mich denken und mich nur an sie erinnern, wenn es gerade in meinen Terminkalender passen würde. Wir stritten uns fürchterlich und ich sagte, dass es wohl besser wäre, wenn sie jetzt ginge.

In dem Moment zerbrach meine heile Welt und ich viel in ein tiefes Loch. In den nächsten Wochen dachte ich viel über uns nach. Erst da wurde mir bewusst, wie sehr sie mir fehlte und wie sehr ich sie liebte. Viel zu sicher hatte ich mich gefühlt und mich im Erfolg gesonnt, ohne dabei an den Menschen zu denken, der mir das Wichtigste war. Warum bemerkte ich erst jetzt, dass sie "die Eine" für mich war? Mir wurde klar, wie oberflächlich die Welt war, in der ich mich ohne sie zurückgezogen hatte. Nur mit ihr wollte und konnte ich den Erfolg genießen. Sie war die Frau, die ich brauchte und die mich mit den Füssen auf dem Boden halten würde. Und viel zu tief waren meine Gefühle für Joona, als das ich sie einfach vergessen konnte. Sie war ein einfach ein Teil von mir.
Ich fühlte mich vollkommen zerrissen, ich liebte sie und trotzdem war da auch immer die Angst, dass wenn wir es nochmal probieren würden, es bald wieder genauso laufen würde.
Es würde bestimmt nicht einfach werden, die Lügen und alles was passiert war zu vergeben.
Wir trafen uns öfter und redeten, ich verstand ihre Zweifel und auch wenn ich mein neues Leben nicht aufgeben wollte, wollte ich es mit ihr nochmal versuchen. Ich wollte Rockstar sein und dennoch nur sie an meiner Seite haben. Und ich war mir sicher, wenn wir beide daran arbeiten würden, wären wir schon bald wieder das Traumpaar, das wir einmal waren.
Um ihr zu zeigen, dass es mir erbst war, bereitete ich alles für ein romantisches Essen vor, zündete Kerzen an und zog die Sachen an, die sie an mir liebte. Als sie zu mir kam, sah ich ihr an, wie sehr sie das alles überraschte, aber ich sah auch den traurigen Blick in ihren Augen. Noch bevor ich irgendetwas sagen konnte, sah sie mich mit Tränen in den Augen an. "Es ist zu spät" sagte sie und verließ unsere Wohnung.

Noch in der gleichen Nacht entstand der Song und noch immer kann ich nicht glauben, dass ich so ein Idiot war. Ich hatte alles was ich wollte und habe es geschafft, die Liebe meines Lebens aus dem Haus zu vertreiben.

Version 1: (Zum Lesen bitte scrollen)
Hallo,
dies ist meine erste Kurzgeschicht, die ich hier poste. Inspiration war ein bestimmter Song, wo ich aber nicht sicher bin, ob es Hilfreich ist, diesen hier mit zu posten. Ich bin gespannt, was ihr zu der Story zu sagen habt und ob ich wirklich das rüber bringen konnte, was ich wollte. Ich freue mich über jeder Art von Kritik und Anregungen.

Liebe Grüße
Andalie
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Nun ist es soweit. Der für mich emotionalste Song für das neue Album wird aufgenommen. Und obwohl nun schon über ein Jahr vergangen ist, fällt es mir immer noch schwer, den Song zu singen. Zu viel von mir steckt in diesem Text.

Wir waren fast 3 Jahre ein Paar gewesen. Anfangs war auch alles super, wir ergänzten uns perfekt und unsere Familien hörten schon die Hochzeitsglocken läuten. Dann kam langsam der Erfolg der Band und ich war immer mehr unterwegs. Jeder von uns baute sich seine eigene kleine Welt auf, die Gemeinsamkeiten wurden immer weniger. Mir war das gar nicht so bewusst, schließlich war Musik schon immer mein Leben gewesen und ich hatte mir den Erfolg so sehr gewünscht. Jonna konnte mit all dem nichts anfangen, sie mochte den Rummel und die Aufmerksamkeit nicht, so dass wir immer häufiger getrennt feiern gingen. Und wenn ich ehrlich zu mir selbst bin, war ich auch mehr als einmal froh, dass sie nicht dabei war, so konnte ich hemmungslos flirten und die schmachtenden Blicke der Fans genießen. So kam es, wie es kommen musste, unter Alkohol gingen alle Hemmungen verloren und mehr als einmal konnte ich der Versuchung nicht widerstehen. Trotzdem wollte ich mich nicht von Jonna trennen, schließlich war sie "mein zu Hause".
Joona beschwerte sich häufiger, dass ich mit ihr kaum noch Zeit allein verbrachte. Sie würde mich vermissen und unsere Liebe. Ich war aber viel zu sehr mit mir selber beschäftigt, als das ich mir irgendetwas bei ihren Worten gedacht hätte. Und irgendwann sagte sie auch nichts mehr.
Als sie das erste Mal mit ihrer Freundin allein in den Urlaub fuhr, dachte ich mir nichts dabei, schließlich lies ich sie auch oft allein. Doch mit der Zeit wurden diese Reisen häufiger und mir fiel auf, das sie immer häufiger mit mir fremden Männern chattete und Mails schrieb. Aber auch da war mir noch nicht wirklich klar, was mit uns passierte. Viel zu sehr genoss ich mein Leben und lebte meinen Traum. Klar, wir hatten eine Krise, aber das würde schon wieder werden. Schließlich gehörten wir zusammen, brauchten wohl nur mal eine Pause.
Eines Tages allerdings, sie wollte mal wieder für ein paar Tage wegfahren, fiel mir auf, dass sie sehr aufgekratzt war und immer wieder auf ihr Handy schaute. Als sie gerade nochmal ins Schlafzimmer ging, um noch ein paar Sachen ein zu packen, konnte ich mich nicht bremsen und las die Nachricht, die sie gerade erreichte. "Hallo Kaunis, ich freue mich auf wunderschöne Tage mit dir!" Augenblicklich fühlte ich mich, als ob mir jemand seine Faust mitten in den Magen gerammt hatte und unendliche Wut kam auf.
Natürlich stellte ich sie zur Rede, warf ihr vor mich zu belügen und betrügen. Sie schrie mich an, was ich denn von ihr erwarten würde, schließlich interessiere mich doch gar nicht mehr, wie es ihr gehen würde. Ich würde nur noch an mich denken und mich nur an sie erinnern, wenn es gerade in meinen Terminkalender passen würde. Wir stritten uns fürchterlich und ich sagte, dass es wohl besser wäre, wenn sie jetzt ginge. Sie saß weinend auf dem Boden, beteuerte immer wieder, dass sie nicht gehen wollte, dass sie mich noch lieben würde und wenn wir es beide wollten, es noch schaffen könnten. Ich war zu sehr in meinem Stolz verletzt, als das ich sie auch nur noch eine Minute länger bei mir haben wollte.

In dem Moment zerbrach meine heile Welt und ich viel in ein tiefes Loch. In den nächsten Wochen dachte ich viel über uns nach. Mir wurde klar, dass wir beide Fehler gemacht hatten, aber mir wurde auch klar, dass ich sie über alles liebte und zurück haben wollte. Plötzlich sah ich, wie oberflächlich die Welt war, in der ich mich ohne sie zurückgezogen hatte. Nur mit ihr wollte und konnte ich den Erfolg genießen. Sie war die Frau, die ich brauchte und die mich mit den Füssen auf dem Boden halten würde. Und viel zu tief waren meine Gefühle für Joona, als das ich sie einfach vergessen konnte. Sie war ein einfach ein Teil von mir. Ich fühlte mich vollkommen zerrissen, ich liebte sie und trotzdem war da auch immer die Angst, dass wenn wir es nochmal probieren würden, es bald wieder genauso laufen würde.
Es würde bestimmt nicht einfach werden, die Lügen und alles was passiert war zu vergeben.
Wir trafen uns öfter und redeten, ich verstand ihre Zweifel und auch wenn ich mein neues Leben nicht aufgeben wollte, wollte ich es mit ihr nochmal versuchen. Ich wollte Rockstar sein und dennoch nur sie an meiner Seite haben. Und ich war mir sicher, wenn wir beide daran arbeiten würden, wären wir schon bald wieder das Traumpaar, das wir einmal waren.
Ich bereitete alles für ein romantisches Essen vor, zündete Kerzen an und zog die Sachen an, die sie an mir liebte. Als sie zu mir kam, sah ich ihr an, wie sehr sie das alles überraschte, aber ich sah auch den traurigen Blick in ihren Augen. Noch bevor ich irgendetwas sagen konnte, sah sie mich mit Tränen in den Augen an. "Es ist zu spät" sagte sie und verließ unsere Wohnung.

Noch in der gleichen Nacht entstand der Song und noch immer kann ich nicht glauben, dass ich so ein Idiot war. Ich hatte alles was ich wollte und habe es geschafft, die Liebe meines Lebens aus dem Haus zu vertreiben.

Zuletzt geändert von Tinki am 06.08.2015, 13:08, insgesamt 2-mal geändert.
Grund: Neue Version an die Oberfläche geholt, alte Version in die "alte Versions Box" gepackt
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Re: Skin

Beitragvon Zeltan » 13.01.2014, 14:26

Hallo Andalie, dann will ich mal der erste sein, der etwas zu deiner Story schreibt ^^

Eine sehr schöne Geschichte mit einem traurigen, aber gerechtem Ende. Am Besten fand ich die Ego-Perspektive deines Protas. Dadurch, dass es in fast jedem Satz nur um ihn geht und einige der Sätze auch mit dem Wort "Ich" beginnen merkt man, wie Egoistisch diese Person ist. Der Verlauf deiner Story entwickelt sich auch wunderbar, dass mit dem wachsenden Erfolg auch die Eskapaden immer mehr werden und die Beziehung deines Protas langsam aber sicher in die Brüche geht.

Gegen Ende schwächelt diese Entwicklung, als die Partnerin deines Protas zwar begonnen hat andere Männer zu treffen, aber wohl immer noch in ihn verliebt ist. An dieser Stelle erscheint mir das nicht zu 100% glaubwürdig... Es ist fast so als würde sie sich selbst belügen. Die darauf folgende Reaktion deines Protas ist, aus meiner Sicht, genauso unverständlich. Er erzählt sich selbst, dass er sie immer noch liebt und sie auf keinen Fall verlieren möchte und dann bringt er so eine Aktion... Als er dann (aus Reue?) ein Dinner vorbereitet ist es laut seiner Partnerin zu spät. Was ich mich an dieser Stelle frage ist: Wenn einige Wochen zwischen diesen beiden Phasen vergangen war, wieso treffen sie sich dann wieder? Hat er sie eingeladen?
Ich würde dir empfehlen diesen Teil vom Ende noch einmal zu überarbeiten, einfach um etwas mehr Klarheit in die Sache zu bringen. Überlege dir auch sehr gut, ob das die tatsächliche Reaktion deiner beiden Charaktere wäre, wenn sie real wären.
Ansonsten ist dir das ende aber sehr gut gelungen! Ich bin ein Freund von abgerundeten Geschichten und die Abrundung ist dir in diesem Fall mehr als gelungen ;)

Formal hab ich nur wenige Dinge anzumerken.
Als erstes fiel mir auf, dass du Jonna auf zwei verschiedene Arten geschrieben hast: Jonna und Joona, welche dieser beiden Varianten ist nun die richtige?

Wir waren fast 3 Jahre ein Paar gewesen.

Das "waren" würde ich mit einem "sind" ersetzen.
Dann kam langsam der Erfolg der Band und ich war immer mehr unterwegs.

statt "mehr" schreib lieber "öfter"
Jonna konnte mit all dem nichts anfangen, sie mochte den Rummel und die Aufmerksamkeit nicht, so dass wir immer häufiger getrennt feiern gingen

lass das "gingen" weg und schreib liber nur "feierten"
Trotzdem wollte ich mich nicht von Jonna trennen, schließlich war sie "mein zu Hause".

Ich würde an dieser Stelle "zu Hause" nicht getrennt sondern zusammen als "Zuhause" schreiben. Bei der worttrennung, wirkt es eher wie ein Adverb, während es zusammengeschrieben eher als eigenständiges Subjekt gesehen werden kann, was den emotionalen Effekt noch einen Ticken verstärkt ;)
Doch mit der Zeit wurden diese Reisen häufiger und mir fiel auf, das sie immer häufiger mit mir fremden Männern chattete und Mails schrieb.

Zwei mal das Wort "häufiger" in einem Satz... benutze an einer der beiden Stellen lieber eine alternative.
Augenblicklich fühlte ich mich, als ob mir jemand seine Faust mitten in den Magen gerammt hatte und unendliche Wut kam auf.

"Unendliche Wut", sowas bezeichne ich gerne als epische Schreibweise xD Nur passt sie in deine Geschichte nicht wirklich hinein... "unendlich" ist ein schwer nachvollziehbares Adjektiv, schreib lieber etwas bildliches, das näher an der Realität ist, wie z.B. Das Brodeln in meinem Magen spiegelte meine Wut. ;)

Das wäre soweit dann alles, hoffe du kannst mit der Kritik etwas anfangen ;)

LG und weiterhin fröhliches Schreiben,
Zeltan
Bilder sagen mehr als 1000 Worte. Wenn du also wenig schreiben aber viel erzählen willst, dann schreibe bildhaft. ;)
Zeltan
 
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Re: Skin

Beitragvon Siba » 19.01.2014, 13:36

Hallo Andalie

Habe gerade deine Geschichte gelesen. Hier einige Anmerkungen von mir. Nimm dir das, was dir brauchbar erscheint, alles andere wirf einfach in die Tonne.

Nun ist es soweit. Der für mich emotionalste Song für das neue Album wird aufgenommen.


Hier könnte man (nicht muss) nach dem ersten Satz einen Doppelpunkt einfügen. Nun ist es soweit: Der für mich emotionalste Song für das neue Album wird aufgenommen.

Und Obwohl nun schon über ein Jahr vergangen ist, fällt es mir immer noch schwer, den Song zu singen. Zu viel von mir steckt in diesem Text.


Wir sind fast 3 drei Jahre ein Paar gewesen. Anfangs war auch alles super, wir ergänzten uns perfekt und unsere Familien hörten schon die Hochzeitsglocken läuten. Dann kam langsam der Erfolg der Band und ich war immer mehr unterwegs. Jeder von uns baute sich seine eigene kleine Welt auf, die Gemeinsamkeiten wurden immer weniger. Mir war das gar nicht so bewusst,. schließlich war Musik schon immer mein Leben gewesen Musik war für mich alles und ich hatte mir den Erfolg so sehr gewünscht. Aber Joona konnte mit all dem nichts anfangen,. sie Sie mochte den Rummel und die Aufmerksamkeit nicht. , so dass wir immer häufiger getrennt feierten. Immer häufiger feierten wir getrennt. Und wenn ich ehrlich zu mir selbst bin, war ich auch mehr als einmal froh, dass sie nicht dabei war, so konnte ich hemmungslos flirten und die schmachtenden Blicke der Fans genießen. So kam es Doch es kam, wie es kommen musste,. unter Unter Alkohol gingen alle Hemmungen verloren und mehr als einmal konnte ich der Versuchung nicht widerstehen. Trotzdem wollte ich mich nicht von Joona trennen,. schließlich war sie "mein Zuhause". Sie war mein "Zuhause".


Zu der blauen Markierung: Von welcher "Versuchung" sprichst du? Bezieht sich das noch immer auf den Alkohol? Also von der Versuchung zum Alkohol zu greifen oder von den Versuchungen, die daraus resultieren, weil man dann alle Hemmungen verlor? Das ist mir hier nicht ganz klar.
An der Stelle wo du schreibst: Unter Alkohol gingen alle Hemmungen verloren, hätte ich mir gewünscht, dass du das etwas ausschmückst und vielleicht jene benennst. Welche Hemmungen genau verlor dein Prota? Wie benahm er sich denn dann?

Joona beschwerte sich häufiger, dass ich mit ihr kaum noch Zeit allein verbrachte. Sie würde mich vermissen und unsere Liebe. Ich war aber viel zu sehr mit mir selber selbst ("selber" ist auch nicht falsch, wird jedoch eher umgangssprachlich verwendet. M.M.n. hört sich "selbst" etwas besser an) beschäftigt, als das dass ich mir irgendetwas bei ihren Worten gedacht hätte. Und irgendwann sagte sie auch nichts mehr dazu.
Als sie das erste Mal mit ihrer Freundin allein in den Urlaub fuhr, dachte ich mir nichts dabei, schließlich lies ließ ich sie auch oft allein. Doch mit der Zeit wurden diese Reisen häufiger und mir fiel auf, das dass sie immer öfter mit mir fremden Männern chattete und Mails mit ihnen E-Mails schrieb. Aber auch da war mir noch nicht wirklich klar, was mit uns passierte. Viel zu sehr genoss ich mein Leben und lebte meinen Traum. Klar, wir hatten eine Krise, aber das würde schon wieder werden. Schließlich gehörten wir zusammen, brauchten wohl nur mal eine Pause.


In diesem Abschnitt passiert eigentlich nichts weiter. Du zählst die schleichenden Veränderungen der Beziehungen auf, jedoch zeigst du sie dem Leser nicht, du erwähnst sie nur.
Lass es etwas lebendiger rüber kommen, indem du dort Dialogteile einbaust, wo man halt etwas als Dialog ausdrücken könnte. Beispiel:
Joona beschwerte sich: "Du verbringst kaum noch Zeit mit mir allein. Du hast nur noch deine Musik im Kopf. Ich vermisse dich!"

Eines Tages allerdings, sie wollte sie mal wieder für ein paar Tage wegfahren,. fiel mir auf, dass sie sehr aufgekratzt war und immer wieder auf ihr Handy schaute. Immer wieder schaute sie auf ihr Handy. Als sie gerade nochmal ins Schlafzimmer ging, um noch ein paar Sachen ein zu packen einzupacken, konnte ich mich nicht bremsen schnappte ich mir ihr Telefon und las die Nachricht, die sie gerade erreichte erhalten hatte. "Hallo Kaunis, ich freue mich auf wunderschöne Tage mit dir!" Augenblicklich fühlte ich mich, als ob mir jemand seine Faust mitten in den Magen gerammt hätte. Ich fühlte mich, als hätte mir jemand eine Faust in den Magen gerammt.
Natürlich Ich stellte ich sie zur Rede, warf ihr vor, mich zu belügen und zu betrügen. Sie schrie mich an, was ich denn von ihr erwarten würde, schließlich interessierte ich mich doch gar nicht mehr dafür, wie es ihr gehen würde. Ich würde nur noch an mich denken und mich nur an sie erinnern, wenn es gerade in meinen Terminkalender passen würde. Wir stritten uns fürchterlich und ich sagte ihr, dass es wohl besser wäre, wenn sie jetzt ginge.


Auch in diesem Abschnitt sagst du zwar, dass dein Prota sie zur Rede stellte und die beiden sich fürchterlich stritten, jedoch zeigst du es dem Leser nicht. Zeige den Streit, lass den Leser daran teilhaben. So wird es allmählich sehr langweilig den Text zu lesen.
Des weiteren gibt es hier einen kleinen Fehler: Joona erhält eine Nachricht in der steht: "Hallo Kaunis, ich freue mich auf wunderschöne Tage mit dir!"
Das ist aber eine Nachricht, die Joona abgeschickt und aus Versehen an sich selbst gesendet haben müsste. :D Denn du hast geschrieben, dass dein Prota jene Nachricht las, die Joona gerade rein bekam.

In dem Moment zerbrach meine Meine heile Welt zerbrach. und ich Ich viel fiel in ein tiefes Loch. In den nächsten Wochen dachte ich viel über uns alles nach. Erst da wurde mir bewusst, wie sehr sie mir fehlte und wie sehr ich sie liebte. Viel zu sicher hatte ich mich gefühlt und mich im Erfolg gesonnt, ohne dabei an den Menschen zu denken, der mir das Wichtigste war. Warum bemerkte ich erst jetzt, dass sie "die Eine" für mich war? Mir wurde klar, wie oberflächlich die Welt war, in der ich mich ohne sie zurückgezogen hatte. Nur mit ihr wollte und konnte ich den Erfolg genießen. Sie war die Frau, die ich brauchte und die mich mit den Füssen Füßen auf dem Boden halten würde. Und viel zu Zu tief waren meine Gefühle für Joona,; als das ich sie einfach vergessen konnte.ich konnte sie nicht einfach vergessen. Sie war ein einfach ein Teil von mir.


Die Aussagen in einzelnen Sätzen wiederholen sich. Das könntest du straffen, sonst wird das alles zu gebetsmühlenartig.

Ich fühlte mich vollkommen zerrissen, ich liebte sie und trotzdem war da auch immer die Angst, dass wenn wir es nochmal probieren würden, es bald wieder genauso laufen würde.
Es würde bestimmt nicht einfach werden, die Lügen und alles was passiert war zu vergeben.
Wir trafen uns öfter und redeten, ich verstand ihre Zweifel und auch wenn ich mein neues Leben nicht aufgeben wollte, wollte ich es mit ihr nochmal versuchen.
(Hier muss ich langsam gähnen und es ist zu viel des Guten - zumindest für meinen Geschmack) Ich wollte Rockstar sein, mit Joona an meiner Seite. und dennoch nur sie an meiner Seite haben. Und ich war mir sicher, wenn wir beide daran arbeiten würden, wären wir schon bald wieder das Traumpaar, das wir einmal waren.
Um ihr zu zeigen, dass es mir erbst ernst war, bereitete ich alles für ein romantisches Essen vor, zündete Kerzen an und zog die Sachen Klamotten/Kleidung über, die sie an mir liebte.
Als sie zu mir kam, sah ich ihr an, wie sehr sie das alles überraschte, aber ich sah auch den traurigen Blick in ihren Augen. Noch bevor ich irgendetwas sagen konnte, sah sie mich mit Tränen in den Augen an. "Es ist zu spät" sagte sie und verließ unsere Wohnung. Das ist alles sehr ungelenk formuliert. Belebe die letzte Szene und gestalte sie lieber in Form eines Dialoges.Die blauen Markierungen zeigen Wiederholungsfehler.


Noch in In der gleichen Nacht entstand der Song und noch immer kann ich nicht glauben, dass ich so ein Idiot war. Ich hatte alles, was ich wollte und habe es geschafft, die Liebe meines Lebens aus dem Haus zu vertreiben.


In deiner Geschichte gibt es so gut wie kein Show, don`t tell. Die Formulierungen wirken oft sehr unbeholfen. Mit vielen Sätzen sagst du das gleiche, drückst es nur noch einmal anders aus. Das sind Wiederholungen, die den Text unnötig in die Länge ziehen.

Auf mich persönlich wirkte diese Geschichte wie eine Nacherzählung einer realen Lebenserfahrung, was an sich nichts Schlechtes ist. Oftmals werden dabei jedoch Kleinigkeiten, die dem Autor persönlich im Leben sehr wichtig waren, in der Geschichte zu breit getreten - zu viel Aufmerksamkeit geschenkt.
Deine Geschichte könnte schneller voran getrieben werden. Es gibt viele Möglichkeiten Dialoge einzubauen. Nutze sie! Das belebt den Text.

Liebe Grüße
Siba
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Re: Skin

Beitragvon snoopylein90 » 12.06.2014, 21:44

Hallo,

ich finde die Idee für die Geschichte gut gewählt. Es geht uns Menschen oft so, dass wir erst merken was wir verloren haben, wenn es dafür zu spät ist.

Ich hätte sie allerdings ein wenig anders aufgezogen.
Am Anfang hätte ich die Szene, wo er die Nachricht im Handy entdeckt herausgepickt. Lass sich die beiden streiten bis die Fetzen fliegen. So könntest du deinen Prota erst als den armen, betrogenen Mann hinstellen und ihn während des Streits nach und nach einsichtig werden lassen. Dann will er alles wieder grade biegen und es kommt vielleicht etwas dazwischen. Ein Auftritt oder dergleichen und dann verlässt sie ihn entgültig.


Hier ein Vorschlag:

Ich kann gar nicht fassen, was ich da gerade lesen muss.
Ich freue mich auf einen wunderschönen Tag mit dir.
Steht dort eindeutig auf dem Display. Immer wieder fange ich von Neuem an zu lesen. Doch das ändert nichts daran, dass diese Nachricht nicht für mich bestimmt war. Wie kann sie es wagen mich zu betrügen? Mich den Frontmann einer aufstrebenden Rockband. Wie konnte sie so undankbar sein?
Ich warf ihr das Handy vor die Füße und schrie: "Kannst du mir mal erklären was das soll?"
"Ist das dein Ernst? Du hast sich keine Zeit mehr für mich. Deine Band ist dir doch viel wichtiger als ich", antwortete sie bissig.
"Ich habe das für uns getan. Zu den schicken Klamotten, die ich dir jetzt kaufen kann, hast du auch nicht nein gesagt."
"Willst du mir jetzt unterstellen, dass ich mich von dir aushalten lasse. Diese Designerfetzen kannst du wieder haben. Die passen sowieso nicht zu mir. Für dich war es doch nur wichtig, dass die Frau an deiner Seite ein Hingucker ist. Der große Rockstar umgibt sich ja nicht mit einfachen Mädchen vom Dorf."
Tränen liefen über ihre Wangen.

usw.


Nach dem Streit könnte er seinen Fehler einsehen und ihr sie zum Essen oder ähnlichem einladen. Ihm kommt mal wieder seine Band dazwischen. Für sie ist das das Zeichen, was ihm wichtiger ist und es ist aus.
Es ist zu spät.






Nun ist es soweit. Der für mich emotionalste Song für das neue Album wird aufgenommen. Und obwohl nun schon über ein Jahr vergangen ist, fällt es mir immer noch schwer, den Song zu singen. Zu viel von mir steckt in diesem Text.

Wir sind fast 3 Jahre ein Paar gewesen. Anfangs war auch alles super, wir ergänzten uns perfekt und unsere Familien hörten schon die Hochzeitsglocken läuten. Dann kam langsam der Erfolg der Band und ich war immer mehr unterwegs. Jeder von uns baute sich seine eigene kleine Welt auf, die Gemeinsamkeiten wurden immer weniger. Mir war das gar nicht so bewusst, schließlich war Musik schon immer mein Leben gewesen und ich hatte mir den Erfolg so sehr gewünscht. Joona konnte mit all dem nichts anfangen, sie mochte den Rummel und die Aufmerksamkeit nicht, so dass wir immer häufiger getrennt feierten. Und wenn ich ehrlich zu mir selbst bin, war ich auch mehr als einmal froh, dass sie nicht dabei war, so konnte ich hemmungslos flirten und die schmachtenden Blicke der Fans genießen. So kam es, wie es kommen musste, unter Alkohol gingen alle Hemmungen verloren und mehr als einmal konnte ich der Versuchung nicht widerstehen. Trotzdem wollte ich mich nicht von Joona trennen, schließlich war sie "mein Zuhause".


Joona beschwerte sich häufiger, dass ich mit ihr kaum noch Zeit allein verbrachte. Sie würde mich vermissen und unsere Liebe. Ich war aber viel zu sehr mit mir selber beschäftigt, als das ich mir irgendetwas bei ihren Worten gedacht hätte. Und irgendwann sagte sie auch nichts mehr.
Als sie das erste Mal mit ihrer Freundin allein in den Urlaub fuhr, dachte ich mir nichts dabei, schließlich lies ich sie auch oft allein. Doch mit der Zeit wurden diese Reisen häufiger und mir fiel auf, das sie immer öfter mit mir fremden Männern chattete und Mails schrieb. Aber auch da war mir noch nicht wirklich klar, was mit uns passierte. Viel zu sehr genoss ich mein Leben und lebte meinen Traum. Klar, wir hatten eine Krise, aber das würde schon wieder werden. Schließlich gehörten wir zusammen, brauchten wohl nur mal eine Pause.

Diese Passagen der Erzählung wirken für mich langatmig, weil er alles Stück für Stück runterrattert. Dialoge würden das Ganze auflockern.



Ich hoffe meine Anregungen konnten dir helfen

Lg snoopylein
Schaut doch mal in Facebook auf der Seite Fans von Angeleyes vorbei. Mein erster Roman erscheint am 01.07.2014
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Re: Skin

Beitragvon Camel1987 » 22.06.2014, 21:24

Hallo Andaline,

Nun ist es soweit. Der für mich emotionalste Song für das neue Album wird aufgenommen. Und obwohl nun schon über ein Jahr vergangen ist, fällt es mir immer noch schwer, den Song zu singen. Zu viel von mir steckt in diesem Text.


Sehr schöner Anfang, macht sofort Lust auf mehr :mrgreen:

Anfangs war auch alles super


Das "super" finde ich zu umgangssprachlich und ist für mich mehr ein Ausdruck, um die Beziehung schnell und einfach zu beschreiben, ohne sich großartige Mühe zu machen. Ich persönlich mag diesen Standardsatz "Anfangs war alles super" einfach nicht so gerne weil er schon so "abgenutzt" ist. Vielleicht eher so etwas wie:
"Am Anfang waren wir verknallt bis über beide Ohren" oder "Das intensive Kribbeln, das mich immer noch erfüllt wenn ich an sie denke" oder halt irgendwas anderes... :girl:

Dann kam langsam der Erfolg der Band und ich war immer mehr unterwegs.


"Dann kam langsam der Erfolg meiner Band", um den Artikel nicht zu wiederholen...

Jeder von uns baute sich seine eigene kleine Welt auf und die Gemeinsamkeiten wurden immer weniger.


Statt dem Komma ein "und"...

Und wenn ich ehrlich zu mir selbst bin, war ich auch mehr als einmal froh, dass sie nicht dabei war, so konnte ich hemmungslos flirten und die schmachtenden Blicke der Fans genießen
...
So kam es, wie es kommen musste, unter Alkohol gingen alle Hemmungen verloren und mehr als einmal konnte ich der Versuchung nicht widerstehen.


Hier würde ich zwei Sätze draus machen, damit es keine "Bandwurmsätze" gibt (ich bin selber von dieser "Krankheit" betroffen :lol: )
"Und wenn ich ehrlich zu mir selbst bin, war ich auch mehr als einmal froh, dass sie nicht dabei war. So konnte ich...", "So kam es, wie es kommen musste. Unter Alkohol..."

Joona beschwerte sich häufig, dass ich mit ihr kaum noch Zeit allein verbrachte. Sie würde mich und unsere Liebe vermissen. Ich war aber viel zu sehr mit mir selbst beschäftigt, als das ich mir irgendetwas bei ihren Worten gedacht hätte.


Ich würde den Satz etwas umschreiben, damit es sich flüßiger liest (wie z.B. oben geschrieben :P )


Als sie das erste Mal mit ihrer Freundin allein in den Urlaub fuhr, dachte ich mir nichts dabei, denn schließlich lies ich sie auch oft allein


Hier nach dem Komma noch eine Ergänzung damit der Lesefluss nicht gestört wird. Normalerweise ist ein "Komma" ein Aufzählungszeichen, du benutzt es aber um Sätze abzukürzen und für mich wirkt das irgendwie stockend... So nach dem Motto: Erst eins, dann zwei Punkt Ich warte dann immer noch auf was nachfolgendes, das aber nicht kommt und ich muss den Satz nochmal lesen, was mich dann aber total rausreißt... Ich hoffe du verstehst mich :wink:

Viel zu sehr genoss ich mein Leben und lebte meinen Traum.

Die Wortwiederholung mit dem "leben" und "lebte" finde ich ungünstig. Vielleicht:
"Viel zu sehr genoss ich meinen Ruhm und lebte meinen Traum."

Schließlich gehörten wir zusammen und brauchten wohl nur mal eine Pause.


Wieder statt des Kommas ein "und"...

Natürlich stellte ich sie zur Rede, warf ihr vor mich zu belügen und zu betrügen. Sie schrie mich an, was ich denn von ihr erwarten würde, schließlich interessiere mich doch gar nicht mehr, wie es ihr gehen würde. Ich würde nur noch an mich denken und mich nur an sie erinnern, wenn es gerade in meinen Terminkalender passen würde. Wir stritten uns fürchterlich und ich sagte, dass es wohl besser wäre, wenn sie jetzt ginge.


"mich" und "mich" würde ich ändern wegen der Wortwiederholung: Vielleicht:
"Ich würde nur noch an meine Band denken und mich nur noch..."
"...dass es wohl besser wäre, wenn sie ginge", ohne das "jetzt"...
Außerdem Ergänzung eines "zu" bei: "zu belügen und zu betrügen" (jaja, sonst nerve ich immer mit den Wiederholungen, aber hier finde ich es passend :XD: )

Viel zu sicher hatte ich mich gefühlt und mich im Erfolg gesonnt,


Wieder das doppelte "mich". Vielleicht:
"Ich hatte mich viel zu sicher gefühlt und im Erfolg gesonnt..."

Mir wurde klar, wie oberflächlich die Welt war, in der ich mich verloren hatte


Er hat sich ja nicht wirklich zurück gezogen, denn wenn man sich zurück zieht kann man sich ja nicht im Erfolg sonnen und Party machen... Deswegen würde ich den Satz etwas umschreiben (z.B. wie ich oben) aber das ist dir überlassen... :)

Nur mit ihr wollte und konnte ich den Erfolg genießen. Sie war die Frau, die ich brauchte und die mich mit den Füssen auf dem Boden halten würde.


Er ist ja schon abgehoben, sonnt sich im Erfolg und ignoriert die Anzeichen, das Joona sich mit anderen trifft etc. Deswegen finde ich diese Einsicht seinerseits etwas zu plötzlich "wollte und konnte ich den Erfolg genießen" stimmt ja so nicht ganz, denn du schreibst, dass er es auch ohne sie tut. Vielleicht:
"Der Erfolg kam mir ohne sie sinnlos vor. Ich hatte immer gedacht, dass ich es nur mit ihr genießen könnte, doch wenn ich ehrlich war, hatte ich sie von mir gestoßen" oder so etwas in der Art. :wink: Er sollte ehrlich sich gegenüber sein, so wie er es im Text vorher auch war...

Ich fühlte mich vollkommen zerrissen, ich liebte sie und trotzdem war da auch immer die Angst, dass wenn wir es nochmal probieren würden, es bald wieder genauso laufen würde.

immer, auch ? Wie lange und wie oft fragt er sich das denn schon? Ich lese es zum ersten mal, weil er es zum ersten mal erzählt... Was fragt er sich denn noch (auch)
Weißt du was ich meine? :dasheye:

Wir trafen uns öfter und redeten, ich verstand ihre Zweifel und auch wenn ich mein neues Leben nicht aufgeben wollte, wollte ich es mit ihr nochmal versuchen. Ich wollte Rockstar sein und dennoch nur sie an meiner Seite haben.


Wortwiederholung und Bandwurmsatz :wink: Vielleicht:
Wir trafen uns öfter und redeten. Ich verstand ihre Zweifel und auch wenn ich mein neues Leben nicht aufgeben konnte, so wollte ich es doch nochmal mit ihr versuchen. Ich würde ein Rockstar sein und dennoch nur sie an meiner Seite haben."

Um ihr zu zeigen, dass es mir erbst war,


zündete Kerzen an und zog die Sachen an, die sie an mir liebte.


Vielleicht:
"...entzündete ich Kerzen und zog mir Klamotten an, in denen sie mich am liebsten mochte."

Als sie zu mir kam, sah ich ihr an, wie sehr sie das alles überraschte. Aber ich sah auch den traurigen Blick in ihren Augen. Noch bevor ich irgendetwas sagen konnte, sah sie mich mit Tränen in den Augen an. "Es ist zu spät" sagte sie und verließ unsere Wohnung.


Vielleicht:
"Als sie zu mir kam, konnte ich ihr ansehen, wie sehr sie das alles überrascht. Doch in ihren traurigen Augen standen Tränen. "Es ist zu spät", flüsterte sie mit erstickter Stimme und rannte aus der Wohnung."

Das sind alles nur Vorschläge und Dinge, über die ich gestolpert bin... Das heißt auf gar keinen Fall, das deine Geschichte nicht gut zu lesen ist und ich hoffe wirklich, dass du nichts davon in den falschen Hals bekommst! Hätte mich deine Idee nicht gefesselt, hätte ich keinen Kommentar da gelassen, oder? :girl:

Fazit: Sehr schöner Ansatz, die traurige Stimmung nimmt einen mit. Die Erzählweise ist etwas trocken weil die Dialoge irgendwie fehlen, aber es ist trotzdem interessant und regt mich zum weiterlesen an. :girl:

An sich solltest du dich auf gar keinen Fall demotivieren lassen, die Geschichte hat auf jeden Fall Potenzial!

LG Caro :girl:
So what? All writers are lunatics! ;-)
Camel1987
 
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Registriert: 17.06.2014, 21:09


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