Suche Kritiker, Tippgeber und Testleser

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Re: Suche Kritiker, Tippgeber und Testleser

Beitragvon Maggi1417 » 30.06.2015, 18:14

Ein Feedback würde ich begrüßen, ebenso jeden Lesestoff, der mir von Autoren unter euch zugänglich gemacht wird. Danke!
Ich habe mir nur die erste Leseprobe angeschaut, aber ich muss leider sagen, dass sich das noch recht amateurhaft liest. Dein Stil ist noch sehr unbeholfen und dir unterlaufen noch eine ganze Menge Grammatik-Schnitzer.

Ich hoffe, du nimmst dir die Kritik nicht zu sehr zu Herzen. Die meisten Erstlingswerke sind nicht gerade der Kracher. Es gibt da die grobe Faustformel, dass man etwa 1 Millionen Worte geschrieben hat, bevor man etwas wirklich anständiges zustande bringt.
Mein Tipp: Verbeiße dich nicht zu sehr in dieses Projekt. Anstatt Videotrailer zu basteln, solltest du dich einfach an das nächste Buch wagen. Feile an deiner Technik (es gibt sowohl online als auch in Buchform tolle Tipps, Tricks und Ratgeber zum Schreiben. Sowohl was die technischen Aspekte angeht, als auch zum Thema Stil) und schreib, schreib, schreib.

P.S. Im Expose muss der gesamte Plot zusammengefasst werden. Cliffhanger (er gerät er in akute Lebensgefahr) haben da nichts zu suchen.
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Re: Suche Kritiker, Tippgeber und Testleser

Beitragvon poweroldie43 » 15.07.2015, 14:06

Leider hat mir - im Gegensatz zu anderen Lesern - deine Kritik vom Inhalt her rein gar nichts genutzt. :(

Maggi1417 hat geschrieben:Ich habe mir nur die erste Leseprobe angeschaut, aber ich muss leider sagen, dass sich das noch recht amateurhaft liest. Dein Stil ist noch sehr unbeholfen und dir unterlaufen noch eine ganze Menge Grammatik-Schnitzer.

Hast du wirklich die Leseprobe gelesen? Deine Kritik weicht immens gravierend von den anderen ab! Was ist ein unbeholfener Stil, was liest sich amateurhaft? (Beispiele hätten mich interessiert :roll: )

Und ferner handelt es sich doch um einen rohen Text, - völlig unlektoriert :?

Maggi1417 hat geschrieben:Mein Tipp: Verbeiße dich nicht zu sehr in dieses Projekt. Anstatt Videotrailer zu basteln, solltest du dich einfach an das nächste Buch wagen.

Ich habe keinen Videotrailer gebastelt, den haben aus der Bekanntschaft 2 Leser gemacht, die das ganze Manuskript gelesen haben? Und warum soll ich denn das Projekt fallenlassen und ein neues Buch schreiben :?:
Ich habe fast 30 Jahre in der heiklen Branche Gentechnik u.a. Humangenomprojekt gearbeit, davon handelt die Story. Vieles ist real und autobiografisch, auch wenn es fiktiv als Thriller geschrieben wurde.

Trotzdem natürlich vielen Dank für deine Bemühungen um ehrliche Kritik ...
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Re: Suche Kritiker, Tippgeber und Testleser

Beitragvon Maggi1417 » 15.07.2015, 20:58

Hast du wirklich die Leseprobe gelesen? Deine Kritik weicht immens gravierend von den anderen ab! Was ist ein unbeholfener Stil, was liest sich amateurhaft?

Nein, ich habe das nur geschrieben, weil ich dich ärgern will...

Natürlich habe die die Leseprobe wirklich gelesen. Wenn deinen anderen Beta-Lesern die Leseprobe gefallen hat, ist das schön, aber das heißt nicht, dass das Werk verlagsreif ist. Ich nehme an, deine Beta-Leser waren ebenfalls Amateure? Agenten und Lektoren sind aber Profis und haben andere Ansprüche.

Ich verstehe auch nicht so richtig, warum du so ungläubig reagierst. Es ist doch dein erstes Buch. Du bist per Definition ein Amateur, also ist es doch auch völlig normal, dass dein Stil noch amateurhaft ist. Darüber musst du dich nicht ärgern. Gut schreiben kann man eben nicht aus dem Stehgreif. Das braucht viel Übung und die fehlt dir einfach noch. Schlecht ist es ja nicht, wirklich nicht, nur eben ungeübt.

Und warum soll ich denn das Projekt fallenlassen und ein neues Buch schreiben

Spricht denn irgendetwas dagegen das nächste Buch zu schreiben? Wenn man wirklich gut werden will, muss man viel schreiben. Da führt kein Weg dran vorbei. Es spricht ja nichts dagegen, in ein paar Jahren zu diesem Buch zurück zu kehren und es noch einmal zu überarbeiten. Da wirst du dann vermutlich auch selbst feststellen, wie viel besser du geworden bist.

Ich würde dir auch gerne konkrete Beispiele aufzeigen, aber ich kann auf seine Seite nicht mehr zugreifen. Da kommt bei mir nur noch ein Hintergrundbild.
edit: Hab sie wieder gefunden. Wenn du möchtest, kann ich am Wochenende die Stellen mal markieren, die holpern.
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Re: Suche Kritiker, Tippgeber und Testleser

Beitragvon Latika » 16.07.2015, 00:18

poweroldie43 hat geschrieben:Ich schicke dir gerne 2-3 Kapitel als PDF, wenn dir/euch die Leseprobe gefällt. Denn ich suche ja die Meinungen der Leser :D .
Lieben Gruß, Bernd


UPS :shock: hab deinen Post erst jetzt gelesen :oops:

poweroldie43 hat geschrieben:Deine Kritik weicht immens gravierend von den anderen ab!


Nicht mit Maggi schimpfen, denn sie kennt sich aus :wink: ich gebe ihr auch dementsprechend Recht: Schlecht ist deine Leseprobe nicht (ich kenne da viel Schlimmeres, meine Grütze zum Bsp :mrgreen: ) aber verbesserungswürdig auf alle Fälle.

poweroldie43 hat geschrieben:Was ist ein unbeholfener Stil, was liest sich amateurhaft? (Beispiele hätten mich interessiert :roll: ) Und ferner handelt es sich doch um einen rohen Text, - völlig unlektoriert :?


Ich würde dir gerne helfen deinen Text aufzupolieren, aber rechnen musst du damit, dass ich dir nicht Honig um den Mund schmieren werde :wink: Kritik mag hart klingen, doch nur durch diese kannst du wachsen und dich stetig verbessern. Wenn das also in deinem Sinne ist, würde ich mich dir gerne zur Verfügung stellen.
~ Ich bin nur ein großer Träumer, doch mit Träumen fängt es ~
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Re: Suche Kritiker, Tippgeber und Testleser

Beitragvon Ankh » 16.07.2015, 10:15

Ich muss leider sagen, die Leseproben haben mich so gar nicht gepackt. Hab jeweils nach ca. einer Seite aufgegeben.

Du musst dir vorstellen, dass jemand im Buchladen steht, dein Buch zufällig aus dem Regal nimmt und anfängt zu blättern. Wenn der Protagonist dann erstmal weit bis zu seiner Kindheit ausholt, oder sich ewig darüber ergeht, wer alles mit ihm im Zug sitzt, dann stelle ich das Buch wieder ins Regal und nehme mir das nächste. Wie ein ICE von innen aussieht, weiß ich selber, und die Figuren darin sind auch nicht gerade interessant beschrieben.

Natürlich sind nicht alle Stellen in einem Buch spannend, aber wenn du schon welche als Leseprobe auswählst, dann solltest du die vorstellen, die auch sofort neugierig machen auf mehr. Wenn du dich in der Gentechnik gut auskennst, dann bring doch eine Textstelle darüber, dann sieht man gleich dass du a) Ahnung davon hast und b) das auch gut beschreiben kannst. Ich mag z.B. die Bücher von Kathy Reichs, weil sie einfach toll beschreibt, was sie alles mit den Leichen anstellt, die auf ihrem Tisch landen. Die Geschichten selber laufen immer nach demselben Schema ab und sind eher meh, aber die forensischen Teile reißen es echt raus.

Und ferner handelt es sich doch um einen rohen Text, - völlig unlektoriert :?


Du wirst dich bei Lektoren nicht gerade beliebt machen, wenn du ihnen ein Werk voller Schreibfehler auf den Tisch knallst und erwartest, dass sie das korrigieren. Das ist dein Job. Ein Lektor kann dir Tipps geben, wie du deinen Spannungsbogen straffst, oder ob du vielleicht eine langweilige Nebenfigur besser streichen solltest. Wenn er aber merkt, dass du das Handwerk nicht beherrschst, dann liest er dein Manuskript nicht einmal. Also lass dein Werk probelesen, oder schaff dir zumindest ein gutes Schreibprogramm an, das auch Kommafehler anstreicht.
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Re: Suche Kritiker, Tippgeber und Testleser

Beitragvon Hurri » 16.07.2015, 12:39

Hi,

ich habe jetzt in zwei Leseproben von dir reingelesen - einmal das Gespräch mit Elena und einmal die Bahnfahrt.

Leider muss auch ich sagen, dass mich beide Leseproben überhaupt nicht gepackt haben. Du verlierst dich in so vielen Details und beschreibst gefühlt jedes Staubkorn. Was aber fehlt sind Konflikte und Spannungen.

Eine Bahnfahrt ist tendenziell langweilig. Und es ist langweilig, von einer langweiligen Bahnfahrt zu lesen. Wenn nicht gerade ein Unfall passiert, einer der Bahngäste den Zug entführt oder mitten im Gang ein Kind zur Welt bringt, interessiert mich die Fahrt eigentlich nicht, auch nicht jeder einzelne Fahrgast. Es reicht mir, wenn ich weiß, dass dein Prota in der Bahn sitzt. Dann muss es aber weitergehen.

Auch an deinem Schreibstil kannst du meiner Meinung nach noch feilen. Viele Sätze sind zu kompliziert; du verwendest viele Füllwörter und abstrakte Begriffe, die die Sinne nicht ansprechen.
Stell dir vor, du würdest die Geschichte einem Freund erzählen. Würdest du Sätze wie diesen verwenden?

Ich erwische mich dahingehend, dass ich mir Dinge erzähle, die nicht meiner, sondern in der Erfahrung meines Vaters liegen, denn ich bin in keinster Weise ein Weintrinker.

:arrow: Was Wein angeht, bin ich ein wandelndes Lexikon. Dabei ist mein Vater der Weintrinker und mein gesamtes Wissen stammt von ihm.

Mein Vorschlag ist bestimmt nicht perfekt, aber erkennst du den Unterschied?

Auf der Suche nach einem Verlag wünsche ich dir viel Erfolg. Aber mein Vorschlag wäre, dass du wirklich noch an deinem Schreibstil arbeitest, bevor du deine Energie in die Veröffentlichung steckst.
"Rechtschreibfehler locken meist Gesindel an" (Sheldon Cooper)
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