Sweet Innocence - Du ahnungsloser Engel (Kapitel 3)

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Sweet Innocence - Du ahnungsloser Engel (Kapitel 3)

 
Halli, Hallo :D

Jaa.. ich war heute wieder fleissig am Kommentare abgeben.. xD
und deshalb kann ich euch heute auch schon das 3. Kapitel von Sweet Innocence vorstellen!!
Trommelwirbel bitte :lol: 8)
Na gut, dann viel Spaß euch allen :)


Kapitel 3:

Der nächste Morgen weckte mich mit dem Geruch frisch aufgebackener Brötchen. Lächelnd zog ich mich an, bis mir Sky und seine Stimmung gestern wieder einfielen. Verdammt! Ich hatte vergessen die Tür zu schließen und Sky lief immer noch sichtbar herum. Konnte er sich nach belieben materialisieren oder funktionierte das nur in bestimmten Situationen? Ich wollte lieber kein Risiko eingehen. Hastig riss ich die Tür auf und sprintete die schmale Treppe hoch. Der Dachboden war verschlossen. Ich schob mich ins Zimmer und sah mich schnell um. Ich konnte Sky nicht entdecken. Erleichtert ging ich wieder in mein Zimmer und zog mich an.
"Melody? Das Frühstück ist fertig, kommst du bitte?" Das war meine Mutter.
"Jahaa." ,rief ich zurück, warf einen letzten besorgten Blick die Treppe hoch und machte mich auf den Weg in die Küche. Mein Vater saß gemütlich auf einem der Stühle, las in der Zeitung und schlürfte einen extra starken, schwarzen Kaffee. Meine Mutter war gerade dabei, die Brötchen aus dem Ofen zu holen. Ich half ihr beim Aufdecken und fühlte mich ziemlich wohl dabei, ausnahmsweise eine ganz normale Vorstadtfamilie zu sein. Ich hatte viel Spaß dabei, mir mit meiner Mutter die neue Schule auszumalen. Mein Vater hingegen brummelte etwas von "Stacheldrahtzaun" und "Selbstschussanlage", als meine Mutter von Jungs anfing, mümmelte aber weiter an seinem Brötchen. Ich wurde ein bisschen rot, sagte aber nichts. Nachdem mein Vater die Zeitung zur Seite gelegt und sich die Brötchenkrümel aus dem Mundwinkel gewischt hatte, sah er mich mit seinen braunen Augen ernst an. "Schokoladenbraun" ,sagte meine Mutter dazu und ich fand, dass es wohl Zartbitter sein musste, so dunkel, wie sie waren.
"Deine Mutter und ich,",setzte er an und setzte eine wichtige Miene auf, wie immer, wenn er etwas zu bereden hatte.
"müssen ab morgen für ein paar Tage verreisen."
Hä? Was sollte das denn? Waren wir nicht gerade erst angekommen? Ich äußerte meine Fragen, aber mein Vater sagte bloß, es sei "sehr wichtig" und "nicht aufzuschieben". Ich schmollte ein bisschen und war überrascht, plötzlich Sky im Raum zu spüren. Genauer gesagt, ich spürte seine Emotionen. Und irgendwie konnte ich auch sagen, dass er sich gerade durch die Tür schob und an die Küchenzeile lehnte. Er war immer noch ein wenig nachdenklich. Was machte er denn hier? Meine Gedankenn wanderten wieder zu meinen Eltern. Mir fiel der Grund ein, weswegen wir hierher gezogen waren.
„Paps? Ist es wegen deinem Job?“ mein Vater sah mich einen Moment lang verschreckt an, dann schüttelte er eifrig den Kopf und sah hilfesuchend zu meiner Mutter.
"Sag mal, Schätzchen. Willst du nicht diesen Namen auf deiner Tür überstreichen?", wechselte sie schnell das Thema.
"Welchen Namen?",antwortete ich verständnislos und ging damit auf ihre Ausweichtaktik ein, vor allem, da ich von Sky abgelenkt war.
"Sky.", erwiderte sie.
"Sky?!" Ich kreischte es fast und ließ dabei mein Messer versehentlich auf den Teller krachen. Mehr erschrocken darüber, dass ich seinen Namen ausgesprochen hatte, als über meinen Lärm, presste ich mir die Hand auf den Mund. Aber natürlich konnte ich die Worte nicht wieder zurücknehmen. Sky materialisierte sich und sah mich erschrocken an. Ich schaute nicht minder erschrocken zurück und hätte beinahe gequiekt. Meine Mutter schüttelte nur verwundert den Kopf und stand auf. Sie drehte sich zu Sky um, hielt inne - und griff mitten durch ihn durch nach der Butter. Seelenruhig kam sie wieder zum Tisch zurück, setzte sich und begann, ihr Brötchen damit zu bestreichen. Sky starrte auf die Stelle, wo ihre Hand durch seinen Brustkorb gefahren war und betastete die Stelle, als wolle er sich vergewissern, dass er kein Loch in der Brust hatte. Er sah in diesem Moment wirklich wie ein Gespenst aus, so verschreckt wirkte er.
"Das du immer so aufbrausend sein musst.", murmelte sie und schüttelte wieder den Kopf. "'Tschuldige.",murmelte ich zurück und sah immer noch Sky an.
>>Sie kann mich nicht sehen.<< Er schaute mich wieder an. Er sprach telepathisch mit mir. Ich konnte ihm schlecht antworten und so sah ich ihm dabei zu, wie er zerknirscht das Gesicht verzog und es sich beinahe im selben Moment wieder erhellte. Er stellte sich direkt vor meine Mutter und sagte laut:
"Hallo." Keine Reaktion.
"Hören kann sie mich anscheinend auch nicht.",sagte Sky erheitert und grinste.
"Soll ich irgendwas machen?",fragte er und versuchte, mit den Pfannen und Töpfen zu klirren, die an der Wand hingen. Ich kicherte. Verwirrte Blicke von meinen Eltern waren die Antwort.
"Vielleicht sollten wir sie doch nicht alleine lassen.",sagte mein Vater und wandte sich meiner Mutter zu, als wäre ich Luft. Aber er grinste.
"Dad!" Ich tat empört. "Ich habe nur darüber nachgedacht, ob ich mein Zimmer pink streiche.",log ich. "Ach so.",erwiderte mein Vater.
"Hey, das ist ein Jungszimmer! Das wird nicht pink!",kam es von Sky. Ich kicherte noch einmal.
"Wo wollt ihr denn hin?",fragte ich.
"Streng geheim.", erwiderte mein Vater verschwörerisch und hatte sofort wieder eine wichtige Miene aufgesetzt.
"Aha.", sagte ich gedehnt. In diesem Moment klirrten tatsächlich die Pfannen aneinander. Sky grinste von einem Ohr zum Anderen und verschwand aus der Küche. Ich fluchte und rannte ihm hinterher.
"Wo willst du hin?", fragten meine Eltern im Chor, und meine Mutter wandte sich mit verwundertem Gesichtsausdruck den Pfannen zu.
"Ich muss ganz dringend telefonieren.",log ich erneut. "Sky.",rief ich ihm so leise ich konnte hinterher. "Sky, warte. Sky!" Endlich blieb er stehen und drehte sich um.
"Was?" Er zog eine Augenbraue hoch. Ich schnappte kurz nach Luft.
"Du.. Du hast doch jetzt nicht irgendwas vor, oder?" Er wirkte leicht verlegen.
"Naja. Ich wollte in Nickos Zimmer eine Schublade aufmachen. Da sind ein paar Sachen von mir drin." "Nickos Zimmer?",fragte ich verständnislos. Skys Stimme bekam einen schmerzerfüllten Unterton.
"Er ist, oder besser gesagt, war mein Bruder. Er ist vor vielen Jahren gestorben." Mitfühlend sah ich ihn an und strich sanft über seinen Handrücken. Das heißt, ich berührte ihn nicht wirklich, aber ihr wisst schon, was ich meine.
"Soll ich dir helfen? Bei der Schublade, meine ich." Sky schüttelte leicht den Kopf.
"Ich probiere es lieber allein. Die Pfannen konnte ich ja auch bewegen." Er sah mir in die Augen und es kam mir so vor, als suche sein Blick nach meinem Einverständnis. Ich schluckte, denn eigentlich wollte ich lieber bei ihm bleiben und ihn unterstützen.
"Okay." ,sagte ich und zuckte betont lässig mit den Schultern. Doch dann sah ich ihm fest in die Augen. Damit drehte ich mich um und verschwand aus dem Haus.

von VampirMitBiss

Re: Sweet Innocence - Du ahnungsloser Engel (Kapitel 3)

 
Hallo Vampir mit Biss,

dann leg ich mal los. Eines allgemein: Du solltest zahlreiche Absätze hineinmachen. Insbesondere bei wörtlicher Rede macht man immer Absätze. Wo Absätze ungefähr hingehören, dazu nimmst du dir am besten aus ganz normalen Büchern ein Beispiel. In der jetzigen Form machst du es dem Leser unnötig schwer und es sieht unnötig unprofessionell aus.
Der nächste Morgen weckte mich mit Vogelgezwitscher

Das ist sooo klischeehaft ...

Ich hatte vergessen die Tür zu schließen und Sky war wahrscheinlich immer noch materialisiert.

Das kannst du bestimmt schöner ausdrücken. Klingt so behelfsmäßig.

Inhaltlich unlogisch fand ich dann diese Stelle:
"Naja. Ich wollte in Nickos Zimmer eine Schublade aufmachen. Da sind ein paar Sachen von mir drin." "Nickos Zimmer?" Skys Stimme bekam einen schmerzerfüllten Unterton. "Er ist, oder besser gesagt, war mein Bruder. Er ist vor vielen Jahren gestorben." Mitfühlend sah ich ihn an und strich sanft über seinen Handrücken. Das heißt, ich berührte ihn nicht wirklich, aber ihr wisst schon, was ich meine. "Soll ich dir helfen? Bei der Schublade, meine ich." Sky schüttelte leicht den Kopf. "Ich möchte lieber allein sein."


Sky ist ja eine Art Geist und kann keine Schubladen aufmachen, denke ich. Du sagst aber, er will es und warum antwortet er da am Ende, er will allein sein? – Wo er doch vorhatte, die Schublade aufzumachen, wofür er ihre Hilfe braucht? Ist nicht logisch. Also, entweder er will die Schublade öffnen oder alleine sein, aber beides zusammen geht bei ihm wohl nicht.

Tja, ansonsten ... ich habe nicht direkt sprachliche Danebengriffe gefunden, aber ansonsten sehe ich dasselbe Problem wie in vielen Texten: sprachlich ist alles rein funktional geschrieben, es fehlt mir das Besondere, die Originalität, eine interessante Art, das alles zu erzählen. Ich kann keinen individuellen Stil bei dir finden, auch inhaltlich fehlen mir gewisse individuelle Details, welche irgendwie meine Sinne anregen oder etwas in meinem Kopf auslösen. Das ist auch nichts, wobei andere dir wirklich helfen können oder dass man durch Textkritiken wie hier in diesem Forum aufdeckt. Auf einige Einfälle muss man als Autorin einfach selbst kommen und bestimmt wirst du im Laufe deines Lebens auch drauf kommen. Aber wenn es dir nur ums Unterhalten von ein paar Freunden und Fans im Web geht (und nicht um eine Veröffentlichung in einem richtigen Verlag), ist dieser Text hier ganz in Ordnung.

Viele Grüße
Annorra

von Annorra

Re: Sweet Innocence - Du ahnungsloser Engel (Kapitel 3)

 
Also, zu allererst einmal muss ich dir sagen, dass mir deine dreiteilige Geschichte insgesamt sehr zugesagt hat. Sie hat bei mir vor allen Neugierde geweckt und so hoffe ich insgeheim, dass du sie weiterführst.
Gut…, soviel dazu. :) Nun zu meinen kleinen Kritikpunkten- Ich werde jetzt nicht auf grammatische Fehler oder Rechtschreibreglung, sondern vielmehr auf den Inhalt eingehen. Wenn das soweit für dich okay ist- : Ein wenig gestört hat mich in allen Teilen, dass Melody sich so wenig Gedanken über ihre neue ‘Entdeckung’ gemacht hat. Mir schien es, als nehme sie den Geist einfach so hin, als wäre er von jetzt auf gleich Teil ihres Lebens. Du solltest Melodys Gedanken vielleicht mit einigen Fragen bestücken, wie zum Beispiel “Woher kommt er?”, “Wie kann es sein, dass ich plötzlich einem Geist gegenüberstehe?”, “Sieht er sich selber als Geist oder ist er jemand völlig anderes, der seine Identität nicht Preis geben möchte?”. Aber das sind nur Vorschläge, du musst sie dir nicht annehmen.
Des Weiteren hätte mich jetzt als Leser persönlich die Frage interessiert, weshalb dein Hauptcharakter immer so oft umzieht. Ob das etwas mit der Berufung der Eltern zu tun hat, oder dem Hobby zuliebe. Ein wenig Hintergrundinformationen. (Falls du das ganze jedoch weiterführst und diese Kriterien erst in voraussehbarer Zukunft verraten möchtest, fällt diese Anmerkung von mir natürlich weck.)

Das war’s erst einmal von mir. Ich hoffe ich konnte dir ein wenig weiterhelfen, auch wenn meine Ratschläge ein wenig spät eintreffen.
:wink:

von Nagori Sora

Re: Sweet Innocence - Du ahnungsloser Engel (Kapitel 3)

 
It's me again xD

Soo, dann fange ich mal an. Bevor ich allerdings auf das grammatikalische eingehe möchte ich mich, gleich meinen Vorgängern, dem Inhalt widmen.

Also erstmal muss ich Nagori Sora Recht geben: Es hat mich schon ein wenig gewundert, dass Melody den Geist plötzlich so hinnimmt. Du hast die einzelnen Schreckenssituationen zwar gut rübergebracht, so dass ich hier vor dem Computer saß und mich dabei erwischt habe, dass ich dem Charakter nachgemacht und große, erschrockene Augen gemacht habe ( :oops: ) aber mir fehlte doch die anschließende Verwirrung deines Charakters.
Ein Beispiel: Im ersten Teil schreibst du, wie sie plötzlich bemerkt, dass dort ein unsichtbarer Gegenstand ist, an dem die Staubpartikel abprallen und merkwürdige Fußspuren auf dem Boden. Panik - ist klar. Und das hast du gut rüber gebracht. Doch dann war ich verwirrt. Du hast deine Protagonistin in die Küche rennen und was suchen lassen. Mein erster Gedanken: Messer oder irgendeine andere Waffe. Wer weiß, was da gerade abgeht?
Plötzlich kommt raus, dass sie etwas, was sie urplötzlich und verwirrenderweise als Geist sozusagen abstempelt, mit Babypuder einschmiert, um ihn sichtbar zu machen.
Das kommt nicht real rüber. Verstz dich in ihre Situation. Egal, wie heldenhaft, mutig, oder was weiß ich du oder deine Protaginistin bist: es ist und bleibt eine menschliche Reaktion, dass bei einer solchen unbekannten (oder eher unglaubwürdigen. Geister sind ja weltweit bekannt) Situation der Mensch ausflippt.
Lass sie meinetwegen wie ein Wilde hektisch durch das Haus rennen, stolpern, hinfallen. Sich im Bad einsperren. Gestalte eine eigene Szene in der sie über all das nachdenkt, was gerade geschehen ist.
Sie sitzt im Badezimmer vor der abgeschlossenen Tür, den Kopf in ihren Händen. Und jetzt - ja, was jetzt? Ich will dir nicht alles vorweg nehmen, doch vielleicht ein paar Anregungen:
Sie könnte sich erstmal versuchen zu beruhigen. Dann versucht sie das, was sie gesehen hat einem rationalen Grund zuzuorden. Da das wohl kaum möglich ist versucht sie es anders. Ihr erster Gedanken: ein Geist. Aber Geister gibt es nicht? Doch was sollte es sonst sein? Besser ein Geist als ein Vampir. Obwohl es immer noch darauf ankommt, ob er gut oder böse ist. Doch hatte er nicht "Hab keine Anst" geschrieben? War da überhaupt was? Hatte sie sich das nur eingebildet?

Mach, dass sich ihre Gedanken überschlagen. Denk an eine Reaktion, die in dir vorgehen würde und es fließt von allein auf das Papier.
Ich hoffe in dem Sinne konnte ich dir ein paar Eindrücke oder Inspirationen geben :) Wenn du dir deinen Text noch einmal durchliest: vielleicht findest du ja Passagen, wo du das ganze dann noch weiter abändern kannst. Es passiert alles ziemlich plötzlich bei dir.
Ich persönlich fände es auch auf irgendeine Art und Weise schön, wenn sie sich langsam das Vertrauen aufbaut. Nicht einfach so BAM ich pack den Geist jetzt mal an! Beschreib ihre allererste Berührung. Von mir aus, lass sie sich ausversehen berühren. Natürlich kann es sein, dass dir das zu viel Kitsch ist (ich steh auf Kitsch xDD) aber etwas mehr Gefühl wäre nicht schlecht.
Dein Schreibstil scheint mir eine gewisse Art von Humor zu vermiteln. Du willst, dass sie ihn wahrnehemn kann? Dann lass sie doch vorsichtig aus dem Badezimmer kommen. Dann rennt sie zu ihrer Tasche holt dort dann Babypulver UND Messer raus (ein Messer ist so was von unlogisch aber das könntest du dann auch in ihre Gedanken packen. Es vermittelt immerhin ein Gefühl der Sicherheit). Dann geht sie vorsichtig wieder hoch. Er steht immer noch da und sie schüttet aus sicherer Entfernung dieses Babypulver über ihn.
Dann noch eine kleine Anmerkung: Sie muss um einiges erstaunter darüber sein, dass sie plötzlich eine Empathin ist - wenn auch nur bei Sky.
So, jetzt bin ich richtig kackendreist. Ich schreib dir jetzt einfach mal ein Stück deiner Geschichte als Beispiel um. Vorweg: alles, was ich hier schreibe, sind von vorne bis hinten Vorschläge. Verbesserungen, die MEINER Meinung nach eine Verbesserung sind und die nicht für die Allgemeinheit gelten. Es ist absolut DEINE Entscheidung, was du übernimmst, was nicht und ob du überhaupt irgendetwas übernimmst.
Also:
Mit immer noch rasendem Herzen und außer Atem stand ich nun mit Messer und Babypulver bewaffnet wieder vor der Tür. Langsam führte ich eine Hand zur Klinke, schloss die Augen, atmete einmal tief durch und knallte die Türe dann auf. Ich sah mich um. Noch immer standen die unheimlich Buchstaben auf dem Boden und noch immer prallten die Staubpartikel an einem unsichtbaren Hindernis ab. Mit langsamen, zögernden Schritten ging ich auf dieses Hindernis zu. "Pass... pass auf!" Ich fühlte mich merkwürdig. Einerseits war ich voller Angst aber andereseits - ich sprach mit Luft. Oder? "Ich bin bewaffnet!" Ich fühlte eine merkwürde, ironische Welle durch den Raum fließen. Ich hielt inne. Was war das? Ich hätte am liebsten laut los gelacht, doch wusste ich nicht, wieso. Ich versuchte den Gedanken abzuschütteln und konzentrierte mich wieder auf das Hindernis. Ich stand nur noch zwei Meter weg. Mit der rechten Hand hielt ich das Messer nach vorne, mit der Linken das Babypulver.
"Okay. Nicht erschrecken. Bitte" Ich wusste nicht so genau warum. Doch irgendetwas sagte mir, dass es der einzig richtige Weg war. Ich holte mit der Linken einmal aus und schüttete kräftig Richtung Hindernis, so dass das Babypulver exakt auf das Hindernis zuflog - und einen menschlichen Körper enthüllte. "Ah!" Ich ließ einen spitzen Schrei hören und sowohl Messer als auch Babypulver fielen mir zu Boden. Ich wich ein Stück zurück. Was war das? Eigentlich war die Frage unsinnig. Ich wusste es schon längst. Eigentlich wusste ich es schon in dem Moment, als ich dieses unsichtbare Hindernis zu aller erst sah: vor mir stand ein Geist. Und nach dem Körperbau zu urteilen, war es ein Junge. Nur ein Stück größer als ich und breiter.
Ich konnte nicht anders, ich starrte wie ein Verrückte auf dieses weiße Etwas. Das Gesicht, ohne Augen, hatte schon etwas gruseliges, doch auf eine merkwürdige Art und Weise spürte ich, dass meine Nervosität und meine Angst wichen. Wie von selbst bewegten sich meine Beine auf das Geschöpf zu. Als ich fast direkt vor ihm stand, sah ich ein Lächeln in seinem Gesicht und schon wieder spürte ich diese merkwürdige Welle der Belustigung im Raum. Wieder wich ich einen Schritt zurück...
Und so weiter und so fort. Verstehst du was ich meine? Mehr Details, mehr Gefühl. Hier nach könnte jetzt dann die Stelle mit den "ja", "nein", "vielleicht" Kästchen kommen.
Bevor ich in der Hinsicht noch zu sehr aussschweife (was ich ja auch noch gar nicht getan habe :roll: ) widme ich dem Nächsten:

Zu Annorra muss ich da nämlich was sagen ;D
Dein individueller Stil ist auf den ersten Blick nicht zu sehen. Aber wenn man sich etwas intensiver mit dem Text befasst, als ihn einmal kurz durchzulesen, dann merkt man eine gewisse Persönlichkeit in dem Text. Jeder Text hat seine eigene Persönlichkeit, weil jeder Mensch sein eigenes Ich, sein Herzblut in seine Projekte steckt. Deinen individuellen Stil zu erkennen ist schwiereig, aber ich bin sicher, dass du im Lauf der Zeit deutlich merkst, was du ändern kannst. Wenn du ein wenig detailreicher schreibst, eigene Gefühle mehr einbringst und dich in Reaktionen oder Anderem an die Realität hälst, dann bekommen deine Geschichten auch dein gewisses Etwas und zwar deutlich erkennbar.
Man muss sich nur ran halten. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen!

Dann noch ein kleiner Kritikpunkt von mir (oh Gott das tut mir Leid, ich überhäufe dich ja gerade zu!): Die Sache mit den Eltern scheint mir ein wenig gezwungen. Es kommt mir vor wie ein Problem, dass ich hatte: du willst jetzt auf deine beiden Protagonisten, Melody und Sky, eingehen und in deiner Vorstellung sind die Eltern da jetzt natürlich im Weg. Denn wer schert sich schon gerne um den Rest, wenn es um die beiden Lieblingscharaktere geht xD
Aber ich finde deine Art das hier zu lösen etwas... keine Ahnung. Gezwungen eben.
Es ist ja nicht so, das schon alles fertig ist und die Eltern jetzt ne Beschäftigung brauchen.
Lass sie doch den ganzen Tag umher fahren, Dinge suchen für die Renovierung, dann muss ja noch das Geld verdient werden, neue Nachbarn müssen begrüßt werden, die Stadt muss unsicher gemacht werden. Alles so Kleinigkeiten, aber dass die eine Woche weg fahren? Wenn es im Nachhinein nicht wichtig für die Geschichte ist, wo sie hinfahren (meinetwegen auf eine Konferenz der Geisterjäger, denen Melodys Eltern angehören xD) dann kann man das auch etwas anders lösen. Ich will dich dadurch nicht kränken und wenn es nicht der Grund ist, warum die Eltern plötzlich weg fahren, dann tut es mir Lied, dir das unterstellt zu haben. Doch schau mal im Endeffekt, wie du das handhabst :)

Sooo, jetzt habe ich genug kritisiert (und ich fühle mich Elend).
Jetzt kommt auch nur noch das Unwichtige: Grammatik und bla und so. Also lehn dich zurück und genieße meine Zitate xDD

VampirMitBiss hat geschrieben:Das Frühstück ist fertig, kommst du bitte?" Das war meine Mutter. "Jahaa." ,rief ich zurück, warf einen letzten besorgten Blick die Treppe hoch und machte mich auf den weg in die Küche. Mein Vater saß gemütlich auf einem der Stühle, las in der Zeitung und schlürfte einen extra starken KOMMA schwarzen Kaffee.

1.) "Weg" wird groß geschrieben
2.) Das Komma

VampirMitBiss hat geschrieben:"Deine Mutter und ich," LEERZEICHEN WEGLASSEN,setzte er an und setzte eine wichtige Miene auf, wie immer, wenn er etwas zu bereden hatte. "Müssen ab morgen für eine Woche verreisen."

1.) Zwischen dem Ende der wörtlichen Rede und dem Komma das Leerzeichen weg lassen, dafür eines zwischen das Komma und "setzte" setzen
2.) Das "müssen" musst du klein schreiben, weil du den Satz ja fort führst.

VampirMitBiss hat geschrieben:"Welchen Namen?" ,antwortete ich verständnislos, vor allem, da ich von Sky abgelenkt war. "Sky.", erwiderte sie.

Hier an der rot markierten Stelle wieder dasselbe wie oben mit dem Leerezichen

VampirMitBiss hat geschrieben:"'Tschuldige." ,murmelte ich zurück und sah immer noch Sky an.

And the same again ;)

VampirMitBiss hat geschrieben: "Hören kann sie mich anscheinend auch nicht." ,sagte Sky erheitert und grinste. "Soll ich irgendwas machen?" ,fragte er und versuchte, mit den Pfannen und Töpfen zu klirren, die an der Wand hingen. Ich kicherte. Verwirrte Blicke von meinen Eltern waren die Antwort. "Vielleicht sollten wir sie doch nicht alleine lassen." ,sagte mein Vater und wandte sich meiner Mutter zu, als wäre ich Luft. Aber er grinste. "Dad!" Ich tat empört. "Ich habe nur darüber nachgedacht, ob ich mein Zimmer pink streiche." ,log ich. "Ach so.", erwiderte mein Vater. "Hey, das ist ein Jungszimmer! Das wird nicht pink!" ,kam es von Sky. Ich kicherte noch einmal. "Wo wollt ihr denn hin?", fragte ich. "Streng geheim.", sagte mein Vater verschwörerisch und hatte sofort wieder eine wichtige Miene aufgesetzt. "Aha.", sagte ich gedehnt. In diesem Moment klirrten tatsächlich die Pfannen aneinander. Sky grinste von einem Ohr zum anderen und verschwand aus der Küche.

Ja ich weiß sehr lang und rot, aber die markierten Stellen sind größtenteils die Sache mit dem Leerzeichen. Nur am Ende, da musst du "anderen" groß schreiben ;)

VampirMitBiss hat geschrieben:Ich muss ganz dringend telefonieren." ,log ich erneut. "Sky." ,rief ich ihm so leise ich konnte hinterher. "Sky, warte. Sky!" Endlich blieb er stehen und drehte sich um. "Was?" Er zog eine Augenbraue hoch. Ich schnappte kurz nach Luft. "Du.. Du hast doch jetzt nicht irgendwas vor, oder?" Er wirkte leicht verlegen. "Naja. Ich wollte in Nickos Zimmer eine Schublade aufmachen.

Wieder hauptsächlich die Sache mit den Leerzeichen. Nur am Ende: "Na ja" wird auseinander geschrieben.

VampirMitBiss hat geschrieben:"Okay." ,sagte ich und zuckte betont lässig mit den Schultern.

Und nochmal das Leerzeichen.

Ganz allgemein: Wenn du nach wörtlicher Rede nicht mit einem neuen Satz, sondern mit "sagte" oder so was weiter machst, dann IN der wörtlichen Rede am Schluss keinen Punkt, selbst wenn der gesagte Satz dann zu Ende ist. Das machst du ganz oft. Lies mal drüber und verbesser das dann :)

So! Oh Gott! Herrje, dass das so viel wird, war nicht geplant. Ich hoffe du hast dich bis hier her durchkämpfen können und bist nicht sauer.
Ich wollte dich nicht kritisiren, das sind alles nur Vorschläge. Ich hoffe, du nimmst das nicht irgendwie böse entgegen, dass da jetzt ein Roman raus geworden ist und auch die Tatsache mit dem Umformen deines Textes! So was geht ziemlich ins Private ich weiß, aber ich hatte keine Ahnung, wie ich dir das anders begreiflich machen sollte.
Ich hoffe du bist nicht allzu böse :)

Weiter hoffe ich, dass es vielleicht doch bald noch ein weiteres Kapitel gibt...

Liebe und wartende Grüße
Jules

von Jules94

Re: Sweet Innocence - Du ahnungsloser Engel (Kapitel 3)

 
Tachelchen, ich bins nochmal (bitte nicht erschrecken, wird nicht so ein Roman :oops: )

Also, ich hab deine Überarbeitung gesehen und muss sagen: Jetzt habe ich bis hierhin inhaltlich nichts mehr auszusetzen :)
Allerdings haben sich durch die Überarbeitung kleine Fehlerchen reingeschlichen, die ich dir noch kurz hier zeigen möchte :)

VampirMitBiss hat geschrieben:Konnte er sich nach belieben materialisieren oder funktionierte das nur in bestimmten Situationen? Ich wollte lieber kein Risiko eingehen.

Ich glaube "belieben" wird hier groß geschrieben...

VampirMitBiss hat geschrieben:Der Dachboden war verschlossen. Ich schob mich ins Zimmer und sah mich schnell um. Ich konnte Sky nicht entdecken. Erleichtert ging ich wieder in mein Zimmer und zog mich an.

Die beiden markierten Sätz bedeuten Folgendes: Als ich die das erste Mal gelesen habe, bildeten sie für mich einen unlogischen Gegensatz.
Wenn du schreibst "Der Dachboden war verschlossen" hört sich das für mich so an, als sei die Tür abgeschlossen gewesen. Wenn sie sich im nächsten Satz aber dann ins Zimmer schiebt, ohne einen Schlüssel im Schloss umzudrehen, verwundert mich das. Nachher habe ich natürlich gemerkt, dass du nur meintest, dass die Tür zu war. Vielleicht wäre es besser, wenn du das auch so schreibst. Mach aus "Der Dachboden war verschlossen" vielleicht einfach "Die Dachbodentür war zu" oder so ähnlich :)

VampirMitBiss hat geschrieben:„Paps? Ist es wegen deinem Job?“ mein Vater sah mich einen Moment lang verschreckt an, dann schüttelte er eifrig den Kopf und sah hilfesuchend zu meiner Mutter.

"Mein" wird hier groß geschrieben.

VampirMitBiss hat geschrieben:Sky starrte auf die Stelle, wo ihre Hand durch seinen Brustkorb gefahren war und betastete die Stelle, als wolle er sich vergewissern, dass er kein Loch in der Brust hatte.

Hier wiederholst du "Stelle". Vorschlag, wie du es ändern könntest:

"Sky starrte auf die Stelle, wo ihre Hnad durch seinen Brustkorb gefahren war und betastete ihn, als wollte er sich vergewissern, dass er kein Loch in der Brust hatte."

VampirMitBiss hat geschrieben:"Wo wollt ihr denn hin?",fragte ich.
"Streng geheim.", erwiderte mein Vater verschwörerisch und hatte sofort wieder eine wichtige Miene aufgesetzt.

So, wie es hier steht, ist es eine Wiederholung von weiter oben. Vielleicht schreibst du noch, dass sie es noch einmal fragte. Also:

"Wo wollt ihr denn hin?", versuchte ich meine Frage noch einmal beantwortet zu bekommen.
[...]


VampirMitBiss hat geschrieben:"Naja. Ich wollte in Nickos Zimmer eine Schublade aufmachen. Da sind ein paar Sachen von mir drin." "Nickos Zimmer?",fragte ich verständnislos. Skys Stimme bekam einen schmerzerfüllten Unterton.

"Na ja" wird auseinander geschrieben :)

So, das war's dann auch schon wieder :)

Cucu
Jules

von Jules94