Hallo Jackie!
Naja, da muss ich jetzt erstmal überlegen. Nehmen wir jetzt zum Beispiel mal die Szene, an die ich dachte, als ich den Beitrag schrieb: In meinem "Roman" (er ist schon ganze 5 Seiten lang... XD) spielt vieles am Strand. Der Protagonist geht nun am Strand entlang. Ich bin natürlich wie viele andere wahrscheinlich auch, sehr geneigt, zu schreiben: "Die Wellen rauschten...schaumbedeckte Wogen ragten auf...eine Möwe schrie" naja und so weiter. Meistens wird ja das Meer durch akkustische oder optische Merkmale charakterisiert. Und hier könnte man ja zum Beispiel das Gefühl des Sandes unter den Füßen beschreiben, was ich im Moment echt schwer finde. Wie fühlt sich halb-trockener Sand an? Alles, was ich bisher dazu geschrieben habe, kommt einer optischen Beschreibung noch lange nicht nahe in Sachen Anschaulichkeit. (Deswegen freue ich mich vorallem auf deinen Serienteil zum Fühlen und Riechen und so...

)
Oder noch schlimmer: Das meer geschmacklich und geruchlich beschreiben. Das Einzige, was mir jetzt einfällt ist: "Es riecht salzig." Beim Geschmack fällt mir gar nichts ein, was nicht abgedrochen klingt, aber wenn man lange am Meer langläuft und atmet, "schmeckt" man ja manchmal Seeluft.
Im Moment ist das Riechen mein liebster Sinn, weil der Geruch so viele Emotionen auslösen kann und sehr charakteristisch ist. Wenn man schreibt, etwas rieche "faulig", wird beim leser hoffentlich sofort eine Emotion ausgelöst. Das finde ich toll.
Vielleicht bin ich auch einfach zu sehr Perfektionist.
Viele Grüße von der Elli