Tips, die hilfreich waren...

Tipps, Ratschläge und Hilfen zum Schreiben. Wie machst du das? Hilfe bei Blockaden, Hemmungen und Anfangsschwierigkeiten

Re: Tips, die hilfreich waren...

Beitragvon LadyOfTigers » 08.05.2011, 21:11

Sofian hat geschrieben:Also, ich weiß nicht, wie oft ich es schon gesagt habe, wahrscheinlich gehe ich jedem damit auf die Nerven, aber der beste Tipp meiner Meinung nach ist: Lerne, schlecht zu schreiben.

Oh ja, dem kann ich nur zustimmen. Hat mir aus meiner Schreibblockade herausgeholfen und seitdem lässt es sich viel leichter schreiben! Auch wenn ich weiss, dass danach natürlich alles noch laaange überarbeitet werden muss... :wink:

CharlySemmel hat geschrieben:Ich lerne meine Protas während dem Schreiben der Geschichte kennen - das ist viel spannender.

Mach ich auch so. Mit Planung kann ich sowieso nicht viel anfangen. Obwohl ich doch ein paar Notizen zu meinen Charaktern anlege, um z.B. das ständige Wechseln der Augenfarben zu verhindern. :mrgreen:

Was mir auch noch sehr geholfen hat: Schreib so, wie es dir gefällt! Und nicht, wie es andern gefallen soll! (Im Sinne der Handlung natürlich. Bei Rechtschreibung ist das wieder ein ganz anderes Thema... :D )

Grüsse,
Lady
Wäre Schreiben eine Droge, wären wir schon längst an einer Überdosis gestorben.
Weg vom 22. August bis 17. Juli - Austauschjahr in Japan :)
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Re: Tips, die hilfreich waren...

Beitragvon Fianna » 22.08.2011, 14:47

Die in meinen Augen beste Synonymeseite ist:
http://synonyme.woxikon.de/

Außerdem finde ich es ganz wichtig, beim Verbessern
- über PC-Suche Worte zu markieren (Namen, Synonyme wie Die Elbin, die Kriegerin, die Priesterin), wenn es zuviele ähnliche hintereinander sind, müsste man es durch "sie" oder Synoyme ersetzen
- Manuskript ausdrucken und laut lesen
- Markierungen machen, wenn etwas holprig klingt
- in einer anderen Farbe Markierungen machen bei Andeutungen auf Identitäten/Geheimnisse/Kriminallösung: wieviel Text ist zwischen diesen Markierungen? Sind sie in der aktuellen Version zu weit auseinander gezogen, als dass der Leser die Fakten zusammenbringen kann?
- Gedankenfetzen an den Rand kritzeln


Darf man auch Links hier posten? Ich kenne einige Schreibseiten mit Tipps, von denen ich einige übernommen habe, es sind so gesehen also nicht "meine" Tipps und auf den entsprechenden Seiten sowieso viel besser erklärt :)
Neueste Rubrik auf meinem Blog: Autoren-ABC
http://mearafinnegan.de/?page_id=503
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Re: Tips, die hilfreich waren...

Beitragvon Pereyga » 23.11.2011, 23:23

Auf Jackys Blog gab es den Tipp, sich mit seinen Charakteren zu unterhalten, wenn man nicht weiterkommt.
Es funktionierte, ich fragte meinen Prota etwas und er antwortete xD

Ansonsten:
- die 5 Sinne benutzen
die praktische Umsetzung fällt mir manchmal aber leider immer noch sehr schwer. Aber wenn ich zum Beispiel einen neuen Ort beschreibe (wenn sie ein Haus betreten oder was weiß ich) versuche ich mich in diesen hineinzuversetzen, überlege, was man dort hören könnte. Wie es dort wohl riecht und so weiter.
Und wenn man Schwierigkeiten hat, zum Beispiel ein Schloss, in dem man sich gerade befindet, zu beschreiben (und man es sich auch nicht so gut vorstellen kann, wie genau es denn aussieht) kann man auch im Netz nach Referenzbildern suchen und versuchen diese zu beschreiben.

- Notizen machen. So ein kleines Notizbuch, das man gut in einer Tasche transportieren kann, ist sehr nützlich, wenn man mal spontane Ideen hat.
Ansonsten kann man ja auch auf lose Blätter schreiben und diese dann aber in einem Ordner verwahren, sodass man sie ordentlich zusammen hat.

- Ich plane meine Geschichten nicht bis ins kleinste Detail aus, aber für mein "größeres" Fantasyprojekt habe ich mir eine Powerpointdatei angelegt, in der der Plot grob festgehalten ist. Für jedes Kapitel dann eben eine neue Seite. Mir hilft das, meine Gedanken zu ordnen. Andererseits hat mein Plot auch noch einige Lücken. Diese habe ich auch in der Plotskizze kenntlich gemacht. Und dann eben auch farbig markiert.
Dass da ungeklärte Fragen sind, weiß ich auch so, aber wenn ich mir sie aufschreibe, behalte ich eben besser wo was fehlt und kann an dieser Stelle dann auch ansetzen und gezielt darüber nachdenken.
Mit einer anderen Farbe habe ich dann Dinge hinzugeschrieben, die in diesem Kapitel zwar noch nicht vorkommen, aber dennoch irgendwie damit zusammenhängen. So behalte ich besser den Überblick über die Gesamtzusammenhänge.


Ich hoffe, irgendjemand versteht meine Ausführungen so halbwegs.
Zuletzt geändert von Nigromantia am 30.11.2011, 10:58, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Grammatik
Hast du es gewusst?
In deinem Herzen, spürtest du's da schon, bevor ich's selbst begriff?

Weißt du es? Weißt du, wie wichtig du mir bist?
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Re: Tips, die hilfreich waren...

Beitragvon wendra » 24.01.2012, 20:26

Die Tipps, die mir sehr geholfen haben:

1. Konzept
Ich plane mein Buchprojekt von Anfang bis Ende richtig ordentlich durch und erstelle auch einen "Marschplan" (Kapitel- oder Szenenabfolge mit Cliffhangern, Konflikt- oder Wendepunkten). Mir persönlich hilft das ungemein und ich verliere mich später nicht in überflüssigem Geschwätz.
Auch diverse Hintergrundinfos, Vorgeschichten, religiöse, wissenschaftliche und politische Dingens und so weiter erstelle und sammle ich brav, selbst wenn es für die Geschichte selber völlig irrelevant ist und nie erwähnt wird. Aber so wird das ganze Projekt für mich real, komplex und lebendig und es fängt nicht einfach an und hört dann wieder auf, so wie man Licht an- und ausknipst.

2. Das Ende kennen
Das Ende zu kennen ist, wie auf einen Leuchtturm zuzusteuern, statt orientierungslos durch die Story zu dümpeln und die Charaktere sinnlos irgendwie agieren zu lassen.

3. Charakterentwicklung
Wenn ich mit dem Schreiben anfange, kenne ich meine Charaktere, ihre Prämissen (auch die der Nebencharaktere), die Familiengeschichte, ihre Stärken und Schwächen, ihre Art zu reden und sich zu bewegen.
Es macht mir persönlich riesigen Spaß, kleine Sidestories über meine Charas zu schreiben (was tut die Person, wenn jemand in der Nähe zusammengeschlagen wird? Was macht sie, wenn sie sich langweilt? In welchen Situationen hat sie richtig Angst?), das hilft mir auch immer zuverlässig gegen Schreibblockaden. Wenn's nicht weitergeht, spiele ich mit meinen Püppchen rum ...
Die Charaktere erst während der Geschichte zu entwickeln, ist eine Methode, die mir nicht geholfen hat. Die Charas sind mir dann dann zu eindimensional, da sie ja ohne Vergangenheit in den Roman platzen und quasi alles oder nichts tun können. Da fehlt mir dann die Komplexität und die Handicaps und Fehler, die Einfluß auf das Handeln der Person nehmen.
Bei Kurzgeschichten schreibe ich allerdings auch gern drauflos und gucke mal, wo ich mit den Personen lande.

4. Drauflosschreiben können
Bei der ersten Fassung mache ich die Tür zu und schreibe drauflos, ohne mir Gedanken über geschliffenen Stil oder irgendwelche Ungereimtheiten zu machen. Die erste Fassung will ich möglichst schnell "stehen" haben. Da darf ich auch ungehemmt schlecht schreiben.
Für das Überarbeiten nehme ich mir dann richtig Zeit und schnitze dann auch tagelang an einer einzigen Seite rum, bis sie so ist, wie sie sein soll.

5. Text löschen können
Beim Überarbeiten stelle ich mir immer die Frage, ob dieser Satz jetzt wirklich sein muss, ob er auf das Ende zusteuert, die Prämisse der Person transportiert oder ob er zuviel verrät und so der Spannung schadet. Das Löschen von Text ist schwer, aber für das Endprojekt wirklich hilfreich.

6. Ideen sammeln
Ich habe immer eine kleine Notizkladde dabei, wo ich allen möglichen Krams notiere: Beobachtungen, Eindrücke, Spiennereien und Mutmaßungen, Kritzeleien, schräge Ideen und auffällige Dinge. Besonders Bus und Bahn sind für mich wahre Ideen-Fundgruben.

7. Schreiben, schreiben, schreiben - und viel lesen
Jeden Tag irgendwas schreiben, und wenn's nur überflüssiger Unsinn ist oder kleine Lektionen. Und wer viel liest, der weiß auch, was funktioniert und was er selber können will.
Zuletzt geändert von wendra am 24.01.2012, 20:34, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Tips, die hilfreich waren...

Beitragvon Joleen » 24.01.2012, 20:31

@wendra: Danke sehr! Ich mache es zwar ähnlich, aber dennoch ist mir aufgefallen, dass ich bei meiner jetzigen Story das Ende nicht kenne. *kurz im Plot nachschauen* Okay, ich weiss es trotzdem :XD:

Naja, jedenfalls hab ich's mir gleich rauskopiert und gespeichert. Ich hoff', das macht dir nix :oops:

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Re: Tips, die hilfreich waren...

Beitragvon Yoori » 30.01.2012, 19:56

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Re: Tips, die hilfreich waren...

Beitragvon Cairiel » 21.02.2012, 23:21

Der hilfreichste Tipp für mich - abgesehen von den genannten - war der, eine Nacherzählung der Geschichte aus der Sicht der wichtigsten Charaktere zu schreiben.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich mich beim Schreiben viel mehr an der Nacherzählung orientiere als an den (sorgfältigst ausgetüftelten!) Plotstrukturen. Jedes Mal, wenn ich nicht mehr weiter weiß, wird als Erstes die Nacherzählungs-Datei aufgerufen, zu der entsprechenden Stelle gescrollt, kurz durchgelesen und weiter geht's. Meine Plot-Aufzeichnungen brauche ich nicht mehr.^^
Außerdem hat das Schreiben der NEs den Vorteil, dass man sich noch einmal intensiv mit der Geschichte beschäftigt und ggf. einige Änderungen vornimmt. Ich zumindest habe an meinem Plot danach noch so einige Schönheitskorrekturen vorgenommen, die mir ansonsten nicht aufgefallen wären.
Großes Danke an die Schreibwerkstatt
"Der Verfluchte", Weltenschmiede-Verlag 2013
"Vampires Dawn - Reign of Blood", Weltenschmiede-Verlag 2013
"Der Herr der Schwarzen Schatten", ohneohren-Verlag 2014
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Re: Tips, die hilfreich waren...

Beitragvon Snookerjana88 » 22.02.2012, 15:08

Also meine Anfangsmethodik bei einer Story besteht darin:
Erst mache ich mir 3-4 Stichpunkte, Anfang, Mitte, Ende
Zu den jeweiligen Stichpunkten mache ich mir dann separat Stichpunkte, wie der Inhalt aussehen könnte, worum es geht, welche Personen Protas sind usw.
Wenn ich dann noch nicht genug Material zum "Drauflosschreiben" habe, werden die Stichpunkte eben noch kleiner und gezielter zu den vorher vorhandenen...

Hoffe, man kann mein Prinzip ungefähr so verstehen und nachvollziehen :-)
Lieben Gruß
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Re: Tips, die hilfreich waren...

Beitragvon Zauberzunge » 15.07.2012, 01:13

Erst mache ich mir 3-4 Stichpunkte, Anfang, Mitte, Ende
Zu den jeweiligen Stichpunkten mache ich mir dann separat Stichpunkte, wie der Inhalt aussehen könnte, worum es geht, welche Personen Protas sind usw.

So ähnlich wie bei der Schneeflockenmethode? :?:
:mrgreen:
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Re: Tips, die hilfreich waren...

Beitragvon Snookerjana88 » 27.11.2012, 16:19

Ja, das Wort Schneeflockenmethode war mir zu kurz für einen Beitrag :o
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Re: Tips, die hilfreich waren...

Beitragvon tumasch » 14.12.2012, 23:59

Cairiel hat geschrieben:Der hilfreichste Tipp für mich - abgesehen von den genannten - war der, eine Nacherzählung der Geschichte aus der Sicht der wichtigsten Charaktere zu schreiben.
(...)
Außerdem hat das Schreiben der NEs den Vorteil, dass man sich noch einmal intensiv mit der Geschichte beschäftigt und ggf. einige Änderungen vornimmt. Ich zumindest habe an meinem Plot danach noch so einige Schönheitskorrekturen vorgenommen, die mir ansonsten nicht aufgefallen wären.

Das ist ein absolut wertvoller Tipp! Ich bin ihm durch die Schneeflockenmethode begegnet und dachte zuerst, das könnte tatsächlich funktionieren. Nun hab ich es ausprobiert und muss gestehen, es ist das Beste, was ich meiner Geschichte antun konnte. Ich bin mir viel mehr im Klaren darüber, wer was tut und welche Einstellung er/sie dazu und zum Ganzen hat. Zusammen mit meiner Szenenübersicht ist es das perfekte Werkzeug; die beiden Dinge ergänzen sich wunderbar. :2thumbs:
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Re: Tips, die hilfreich waren...

Beitragvon Zeltan » 18.12.2012, 01:31

Mein nützlichster Tipp zur Entwicklung einer Geschichte war der sogenannte Spannungsbogen.
Man muss eine Geschichte wie eine Kurve mit Hoch- und Tiefpunkten betrachten. Eine Geschichte die nur steil nach oben läuft ist langweilig, da währenddessen nichts aufregendes passiert, das den Leser / Zuschauer mitreißt.
Am besten lassen sich diese Hoch- und Tiefpunkte durch den Aufstieg und Fall eines Charakters darstellen. Der Held einer Geschichte erlebt immer ein Abenteuer. Sei es ein flammendes Schwert aus den tiefen Kratern einer eisigen Hölle zu hohlen und damit dann die große Bestie, die das Land seit Jahrtausenden tyrannisiert niederzustrecken oder einfach nur heil mit der geklauten Wurst aus einem Supermarkt zu kommen ohne, dass der Kaufhausdetektiv einen bemerkt. Jede Geschichte die ein Charakter erlebt braucht einfach seine Höhen und Tiefen.
Der erste Hochpunkt stellt einen Zeitpunkt dar an dem der Held bereits weit gekommen ist, viel erlebt hat, jedoch noch längst nicht am Ziel seiner Reise angekommen ist. Zu dieser Zeit hat er bereits einige Hürden überwunden. Doch dann stößt er auf das erste große Hindernis, das er nicht überwinden kann. Er wird also mit einer Grenze konfrontiert.
Diesem Hochpunkt folgt nun der Tiefpunkt. Nachdem er dieses Hinderniss nicht überwinden konnte fällt der Held. Er fällt so tief, dass der einzige Weg der nun folgen kann nur der Weg nach oben ist.
Ab jetzt erhält die Geschichte einen Aufschwung, der Charakter kommt sehr viel weiter als zuvor! Er überwindet die Grenzen die ihn zuvor behindert, ja sogar nach unten gezogen haben. Sie steigert sich immer weiter hoch, bis es zum Finale kommt, dem zweiten Hochpunkt der höher angesetzt ist als der erste. Nach diesem muss die Geschichte ausklingen, in welchem Tempo ist dabei dem Autor überlassen.

Natürlich kann man in eine größere Geschichte mehr Hoch und Tiefpunkte einbauen, aber man sollte sie immer in einem angenehmen Rahmen halten, da sich die Geschichte sonst eher zu einer schwindelerregenden Achterbahn entwickelt. Das Minimum sollten jedoch mindestens zwei Hoch- und ein Tiefpunkt sein.
Bilder sagen mehr als 1000 Worte. Wenn du also wenig schreiben aber viel erzählen willst, dann schreibe bildhaft. ;)
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Re: Tips, die hilfreich waren...

Beitragvon Larissalein » 27.01.2013, 20:26

Ich habe endlich verstanden was es mit seid-seit und dass-das auf sich hat.
Das hat die Schule in 10 Jahren nicht geschafft :D
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Re: Tips, die hilfreich waren...

Beitragvon BeJoke » 06.02.2013, 13:59

Hallo, bin übrigens neu hier! :)

Also was mir immer geholfen hat:
Ich schließ meine Augen und stelle mir alles wie einen Film vor. Wenn ich nicht weiß wie ich Anfangen soll, dann stelle ich mir den Anfang einen Film vor. Ich lass die Szene in meinem Kopf abspielen, die ich mir "ansehen" will. So lernt man bestimmt auch seinen Charakter besser kennen, wenn man es möchte. Es ist aber nicht so, dass ich "mitspiele" sondern ich sieh mir alles wirklich so an, als würde ich im Kino sitzen.

Klingt irgendwie komisch, ja! Aber ich komme so immer ziemlich weit voran.

Und ich finde so ziemlich alle Beiträge von dem Schreiben-lernen Blog hilfreich und Interessant.

:D
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Re: Tips, die hilfreich waren...

Beitragvon Julchen » 08.02.2013, 14:49

Hier zwei Tips um 1160 von Chrétien de Toyes "Erec und Enide" (Reclam 1987)

"Aber warum sollte ich euch den Besatz der Seidenstoffe beschreiben und in Einzelheiten zerpflücken, mit denen das Zimmer verschönt war? Ich würde die Zeit auf dumme Art vertun, und ich möchte andererseits eine solche Beschreibung nicht kurz abmachen; lieber will ich mich ein wenig eilen; denn wer schnell dem geraden Weg folgt, überholt den, der abschweift; darum möchte ich mich verhalten."

"Sie berichtete ihr Geschichte gründlich, WOrt für Wort ohne Auslassungen -aber ich wiederhole euch das nicht; denn wer eine Sache zweimal schildert, macht seine Geschichte langweilig."
Das Problem an der Gschicht ist halt, dass man kaum dabei war -frei nach Gerhard Polt-

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