Tips, die hilfreich waren...

Tipps, Ratschläge und Hilfen zum Schreiben. Wie machst du das? Hilfe bei Blockaden, Hemmungen und Anfangsschwierigkeiten

Re: Tips, die hilfreich waren...

Beitragvon AngelsDream » 22.02.2013, 23:44

Vielen Dank für eure hilfreichen Tipps <3
Mit persönlich hilft es immer, wenn ich meine Charaktere und die Geschichte sowie den Hintergrund ganz genau kenne und zwar so gut, dass ich die Geschichte auch von hinten erzählen könnte. Das ist allemal besser als nicht zu wissen auf was die Geschichte am Ende hinausläuft. Klar sollte man nicht alles durchplanen, aber man sollte wenigstens wissen wo der Anfang, die Mitte und das Ende ist :)
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Re: Tips, die hilfreich waren...

Beitragvon Dorilys » 11.07.2013, 23:33

Kobragirl2 hat geschrieben:Eigentlich lernen wir nur aus Büchern, die wir nicht beurteilen können. Der Autor eines Buches, das wir beurteilen können, müsste von uns lernen.
Johann Wolfgang von Goethe

Ich dachte mal, dass ich das Zitat mal hierlasse ;)


Hm, dem möchte ich gerne entgegen halten: Ich kann auch keine Eier legen und ein Omelett besser beurteilen als jedes Huhn.

Wenn ich sage, das Bücher lehrreich waren, beurteile ich sie doch schon. Ob Goethe oder nicht, der Aussage stimme ich absolut nicht zu.
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Re: Tips, die hilfreich waren...

Beitragvon Dorilys » 12.07.2013, 17:26

Elia hat geschrieben:Bei einem Gespräch mit einem Verlagschef auf der Leipziger Buchmesse hat er mir einen Tipp gegeben, der Gold wert ist:
Eine Geschichte braucht eine tiefere Ebene, eine Art Moral. Ein "was will der Autor damit aussagen?" Beim Beispiel Harry Potter wäre es vielleicht: glaube an dich und an die Macht der Liebe und Freundschaft, dann kann das Böse dir nichts anhaben.
Wenn eine Geschichte diese tiefere Ebene nicht hat, lässt sie sich nicht verkaufen. Sie gefällt dann nicht, berührt nicht. Wichtig: klar, fast jede Geschichte hat sowas schon automatisch. Aber: es muss genau ausgearbeitet werden! Es muss im Text stehen! Der Leser muss, ohne lange nachzudenken, (wie ich bei Harry Potter) die tiefere Ebene erkennen können. Also muss diese tiefere Ebene ganz explizit geäußert werden.
Tja, das hat er gesagt. Ob ich meine Geschichte deshalb auch loswerde, muss ich noch drauf ankommen lassen. Ich hab das jedenfalls beherzigt und meine "tiefere Ebene" noch weiter ausgearbeitet.


Das ist so ein Tipp, den man in so ziemlich jedem Schreibratgeber findet und mir auch oft geraten wurde, aber ehrlich gesagt, kann ich bis heute meine Skepsis nicht überwinden. Ich denke dabei grade an das Buch "Das weiße Segel", eines von wirklich wenigen Büchern in meinem Leben, die ich nie zuende gelesen habe. Der Kerl hatte eine Prämisse, die er nach meiner Meinung unendlich platt auf jeder Zeit wiederholt hat. Lebe deine Träume *Kawumm* (Schlag mit der Keule) Na los doch *Klonk*. Ich gestehe allerdings auch, das der Autor sich schon im Vorwort bei mir sehr unsympathisch gemacht hat, aber nichts desto trotz ist es bei mir einfach so, das ich es hasse, wenn mir ein Autor versucht, ein Dogma plump überzutülpen.

Und dann stelle ich mir die Frage, ob wirklich jede Geschichte eine tiefere Ebene hat bzw. ab wann ist denn etwas eine tiefere Ebene? Grade so Sachen wie Liebe und Freundschaft sind ja so allgemeine Dinge, die in so ziemlich jedem Buch vorkommen. Demnach haben auch sämtlich Liebes-Groschenromane eine tiefere Ebene. Stephen King ist megaerfolgreich und ich mag seine Werke sehr gerne, aber haben wirklich alle eine tiefere Ebene? Und dann stelle ich mir die Frage, ob sich die erfolgreichen Autoren wirklich immer bewusst eine tiefere Ebene für ihre Romane ausdenken, bevor sie loslegen.

Grade mit "es muss imText stehen" bin ich skeptisch, denn ich finde die Gefahr ist groß (wie in besagtem weißen Segel) das es dann schnell nur zu einem stumpfen Wiederholen von Phrasen wird, ich würde sogar eher sagen: Wenn Prämisse, dann subtil im Text versteckt, das es für den Leser eher ein Angebot ist, das er für sich aufnehmen kann, statt dem Besuch eines Staubsaugervertreters, der mit allen Mitteln sein Produkt an den Mann bringen will.
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Re: Tips, die hilfreich waren...

Beitragvon Modka » 10.08.2013, 21:29

"Kill your Darlings" hat mir die Augen geöffnet - ich habe gemerkt, dass es wichtig ist, seinen Text distanziert genug zu betrachten - damit man bereit dazu ist, liebgewonnene Sätze oder Absätze zu löschen, wenn sie an einer Stelle einfach nicht reinpassen oder überflüssig sind oder oder oder ... selbst wenn man die Formulierungen noch so schön findet, manchmal wird der Text einfach besser, wenn man sie löscht :D

Kürzen finde ich auch einen guten Tipp. Wenn ich mit einer Szene unzufrieden bin, hilft es häufig, relativ drastisch zu kürzen und alles Entbehrliche rauszunehmen, bis nur noch das wirklich Wichtige übrig bleibt. Bei mir wird fast jede Szene besser, wenn ich sie stellenweise kürze.

Den Text umformatieren, ausdrucken und laut vorlesen hilft auch sehr, wenn es darum geht, Holperstellen zu entdecken.

Was ich auch wichtig finde: immer auf das Bauchgefühl hören. Wenn mir irgendein vages, unbegründbares Gefühl sagt, diese oder jene Stelle ist nicht so toll, dann ist da auch was dran, auch wenn man den Eindruck hat, dass rational gesehen eigentlich alles stimmt :D
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Re: Tips, die hilfreich waren...

Beitragvon canis-lupus-niger » 13.09.2013, 18:57

Darlings killen, nicht weil man sie mag, sondern obwohl, und zwar (nur) dann, wenn es notwendig ist. Das zu erkennen und über sich zu bringen, muss man erst lernen.

Abstand zum eigenen Machwerk nehmen, wenn es geht, immer mal zwischendurch beim Schreiben, aber vor allem hinterher, wenn man die Rohfassung fertig hat. Dann kann man Kritikern mit offenem Herzen zuhören und seine eigene Meinung in Frage stellen. Man kann Abschnitte streichen, die das Manuskript sinnlos aufblähen, man kann Formulierungen als ungeschickt entlarven, man kann unglaubwürdige Charaktere radikal umerziehen.

Wenn man das Manuskript für längere Zeit (mindestens einige Wochen) zur Seite legt und dann so liest, wie das Buch eines Fremden, hilft das zum Beispiel sehr.

Man muss Rückschritte machen können. Wenn ich einen Charakter erst im Laufe des Schreibens entwickele (so wie ich es bevorzuge), dann muss ich in der Lage sein zu erkennen, dass er sich unter Umständen von seiner ursprünglichen Charakterisierung deutlich unterscheidet. Dann muss man das bereits geschriebene kritisch lesen und den Charakter eventuell von Grund auf überarbeiten. Vielleicht ist es nötig, die halbe Geschichte neu zu schreiben. Einfach weiter zu schreiben um jeden Preis, auch um den, dass die Geschichte hinterher nicht funktioniert, ist Mist. Man muss sich beim Schreiben so viel Zeit nehmen, wie die Geschichte braucht um eine gute Geschichte zu werden. In der Hinsicht ist jeder Kompromiss ein Fehler.
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Re: Tips, die hilfreich waren...

Beitragvon Maggi1417 » 29.11.2013, 23:29

Der Ratschlag war eigentlich simple, aber mir hat es sehr geholfen, beim plotten mit dem Ende anzufangen. Es ist wirklich sehr viel leichter, eine Handlung zusammenzubasteln, wenn man weiß, wo man damit am Ende eigentlich hin möchte.
Außerdem hatte ich eine Art Erleuchtung, als mir erklärt wurde, dass der sogenannte "Midpoint" in einer 3-,4- oder 7-Akt-Struktur nicht einfach in der Mitte steht, sondern der Punkt ist, an der der Charakter aufhört nur zu reagieren und anfängt zu agieren und das diese Wende gar nicht zwangsläufig in der Mitte passieren muss, sondern schon sehr viel früher statt finden kann (oder sogar sollte).
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Re: Tips, die hilfreich waren...

Beitragvon Max S » 09.01.2014, 22:13

Es hilft, meiner Meinung nach, dem Realismus wenn man die Figuren nicht nur unterschiedlich agieren, sondern auch unterschiedlich sprechen lässt.
Jemand der den großteil seiner Zeit damit verbringt Bücher zu lesen und zu lernen drückt sich zum Beispiel gewählter aus als jemand der auf dem Land aufgewachsen ist und seine Freizeit im Freien verbringt.
Ich sage nicht, dass man absichtlich Grammatikfehler einbauen soll, sondern das man einfach die Satzstellung von Person zu Person ändern sollte.
Ich finde das bringt einiges wenn es darum geht eine Geschichte real wirken zu lassen.

Max
Bei mir gibt es kein Fundbüro, Rechtschreib- und Gramatikfehler dürfen behalten und weiterverwendet werden.
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Re: Tips, die hilfreich waren...

Beitragvon Aeint » 10.02.2014, 18:38

Ich halte mich kurz:
Be epic!

Also man kann richtig viele Figuren im Roman unterbringen :D
Manchmal ist ein Dolch in der Nacht wertvoller als hunderte Schwerter am Morgen.
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Re: Tips, die hilfreich waren...

Beitragvon Sparks » 16.02.2014, 15:00

Mir haben die Tipps von Roy Peter Clark unglaublich weitergeholfen. Er beschreibt sie in "Die 50 Werkzeuge für gutes Schreiben" und um einen kleinen Vorgeschmack zu geben, liste ich Euch seine (für mich) wichtigsten 25 Werkzeuge in Stichpunkten auf.

1. Subjekt und Prädikat früh im Satz, …
2. … weitere wichtige Teile am Schluss
3. Starke Verben verwenden
4. Satzanfänge wie „Es ist interessant“ oder „In solchen Fällen wird deutlich“ vermeiden. Aktiv statt Passiv nutzen
5. Adverbien nur verstärkend/bedeutungsändernd einsetzen (ja: traurig lächeln – nein: fröhlich lächeln)
6. Lange Sätze mit kurzen und mittellangen Sätzen abwechseln und kombinieren
7. Lange Sätze erzeugen eine Strömung zum Verständnis. Kurze Sätze treten auf die Bremse. Ein sehr kurzer Satz verkauft die Wahrheit. Glauben Sie mir.
8. Zur Betonung: Parallele, wiederholende Strukturen/identische Konstruktionen im Satzaufbau verwenden (z.B. bei Aufzählungen)
9. Zeichensetzung und Punktation: bewusst entscheiden, wie schnell der Leser einen Text lesen soll und was betont werden soll
10. Kürzen & Streichen: alles kürzen oder streichen, dass nicht das Thema unterstützt
11. Einfachheit: Kompliziertes anschaulich machen (Vorstellungskraft)
12. Wiederholungswörter bewusst wählen, bzw. nur wieder-holen, wenn es ein Schlüsselwort ist
13. Jedes Wort muss für den Autor spürbare Bedeutung haben
14. Tempo drosseln: Um das Komplexe einfacher zu machen, um Spannung zu erzeugen oder um eine emotionale Realität hervorzuheben
15. Absatzlängen variieren bzw. bewusst wählen: ein Absatz ist eine Einheit des Gedanken
16. Anzahl von Elementen in einer Aufzählung: Eins steht für Kraft, zwei für Vergleich, drei für Vollständigkeit/Ganzheit, vier und mehr für Auflistung
17. Beispiele, Vergleiche und Metaphern helfen durch die Gegenüberstellung mit konkreten Gegenständen, Abstraktionen zu verstehen
18. Die eigenen Texte laut lesen und die Feinheiten heraushören. Mit der eigenen "Stimme" schreiben
19. Leser wollen Informationen & Erfahrungen. Ein Bericht zeigt uns einen Ort (Information). Die Geschichte bringt uns hin (Erfahrung).
20. Dialoge bringen die Handlung voran, Zitate bremsen sie. Dialoge können auch in der Fachliteratur verwendet werden.
21. Cliffhanger einsetzen, wann immer möglich
22. Welche Frage wird durch das Buch beantwortet? Die Schlüsselfrage als Motor.
23. Die Leser mit Höhepunkten belohnen, vor allem in der Mitte (der vergrabene Schatz).
24. Den Kreis schließen: Das Ende erinnert an den Anfang (auch in Abschnitten möglich)
25. Nicht immer Korrekturen und Überarbeitungen vornehmen, sondern durchschreiben und später zurückblicken

Für die Details hilft nur der Blick ins Buch!

Schöne Grüße,
Markus
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Re: Tips, die hilfreich waren...

Beitragvon Zeltan » 26.03.2014, 00:55

Neulich hab ich nen Tipp erhalten der eigentlich sehr allgemein gefasst ist, der aber auch im Bezug auf das Schreiben großes bewirken kann. Der Tipp lautet: "Ich setz mich jetzt für 10 Minuten hin und schreibe etwas!"
Dabei ist zu beachten, dass man auf keinen Fall einen Wecker stellen sollte, am Besten wäre es wenn man irgendwo eine Uhr hat auf die man beim Start guckt und dann nie wieder, zumindest solange nicht bis es wieder vorbei ist. Meistens vergeht dann deutlich mehr Zeit als man angenommen hat (oft sogar bis zu eine Stunde) und es hilft!

Ob das funktioniert? Na klar, selbst wenn man sich der Tatsache bewusst ist ;)
Bilder sagen mehr als 1000 Worte. Wenn du also wenig schreiben aber viel erzählen willst, dann schreibe bildhaft. ;)
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Re: Tips, die hilfreich waren...

Beitragvon Lesezeichen » 17.04.2014, 22:26

Was vielleicht gegen Schreibblockaden hilft (bei mir war es zumindest so): Sich schreibend annähern.
Wenn du eine Geschichte über... einen Vampir, der sich in ein Mädchen verliebt, (sorry für das Beispiel, aber ich wollte nicht meine eigene Geschichte verwenden;)) schreiben willst, dir aber nichts einfällt, dann beginne mit dem Satz: "Ich möchte gerne eine Geschichte über einen Vampir, der sich in ein Mädchen verliebt, schreiben." Und dann geht es weiter, einfach mit dem, worüber ihr sonst noch schreiben wollt, was in der Geschichte noch vorkommen soll. Vielleicht hilft es euch ja auch so wie mir und irgendwann seid ihr plötzlich mitten in der Geschichte. Ich bin mir am Anfang sowas von bescheuert vorgekommen, habe das aber vehement ignoriert. Also wundert euch nicht, wenn es euch genau so gehen sollte, macht es einfach wie ich, ignoriert es, konzentriert euch nur aufs Schreiben, irgendwann kommt es schon wieder! :wink:

Viel Erfolg und Kreativität allen! :writing:


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Re: Tips, die hilfreich waren...

Beitragvon Damelo » 06.06.2014, 15:58

Der beste Tip, den ich bis jetzt bekommen habe, ist:

Das Geschriebene darf schlecht sein.

Hat mir total geholfen, damit man nicht mit einem Perfektionismus an die Sache geht, der einen hemmt und am Ende hat man nichts auf dem Blatt Papier stehen. Und Überarbeiten kann/soll man später sowieso nochmal.
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Re: Tips, die hilfreich waren...

Beitragvon Eiswolf » 25.06.2014, 09:56

Einfacher Tipp für Namensfindungen.

Hab ich in meinen Büchern selber immer verwendet.

- öffnet Google Übersetzer
- gebt Informationen zu dem Char ein (gut, böse, dumm, hässlich, voll der gute Typ mit langen Haaren)
- lasst es auf Haitianisch, Tagalog, Suaheli oder sonst irgendetwas übersetzen.
- Z.B. "Bösewicht" auf Suaheli heißt "Villain"
- Ändert ggf. die Worte etwas ab, sucht evtl. noc andere Wörter/Übersetzungen
- Voila der Name ist fertig, kein langes rumgesuche oder überlegen.

EDIT:

- Für Spaß am Schreiben im Hintergrund leise Musik laufen lassen
- ist psychlogisch erwiesen, wenn die Lieblingsmuisk leise mitläuft, steigert das die Konzentration
- ABER(!) was mir besonders hilft, sind Langzeit Videos von Youtube (around 3 Stunden+) mit eben nicht meiner Libslingsmusik
- Ich schreibe Urban-Low Fantasy, da helfen entweder solche Stunden Mixes mit ruhigem Chillstep https://www.youtube.com/watch?v=5Fjjgjcvj24, oder gerade weil ich momentan viel mit Elfen schreibe ein wenig keltische Klänge https://www.youtube.com/watch?v=-9hTn2hhzaE oder was mir bisher am Besten geholfen hat: die Super Epic Legendary Sound mixes
https://www.youtube.com/watch?v=4un7Jedpicg
Meist hämmere ich im gleichen Takt wie die Beats die Tasten und schaffe so in einer Stunde locker 2 Seiten.

Also probiert es aus.
Auf meinem Youtube Channel hab ich in einer extra ausgsuchten Playlist mehrere Mixes mit insgesamt mehr als 20 Stunden dieser verschiedenen Musikstile da oben. Einem Freund von mir hab ich es empfohlen und es läuft genau so gut, obwohl er eher so im Krimi Bereich schreibt.
Also viel Spaß damit :-)
Zuletzt geändert von Eiswolf am 04.07.2014, 12:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Tips, die hilfreich waren...

Beitragvon Zwielicht » 25.06.2014, 10:38

Eiswolf hat geschrieben:- Z.B. "Bösewicht" auf Suaheli heißt "Villain"


Auf Englisch auch. Würd ich schon stark abändern, wenn du es als Name benutzen willst, der Begriff ist ziemlich geläufig ;)
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Re: Tips, die hilfreich waren...

Beitragvon Winchess » 20.09.2014, 19:24

Tut mir leid, wenn's den schon gab. Ich hab nicht alles gelesen, aber das hier im merkel'schen Neuland gefunden:

This sentence has five words. Here are five more words. Five-word sentences are fine. But several together become monotonous. Listen to what is happening. The writing is getting boring. The sound of it drones. It’s like a stuck record. The ear demands some variety. Now listen. I vary the sentence length, and I create music. Music. The writing sings. It has a pleasant rhythm, a lilt, a harmony. I use short sentences. And I use sentences of medium length. And sometimes, when I am certain the reader is rested, I will engage him with a sentence of considerable length, a sentence that burns with energy and builds with all the impetus of a crescendo, the roll of the drums, the crash of the cymbals–sounds that say listen to this, it is important. (Gary Provost)

Inhalt anhand eigener Umsetzung. Schön und für den ein oder anderen vielleicht sogar hilfreich.
Fachbegriffe sollte man nur dann verwenden, wenn man sie auch richtig kopulieren kann.
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