Todoliste - Zeitmanagement Teil 5

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Todoliste - Zeitmanagement Teil 5

 
Nutze dieses Thema um über folgenden Beitrag aus meinem Blog zu diskutieren:
Todoliste - Zeitmanagement Teil 5

Hast du schon einmal Todolisten benutzt?
Helfen sie dir weiter?
Wie sehen deine Todolisten aus, wie erstellst du sie?
Hast du zu der Methode noch etwas hinzuzufügen?
Findest du sie zu kompliziert oder gerade richtig?

von © Jacky

 
Och, ich LIEBE es, Listen zu machen!
Nur hatten sie bisher kein bestimmtes System. Ich habe bloss alles, was ich tun musste, aufgeschrieben, und wenn ich gerade Lust hatte, erledigte ich es halt. Von Disziplin keine Spur – ich habe noch keine solcher Listen eingehalten. :(

Aber deine Methode klingt gut, und weil ich ja eben so ein Pläne-mach-und-vorausplan-Typ bin, werde ich das gleich mal ausprobieren. :)
Mal sehen, ob es klappt.

von © Seegurke

 
Ich bin ebenfalls ein großer Fan von To-Do-Listen, allsonntäglich schreibe ich eine. Nur mit dem Ausführen haperts ein wenig, ich bin leider zu undiszipliniert für meine Pläne :(
Ich schreibe sie ein Blatt Papier und streiche Erledigtes dann fett mit Edding durch - ein schön motivierendes Erfolgserlebnis. Nur zu selten, blöderweise.

Ich werde auf jeden Fall mal den Rainlendar ausprobieren, der gefällt mir, und weil ich mindestens einmal täglich am Computer bin, ergibt das auch Sinn.
Das mit der "Lebensliste" lass ich vorerst mal, weil meine Pläne größtenteils aus Vorhaben bestehen, die ich schwer vergessen kann: Abi machen, studieren, die Liebe meines Lebens finden... Dafür brauch ich keine Liste.
Aber das mit den Gruppen find ich gut, werd ich machen.
Ich hab noch was wichtiges hinzuzufügen: Man sollte sich noch dazuschreiben, bis wann man die einzelnen Aufgaben durchgeführt haben sollte, das vergesse ich nämlich gern, und so schaffe ich mir selbst ein bisschen positiven Druck. Gefällt natürlich nicht jedem, hilft mir persönlich aber...

EDIT: Oooh, der Rainlendar ist ja GENIAL! Vielen, vielen Dank für den Tipp!!!!

von © Biene

 
Bin auch ein Fan von Todolisten geworden, weil in mir mmer mehr das Gefühl aufkommt, dass ich was vergessen könnte...

In meinen Listen ist aber auch keinerlei Struktur zu finden.
Das liegt daran, dass ich am Anfang eines Tages immer nur eine Liste für diesen Tag schreibe und deshalb nur wenige Punkte abzuarbeiten sind, als wenn ich eine Liste für eine Woche aufschreiben würde. Außerdem sind das auch nur Sachen, die wirklich wirklich wichtig sind und an diesem Tag erledigt werden müssen. Daher kann ich die Liste auch leicht abarbeiten ;)

Trotzdem würde ich gern mal meine Todolisten auf eine ganze Woche ausweiten und die beschriebene Methode ausprobieren.

Liebe Grüße,
Hachi

von © Hachi

 
Hi,
ja, ich habe auch Todolisten, allerdings nicht so ausführliche und mit einigen "Brocken" (Dissertation zuendeschreiben...) darauf. Ich glaub, ich werde das mal testen - kleine Schritte führen bekanntlich ja auch zum Ziel... ;)

Lieben Dank für den Tipp!

edit: für tägliche Dinge benutze ich übrigens joesgoals...

von © Jinxx

 
ich mag keine Todolisten ..

Im Büro funktionieren sie genauso wenig wie zu Hause. Schon gar nicht beim "KG-Schreiben" .. an Bücher o.ä. wage ich mich noch lange nicht.

ich bin eben ein extremer Freigeist .. Einengungen jeglicher Art werden von meinem Innersten nicht akzeptiert ..was soll ich dagegen tun?

Nichts, Todolisten sind immer toll um einem Aufzuzeigen was noch zu machen wäre wenn man wollte :)

Nein, ich halte gar nichts davon ... versuche aber ab und an, zumindest im Büro damit meinem Chaos Herrin zu werden .. jedesmal ohne Erfolg ..

*hmm* ..vlt. sollte ich *umguck* .. heute mal wieder eine schreiben :twisted:

Ich wünsche Euch eine super "Restwoche" :) ..
Eure MrsBe

von © MrsBe

 
Hallo,

also ich muss sagen, ich finde dein Blog wirklich unglaublich toll und hilfreich.
Immer wieder entdecke ich sehr interessante Beiträge, wie auch diesen.

Ich führe schon lange to-do-listen für einmalige Tätigkeiten (irgendwas im Haus erledigen, Steuererklärung, sonstige Erledigungen eben), aber was mich hier wirklich mitgerissen hat, war die Idee, sich immer nur eine Kleinigkeit vorzunehmen.

Ich habe mir einfach eine Excell tabelle erstellt und ausgedruckt.

Und darauf sind einige kleine dinge gelandet, die ich jetzt seit ein paar Tagen täglich mache und das tut sooo gut, das endlich wieder zu tun.

Hier meine Liste:

-Einen Satz schreiben (meistens wird es wesentlich mehr, aber da ich weiß, dass ein Satz reicht, ist die Hemmschwelle einfach niedriger sich noch schnell hinzusetzen.

-1 Charakterpunkt bearbeiten

-1 Hindi-Vokabel lernen (meistens lese ich dann ne ganze Seite oder wiederhole die Vokabeln einer Lektion)

- 5 Minuten Klavier spielen (wird meistens auch mehr)

- 10 Situps

Jeden Tag hake ich jeden Punkt ab, den ich gemacht habe.
Mein Problem ist halt außer der großen Hemmschwelle auch, dass ich viele Sachen einfach vergesse.
Da ist so eine Liste schon super.
Vielen Dank für diese Idee und weiter so :)

von © AmidalaSkywalker

Re: Todoliste - Zeitmanagement Teil 5

 
Hi.

ich fand den Blog auch hilfreich, da ich mich grade eh mit Zeitmanagment und To-Do-Listen beschäftigt hab.

Der Rainlandar ist eine tolle Art die Termine und Aufgaben auf dem PC zu verwaltung und nicht so unansprechend wie das Outlook (hab ich auf Arbeit genug mit zutun brauch ich nicht auch noch zu hause) ist. Zum vorsortieren und sammeln sind die Blätterlisten ja ganz okay aber so um alles im Blick zu haben hab ich es dann doch lieber am PC.

Die Idee mit den kleinen "Bröckchen" fand ich übrigens super, da mir auch oftmals die Motivation fehlt wenn ich sehe ich hab eine große/riesiege Aufgabe. Ich neigen dann eher da zu, dass erst mal rauszuschieben und meine Zeit zu vertrödeln.

Das Problem mit dem Dinge vergessen, wie Amidala erwähnt hat, kenn ich auch. Ich bin dazu übergegangen immer einen Stift und ein Notizbuch mit zunehmen und einfach alles was mir wichtig erscheint aufzuschreiben. Dabei ist es erstmal egal was Gedanken, Ideen, Telefonnummern, usw. alles was aufgeschrieben ist kann ich dann ja nicht mehr vergessen und wenn ich dann wieder zuhause am PC schau ich alles durch und sortiere. Das ganze hab ich übrigen aus "Zen To Done", dort ist das GTD, welches im Blog erwähnt war nochmal drin verarbeitet.

mfg salvia

von © salvia

Re: Todoliste - Zeitmanagement Teil 5

 
Der Beitrag ist schon etwas länger her, aber ich habe den Artikel gerade nochmal gelesen und muss sagen, ich finde ihn etwas bedrückend. Zeitmanagement in allen Ehren, aber... kennt jemand Momo? In einer Szene überzeugen die Grauen Herren den Friseur, dass von all seiner Lebenszeit an jedem Tag nichts übrig bleibt. Der Friseur ist entsetzt und entschließt sich, Zeit zu sparen, damit am Ende des Lebens dann auch genug übrig bleibt für... tja. Das Problem ist natürlich, dass man Zeit nicht einsparen kann: egal ob man 10 Sachen erledigt oder 1000, nach 24 Stunden ist der Tag einfach vorbei.

Sicher sind To-do-listen ein guter Weg, um seine Aufgaben zu organisieren. Ich denke nur, dass für mich persönlich der Eindruck entstehen würde, dass ich nur noch für diese To-do-Listen leben würde, wenn ich mich wirklich strikt daran hielte. Ich würde dann denken "oh super, heute habe ich ohne Pause alle Dinge auf der To-Do-Liste gemacht"... ohne mich zu fragen, ob ich denn heute auch wirklich gelebt habe. Oder noch schlimmer, ich würde auch die Pausen auf die To-do-liste setzen und dann pflichtschuldig meine Pause absitzen und dabei ungeduldig auf die Uhr schauen. Sicher stellen die To-do-listen an sich keine große Gefahr dar, aber ich finde es mindestens so wichtig, VOR den To-do-listen das aufzuschreiben, was ich wirklich möchte (das hast du ja in dem Beitrag davor geschrieben, Jacky); auch das, was mir Spaß macht; und dabei dann eventuell auch ein paar Dinge rauskicken, die mir keinen Spaß machen, die eigentlich nicht nötig sind, die ich mir aber aus irgendwelchen Gründen aufgehalst habe.

Diese Gefahr besteht aber sicher nur für einige perfektionistische Arbeitssüchtige :wink: für alle anderen sind To-do-listen sicher eine gute Idee.

von © Angioletta

Re: Todoliste - Zeitmanagement Teil 5

 
Auch bei diesem Artikel aus deinem Blog, liebe Jacky, habe ich wieder etliche Übereinstimmungen mit den Meinungen anderer User festgestellt. Einiges habe ich für mich neu entdeckt, anderes hatte ich einfach schlichtweg vergessen :roll:

Hast du schon einmal Todolisten benutzt?
Sowohl beruflich, als auch privat. Die Listen im beruflichen Umfeld haben natürlich ein ganz anderes Erscheinungsbild. Solche umfangreichen und ausgeklügelten Ablaufpläne für mein Privatleben zu übernehmen, finde ich in meinem Fall unangemessen.

Helfen sie dir weiter?
Nach der Anpassung an meine persönlichen Bedürfnisse sind sie äußerst nützliche, kleine Helfer gegen den berühmten inneren Schweinehund. Er versucht ständig, mich mit seinem treuen Blick von meiner kleinen Schwester Selbstdisziplin zu trennen.

Wie sehen deine Todolisten aus, wie erstellst du sie?
Papier ist hier das Medium meiner Wahl. Meistens findet sich in meinen umfangreichen Beständen ein ausreichend großes Stück. :P
Mittlerweile sind meine Todolisten sehr übersichtlich geworden. Meine Maximalzahl habe ich auf 3 festgelegt. Das sind dann wirklich Dinge, die mir wichtig sind und die ich erledigen möchte. Sie werden auf besagtem Papier notiert und mit meinen Prioritätenzeichen, Sternchen, Pfeil oder Punkt, gekennzeichnet. Wenn sie dann erledigt sind, freue ich mich riesig, und auf der Liste ist Platz für die nächsten 3 Aufgaben. So hat sich für mich ein äußerst zufriedenstellender, motivierender Rhythmus herauskristallisiert.
Eine Lebensliste habe ich nie angelegt. Dem vermeintlichen Zufall wollte und will ich denn doch eine kleine Chance lassen.

Findest du sie zu kompliziert oder gerade richtig?
Es kommt auf die Situation an, in der sie angewendet werden. In etlichen Berufen sind sie unerlässlich, denke ich. Im Privatleben sollten sie jedoch nicht allzu sehr die Oberhand gewinnen, denn das Leben möchte ja auch noch gelebt werden. Allerdings muss ich hier dazu anmerken, dass in einer schwierigen Lebenssituation die Erstellung bzw. Erarbeitung persönlicher Ziele und Wünsche anhand solch stark strukturierter Listen durchaus hilfreich sein kann.

von © tomtesdotter

Re: Todoliste - Zeitmanagement Teil 5

 
Hast du schon einmal Todolisten benutzt?
Ich benutze immer Todolisten, wenn es komplizierter wird und ich das gefühl habe, ich kann's mir nciht merken. Aber so genau wie die Lebensliste und dass sich die Todliste immer erweitert, habe ich das nicht gemacht.

Helfen sie dir weiter?
Es ist sicherlich hilfreich, vor allem, wenn man die Dinge streichen kann und man sich freut, eines weniger zu haben. Aber normalerweise kann ich alles im Kopf behalten. Obwohl ich diese Methode mit den Lebenslisten mal ausprobieren werde, Das ergibt noch Sinn :D!

Wie sehen deine Todolisten aus, wie erstellst du sie?
Einfach => auf Papier. Ich hasse es, wenn man zu viel am PC macht. Und wenn man den PC auch noch aufstarten muss, um zu sehen, was getan werden muss. deshalb mache ich alle Todolisten auf Papier. Auch wenn es eine Umweltschande ist :mrgreen:, aber so viele mache ich ja nicht (momentan).

Hast du zu der Methode noch etwas hinzuzufügen?
Ich finde sie eigentlich toll so. Was mir einfach Kopfzerbrechen macht ist, dass diese Liste ja nie aufhört. Das heisst, dass ich einen Punkt abhake... und ein neuer kommt dazu... Und dies nimmt mir enorme Motivation. :thinking:, aber ich werde mir mal überlegen, an was das liegt uns schauen, ob es so trotzdem noch funktioniert.

Findest du sie zu kompliziert oder gerade richtig?
Wie gesagt: Ich finde diese Art toll (vom Theoretischen her... Praktisch will ich sie noch ausprobieren).

Lg Jolly

von © Joleen

Re: Todoliste - Zeitmanagement Teil 5

 
Als erstes möchte ich mich mal für den Artikel bedanken. Ich mache zwar einiges von den Sachen die du ansprichst schon (s.u.), aber dein Text hat mich motiviert, meine Methode weiterzuentwickeln :)

Hast du schon mal Todolisten benutzt?
Listen mache ich mich mir selten, eigentlich nur, wenn ich sehr viel zu tun habe oder wenn etwas viele Schritte erfordert. Dann teile ich es in Etappen auf und verteile es auf mehrere Tage bzw. Wochen. Normalerweise schreibe einfach alles, was ich an dem jeweiligen tag erledigen muss und möchte in meinen Kalender und überlege mir dann wie du auch geschrieben hast, was am wichtigsten ist und was ich besser wannanders mache. Dann überlege ich mir meistens, in welcher Reihenfolge ich alles abarbeite, wenn möglich so, dass nach etwas Unangenehmen immer etwas Angenehmes kommt.
Das heißt aber noch lange nicht, dass ich diese Reihenfolge auch einhalte ode rdass ich überhaupt alles mache, was ich mir vorgenommen habe... :? Da fehlt mir offensichtlich noch die Disziplin...

Helfen sie dir weiter?

Auf jeden Fall. NIcht nur zum Zeitmanagement sondern auch für die Motivation: Wenn ich weiß, was ich alles machen muss, kann ich ungefähr einplanen, wie lange ich brauche und wie viel Zeit ich noch für mich habe, wenn ich sofort mit den lästigen Sachen anfange.

von © Sternschnuppe