Too big to fail - Konzerne - Monopole

Nachforschung, Untersuchung, Information. Hintergrundinformationen für deine Werke. Fragen bzgl. Geschichte, Gesellschaft, Technologie, etc.

Too big to fail - Konzerne - Monopole

Beitragvon ESchen » 07.09.2015, 10:04

Hallo miteinander

Ich bin gerade an der Entwicklung meines Antagonisten, der keine Person ist, sondern ein Konzern.

Es soll sich um die Sorte Konzern/Firma handeln, welche man als To Big to Fail bezeichnet.
Doch was bedeutet das generell? Und noch viel wichtiger, was bedeutet das für uns, den Konsumenten/Kunden/Person?

Was würde mit euch geschehen, oder was würdet ihr fühlen, wenn eure Bank plötzlich schliesst und all euer Geld verloren wäre?
Was würde passieren, wenn es von heute auf morgen kein Google, kein Apple und kein Microsoft mehr geben würde? In wie fern würde das euer Leben berühren?

Doch das To Big to Fail sehe ich auch noch in einem anderen Zusammenhang. Es geht um Macht. Das inoffizielle Motto von Google lautet "Don't be evil".
Doch was ist evil (böse) aus der Sicht eines Konzerns? und was ist evil aus eurer Sicht, der Sicht des "Konsumenten"? Was macht euch in diesem Zusammenhang Angst?

Ich bin schon gespannt auf eure Antworten.

Liebe Grüsse
ESchen

Edit: Betreff geändert
Zuletzt geändert von ESchen am 08.09.2015, 23:14, insgesamt 1-mal geändert.
Hinfallen... Aufstehen... Krone richten... Weitergehen...
Benutzeravatar
ESchen
NaNoWriMo 2015
NaNoWriMo 2015
 
Beiträge: 375
Registriert: 16.03.2014, 01:30

Re: To Big to Fail - Konzerne

Beitragvon ESchen » 07.09.2015, 10:55

Sorry der Doppelpost, aber mir stehen soeben die Haare zu Berge und zwar nicht aus Frustration, sondern weil ich mich bestätigt sehe, was evil betrifft.

War vorhin auf Google und habe den Namen meines Konzerns mal gesucht. Den Namen gibt es bereits und zwar genau in dem Produktgebiet das ich anstrebe. Dazu kommt, dass es eine Google-Firma ist!

Gleichzeitig ist dann auf Google oben so ein Kästchen erschienen:
Neue Datenschutzbestimmungen, jetzt lesen, oder später lesen.

Ich habs natürlich gelesen und da kam als erstes folgendes:

Daten, die wir verarbeiten, wenn Sie Google-Dienste nutzen
•Wenn Sie zum Beispiel auf Google Maps nach einem Restaurant suchen oder sich ein Video auf YouTube ansehen, verarbeiten wir Informationen zu diesen Aktivitäten, wie das angesehene Video, Geräte-IDs, IP-Adressen, Cookie-Daten und Standortinformationen.
•Wir verarbeiten Informationen wie die oben genannten auch, wenn Sie Apps oder Websites nutzen, die Google-Dienste wie Werbeanzeigen, Analytics oder den YouTube-Videoplayer verwenden.


dann weiter:

Warum wir die Daten verarbeiten

Wir verarbeiten diese Daten zu den Zwecken, die in unserer Datenschutzerklärung aufgeführt sind, beispielsweise um:
•nützlichere und personalisiertere Inhalte in unseren Diensten bereitzustellen, z. B. relevantere Suchergebnisse,
•die Qualität unserer Dienste zu verbessern und neue Dienste zu entwickeln,
•interessenbezogene Werbung zu zeigen, die auf von Ihnen durchgeführten Suchanfragen oder auf YouTube angesehenen Videos basiert,
•die Sicherheit und den Schutz vor Betrug und Missbrauch zu verbessern sowie
•Analysen und Messungen durchzuführen, um besser zu verstehen, wie unsere Dienste genutzt werden.


und erst auf der nächsten Seite wird's gruselig:

Zusammenführung von Daten

Wir führen die Daten zu diesen Zwecken auch dienst- und geräteübergreifend zusammen. Beispielsweise entwickeln wir mithilfe von Daten aus Billionen von Suchanfragen Modelle zur Rechtschreibkorrektur, die in allen unseren Diensten zum Einsatz kommen. Außerdem können wir Sie und andere Nutzer mithilfe kombinierter Daten vor potenziellen Sicherheitsrisiken warnen.

Wie verwendet Google Daten zur Verbesserung der Nutzerfreundlichkeit? (weiterführender Link)

Tipp: Wenn Sie sich mit einem Google-Konto anmelden, bevor Sie zustimmen, wird Ihre Auswahl auf allen Geräten und in allen Browsern gespeichert, bei denen Sie angemeldet sind.

Ich stimme zu - ich stimme nicht zu


Ich wollte eure Antworten nicht mit meiner vorangehenden Meinung beeinflussen, aber dies hier hat für mich den Vogel abgeschossen.
Das ist für mich eindeutig evil!
Die Firma hat ein gewisses Produktmonopol, dem ich als Konsument nicht oder nur schlecht ausweichen kann, da die Konkurrenz bereits beseitigt wurde (Machtstellung). Ich bin also gezwungen, wenn ich das Produkt konsumieren will, den Bedingungen zuzustimmen, ob es mir passt oder nicht. Aka der amerikanischen Weisheit "Take it or leave it." Ich soll mich sogar einloggen, damit die mich eindeutig identifizieren können (unter dem Vorwand, dass das dann auf all meinen Geräten synchronisiert wird)

Zusätzlich kommt die scheinbare Transparenz, die mit dem schieren Informationsüberfluss jedoch ausgehebelt wird. Und um das ganze zu verpacken, wird einem gesagt, dass dies alles geschieht, um das Produkt zu verbessern, dem Kunden einen besseren Service zu bieten. Das ist aus meiner Sicht nur zu einem Bruchteil wahr. Schlussendlich geht es um Umsatz und Gewinn und der muss erreicht werden, denn die Aktionäre warten.

Ach guckt mal, meine Härchen auf dem Arm stehn noch immer :XD:

Wollte das nur kurz mit euch teilen. Lasst euch von mir nicht beeinflussen :mrgreen:
Hinfallen... Aufstehen... Krone richten... Weitergehen...
Benutzeravatar
ESchen
NaNoWriMo 2015
NaNoWriMo 2015
 
Beiträge: 375
Registriert: 16.03.2014, 01:30

Re: To Big to Fail - Konzerne

Beitragvon Aradir » 07.09.2015, 15:38

To big too fail, heißt nur, dass jemand, in den meisten Fällen eine oder mehrere Regierungen, dieses betreffende Unternehmen für die Wirtschaft als unersetzlich ansehen.
Dieser Begriff wurde ja vor allem in der Finanzkrise geprägt, weil man der Meinung war, wenn man die Banken zusammenbrechen lässt, es nicht mehr ausreichend Kreditgeber geben würde, um die Wirtschaft am Laufen zu halten. Es würden also sehr viel mehr Menschen arbeitslos werden, als auf den ersten Blick ersichtlich.
Deshalb griffen diverse Staaten ein und stützten die Banken mit zig Milliarden. Also waren die "To big too fail"

Was "evil" ist, tja ich fürchte jetzt muss ich mal ein bisschen meckern.
Die Leute reden gerne davon, dass Konzern XY so böse wäre. Tja, ein Konzern ist eine Anlage um Geld zu verdienen. Punkt. Es ist wenig verwunderlich, dass er jede Möglichkeit nutzt das zu tun.
Ich finde es z.B. scheinheilig von dir Google seine Marktmacht vorzuwerfen. Niemand zwingt dich Google zu nutzen! Jedem mit ein bisschen Interesse am Weltgeschehen sollte klar sein, dass Google, Facebook, Amazon, etc. pp. alle deine Daten sammeln und verkaufen oder selbst nutzen. Dafür ist der Service auch kostenlos.
Wenn einem dieser Handel nicht passt, muss man halt mal ein paar Minuten mehr investieren und findet mit Onkel Google innerhalb von Sekunden alternative Möglichkeiten.

Was würde mit euch geschehen, oder was würdet ihr fühlen, wenn eure Bank plötzlich schliesst und all euer Geld verloren wäre?

Nun, ich würde sagen Verzweiflung und existenielle Angst stehen ganz oben auf der Liste.

Was würde passieren, wenn es von heute auf morgen kein Google, kein Apple und kein Microsoft mehr geben würde? In wie fern würde das euer Leben berühren?

Über ein leichtes Genervtsein würde es nicht hinausgehen denke ich.
Aradir
 
Beiträge: 641
Registriert: 19.01.2014, 19:15

Re: To Big to Fail - Konzerne

Beitragvon Padrion » 07.09.2015, 21:04

"To big to fail" bedeutet offiziell, dass eine Firma/Bank/Hedgefond zu wichtig für die Wirtschaft und damit indirekt die Gesellschaft ist, als dass eine Regierung sie Pleite gehen lassen könnte.

In Wahrheit bedeutet es, dass diese Firma/Bank/Hedgefond Interessenvertreter an den wichtigen Schaltstellen der Macht hat, die obiges als Ausrede nutzen, um sich ungeniert an Steuergelden zu bereichern. Das lässt sich schon rein logisch beweisen: wäre eine einzelne Firma tatsächlich unentbehrlich für das Land, müsste sie präventiv zerschlagen und/oder verstaatlicht werden, damit der Staat seine Souveränität behält und nicht erpressbar wird.
Benutzeravatar
Padrion
 
Beiträge: 209
Registriert: 23.06.2015, 16:56

Re: To Big to Fail - Konzerne

Beitragvon Aradir » 07.09.2015, 21:14

Mooooment!
Es ist durchaus nicht so, dass die Banken sich gerne haben retten lassen. Die Steuergelder wurden investiert um das Unternehmen zu stützen, nicht um irgendwelche Aufsichtsratmitglieder oder so zu bezahlen.

Das lässt sich schon rein logisch beweisen: wäre eine einzelne Firma tatsächlich unentbehrlich für das Land, müsste sie präventiv zerschlagen und/oder verstaatlicht werden, damit der Staat seine Souveränität behält und nicht erpressbar wird.

Das ergibt nicht so viel Sinn (und mit Logik hat es auch nicht viel zu tun :D). Es ging bei den Bankenrettungen ja auch und vor allem darum eine Kettenreaktion zu vermeiden, da die Banken sich untereinander Geld geliehen hatte. Der Zusammenbruch einiger hätte also so potenziell das ganze Finanzsystem mit in den Abgrund reißen können.
Man kann über die Notwendigkeit solcher Rettungspogramme diskutieren, aber mit Verlaub, das was du da geschrieben hast, sind doch wohl eher Stammtischparole :wink:
Aradir
 
Beiträge: 641
Registriert: 19.01.2014, 19:15

Re: To Big to Fail - Konzerne

Beitragvon Badabumm » 07.09.2015, 22:18

Also wenn es hier unbedingt Englisch sein muss, dann bitte: too big to fail... Und das mit der Großschreibung ist auch so eine verzwickte Sache...
.
"Und sowieso wird man Dichter nur durch das Mädchen, das man nicht bekommt."
(Søren Kierkegaard)
Benutzeravatar
Badabumm
 
Beiträge: 1073
Registriert: 06.04.2011, 00:53
Wohnort: oben
Blog: Blog ansehen (13)

Re: To Big to Fail - Konzerne

Beitragvon Padrion » 07.09.2015, 22:22

Aradir hat geschrieben:Mooooment!
Es ist durchaus nicht so, dass die Banken sich gerne haben retten lassen. Die Steuergelder wurden investiert um das Unternehmen zu stützen, nicht um irgendwelche Aufsichtsratmitglieder oder so zu bezahlen.

Von den Rettungsgeldern wurden u.a. auch Boni für Manager und Aufsichtsräte bezahlt. Vor allen Dingen wurden damit aber die Vermögen derjenigen gerettet, die Aktien der Banken hielten (wie z.B. Manager und Aufsichtsräte)

Aradir hat geschrieben:Das ergibt nicht so viel Sinn (und mit Logik hat es auch nicht viel zu tun :D). Es ging bei den Bankenrettungen ja auch und vor allem darum eine Kettenreaktion zu vermeiden, da die Banken sich untereinander Geld geliehen hatte. Der Zusammenbruch einiger hätte also so potenziell das ganze Finanzsystem mit in den Abgrund reißen können.

Was sollen wir mit einem Finanzsystem, dass bei der drohenden Pleite eines einzelnen Akteuers zusammenbricht? Solch ein System sollten wir besser früher als später loswerden, schon damit es nicht ständig wie ein Fallbeil über uns schwebt. Marktwirstschaft bedeutet ja eigentlich auch, dass schlechtgeführte Firmen einpacken und besser geführte das Ruder übernehmen. Mit den Retteungsgeldern hätte man im Ernstfall die Vermögen der Kleinanleger absichern können ähnlich wie man es auf Zypern gemacht hat (zynischer Weise aber erst NACHDEM alle Großanleger ihr Geld abgezogen hatten).

Wie auch immer: ich möchte mich ungern weiter über dieses Thema auslassen, das bekommt meinem Puls nämlich überhaupt nicht, und ändern können wir es auch nicht.
Benutzeravatar
Padrion
 
Beiträge: 209
Registriert: 23.06.2015, 16:56

Re: To Big to Fail - Konzerne

Beitragvon ESchen » 08.09.2015, 23:14

Das scheint wohl ein Reizthema zu sein. Ich wollte keinesfalls eure Gemüter erhitzen :P

Ehrlich gesagt geht es mir nicht um das too (danke für den Hinweis) big to fail (und danke für den Hinweis, dass es klein geschrieben sein soll... ihr seid jetzt aber auch kleinlich...), welches in den Medien herumgezerrt wurde und dessen Bedeutung, die mir selbstverständlich bewusst ist.

Evt. habe ich meine Fragen etwas zu unpräzise formuliert. Ich versuche es nochmals.

Es geht mir generell um Firmen, Konzerne, Institutionen (kann auch ein Verein sein wie Fifa, z.Bsp., aber das lasst auch mal weg, das ist sicher auch ein Reizthema), welche eine Machtposition haben, nicht nur um Banken. (Evt. Müsste ich das Thema in Monopole umbenennen. )

Mich interessiert eure persönliche Bindung zu solchen Firmen. Inwiefern berühren sie euer Leben? Wie abhängig seid ihr von ihnen? Wie ginge es euch, wenn ihr die Dienstleistungen/Produkte nicht mehr beziehen könntet, oder wenn ihr im Gegenteil gezwungen wärt auf dieses Produkt / Dienstleistung zuzugreifen? (Bsp. Post. Wenn die mir nicht passt, kann ich nicht ausweichen, bzw. damals als es noch das Briefmonopol gab).

Worin begründet sich eurer Meinung nach die Macht dieser Firmen? Was ist die Definition von Macht?

Mich interessiert die emotionale und gesellschaftliche Seite. Über die wirtschaftliche und politische Seite haben sich ja die Medien genug ausgekotzt (obwohl das ja auch die Gesellschaft tangieren mag).

Ich hoffe, ihr konntet euch ein wenig abkühlen :P und könnt das Ganze nochmals aus einem anderen Blickwinkel aufrollen.
Hinfallen... Aufstehen... Krone richten... Weitergehen...
Benutzeravatar
ESchen
NaNoWriMo 2015
NaNoWriMo 2015
 
Beiträge: 375
Registriert: 16.03.2014, 01:30

Re: To Big to Fail - Konzerne

Beitragvon SkyeFantasy » 09.09.2015, 09:04

Hallo ESchen!

Du willst also in deinem neuesten Projekt ein Reizthema anpacken. Mach das! Irgendwer muss ja mal ins Wespennest stechen :mrgreen: !

Mich interessiert eure persönliche Bindung zu solchen Firmen
.
Hat man wirklich eine persönliche Bindung zu einer Firma? In Bezug auf eine Bank hat man wohl eher Bezug zu dem Geld, das man dort liegen hat und kann sich existentiell bedroht fühlen, wenn man befürchten muss, dass es plötzlich verschwinden könnte.

Wie ginge es euch, wenn ihr die Dienstleistungen/Produkte nicht mehr beziehen könntet
,
Mir fallen da spontan Tomaten ein. Früher gab es mal richtige Tomaten, die phantastisch geschmeckt haben. Besonders super waren die in ihren Ursprungsländern in Südeuropa. Diese Tomaten gibt es nicht mehr. Heute schmecken alle Tomaten, auch die in Griechenland, nach Wasser und Chemie, sind jedoch zur Entschädigung ca. 2 Jahre haltbar. Es scheint so, dass niemand die leckeren Sorten mehr produziert, und zwar in ganz Europa nicht mehr. Das frustriert mich, aber gleichzeitig macht es mir auch deutlich, wie ohnmächtig man dagegen ist. Man kann ja nicht mal rauskriegen, wer daran schuld ist. Hat irgendein EU-Kommissar das beschlossen? Oder liegt es daran, dass irgendeine Firma ein Monopol hat, die mit dieser Sorte am meisten Gewinn macht? Und kein Mensch beschwert sich. Vielleicht haben die meisten schon vergessen, dass es mal richtige Tomaten gab?

Worin begründet sich eurer Meinung nach die Macht dieser Firmen? Was ist die Definition von Macht?

Reichtum: dann kann eine Firma die anderen aufkaufen.
Verflechtung mit der Regierung: dann können sie die Regierung dazu bringen, firmenkonforme Gesetze zu erlassen oder Subventionen zu bekommen/ der Konkurrenz die Arbeit erschweren
Monopol: dann haben die Konsumenten keine Alternative mehr
vielleicht noch Werbung/Medien: hat man die Medien auf seiner Seite (gekauft), wird stets lobhudelnd über die Firma berichtet. Den Einfluss von Propaganda sollte man nicht unterschätzen. Besonders auf junge Menschen, die dazu neigen, Autoritäten zu glauben.

Jeder, der sich ein modernes Handy kauft, macht sich zum gläsernen Menschen. Über den eingebauten GPS kann man alle Wege nachvollziehen, die er zurücklegst. Sogar wie oft er auf dem Klo war. Man kann alle, auch die intimen, Facebook-Konversationen verfolgen, alle Einkäufe (wenn auch das Konto übers Handy geht, ist ja grad der neueste Clou), das geht unendlich so weiter. Hast du das Handy, weisst du mehr, als der Besitzer dir je freiwillig verraten würde. Man kann, wie ich, das Dilemma umgehen, indem man Uralthandys benutzt (Ich wurde schon gefragt, ob mein Handy aus den "70er Jahren" stammt :lol:) . Aber dann hat man kein Whatsapp und kriegt nicht mehr mit, wann sich die anderen zum Tennis verabreden etc., das kann man anscheinend nicht mehr telefonisch vereinbaren. Was kann man dagegen machen? Notlösungen finden, sich ärgern?

Ich wünsche dir viel Erfolg beim Schreiben!

LG
SkyeFantasy
SkyeFantasy
 
Beiträge: 76
Registriert: 01.08.2014, 09:22
Wohnort: Schweden

Re: To Big to Fail - Konzerne

Beitragvon Padrion » 09.09.2015, 12:16

ESchen hat geschrieben:Mich interessiert eure persönliche Bindung zu solchen Firmen. Inwiefern berühren sie euer Leben? Wie abhängig seid ihr von ihnen? Wie ginge es euch, wenn ihr die Dienstleistungen/Produkte nicht mehr beziehen könntet, oder wenn ihr im Gegenteil gezwungen wärt auf dieses Produkt / Dienstleistung zuzugreifen?


Ich bin kein bisschen abhängig von irgendeiner Firma, ich achte allerdings auch streng darauf, mich nicht in Abhängigkeit zu begeben. Ich kaufe z.B. keine Software (egal ob Spiele oder Produktivprogramme) die einen Online-Account erfordern, um zu funktionieren. Ansonsten achte ich darauf meine Dienstleistungen von so vielen Partnern wie möglich zu beziehen, d.h. Festnetz von jemand anderem als Mobilfunk etc.
Der moderne Ansatz, Kunden in ein "Ökosystem" einzuhegen, ist mir ein Graus. Ich besitze ein zwar Android-Phone aber darauf läuft kein einziges Google-Programm.
Benutzeravatar
Padrion
 
Beiträge: 209
Registriert: 23.06.2015, 16:56


Zurück zu Recherche

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste