[UrFan]Traumtänzer - [Prolog]

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[UrFan]Traumtänzer - [Prolog]

Beitragvon Belle » 22.06.2015, 20:22

Hallöchen Leute :D
Dies ist der erste Entwurf für den Prolog meiner ersten (verfassten) Geschichte.
Es ist alles noch etwas kurz und ich möchte es in nächster Zeit noch ausschmücken,
bevor ich mich aber daran setze wollte ich Meinungen zu meinem Stil sammeln.
Was sollte ich überarbeiten?
Was ist total daneben und geht gar nicht? :oops:
Was ist vielleicht schon ganz okay? :roll:
Ich hoffe auf hilfreiche Kritiken mit denen ich mich schnell verbesser. :D

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Traumtänzer

Sie rannte so schnell sie konnte, doch ihr Verfolger war ihr immer noch dicht auf den Versen.
Sein Antlitz düster, ein dunkler Schatten der das Licht und jegliche Wärme verschlang.
Mia hastete voraus, ihre braunen Haare tanzten im Wind während sie versuchte einen Vorsprung zu erreichen.
Die Kälte die von dem Schatten ausging legte sich wie eine Hand in ihren Nacken und jagte ihr einen Schauer über den Rücken.
Sie verschnellerte ihren Schritt in der Hoffnung zu entkommen.
„ Ich muss es schaffen, ich muss!“ hallte es immer wieder in ihren Gedanken wie ein Echo.
Sie war gefühlt eine Ewigkeit gerannt als sie in der Ferne ein Hindernis erkannte– einen Zaun, kaum höher als ihre Hüfte, - nur ein kleiner Sprung.
Mia merkte wie ihre Beine schmerzten und lange würde sie nicht mehr durchhalten.
Dennoch sammelte sie ihre Kräfte für einen letzten Sprint, vorbereitend auf einen Sprung.
Dann war es so weit, sie drückte sich ab und – wie schwerelos flog sie über den Zaun und genoss die kurze Ruhe für ihre Beine bis sie wieder rennen müsste.
Noch einen Moment und sie würde wieder rennen, schnell rennen.
In dem Moment als sie den Boden berührte und versuchte wieder loszurennen spürte sie eine eisige Kälte um ihre Knöchel.
Sie zerrte mit ihren Füßen und versuchte einen Fuß vor den anderen zu setzen, doch vergeblich.
Ein Blick nach unten klärte, weshalb sie nicht weiter rennen konnte.
Kleine Hände ragten aus dem Boden und umklammerten ihre Füße, entkommen schien unmöglich.
Im nächsten Moment fühlte sie ihren Verfolger ihren Hals umklammern.
Ihre Kehle schien zuzufrieren und sie rang um Luft für einen Schrei doch – Mia schreckte aus ihren Schlaf.
Schweiß rannte von ihrem Nacken den Rücken herunter, ihr gesamter Körper bebte und Mia füllte mit tiefen Atemzügen ihre Lungen.
Zitternd zog sie die Decke zur Seite und erhob sich aus ihrem Bett.
Belle
 
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Re: Traumtänzer - [Prolog]

Beitragvon Hark » 22.06.2015, 21:34

Hallo Belle,
Dein netter, sehr schwungvoller Text liest sich gut, denn er ist sicher in der Wortwahl, locker und dennoch spannend. Ein paar Sachen halte ich dennoch für steigerungsfähig. Im Einzelnen:

Belle hat geschrieben:Traumtänzer


Dein Plot - ein Traumtanz. Aber ist es einer? Eigentlich erlebt Mia doch einen Horror-Trip...

Belle hat geschrieben:Sie rannte so schnell sie konnte, doch ihr Verfolger war ihr immer noch dicht auf den Versen.


Der Leser steigt an dieser Stelle ein und es gibt keinen Hinweis, dass Mia schon länger verfolgt wird.
Außerdem ergibt sich ein Problem, wenn hier bereits Höchstgeschwindigkeit gelaufen wird, da komme ich gleich noch drauf.

Belle hat geschrieben:Sein Antlitz düster, ein dunkler Schatten der das Licht und jegliche Wärme verschlang.


Ein düsteres Antlitz ist als solches erkennbar, ein Schatten nicht. Also entweder ein schwarzes Loch oder eine düstere Fratze.

Belle hat geschrieben:ihre braunen Haare tanzten im Wind


Es ist klar, dass dieser Nebensatz mit dem Titel korrespondiert. Aber passen tut er in der Situation nicht.
Da sie schnellstmöglich rennt, wirkt "tanzen" viel zu schwach. Ihr Haar peitschte den Wind würde die Situation vielleicht treffen, allerdings geht dann der Tanz verloren...

Belle hat geschrieben:Sie verschnellerte ihren Schritt in der Hoffnung zu entkommen.


Genau das geht nicht, da sie ja bereits so schnell läuft, wie sie kann. Hier ist das zuvor erwähnte Problem.

Belle hat geschrieben:Sie war gefühlt eine Ewigkeit gerannt als sie in der Ferne ein Hindernis erkannte– einen Zaun, kaum höher als ihre Hüfte, - nur ein kleiner Sprung.


Hier würde ich etwas umstellen und das eine oder andere Satzzeichen einbauen. Sie war eine gefühlte Ewigkeit gerannt, als sie in der Ferne ein Hindernis erkannte: einen hüfthohen Zaun. Nur ein kleiner Sprung.

Belle hat geschrieben:Mia merkte wie ihre Beine schmerzten und lange würde sie nicht mehr durchhalten.


Unglaubwürdig für einen Traum.

Belle hat geschrieben:Dann war es so weit, sie drückte sich ab und – wie schwerelos flog sie über den Zaun und genoss die kurze Ruhe für ihre Beine bis sie wieder rennen müsste.


Das würde ich nochmals überarbeiten. "drückte sich ab" liest sich etwas merkwürdig. Die Ruhezeit lähmt den Erzählfluss, streichen.

Belle hat geschrieben:Noch einen Moment und sie würde wieder rennen, schnell rennen.


Nicht notwendig, streichen.

Belle hat geschrieben:Sie zerrte mit ihren Füßen und versuchte einen Fuß vor den anderen zu setzen, doch vergeblich.


Das ist nicht ganz korrekt wiedergegeben. Sie spürt bisher nur eisige Kälte, aber keinen Widerstand. Wenn aber so, dann sollte es hier auch geschrieben werden.

Belle hat geschrieben:Ein Blick nach unten klärte, weshalb sie nicht weiter rennen konnte.


Wirkt unglaubwürdig, da sie doch den Griff der Hände verspürt. Also: Erst kalte Griffe, dann der Blick und dann die Gewissheit: Es handelt sich um Hände.

Belle hat geschrieben:Kleine Hände ragten aus dem Boden und umklammerten ihre Füße, entkommen schien unmöglich.


Ich weiß nicht genau, wie klein die Hände sind. Aber um einen ganzen Fuß zu umklammern, dürfte es nicht reichen. Einigen wir uns auf die Fessel, d. i. der Bereich des Knöchels hinab zur Ferse. Dort ist der Fuß schmal und kann gut gegriffen werden.

Belle hat geschrieben:Mia schreckte aus ihren Schlaf.


Bisher war es gut. Und dann das: ein Traum! (Oh, no! Tausende seltsamer Geschichten werden als "Traum" aufgelöst...) Natürlich muss es ein Traum sein, weil es ja so im Titel steht.

Aber muss es das wirklich? Ich finde den rasanten Auftakt absolut geeignet für eine spannende, hübsch fiese Horrorgeschichte. Mein Tipp: Geschichte weiterschreiben und neu betiteln. Viel Spaß dabei!

Gruß,
Hark
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Re: Traumtänzer - [Prolog]

Beitragvon Luftmensch » 23.06.2015, 14:56

Hallöchen :)

Es ist alles noch etwas kurz und ich möchte es in nächster Zeit noch ausschmücken,
bevor ich mich aber daran setze wollte ich Meinungen zu meinem Stil sammeln.


Um deinen Stil zu beurteilen, müsste man einen längeren Text vorliegen haben. Bei der Kürze des vorliegenden Texts kann man dir höchstens ein Eindruck von deinem Stil erhaschen.

Sie rannte so schnell sie konnte, doch ihr Verfolger war ihr immer noch dicht auf den Versen.


Als erster Satz sehr unglücklich gewählt, da er nicht sehr flüssig ist.
"Sie rannte, so schnell sie konnte, doch ihr Verfolger war ihr dicht auf den Versen." Definitiv kürzen, meiner Meinung nach und vielleicht auch den Namen der Figur gleich mit aufnehmen, um die Doppelung von "sie" zu vermeiden.

Sein Antlitz düster, ein dunkler Schatten der das Licht und jegliche Wärme verschlang.


Ist das jetzt wichtig, die Spannung mit einer unrelevanten Beschreibung zu brechen? Du könntest die Beschreibung sicherlich anders einbauen oder weglassen.

Mia hastete voraus, ihre braunen Haare tanzten im Wind während sie versuchte einen Vorsprung zu erreichen.


"hastete voraus"? Die rennt doch um ihr Leben, weil ein Verfolger hinter ihr her ist. Von dieser Formulierung würde ich abraten. Und wie kommt sie plötzlich zu einem Vorsprung? Hä? Verstehe ich alles nicht.
Außerdem, diese Beschreibung mit den Haaren ist total unelegant und unpassend. An einer anderen Stelle könntest du sagen, dass ihre Haare, die, der Wind zersaust, ihr den Blick auf was auch immer versperen oder so.

Die Kälte die von dem Schatten ausging legte sich wie eine Hand in ihren Nacken und jagte ihr einen Schauer über den Rücken.


Okay, wieder: Die Spannung, die du erreichen willst, funktioniert nicht, weil der Text bereits jetzt sehr sprunghaft ist. Dazu später mehr.

Sie verschnellerte ihren Schritt in der Hoffnung zu entkommen.


"verschnellerte"? Das ist absolute Umgangssprache. "Beschleunigte" vielleicht?

WIESO IST HIER EIN LEERZEICHEN? Ich muss es schaffen, ich muss!“KOMMA hallte es [u]immer wieder in ihren Gedanken wie ein Echo[/u].
Sie war gefühlt eine Ewigkeit gerannt als sie in der Ferne ein Hindernis erkannte einen Zaun, kaum höher als ihre Hüfte, - nur ein kleiner Sprung.


Ich musste diesen Abschnitt ein paar mal lesen, bevor mir der Sinn klar wurde.
Zuerst einmal: Bitte, setz dich mit der Zeichensetzung auseinander. Flüchtigkeitsfehler sind ja okay, aber gerade beim zweiten Satz, als du Einschübe verwendest, sind das die falschen Einschubzeichen.Der Halbgeviertelstrich, bzw. der Gedankenstrich, sollte hier verwendet werden.
"immer wieder hallen" ist im Grunde die Erklärung der Metapher "wie ein Echo".

Mia merkte wie ihre Beine schmerzten und lange würde sie nicht mehr durchhalten.


Sehr gut, dass Mia merkt, wie ihre Beine schmerzen :lol: Wäre schlecht, wenn sie es nicht täte. Lieber so formulieren: "Mias Beine schmerzten, lange würde sie es nicht mehr durchhalten."

Dennoch sammelte sie ihre Kräfte für einen letzten Sprint, vorbereitend auf einen Sprung.
Dann war es so weit, sie drückte sich ab und – wie schwerelos flog sie über den Zaun und genoss die kurze Ruhe für ihre Beine bis sie wieder rennen müsste.
Noch einen Moment und sie würde wieder rennen, schnell rennen.
In dem Moment als sie den Boden berührte und versuchte wieder loszurennen spürte sie eine eisige Kälte um ihre Knöchel.


Die Absatzsetzung ist falsch, wodurch das Lesen echt erschwert wird.

Sie zerrte mit ihren Füßen und versuchte einen Fuß vor den anderen zu setzen, doch vergeblich.


Woran zerrt sie denn mit den Füßen? An der Kälte oder wie? :?

Fazit:
Okay, du wolltest einen Eindruck zu deinem Stil haben, in aller Kürze: Du musst noch daran arbeiten und dir einige Tricks und Tipps von Schreibratgebern holen. So wie du momentan schreibst, ist echt verbesserungswürdig.
Oft weiß man nicht, was gerade passiert. Sie rennt vor jemandem weg, aha. Dann ist da ein Vorsprung, dann sind da kleine Hände und irgendwie fehlt die Verbindung zwischen den verschiedenen Ideen. Die Handlung ist sehr stockend, was bei einem so kurzen Text auch schon eine Leistung ist ;)

Das war jetzt ziemlich viel gemäkelt, aber nichts ist böse gemeint :)

Liebe Grüße
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Re: Traumtänzer - [Prolog]

Beitragvon beatrice » 25.06.2015, 23:59

Liebe Belle,

mir hat es Spaß gemacht deine Geschichte zu lesen und gleich vorab, es macht Lust auf mehr. Ich würde gerne wissen, wie es weitergeht!

Ich habe noch keinen der Kommentare darunter gelesen, weil ich dir einen unverfälschten Eindruck geben möchte. Bitte Entschuldige daher Dopplungen, oder betrachte es als eine Sache, die mehreren aufgefallen ist und die du vielleicht ändern könntest.

Ich möchte auch nochmal betonen, dass ich hier nur meinen Eindruck und meine Meinung beschreibe, wenn dir etwas nicht gefällt, macht nicht's, ab in die Tonne damit! Hör einfach auf dein Bauchgefühl!

Zu deinen Fragen:

Mir gefällt, dass du auf Verben, Substantive und Vergleiche setzt. Dein Text wirkt dadurch sehr klar und ist gut zu lesen. Adjektive verwendest du wenige und das ist auch gut so, denn häufig blähen sie einen Text unnötig auf.

Wie du schon geschrieben hast, ist dein Text ein Rohentwurf. Du hast also vor ihn noch ein wenig auszugestalten. Das würde ich auf jeden Fall machen. Den gesamten Text beschreibst du, wie Mia rennt, was du allerdings ein wenig außer acht lässt, ist ihr Verfolger. Doch dieser ist wichtig, er stellt eine Gefahr da und der solltest du mehr Platz einräumen. Damit könntest du die Spannung des Textes noch steigern.
Genauso könntest du noch mehr von ihren Gefühlen, der direkten Innenperspektive von Mia schreiben, wie du es ansatzweise schon im Gedankenmonolog tust.

Außerdem ist mir aufgefallen, dass du oft das Wörtchen "ihr", "ihrem", "ihres" usw benutzt. Einige könntest du vielleicht ersetzen durch Artikel.

Zu guter letzt habe ich bemerkt, dass ein paar kleinere Logikfehler im Text versteckt sind und dass du es noch ausbauen könntest, die Sätze miteinander zu verknüpfen oder verschiedene Konjunktionen zu verwenden. Ich reihe meine Sätze auch oft aneinander :oops: , woran ich gerade arbeite und deshalb ist mir das auch bei dir ins Auge gefallen.

Alles in allem steckt aber viel Potenzial in dem Text und in deinem Schreibstil! Bleib am Ball und schreib einfach weiter, gute Grundlagen hast du bereits und ich bin gespannt auf mehr!

So, nun zu den Details:

Aufbau und Spannung


Sie rannte so schnell sie konnte, doch ihr Verfolger war ihr immer noch dicht auf den Versen.


Hier schreibst du aus Mias Sicht.

Sein Antlitz düster, ein dunkler Schatten der das Licht und jegliche Wärme verschlang.


Im nächsten Satz gehst du auf den Verfolger ein.

Mia hastete voraus


Jetzt kommt wieder Mia.

Die Kälte[,] die von dem Schatten ausging legte sich wie eine Hand in ihren Nacken und jagte ihr einen Schauer über den Rücken.


Und dann erneut der Verfolger.

Dieser Anfang hat auf mich ein wenig unruhig gewirkt. Um die Spannung zu steigern, könntest du vielleicht mit dem Verfolger anfangen. Deine Beschreibung von ihm

"ein Schatten, der das Licht und jegliche Wärme verschlang"

gefällt mir nämlich sehr sehr gut. Sie wäre ein toller und interessanter Einstieg in die Geschichte und nicht nur das vielleicht ein wenig klischeebelastete flüchten vor jemandem. Darüber hinaus würde ich dann zuerst auf den Verfolger eingehen, erst einmal was er ist - der Schatten - und dann was er tut - die Kälte legte sich auf ihren Nacken. So hast du automatisch die Aufmerksamkeit auf Mia gelenkt.

Jetzt würde ich im nächsten Schritt auf sie eingehen, auf die peitschenden Haare im Wind, darauf, dass sie so schnell rannte, wie sie konnte und er ihr trotzdem dicht auf den Fersen ist und so weiter.

Nächste Stelle:

Dennoch sammelte sie ihre Kräfte für einen letzten Sprint, vorbereitend auf einen Sprung.
Dann war es so weit, sie drückte sich ab und


Ich persönlich fand, dass sich das ein bisschen wie eine Aufreihung angehört hat. Meiner Meinung nach kannst du hier noch mehr Dynamik hineinpacken.

Das Verb "sammeln" hört sich für mich wie ein lang andauernder Vorgang an. Doch deine Protagonistin muss sehr schnell reagieren, hat kaum Zeit zu überlegen. Vielleicht "Dennoch brachte sie ihre letzte Kraft auf, um loszusprinten."?
Vielleicht könntest du "vorbereitend auf einen Sprung" weglassen, denn zuvor denkt sie ja über den Sprung nach.
Anstatt "Dann war es so weit", könntest du vielleicht "Kurz vor dem Zaun drückte sie sich ab" oder "Fast wäre sie in den Zaun gekracht, doch im letzten Moment drückte sie sich ab." schreiben.

Und gleich weiter:

wie schwerelos flog sie über den Zaun und genoss die kurze Ruhe für ihre Beine bis sie wieder rennen müsste.


Das Verb "genoss" hat mich in dieser Verfolgung ein wenig irritiert. Dass ihre Beine sich erholen, ist eine gute Idee, denn dadurch tankt sie erneut Kraft, um doch weitersprinten zu können. Jedoch passt "genoss" nicht ganz zu der Verfolgung, denn vor dem Schatten hat sie vermutlich eher Angst, und mit dieser Wortwahl nimmst du meiner Meinung nach die Spannung aus dem Text.

Außerdem reihst du hier die Hauptsätze erneut aneinander. Vielleicht könntest du sie stattdessen zueinander in Verbindung stellen?

Statt "wie schwerelos fliegen" wäre auch "segeln" eine Option, aber das ist wirklich Geschmackssache, änder das nur, wenn du es wirklich besser findest, ansonsten kannst du das auch so lassen :wink:

Vielleicht könnte es mit

"Als sie über den Zaun segelte, wirkte die Ruhepause für ihre Beine Wunder"

oder

"Über den Zaun zu segeln, wirkte Wunder für ihre Beine."

oder

"Über den Zaun zu segeln, war wie Balsam für ihre Beine"

funktionieren?


Noch einen Moment und sie würde wieder rennen, schnell rennen.


Auf mich wirkt der eigentlich kurze Moment des Sprungs sehr lang.
Dinge in Zeitlupe oder detaillierter zu beschreiben, kann sicherlich Spannung aufbauen, jedoch würde ich hier vielleicht eher noch einmal auf den Verfolger eingehen. Damit könntest du die Situation zuspitzen. Der Sprung ist für ihre Beine eine Erlösung, doch schafft sie es, dem Schatten dadurch zu entkommen? Kann sie sich einen Vorsprung sichern? Oder hat er sie schon fast in seinen Fängen?

Hier würde ich die Gefährlichkeit des Verfolgers noch einmal hervorheben.


In dem Moment als sie den Boden berührte und versuchte wieder loszurennen spürte sie eine eisige Kälte um ihre Knöchel.


Auch hier würde ich noch ein wenig mehr Dynamik hineinlegen, um die Spannung zu erhalten. Die Idee mit der Kälte um die Knöchel hat mir gut gefallen!

Ich würde den Satz verdichten und wieder zueinander in Verbinung setzen:

Vielleicht etwas in dieser Art:

"Doch sobald sie auf dem Boden aufkam, schloss sich Eiseskälte um ihre Knöchel."



Sie zerrte mit ihren Füßen und versuchte einen Fuß vor den anderen zu setzen, doch vergeblich.


Sie versucht ja jetzt sofort weiterzurennen, würde sie nicht eher fallen, wenn jemand oder etwas sie festhält? Ich stelle mir vor, dass eine Person vom stehen aus an etwas zerren und den Fuß vor den anderen setzen kann, mitten im Lauf festgehalten zu werden, ist doch aber fast wie ein Bein gestellt zu bekommen, denke ich.

Ich habe eine Idee zu einer Verbesserung, darin würde ich aber noch deinen nächsten Satz integrieren:

Ein Blick nach unten klärte


Hier könnte man meiner Meinung nach vielleicht auch noch mehr Spannung hineinbringen. Es ist sehr statisch, dass sie erst versucht mühsam ihre Beine freizubekommen und dann nach unten blickt. Ich stelle mir vor, wie sie an irgendetwas klebrigem hängen geblieben ist. Doch bevor sie sich überhaupt umsehen kann, hat sie der Schatten garantiert schon eingeholt.

Kleine Hände ragten aus dem Boden und umklammerten ihre Füße, entkommen schien unmöglich.


Die Idee mit den Händen finde ich super! Aber vielleicht sind es eher "Hände, die sie wie ein Schraubstock festhielten" ?
Wenn die Hände klein sind, schaffen sie es vielleicht nicht, sie festzuhalten oder ist es noch wichtig für die Geschichte, dass es kleine Hände sind? Wenn ja, würde ich die kleinen Hände zu Kinderhänden machen.

"Kinderhände, die sie wie ein Schraubstock festhielten, ragten aus dem Boden."

Ist das nicht gruselig? :twisted:


Im nächsten Moment fühlte sie ihren Verfolger ihren Hals umklammern.


Ich würde eher schreiben: Im nächsten Moment fühlte sie, wie ihr Verfolger ihren Hals umklammerte.

Vorher würde ich vielleicht etwas wie "Doch es war zu spät." einfügen. Diese Stelle könntest du noch weiter ausbauen, noch mehr Spannung hineinlegen. Was passiert innerlich mit ihr? Sackt ihr das Herz in die Hose? Spürt sie zuerst den Atem des Verfolgers im Nacken? Falls du sie doch hinfallen lässt, könnte der Verfolger einen Moment innehalten, bevor er sie packt und in diesem Moment bekommt sie eine Heidenangst.

Hier ist auf jeden Fall noch Potenzial!

Ihre Kehle schien zuzufrieren und sie rang um Luft für einen Schrei doch – Mia schreckte aus ihren Schlaf.


Esrt einmal gefällt mir deine Wortwahl, du gebrauchst Verben, die Kraft und Spannung in sich tragen, schön!

Hier würde ich erneut versuchen zu verdichten, die Sätze nicht nur mit "und" zu verknüpfen und dynamischer zu schreiben.

Ein paar Vorschläge:

"Der Griff ließ ihre Kehle zufrieren, dass sie kaum noch atmen konnte. Während sie nach Luft rang, löste sich ein Schrei, doch in diesem Moment schreckte sie aus dem Schlaf."

"Er schnürte ihr die Luft zum Atmen ab. Eiseskälte erstickte den Schrei, der in ihrer Kehle saß. Bevor er fester zudrückte, schreckte sie aus dem Schlaf."

Das sind alles nur Veranschaulichungen und Anregungen, pick heraus, was dir gefällt und was dir nicht gefällt, ignorierst du einfach :wink:


Sprache

Sein Antlitz düster, ein dunkler Schatten der das Licht und jegliche Wärme verschlang.


Meiner Meinung nach ist der zweite Teil deines Satzes viel aussagekräftger als der erste Teil. Du beschreibst in tollen Worten, wie der Schatten aussieht.
In deinem Text mit deiner gewählten Reihenfolge war ich kurz verwirrt. Da er hinter ihr läuft, kann sie doch sein Antlitz nicht sehen. Das hat für mich nicht ganz zur Erzählperspektive gepasst, denn du bist ja eigentlich schon auf Mia fokussiert.

Vielleicht könntest du anstatt Antlitz "Gestalt" schreiben?
Etwas in der Art:

"Seine Gestalt schien das Licht und jegliche Wärme zu verschlingen, so düster war sie. Der Schatten hatte sie fast eingeholt."


Mia hastete voraus


Voraus hasten habe ich, glaube ich, noch nicht gehört. Ich denke, man hastet eher zu etwas hin. Außerdem wirkt "hasten" auf mich fast zu schwach, vielleicht eher "hetzen", "flüchten", "fliehen".


ihre braunen Haare tanzten im Wind [,]während sie versuchte einen Vorsprung zu erreichen.


Das braun ist mir erst beim zweiten Lesen aufgefallen, vorher hatte ich das einfach überlesen, ich würde die Beschreibung, wie sie aussieht, vielleicht anfangs sogar noch offen lassen? Aber je nachdem, wenn du das erwähnen möchtest, kannst du das auch gerne tun.

Ich habe, glaube ich auf Jacky's Blog mal gelesen, dass man mit Charakterbeschreibungen bezüglich Haar- und Augenfarbe vorsichtig umgehen sollte, da der Leser das schnell wieder vergessen oder durcheinanderkommen könnte. Stattdessen ist ein wichtiges, herausstechendes Merkmal oft wirkungsvoller. Ich fand das eine ganz interessante Anregung, ist mir nur dazu gerade durch den Kopf gegangen.

"tanzten" würde ich eher in einem fröhlichen Text verwenden, weniger bei einer Verfolgungsjagd. Vielleicht eher "peitschten"?

Sie ist doch eigentlich nicht gleich auf mit ihm, sondern vor ihm, dann hat sie ja bereits einen Vorsprung. Vielleicht eher "während sie versuchte, den Vorsprung zu vergrößern"?


Sie verschnellerte ihren Schritt in der Hoffnung zu entkommen.


Ich kenne das Wort "verschnellern" nicht, das ist glaube ich eher Umgangssprache, vielleicht eher "beschleunigen"?


„ Ich muss es schaffen, ich muss!“ hallte es immer wieder in ihren Gedanken wie ein Echo.


Das gefällt mir gut! Gedanken und wörtliche Rede bringen Dynamik in den Text!

Vielleicht eher "hallte es durch ihre Gedanken"?
Du beschreibst einen Echoeffekt, ich glaube das würde das "immer wieder" miteinschließen. Meiner Meinung nach könntest du das also herausnehmen.

Sie war gefühlt eine Ewigkeit gerannt


Auch das ist, denke ich, eher Umgangssprache. Wie wäre es mit "nach einer Ewigkeit" oder "endlich"?

als sie in der Ferne ein Hindernis erkannte– einen Zaun, kaum höher als ihre Hüfte, - nur ein kleiner Sprung.


Anstatt der Gedankenstriche würde ich die Sätze aufteilen und den zweiten Teil zu einem vollständigen Satz machen.
In etwa so:

",als sie in der Ferne ein Hindernis erkannte. Den Zaun, kaum höher als ihre Hüfte, konnte sie mit einem Sprung überwinden."

Mia merkte[,] wie ihre Beine schmerzten und lange würde sie nicht mehr durchhalten.


Statt dem "und" könntest du ein Komma setzen. Auch hier reihst du die Sätze aneinander, jedoch habe ich es nicht als störend empfunden.

Schweiß rannte von ihrem Nacken den Rücken herunter


Ich glaube da hast du noch an das Rennen gedacht :D
Es müsste "rann" heißen, von "rinnen".

ihr gesamter Körper bebte und Mia füllte mit tiefen Atemzügen ihre Lungen.



Der letzte Teil ist etwas umständlich, vielleicht wäre

Mia füllte ihre Lungen mit tiefen Atemzügen, Mia atmete tief

besser.

Doch mir ist aufgefallen, dass das eigentlich unlogisch ist, tief atmet man, wenn man entspannt ist.
Wogegen man schon fast hechelt, wenn man Angst hat.

Auch hier ist mir aufgefallen, dass du die Sätze wieder mit "und" aneinander reihst, vielleicht könntest du sie auf andere Art und Weise zueinander in Beziehung setzen?

Zitternd zog sie die Decke zur Seite und erhob sich aus ihrem Bett.


Das Verb "erhob" ist meiner Meinung nach nicht treffend. Ich würde es mit einer Dame oder gar einer Adligen in Verbindung bringen, nicht jedoch mit einem verängstigten Mädchen.

Vielleicht
wälzte, sprang, oder einfach aufstehen, das Bett verlassen


So, das war's! Ich würde mich freuen, wenn du eine Fortsetzung hineinstellst. Falls du den Text überarbeitet hast und noch einmal hineinstellst, kann ich ihn mir gerne noch einmal ansehen. du kannst mir dazu auch gerne per PN bescheid sagen, sollte ichs verballern.

Dein erfrischender Schreibstil gefällt mir gut! Ich freu mich darauf, noch mehr von dir zu lesen!

Liebe Grüße,

Bea
Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.
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Re: Traumtänzer - [Prolog]

Beitragvon Diavolo » 27.06.2015, 07:22

Hallo Belle

Auch von mir hier noch ein paar Anmerkungen, viel werden es nicht sein, denn meine Vorgänger haben sich ja schon ausführlich mit deinem Text beschäftigt. Vielleicht ist es auch doppelt gemoppelt, da ich die anderen Kommentare nicht gelesen habe.

Belle hat geschrieben:Sie rannte so schnell sie konnte, doch ihr Verfolger war ihr immer noch dicht auf den Versen.


Hier musste ich schmunzeln :) , denn Versen schreibt man mit F, also Fersen.
Die Stadt Versen kannst du ja nicht gemeint haben, oder :?:

Belle hat geschrieben:Sein Antlitz düster, ein dunkler Schatten der das Licht und jegliche Wärme verschlang.


Hier frage ich mich, wie das sehen kann, wenn sie doch vor ihm davonrennt. Außerdem welches Licht und welche Wärme?

Belle hat geschrieben:Mia hastete voraus, ihre braunen Haare tanzten im Wind während sie versuchte einen Vorsprung zu erreichen.


Vorher rannte sie so schnell sie konnte und jetzt hastet sie.

Wenn sie davonläuft ist das doch kein voraus hasten? Voraus gebraucht man unter anderem, wenn man sagt: "Ich gehe mal voraus."

Belle hat geschrieben:Die Kälte ,die von dem Schatten ausging ,legte sich wie eine Hand in ihren Nacken und jagte ihr einen Schauer über den Rücken.
Sie verschnellerte ihren Schritt in der Hoffnung zu entkommen.


Hier fehlen zwei Kommas.

Hier komme ich wieder ins Stutzen: Statt Schatten würde ich doch eher Verfolger schreiben.

Vorher rannte sie doch schon, oder?

Vielleicht hier so oder ähnlich: Sie erhöhte ihr Tempo in der Hoffnung ihm zu entkommen.

Belle hat geschrieben:„ Ich muss es schaffen, ich muss!“ hallte es immer wieder in ihren Gedanken wie ein Echo.


Hier würde ich nach schaffen ein Ausrufezeichen machen und dann ich groß schreiben und das ganze kursiv, denn es sind ja Gedanken.

Belle hat geschrieben:Sie war gefühlt eine Ewigkeit gerannt als sie in der Ferne ein Hindernis erkannte– einen Zaun, kaum höher als ihre Hüfte, - nur ein kleiner Sprung.


Das bringt mich aus dem Rhythmus beim Lesen, kann man die Einführung weglassen? Und dann vielleicht so.
In der Ferne erkannte sie ein Hindernis.

Deine Protagonistin hat aber gut Augen :oops: Vielleicht so oder ähnlich: Als sie näher kam, sah sie den Zaun, der kaum höher als ihre Hüfte war.

Belle hat geschrieben:Dennoch sammelte sie ihre Kräfte für einen letzten Sprint, vorbereitend auf einen Sprung.


Das würde ich ersatzlos streichen.

Belle hat geschrieben:Dann war es so weit, sie drückte sich ab und – wie schwerelos flog sie über den Zaun und genoss die kurze Ruhe für ihre Beine bis sie wieder rennen müsste.


Da würde ich etwas anderes schreiben. Für mich ist der Sprung und die kurze Ruhe für die Beine
nicht vereinbar, denn sie hat ja die Angst im Nacken und da denkt man in dem kurzen Moment den der Sprung gedauert hat sich nicht an die Ruhe für die Beine. :oops:

Belle hat geschrieben:Noch einen Moment und sie würde wieder rennen, schnell rennen.


Hier dreht sich wieder alles ums Rennen. Ich als Leser wäre mehr interessiert, wie es weitergeht.

Belle hat geschrieben:Ein Blick nach unten klärte, weshalb sie nicht weiter rennen konnte.
Kleine Hände ragten aus dem Boden und umklammerten ihre Füße, entkommen schien unmöglich.


Hier vielleicht, die zwei Sätze zu einem machen und den Schluss ohne Komma.

Beim Blick nach unten sah sie kleine Hände aus dem Boden ragen…..

Aber ich frage mich warum es eisige Kälte war, als ich das gelesen hatte, dachte ich eher an eine Tierfalle, die zugeschnappt war.

Belle hat geschrieben:Ihre Kehle schien zuzufrieren und sie rang um Luft für einen Schrei doch – Mia schreckte aus ihren Schlaf.


Hier schon wieder die Kälte :roll:

Und besser wäre sicher so oder ähnlich: Ihre Kehle schnürte sich zu. Verzweifelt rang sie nach Luft.

Belle hat geschrieben:Schweiß rannte von ihrem Nacken den Rücken herunter, ihr gesamter Körper bebte und Mia füllte mit tiefen Atemzügen ihre Lungen.


Hier würde ich diesen langen Satz in mehrere Sätze aufteilen.


So es wurde doch mehr, als ich gedacht habe. Ich hoffe, dass du damit etwas anfangen kannst. Es sind nur meine Gedanken dazu beim Lesen.
Wenn du daran noch ein bisschen feilst, wird das sicher ein guter Prolog. Bin schon gespannt, wie es weiter geht.

Liebe Grüße
Diavolo
Wie viele Leute schreiben und schreiben und auf dem Papier steht immer nichts!
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Re: Traumtänzer - [Prolog]

Beitragvon Sheyla » 27.06.2015, 09:02

Hey Belle

Hier schreibe ich dir meinen „Überarbeiteten“ Beitrag noch hinein. Bin neu und gebe mein Bestes um so genau wie möglich zu werden. Wenn es Wiederholungen drin hat, dann entschuldige. Ich wolle dir eine unvoreingenommene Meinung darbieten. :wink:

Dein Prolog ist sehr Interessant geschrieben. Hier also noch meine Anmerkungen.

Belle hat geschrieben:Mia hastete voraus, ihre braunen Haare tanzten im Wind während sie versuchte einen Vorsprung zu erreichen.


Hier denke ich, dass es angebracht wäre, ein anderes Wort als "tanzten" zu verwenden. Es gibt eine Ruhe aus der man plötzlich herausgerissen wird, d.h. es liesst sich nicht flüssig.
Vielleicht sowas wie, „Ihre braunen Haare rasten ihr hinterher, während sie versuchte einen Vorsprung zu erreichen“ einsetzen, damit die Situation auch ernst bleibt.

Belle hat geschrieben:„ Ich muss es schaffen, ich muss!“ hallte es immer wieder in ihren Gedanken wie ein Echo.


Dass nach den Gedanken "Wie ein Echo" kommt, ist auch nicht so fliessend geschrieben, sprich es liesst sich nicht in einmal. Bevor man weiter liesst, fühlt man sich unterbrochen, weil dieses „wie ein Echo“ sich einfach angefügt anhört.
Ich würde es anders in den Satz verpacken: „Hallte das Echo ihrer Gedanken immer wieder.“

Belle hat geschrieben: Sie war gefühlt eine Ewigkeit gerannt als sie in der Ferne ein Hindernis erkannte– einen Zaun, kaum höher als ihre Hüfte, - nur ein kleiner Sprung



„gefühlt eine Ewigkeit gerannt“ musste ich mehrere Male lesen. Eine Ewigkeit kann nicht gefüllt sein. Jedenfalls kann ich mir das nicht vorstellen, wie dies möglich sein sollte
Vielleich besser; „Sie fühlte sich, als sei sie schon eine Ewigkeit gerannt“
So gibt es das Gefühl wieder und der Leser kann es sich besser Vorstellen.

Belle hat geschrieben: Kleine Hände ragten aus dem Boden und umklammerten ihre Füße, entkommen schien unmöglich.


Aus „Entkommen schien unmöglich“ würde ich einen separaten Satz machen. Es ist auch wie dahingefügt und passt nicht mehr in den Satz hinein, da der erste Teil „Kleine Hände ragten aus dem Boden und umklammerten ihre Füße“ schon fertig klingt.

Ich freue mich (immer noch) auf die weitere Geschichte
Viel Spass beim Schreiben :D
Sheyla
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Re: Traumtänzer - [Prolog]

Beitragvon Belle » 15.07.2015, 23:45

Vielen lieben Dank für eure Kritiken! :D

Leider werde ich keine überarbeitete Version meines Textes hier hochladen, da mir eines bei euren Kommentaren klar geworden ist: Der Prolog vermittelt irgendwie einen falschen Eindruck meiner Geschichte. :?
Deswegen werde ich ihn wohl verwerfen und nur für Übungszwecke ein wenig ausbessern.
Eure Tipps sind aber echt super, danke! :lol:
Ich weiß jetzt wo einige meine Fehlerquellen liegen und wo ich drauf achten muss, wenn ich mich an Prolog Nummer zwei wage 8)
Belle
 
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