Tyrannen der Nacht

Natur, Tiere, Umwelt

Tyrannen der Nacht

 
Kennen Sie das?

Ein Sommertag neigt sich dem Ende entgegen. Die Sonne versinkt mit einem spektakulären Farbenspiel am Horizont und die heißen Tagestemperaturen fallen langsam, ganz langsam. Sie öffnen weit alle Fenster, um mit der frischen Nachtluft die stickige Hitze aus Ihrer Wohnung zu vertreiben.
Sie sehnen sich nach einer erfrischenden Dusche und wollen nach einem anstrengenden Tag endlich in den kühlen Laken versinken, die Probleme mit dem Chef, mit den Kollegen und den ganzen Alltagsstress vergessen.
Ein Schlummertrunk wird Sie sacht in rosige Gefilde tragen, der Sie die raue Wirklichkeit aus angenehmer Entfernung betrachten lässt.

Dann endlich – die Sonne bescheint längst andere Gefilde unserer Mutter Erde – fallen Sie mit einem tiefen Seufzer in die weichen Federn.

Schon bald umarmt Sie die samtene Dunkelheit der Nacht. Eine Fee erscheint vor ihren geschlossenen Augen und verspricht Ihnen erholsames Vergessen. Nichts mehr denken, nur noch schlafen!
Sanft gleiten Sie in einen Traum, in einen seltsamen Traum. Ein leises Geräusch, unangenehm, durchdringend. Entlockt ein unsichtbarer Geiger seinem Instrument schräge Klänge? Nein, das ist es nicht.

Es kommt näher.

Srrrrrrrrrrr …..
Ein summender Ton tropft in Ihr Ohr. Sie ignorieren es, drehen sich einfach auf die andere Seite um. Aber es hilft nicht.
Srrrrrrrrrrr …..
Er überwindet das Trommelfell und kriecht durch Ihren Gehörgang in jeden Winkel Ihres Geistes.
Srrrrrrrrrrrrrr….
Das Sirren sägt an Ihren Nerven, bringt sie zum Vibrieren wie die Saiten einer Geige. Also doch ein Geiger!
Ein kaum wahrnehmbarer Lufthauch huscht über Ihr Gesicht.
Langsam steigt aus den Tiefen Ihrer Erinnerung eine Ahnung auf.
Ein Kribbeln auf Ihrem Arm bringt Ihnen grausame Gewissheit.

Ja, sie sind es.
Die Ungeheuer mussten bereits gelauert und nur den richtigen Moment für den Angriff abgewartet zu haben. Kleine, hinterhältige Blutsauger, gierig auf Ihr Lebenselixier.
An Schlaf ist nicht mehr zu denken. Sie müssen den Kampf aufnehmen.
Was ist die beste Strategie?
Licht anknipsen und wild auf alle einschlagen? Ein rascher Blick über die Wände Ihres Schlafzimmers im schwachen Schein Ihrer Nachttischleuchte lässt Sie diese Idee schnell wieder verwerfen. Nicht eine Mücke ist zu entdecken. Sie haben keine Ahnung, wo sie sich versteckt haben können.
Vielleicht war es auch nur ein einsames Insekt. Naja, aber so richtig darauf vertrauen wollen Sie nicht.

Also erst einmal schlafend stellen.
Der nächste Angriff lässt auch nicht lange auf sich warten. Wo ist das Ziel? Kaum senkt der Blutsauger seinen Rüssel in Ihr Fleisch, schlagen Sie zu. Getroffen!
Angestrengt lauschen Sie.
Jetzt kommen sie gleich von zwei Seiten. Einen Plagegeist erwischen Sie, die anderen entkommen.

Aus den Tiefen Ihres Geistes taucht plötzlich die Erkenntnis auf, dass Sie von den Amazonen der Mücken angegriffen werden. Auch wenn Sie im Normalfall auf Weibchen stehen, warum sollten gerade Sie als Blutwirt herhalten für die Vermehrung dieser nächtlichen Tyrannen? Erst vergnügen sie sich mit ihren männlichen Artgenossen und dann wollen sie Ihr Blut für ihre Eier, aus denen neue Heerscharen von Mücken hervorgehen werden!

Das müssen Sie verhindern! Sie wehren sich tapfer, erschlagen eins, zwei, drei ….

Dann ändern die Angreiferinnen ihre Taktik – ein Fluggeschwader täuscht einen Angriff vor, den Sie heldenmütig zurückschlagen. Doch aus der anderen Richtung nähern sich weitere Biester, lassen sich auf Ihren nackten Armen nieder. Hungrig rammen sie ihre Stachel in Ihre bloße Haut. Vielleicht hätten Sie statt Duschgel mit einem Antimückenspray duschen sollen!

Wieder und wieder drehen die Biester ihre Runden über Ihnen, mal näher an Ihrem Ohr, mal entfernter. Sie wehren sich tapfer, schlagen auf sie ein. Und Sie nehmen auch die blauen Flecke in Kauf, die Sie sich bei der Abwehr der nächtlichen Bedrohung selbst zufügen.

Nach einer gefühlten Ewigkeit nehmen die Angriffe ab. Haben Sie alle erlegt? Oder sind die Damen einfach nur satt?

Erschöpft vom Kampf mit den blutrünstigen Ungeheuern sinken Sie zurück in die Kissen.
Mit einem Ohr lauschen Sie noch immer angespannt, ob sich noch ein Tiefflieger in Ihre Reichweite wagt.

Irgendwann nimmt Sie Morpheus doch in seine Arme und geleitet Sie in das erholsame Tal der Träume, bis Sie am nächsten Morgen vom schrillen Klingeln Ihres Weckers unsanft in die Wirklichkeit zurückgeholt werden. Dunkel kehrt die Erinnerung an Ihren verzweifelten Kampf gegen die blutsaugenden Ungeheuer zurück. Sie erwarten hunderte der erschlagenen Feinde in Ihrem Bett vorzufinden. Doch nicht einmal diesen Triumph gönnen Ihnen die Biester, mehr als drei oder vier können Sie nicht finden. Nur Ihr über und über mit Stichen übersätes Spiegelbild grinst Sie im Bad gequält an und bezeugt, dass der nächtliche Kampf kein Traum war.

Kennen Sie das?

P.S.
Noch ist Winter, und ein langer, eisiger dazu! Doch tief im Verborgenen kann ich sie schon wieder ihre Stachel wetzen hören. Der nächste Sommer kommt bestimmt!

von petrastarosky

Re: Tyrannen der Nacht

 
Sehr nervend, diese elenden Mücken. Ich bin zwar recht Tierlieb, hasse aber Mücken aus tiefstem Herzen, weil sie aber nichts als Schmarotzer sind.

Kennen Sie das?

Ein Sommertag neigt sich dem Ende entgegen. Die Sonne versinkt mit einem spektakulären Farbenspiel am Horizont und die heißen Tagestemperaturen fallen langsam, ganz langsam. Sie öffnen weit alle Fenster, um mit der frischen Nachtluft die stickige Hitze aus Ihrer Wohnung zu vertreiben.
Sie freuen sich schon auf eine erfrischende Dusche und wollen endlich nach einem anstrengenden Tag endlich in den kühlen Laken versinken, den Probleme mit dem Chef, mit den Kollegen und überhaupt den ganzen Alltagsstress vergessen.
Ein Schlummertrunk wird Sie sacht in rosige Gefilde tragen, der Sie ihnen erlaubt,die raue Wirklichkeit aus angenehmer Entfernung zu betrachten lässt.

Dann endlich – die Sonne bescheint längst andere Gefilde unserer Mutter Erde – fallen Sie mit einem tiefen Seufzer in die je nach Geschmack weichen oder nicht so weichen Federn. (weich ist zwar nicht so genau, klingt für mich aber schöner)

Schon bald umarmt Sie die samtene Dunkelheit der Nacht. Eine Fee erscheint vor ihren geschlossenen Augen und verspricht Ihnen erholsames Vergessen. Nichts mehr denken, nur noch schlafen.
Sanft gleiten Sie in einen Traum. In einen seltsamn Traum. Ein leises Geräusch, unangenehm, durchdringend. Es klingt, als würde ein unsichtbarer Geiger seinem Instrument die schrägsten Töne entlocken.

Es kommt näher.

Srrrrrrrrrrr …
Ein summender Ton findet seinen Weg in Ihr Ohr. Sie ignorieren es, drehen sich einfach auf die andere Seite um. Aber es hilft nicht.
Srrrrrrrrrrr …
Er überwindet das Trommelfell und kriecht durch Ihren Gehörgang in jeden Winkel Ihres Geistes.
Srrrrrrrrrrrrrr…
Das Sirren sägt an Ihren Nervensträngen, bringt sie zum Vibrieren wie die Saiten einer Geige. Also doch ein Geiger!
Ein kaum wahrnehmbarer Lufthauch huscht über Ihr Gesicht.
Langsam steigt aus den Tiefen Ihres Verstandes eine Ahnung auf.
Ein Kribbeln auf Ihrem Arm bringt Ihnen die grausame Gewissheit.

Ja, sie sind es.
Die Ungeheuer hatten sich auf die Lauer gelegt und nur den richtigen Moment für den Angriff abgewartet zu haben. Kleine, hinterhältige Blutsauger, gierig auf Ihr Lebenselixier.
An Schlaf ist nicht mehr zu denken. Sie müssen den Kampf aufnehmen.
Was tun?
Licht anknipsen und wild auf alle einschlagen? Ein rascher Blick über die Wände Ihres Schlafzimmers im schwachen Schein Ihrer Nachttischleuchte (sollte eigentlich schon aus sein) lässt Sie diese Idee schnell wieder verwerfen. Nicht eine Mücke ist zu entdecken. Sie haben keine Ahnung, wo sie sich rumtreibt.
Vielleicht war sie jetzt verschwunden. Naja, aber so richtig darauf vertrauen wollen Sie auch nicht.

Sie legen sich hin.
Der nächste Angriff lässt auch nicht lange auf sich warten. Wo ist das Zielgebiet? Kaum senkt der Blutsauger seinen Rüssel in Ihr Fleisch, schlagen Sie zu. Getroffen!
Angestrengt lauschen Sie.
Jetzt kommen sie gleich von zwei Seiten. Einen Plagegeist erwischen Sie, die anderen entkommen.

Sie erinnern sich daran, dass Sie von den Amazonen der Mücken angegriffen werden. Auch wenn Sie im Normalfall auf Weibchen stehen, warum sollten gerade Sie als Blutwirt herhalten für die Vermehrung dieser nächtlichen Tyrannen? Erst vergnügten sie sich mit ihren männlichen Artgenossen und dann wollen sie Ihr Blut für ihre Eier, aus denen neue Heerscharen von Mücken hervorgehen werden!

Das müssen Sie verhindern! Sie wehren sich tapfer, erschlagen eins, zwei, drei ….

Dann ändern die Angreiferinnen ihre Taktik – ein Geschwader täuscht einen Angriff vor, den Sie heldenmutig zurückschlagen. Doch aus der anderen Richtung nähern sich weitere Biester, lassen sich auf ihren nackten Armen und am Hals nieder. Hungrig rammen sie ihre Stachel in Ihre bloße Haut. Vielleicht hätten Sie statt Duschgel mit einem Antimückenspray benutzen sollen!

Wieder und wieder drehen die Biester ihre Runden über Ihnen, mal näher an Ihrem Ohr, mal entfernter. Sie wehren sich tapfer, schlagen auf Sie ein. Und Sie nehmen auch die blauen Flecke in Kauf, die Sie sich bei der Abwehr der nächtlichen Bedrohung selbst zufügen.

Nach einer gefühlten Ewigkeit nehmen die Angriffe ab. Haben Sie alle erlegt? Oder sind die Damen einfach nur satt?

Erschöpft vom Kampf mit den blutrünstigen Ungeheuern sinken Sie zurück in die Kissen.
Mit einem Ohr lauschen Sie noch immer angespannt, ob sich noch ein Tiefflieger in Ihre Reichweite wagt.

Irgendwann nimmt Sie Morpheus doch in seine Arme und geleitet Sie für einige wenige Stunden in das erholsame Tal der Träume, bis Sie am nächsten Morgen vom schrillen Klingeln Ihres unbarmherzigen Weckers unsanft aus dem Schlaf gerissen werden. Dunkel kehrt die Erinnerung an Ihren verzweifelten Kampf gegen die blutsaugenden Ungeheuer zurück. Sie erwarten, hunderte der erschlagenen Feinde in Ihrem Bett vorzufinden. Doch nicht einmal diesen Triumph gönnen Ihnen die Biester, mehr als drei oder vier können Sie nicht finden. Nur Ihr über und über mit Stichen übersätes Spiegelbild grinst Sie im Bad gequält an und bezeugt, dass der nächtliche Kampf kein Traum war.

Kennen Sie das? (Das gefällt mir nicht so sehr)

P.S.
Noch ist Winter, und ein langer, eisiger dazu! Doch tief im Verborgenen kann ich sie schon wieder ihre Stachel wetzen hören. Der nächste Sommer kommt bestimmt!


Ich will betonen, dass du sehr viele Beschreibungen und Adjektive einsetzt. Das finde ich zwar okay in der Lyrik, aber sonst stören "winzige, fiese Geschöpfe der dunklen Nacht, die nur darauf warten, ihre scharfen Rüssel tief in ihre weiche Haut zu stechen und ihr leckeres Lebenselixier gierig zu trinken". Das war natürlich sehr arg übertrieben, verdeutlicht meiner Meinung nach aber die Umstände. Zeigen statt beschreiben, ja, aber das wäre zuviel des Guten.

Man sieht, ich habe vieles verändert. Es kann sein, dass dir meine Ideen nicht gefallen. Wenn ja, dann schreib mir bitte, welche (damit würdest du mir sehr helfen).

von Hering

Re: Tyrannen der Nacht

 
Hallo Hering,

vielen Dank für deine ausführlichen Anmerkungen.
Ich gestehe - ich liebe Adjektive :oops:
und manchmal übertreibe ich wirklich.
Ich habe einige rausgenommen aus dem Text.
Auch habe ich einige deiner Hinweise eingearbeitet.
("die Probleme mit dem Chef, mit den Kollegen und den ganzen Alltagsstress vergessen.")
Die Geschmacksfedern habe ich auch gestrichen.

LG
Petra

von petrastarosky

Re: Tyrannen der Nacht

 
Hallo Petra,

Oh ja! Das kenne ich! Jedenfalls bis zur Hälfte. Also nach hause kommen, tief durchatmen, gemütlich in die Federn kuscheln, Licht aus und Mücken! Mit dem Ausflug in die Mückenkunde (dass die stechenden weiblich sind) gibt es einen Bruch, jedenfalls habe ich das so gelesen. War das Geschehen vorher gewöhnlich und allbekannt, so geht es nun etwas wilder und gespenstischer zu (Ganze Mückenschwärme attakieren, sogar mit Taktik). Das hat mich völlig aus meinem Lesetraum gerissen.
Allerdings hast du, wie ich finde, die Klammer gut geschlossen, indem du die Figur am nächsten Morgen nach Erwachen nur drei oder vier Mücken finden lässt, die ganze fantastische Tyrannengeschichte war also vielleicht nicht ganz so fantastisch? Ich kann mir gut vorstellen, dass es die Müdigkeit und die Wut waren, die aus Mücken solche Biester gemacht haben.
Die Erzählperspektive finde ich sehr interessant. Ich finde auch, dass du sie durch das "kennen Sie das?" auf sehr elegante Weise gefügig gemacht hast.
Insgesamt eine Geschichte, die ich sehr gerne gelesen habe!

von Flussregenpfeifer

Re: Tyrannen der Nacht

 
Vielen lieben Dank für deinen netten Kommentar.

LG
Petra

von petrastarosky

Re: Tyrannen der Nacht

 
Hallo Petra,

der Reiz deiner Geschichte liegt auf jeden Fall bei ihrem Wiedererkennungswert, denn wer kennt das Problem nicht (meine Taktik: Fein säuberlich in die Decke einfalten, Kopf seitlich und dann Kissen drauf, so dass nur noch die Nase zum Atmen rausschaut)? Trotzdem gibt es leider ein paar kleine Sachen, die den Lesefluß gestört haben.

Zum einen sind das die Adjektive. Anscheinend habe ich ja schon die überarbeitete Version gelesen, aber es sind immer noch zu viele. Das Problem hatte ich früher auch immer wieder. Mir hat das Mittel geholfen: Jedes Adjektiv, das keine satztragende Bedeutung hat, rausstreichen. Text lesen. Ist der Redefluß gestört? Wenn ja, wo und kann ich das eventuell ohne Adjektive lösen? Jetzt habe ich einen Text ohne überflüßige Adjektive. Welche Stellen waren mir besonders wichtig, welche Stimmungen möchte ich hier vermitteln? Lege jedes Adjektiv auf die Goldwaage, erst wenn du sie sparsam einsetzt, entfalten sie ihre volle Wirkung.

Ich habe aus dem ersten Teil des Textes die überflüßigen Adjektive komplett gelöscht. Bei den roten solltest du überlegen, ob man es vielleicht auch anders formulieren kann. Die grünen passen gut. Merkst du, wie du am Ende des Auszugs die Stimmung automatisch verdichtet hast? Das ist sehr gut und hier passen die Adjektive wie die Faust aufs Auge.

Kennen Sie das?

Ein Sommertag neigt sich dem Ende entgegen. Die Sonne versinkt mit einem spektakulären Farbenspiel am Horizont und die Tagestemperaturen fallen langsam, ganz langsam. Sie öffnen alle Fenster, um mit der Nachtluft die Hitze aus Ihrer Wohnung zu vertreiben.
Sie sehnen sich nach einer Dusche und wollen nach einem Tag endlich in den Laken versinken, die Probleme mit dem Chef, mit den Kollegen und den ganzen Alltagsstress vergessen.
Ein Schlummertrunk wird Sie sacht in Gefilde tragen, DIE Sie die raue Wirklichkeit aus angenehmer Entfernung betrachten LASSEN.

Dann endlich – die Sonne bescheint längst andere Gefilde unserer Mutter Erde – fallen Sie mit einem tiefen Seufzer in die Federn.

Schon bald umarmt Sie die Dunkelheit der Nacht. Eine Fee erscheint vor ihren geschlossenen Augen und verspricht Ihnen erholsames Vergessen. Nichts mehr denken, nur noch schlafen!
Sie gleiten in einen Traum, in einen seltsamen Traum. Ein leises Geräusch, unangenehm, durchdringend. Entlockt ein unsichtbarer Geiger seinem Instrument schräge Klänge? Nein, das ist es nicht.


Die andere Sache ist der lange Mittelteil. Deine Exkurse sind am Anfang wirklich interessant, aber als du die Mücken als militärisches Fluggeschwader darstellst, fehlte mir das Verständnis und die mysteriöse und dunkle Stimmung, die du vorher aufgebaut hast, war dahin. Du reitest dann auch zu lange darauf rum, weniger ist auch hier mehr, beim ersten Mal konnte ich den Teil nur überfliegen und erst beim zweiten Mal mit viel Konzentration bewältigen.

Vielleicht möchtest du ja deinen Leser vor den Kopf stoßen, was ich aber nicht denke, weil ausufernde Angriffswellen von Mücken? Nein, das kenne ich nicht ;).

Das Ende ist wiederum sehr gelungen, und wenn du die zwei Dinge hinbekommen könntest, würde ich mich darauf freuen, diesen Text nocheinmal zu lesen.

von Janno

Re: Tyrannen der Nacht

 
Hallo petrastarosky

Hoffentlich habe ich deinen Namen richtig geschrieben :D

Bei deiner Geschichte hat es mich gleich überall gejuckt. Diese Tyrannen lieben mich ganz besonders! Wenigstens jemand :D

Da hier ja schon alles gesagt wurde, möchte ich Dir nur vielleicht einen Vorschlag machen, der mir gekommen ist, da mich das Sie beim Lesen gestört hat.

Vielleicht versuchst du diesen Text mal in der Ich-Form zu schreiben! Könnte ich mir gut vorstellen, dass er auch Pfiff hat. Und wenn es dir auch so geht, würde ich mich darüber freuen, wenn ich ihn lesen könnte.

Super gemacht!!

LG Bali

von Bali