[Liebe]Unsterblich

Liebe, Romantik, Sehnsucht

[Liebe]Unsterblich

Beitragvon PrinzessinSelenia » 12.06.2015, 17:08

Zehn Jahre war es nun her, seit sie sich zum letzten Mal gesehen hatten. Zehn Jahre seit sie ihn fortgeschickt hatte. Wieso war er zurückgekehrt?
Geh, geh und komm niemals wieder. Sonst töte ich dich. Das waren ihre Worte gewesen. Sie erinnerte sich, als wären nur wenige Tage seit dem verstrichen. Zehn Jahre waren vergangen, trotzdem würde sie ihr Versprechen halten.
„Kai“, flüsterte er.
Wie konnte er es wagen, ihren Namen auszusprechen? Sie spürte die Tränen, die ihre Augen füllten. Zehn Jahre und sie liebte ihn immer noch.
„Was willst du hier?“, fragte sie und versuchte wütend zu klingen.
Er schwieg, sah sie nur an mit diesen wundervollen Augen, Augen in denen man sich verlieren konnte und die nun so unendlich traurig schienen.
„Was willst du hier?“, fragte sie erneut.
„Ich... ich möchte meine Tochter sehen.“
„Dazu hast du kein Recht“, nun klang ihre Stimme wirklich wütend.
„Sie ist meine Tochter!“
„Sie erinnert sich nicht einmal mehr an dein Gesicht. Als du gingst, war sie acht.“
„Du hast mich fortgeschickt.“
„Versuch nicht, mir die Schuld dafür zu geben.“
Sie schwiegen eine Weile, sahen sich nur an. Schliesslich fragte er: „Wo ist Lilith?“
Sie konnte nicht glauben, dass er nach ihr fragte.
Verzeih mir. Das hatte Lilith geflüstert, kurz bevor Kai sie umgebracht hatte.
„Sie ist fort“, sagte sie.
„Wohin?“
„Weshalb sollte ich es dir sagen? Willst du zu ihr?“
„Du hast sie nicht mit mir gehen lassen. Was hast du mit ihr gemacht?“
Verzeih mir. Die Worte klangen ihr immer noch in den Ohren. Lilith Blick, als sie starb, so erschrocken, so ahnungslos. Er verfolgte Kai in ihren Träumen.
„Ich bringe dich zu ihr“, sagte Kai, „Aber unsere Tochter wirst du nicht sehen.“
Er sagte nichts, doch als sie hinausging, folgte er ihr.
Sie führte ihn weg von den Hütten, den Berg hinunter. In das kleine Wäldchen, wo sie ihre beste Freundin begraben hatte.
„Kai“, sagte er leise, während sie dem kleinen Weg folgten, „es ist kein Tag vergangen, an dem ich nicht an dich gedacht haben.“
Sie blieb stehen.
„Kein Tag, an dem die Sehnsucht nach dir, mein Herz nicht zerrissen hat.“
Sie wandte sich zu ihm um, wütend: „Nach mir oder nach Lilith?“
„Du weisst, dass Lilith mir nie etwas bedeutet hat!“
„Ach ja? Wieso hast du dann... hast du mit ihr...“, sie brach ab, wieder traten Tränen in ihre Augen.
„Kai. Es tut mir so leid. Zehn Jahre lang bereue ich nun schon, aber ich halte es keinen Moment länger ohne dich aus. Wir waren doch so glücklich.“
„Ich war glücklich. Aber du hast dieses Glück zerstört.“
Er trat näher an sie heran: „Könnte ich es ungeschehen machen...“
Sie unterbrach ihn: „Das kannst du aber nicht.“
„Ich würde alles tun.“
„Du kannst gar nichts tun.“
Er kam noch näher: „Kai, ich liebe dich“, seine Stimme war nur noch ein flüstern.
Er nahm sanft ihre Arme und sah ihr ins Gesicht: „Wir können wieder glücklich sein. Du und ich und Nara. Ohne Lilith. Wir denken nie wieder daran.“
Es hatte keinen Sinn. Tränen liefen über ihre Wangen: „Das könnten wir. Du und ich und unsere Tochter... und unser Sohn.“
„Unser Sohn?“
„Wir haben einen Sohn. Ich hatte es erfahren, kurz bevor ich von dir und Lilith erfahren habe.“
Er sah sie überrascht an. Dann lächelte er und nahm sie in den Arm: „Kai das ist wundervoll. Wir können wieder eine Familie sein!“
Sie presste sich an ihn. Die Umarmung fühlte sich so gut an.
„Ich liebe dich Kai.“
Sie sahen sich in die Augen. Dann beugte er sich hinunter um sie zu küssen. Sie erwiderte die Bewegung und als ihre Lippen sich trafen, fühlte Kai wie ein Kribbeln ihren Körper durchfuhr. Sie hatte ihn so vermisst. Jeden Tag, zehn Jahre lang, hatte sie ihn vermisst. Doch es war zu spät. Sie fühlte nach dem Armband an ihrem Handgelenk. Vor ein paar Tagen hatte sie die letzten Wörter entziffert und jetzt endlich war ihr alles klar. Sie zog den Dolch aus ihrem Ärmel, dann löste sie sich aus dem Kuss.
„Wir können wieder eine Familie sein“, wiederholte er und lächelte sie an.
Noch immer liefen ihr Tränen übers Gesicht und tropften auf den Waldboden.
„Nein können wir nicht“, flüsterte sie und im selben Moment stach sie zu. Versenkte den silbernen Dolch in seinem Herzen. Er hatte ihr den Dolch geschenkt. Daran erinnerte sie sich plötzlich.
„Wir werden nie wieder eine Familie sein“, flüsterte sie in sein erschrockenes Gesicht. Der Ausdruck erinnerte sie an den von Lilith. Genauso ahnungslos.
„Unser Sohn starb vor zwei Tagen und er kannte weder dein Gesicht, noch deinen Namen.“
Das sie es wahr, die ihn getötet hatte, sagte sie nicht. Das brachte sie nicht übers Herz.
Sie zog den Dolch mit einem Ruck aus seinem Körper und trat einige Schritte zurück. Er war tot, noch bevor er den Boden berührt hatte.
Der Dolch, ihre Hand und ihre Kleidung waren voll von seinem Blut. Wie betäubt, zog sie die Leiche durch den Wald. Neben dem alten Grab ihrer besten Freundin, lag das noch frische Grab ihres Sohnes.
Es tut so weh Mami. Sie hatte ihn töten müssen. Der Steinschlag hatte seinen Körper zerfetzt. Er hatte so viel Blut verloren. Wäre er nicht daran gestorben, hätte er ein Leben in Schmerzen leben müssen. Sie hatte das nicht zulassen dürfen. Neben ihrem geliebten Sohn begrub sie ihre grosse Liebe. Den Mann, den einzigen Mann, dem sie je ihr Herz geschenkt hatte, der es zerbrochen und dem es dennoch immer gehört hatte. Als sie fertig war, war sie durchnässt von Blut und Schweiss. Sie taumelte zum Fluss und nahm ein Bad. Nackt lief sie zurück zu den Hütten. Dort zog sie frische Kleidung an, setzte sich hin und begann zu schreiben. Tränen tropften auf das Pergament, während sie alles aufschrieb.
An ihrem Handgelenk glitzerte das Armband. Nun war es voll. Gefüllt mit neun Seelen. Neun Leben. Es fehlte nur noch eins, um seine Macht zu vollenden. Ein Leben noch. Und der Besitzer würde nicht weniger erlangen, als die Unsterblichkeit. Doch was nütze Unsterblichkeit, wenn alle die man liebte tot waren? Denn das war der Preis. Der Preis der Unsterblichkeit, führte einen in die ewige Finsternis. Neun Leben. Drei Fremde. Drei Feinde. Drei Freunde. Neun Seelen. Drei die man noch nie zuvor gesehen hat, drei die man über alles hasst und drei die man von ganzem Herzen liebt. Niemals hätte sie gedacht, dass sie es wirklich tun würde. Doch nun, nachdem sie endlich die letzten Wörter entziffert hatte, kannte sie die ganze Wahrheit und alles ergab einen Sinn. Unsterblichkeit war ein Geschenk und wer sie erschuf, konnte sie nicht behalten.
Als alles aufgeschrieben war, faltete sie den Brief und schrieb den Namen ihrer Tochter darauf. Nara
Sie zog das Armband aus und legte es neben dem Brief auf den Tisch. Jetzt fehlte nur noch eine Seele, ein Leben. Ihres. Sie hatte neun Seelen genommen, neun Leben ausgelöscht. Dafür musste nun auch sie sterben.
Sie nahm eine Phiole aus dem Arzneischrank und ging damit zu ihrem Bett. Sie öffnete das Fläschchen und trank es aus. Dann legte sie sich auf das Bett. Unsterblichkeit. Sie zahlte den Preis. Nun war es vollendet. Sie schloss die Augen und Finsternis überkam sie.
Ein tolles Fantasy-RPG Forum, das noch Mitglieder sucht:

http://maesa.forumieren.com
PrinzessinSelenia
 
Beiträge: 15
Registriert: 29.03.2013, 20:09
Wohnort: Schweiz

Re: Unsterblich

Beitragvon Freigeborene » 14.06.2015, 12:56

Hallo PrinzessinSelenia!
Ich habe gerade so im Forum gestöbert. Da habe ich gesehen, dass zu deinem Text noch niemand etwas geschrieben hat. Deshalb wollte ich dir mal einen Kommentar hier lassen, obwohl Romantik nicht so ganz mein Fachgebiet ist :D
Zunächst kann ich sagen, dass dein Text gut geschrieben ist und dass er mir gefallen hat. Nun zu den Fehlern, die mir aufgefallen sind...

Zehn Jahre war es nun her, seit sie sich zum letzten Mal gesehen hatten. Zehn Jahre seit sie ihn fortgeschickt hatte.

Warum setzt du vor dem ersten "seit" ein Komma und beim zweiten Mal nicht? Ich würde es auch beim ersten Mal streichen.

Sie erinnerte sich, als wären nur wenige Tage seit dem verstrichen.

Ich würde das zusammen schreiben :dasheye:

Er schwieg, sah sie nur an mit diesen wundervollen Augen, Augen [Komma] in denen man sich verlieren konnte und die nun so unendlich traurig schienen.

Ich würde da ein paar Wörter drehen. Also: "Er schweig, sah sie nur mit diesem wundervollen Augen an" Dann würde ich ein Punkt setzen und den nächsten Satz eingenständig machen.

„Dazu hast du kein Recht“, nun klang ihre Stimme wirklich wütend.

Die richtige Zeichensetzung wäre: "Dazu hast du kein Recht." Nun klang ihre Stimme wirkich wütend." Außerdem würde ich das wirklich streichen, da es ien unnötiges Füllwort ist.

Als du gingst, war sie acht.“

Also mit acht sollte ein Kind sich schon erinnern können. Da war das Mädchen dann ja schon in der Schule und groß genug, um sich an ihren Vater zu erinnnern.

„Wo ist Lilith?“

Ist Lilith die Tochter? Ich denke das jetzz mal, aber eine Information in diese Richtung wäre ganz nett :D

„Weshalb sollte ich es dir sagen? Willst du zu ihr?“

Die zweite Frage verstehe ich nicht... Ich meine, wenn es seine Tochter ist, hat er doch schon gesagt, dass er sie sehen will.

„Wir können wieder glücklich sein. Du und ich und Nara. Ohne Lilith. Wir denken nie wieder daran.“

Okay, ist dann Nara die Tochter? Wer Lilith ist, ist mir allerdings noch nicht so ganz klar...

Dann beugte er sich hinunter [Komma] um sie zu küssen.


Sie erwiderte die Bewegung und als ihre Lippen sich trafen, fühlte Kai wie ein Kribbeln ihren Körper durchfuhr

Du hast ein Wort vergessen :wink: "Sie erwiderte die Bewegung und als sich ihre Lippen trafen, fühlte Kai wie ein Kribbeln durch ihren Körper fuhr."

Das sie es wahr

war ohne H

Drei die man noch nie zuvor gesehen hat, drei die man über alles hasst und drei die man von ganzem Herzen liebt.

Vor jedes "Die" muss ein Komma

Okay nun zum Ende noch eine Frage: Schenkt sie ihrer Tochter jetzt ein unsterbliches Leben? Oder habe ich das falsch verstanden? Wenn ja, warum tut sie das? Was bringt sie dazu? Warum will sie die UNsterblickeit nicht für sich selbst? Warum will sie diese für ihre Tochter? Was ist so toll an der Unsterblickeit?
Und noch viel wichtiger: Warum ist nicht in einem Mord gegen sie ermittelt worden? Sie hat neun Menschen getötet und niemand hat es bemerkt? Das ist doch sehr unrealistisch.

Ansonsten muss ich dir noch sagen, dass es noch einige Kommafehler in deinem Text gibt und ich dir jetzt nicht alle ankreiden wollte. Aber trotzdem solltest du deinen Text daraufhin noch einmal überarbeiten.

Ich hoffe, ich kann dir damit weiterhelfen,
Liebe Grüße,
Freigeborene :girl:
Wunder geschehen dort, wo alle Hoffung verloren ist. Deshalb werden die stärksten Kämpfer niemals ein Wunder erleben, denn sie würden nicht aufgeben.
Freigeborene
 
Beiträge: 132
Registriert: 09.02.2015, 21:18
Blog: Blog ansehen (1)

Re: Unsterblich

Beitragvon MaxineStuart » 15.06.2015, 16:11

Hi Prinzessin Selenia,

zuerst einmal: Wow, Plottwist! :shock: Das Ende hatte ich überhaupt nicht erwartet! Die Idee fand ich sehr spannend.

Da Freigeborene sich schon der Rechtschreibfehler angenommen hatte, würde ich gern kurz im Allgemeinen auf den Text eingehen. Der Anfangssatz wirft einen gleich in die Szene, was ja bei einer Kurzgeschichte durchaus üblich ist. Allerdings würde ich mir etwas mehr Beschreibung wünschen. Wie sieht die Szenerie aus, in der sich die Protagonistin befindet?
Vielleicht ist das nur mein persönlicher Geschmack, aber mehr Details machen es mir leichter, mir die Szene vorzustellen.

Im Anschluss daran kommt sehr viel wörtliche Rede aneinander gehängt. Wie zum Beispiel bei:

Sie wandte sich zu ihm um, wütend: „Nach mir oder nach Lilith?“
„Du weisst, dass Lilith mir nie etwas bedeutet hat!“
„Ach ja? Wieso hast du dann... hast du mit ihr...“, sie brach ab, wieder traten Tränen in ihre Augen.
„Kai. Es tut mir so leid. Zehn Jahre lang bereue ich nun schon, aber ich halte es keinen Moment länger ohne dich aus. Wir waren doch so glücklich.“
„Ich war glücklich. Aber du hast dieses Glück zerstört.“
Er trat näher an sie heran: „Könnte ich es ungeschehen machen...“
Sie unterbrach ihn: „Das kannst du aber nicht.“
„Ich würde alles tun.“
„Du kannst gar nichts tun.“


Wahrscheinlich ist das nur wieder persönliches Empfinden, aber vielleicht könnte man den Text optisch ein wenig mehr auflockern, durch ein paar zusätzliche Zeilenschaltungen oder kurze Zwischensequenzen.
Zum Beispiel, dass einer der beiden sich mit der Hand durch die Haare fährt, dass man eine Beschreibung eines Charakters einfügt, oder beschreibt wie der Wind durch die Äste der Bäume fährt. Selbstverständlich ist das nur eine persönliche Einschätzung und nicht zwingend stilistisch korrekt.

Unsterblichkeit. Sie zahlte den Preis. Nun war es vollendet. Sie schloss die Augen und Finsternis überkam sie.

Du könntest schon nach "Preis" aufhören, das käme in meinen Augen noch dramatischer rüber.

Ich hoffe meine Meinung hilft dir ein wenig weiter.
Herzliche Grüße
Max
Benutzeravatar
MaxineStuart
 
Beiträge: 14
Registriert: 10.06.2015, 15:00
Wohnort: München

Re: Unsterblich

Beitragvon PrinzessinSelenia » 19.06.2015, 15:29

Vielen dank für eure Antworten!
Kommas, mein grosser Schwachpunkt! :oops: Tut mir leid, damit habe ich wirklich noch mühe.

Zur Geschichte: Die Szene ist natürlich Teil einer längeren Geschichte. Diese spielt in einer mittelalterlich-asiatischen Welt. (Ist aber noch nicht sehr ausgearbeitet) Kai war ein Krieger, also so etwas wie ein Samurai.
Um die Unsterblichkeit zu erlangen muss man neun Menschen töten. Alle müssen aber vom Träger des Armbands umgebracht werden. Zum Schluss muss sich dieser Träger selbst umbringen, nur so kann der Zauber vervollständigt werden. Also der, der die Unsterblichkeit erschafft, muss dafür sein eigenes Leben opfern.
Ob man die Unsterblichkeit jetzt als etwas Gutes oder etwas Schlechtes empfindet, ist Ansichtssache.

Die Szene gehört ziemlich an den Schluss der Geschichte. Nara ist Kais Tochter. Lilith war ihre beste Freundin. Gut das du mich auf die Unübersichtlichkeit der Figuren aufmerksam machst. Damit habe ich auch in meinem aktuellen Projekt grosse Probleme. Mittlerweile kenne ich alle Figuren so gut, dass ich gar nicht merke, wie ich den Leser verwirre.
Ein tolles Fantasy-RPG Forum, das noch Mitglieder sucht:

http://maesa.forumieren.com
PrinzessinSelenia
 
Beiträge: 15
Registriert: 29.03.2013, 20:09
Wohnort: Schweiz

Re: [Liebe]Unsterblich

Beitragvon AnneBoleyn » 07.10.2015, 13:28

Ich weiß, der Text ist schon eine Weile online, und ich weiß nicht ob ich dazu noch was schreiben sollte, aber ich war so lange (seit Jahren) nicht hier, und wollte mal wieder vorbeischauen.
Eigentlich lese ich sonst keine Romanzen und Liebeleien, aber der Titel klang spannend.
Zu den Fehlern möchte ich mich jetzt nicht nochmal auslassen, das haben andere schon vor mir gemacht.
Zum Inhalt:
Die Idee für die Geschichte ist sehr gut, und auch überraschend. Gut finde ich, dass die Protagonistin am Ende selber stirbt.

Nicht so gut finde ich dagegen die vielen Wiederholungen. Als Stilmittel solltest du sie sparsam einsetzen, und am Anfang tauchen sie recht häufig auf.
Nicht so gut finde ich auch den unpersönlichen Anfang. Die ersten Sätze sind sehr unpersönlich, bis du dann zu der Protagonistin kommst, die ihre Geschichte erlebt, bis zum bitteren Ende.
Etwas verwirrend finde ich den Tod des Sohnes. Das Armband braucht Seelen für die Unsterblichkeit, das ist einer der Gründe, aber dann schreibst du etwas von Steinen, die ihn zerschmettert haben?! Würde eine Mutter nicht eine sanfte Todesart wählen? Ich denke das ist ein wenig unplausibel, auch kann ich nicht verstehen warum die Mutter in deiner Geschichte bereit ist ein Kind zu opfern für die Unsterblichkeit des anderen?! Ich denke eine Mutter würde nicht wählen, also weist die Geschichte an dieser Stelle logische Lücken auf und wird dadurch moralisch fragwürdig, weil die Beweggründe der Frau in der Geschichte sich dadurch nicht erschließen.
Ich hoffe meine Kritik ist dir hilfreich, auf baldiges Lesen!
In mir schlummert ein Genie, aber das Biest will einfach nicht aufwachen
(bitte bewertet auch meine Kommentare!)
AnneBoleyn
 
Beiträge: 143
Registriert: 01.01.2009, 15:33


Zurück zu Romanzen

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast