moon hat geschrieben:Ich persönlich habe jetzt erst einmal meine Suche im Internet gemacht, da ich, falls ich jemals veröffentlicht werden sollte, nur bei einem kleinen Verlag Glück haben könnte, ich bin ja erst dreizehn, und davon einem nicht so viele über den Weg laufen.
1. Warum könntest du nur bei einem kleinen Verlag Glück haben?
2. Wovon laufen dir nicht so viele über den Weg?
3. Gerade junge Autoren werden heutzutage stark gefördert. Das würde ich auf jeden Fall in Anspruch nehmen
Najade hat geschrieben:Hallo Jacky!
Ich finde deinen Beitrag sehr gut, allerdings möchte ich etwas ergänzen zum Thema:
1. Ins Verlagsprogramm passen.
[...] sollte man einen vom Genre grob passenden Verlag nicht gleich ausschließen, nur weil er das Subgenre nicht ebenfalls abdeckt. Also, wenn man Fantasy für Jugendliche schreibt, nicht gleich einen Verlag ausschließen, nur weil er bisher nur Fantasy für Erwachsene verlegt hat.
Du hast schon recht Subgenres sind noch mal ein ganz anderes Thema. Allerdings ist es je nach Verlag doch sehr unwahrscheinlich, dass sie plötzlich anfangen Jugendliteratur zu verlegen (oder andersrum). Gerade deshalb ist es ja so wichtig, sich die Verlage genau anzugucken und sie (wie dann im nächsten Teil erklärt) kennenzulernen, bevor man an einen von ihnen seine Zeit und sein Geld verschwendet.
Najade hat geschrieben:Vor allem, da sich Trends sehr schnell ändern und man als Neuling so gut wie keine Ahnung hat, was wirklich gerade gefragt ist.
Genau deshalb hatte ich ja den
Schweinezyklus verlinkt

Nion hat geschrieben:Meine Geschichte lässt sich nämlich schlichtweg keinem Genre zuordnen. o0 Aus Genre-Sicht betrachtet handelt es sich sogar um ein sehr krasses cross-over aus mindestens zwei, wenn nicht drei allgemein anerkannten Genres, die ich in dieser Form noch nie kombiniert gesehen habe. Und zu allem Überfluss weiß ich nicht, inwieweit sich Leserschichten dieser Genres auf meine Geschichte abbilden lassen.
Jetzt kommt allerdings mein Problem: Ich bin noch nicht über viele Verlage gestolpert, die tatsächlich alle drei Genres im Programm haben, und falls doch, dann haben sie bspw. auf der Frankfurter Buchmesse unterschiedliche Stände dafür.
Dann würde ich nach Verlagen suchen, die am besten alle drei und sonst wenigstens zwei der Genre vertreten.
Oder, ich würde mich an einen Agenten wenden (der möglichst viele der enthaltenen Genres vertritt), damit wärst du selbst dann aus dem Schneider.
Außerdem würde ich dann überlegen zusätzlich zu den Genre, noch ein Zielpublikum anzugeben, also genreunabhängig
Nion hat geschrieben:Wie verhält es sich denn, wenn ein Verlag eine Art "Unterverlag" betreibt, so wie beispielsweise die Hobbit Presse im Klett-Cotta Verlag. Weiß das jemand? Ich habe noch nicht nachgeforscht, aber ich könnte mir vorstellen, dass die Hobbit-Presse am Ende sogar ein eigenes Lektorat hat. Wenn ein cross-over nun zwei Genres mixt, für die ein Verlag verschiedene "Unterverlage" betreibt - wohin schickt man dann sein Manuskript?
Wenn du es wirklich selbst (also ohne Agenten) einschicken möchtest, dann würde ich es wohl an das Lektorakt schicken, dessen Genre in der Geschichte dominiert. Das mag unter Umständen sehr schwer zu sagen sein. Aber im Endeffekt wird wohl in jeder Geschichte das eine oder andere Genre überwiegen. Harry Potter z.B. hat mehr Fantasy Anteile, als dass er ein typischer Jugend-Internats-Roman wäre.
Ich würde mich also schweren Herzens für ein Lektorat entscheiden.
Asena hat geschrieben:Ein sehr schöner Artikel, auch wenn ich stark überlege, erstmal einen Agenten zu Rate zu ziehen - aber meine endgültige Entscheidung steht da noch nicht fest.
Kommt ja alles noch ^^
lg
Jacky
