Verlag suchen und finden

Diskussion zum Schriftsteller-werden.de Blog

Verlag suchen und finden

 
Nutze dieses Thema um über folgenden Beitrag aus meinem Blog zu diskutieren:
Verlag suchen und finden

Wie gefällt dir dieser erste Teil der Serie?
Erfüllt er deine Erwartungen?
Was würdest du ergänzen?

Wo würdest du einen Verlag für dein Manuskript suchen?
Wie hast du deinen Verlag gefunden?

von © Jacky

Re: Verlag suchen und finden

 
Hallo Jacky,

der erste Teil deiner Serie gefällt mir sehr gut.

Zwar waren da schon einige Tipps dabei die ich schon öfters, gehört oder gelesen habe, z.B. das mit den eigenen Büchern im Bücherregal, aber es ist doch noch mal gut alles auf einmal neugemischt und gesammelt zu lesen! Also Danke.

Ich persönlich habe jetzt erst einmal meine Suche im Internet gemacht, da ich, falls ich jemals veröffentlicht werden sollte, nur bei einem kleinen Verlag Glück haben könnte, ich bin ja erst dreizehn, und davon einem nicht so viele über den Weg laufen.

Also ich bin gespannt wie es weiter geht.

lg moon

von © moon

Re: Verlag suchen und finden

 
Hallo Jacky!
Ich finde deinen Beitrag sehr gut, allerdings möchte ich etwas ergänzen zum Thema:
1. Ins Verlagsprogramm passen.
Sicherlich braucht man sich bei Aufbau nicht mit einem "Nackenbeißer" bewerben. Soweit sollte man sich über einen Verlag informieren. Da die Verlage aber ihre Programme weit im voraus planen und sie öfters auch neue Wege einschlagen und neue Serien aufbauen (Heyne baut z.B. gerade ein neues Jugendbuch-Programm auf "Heyne fliegt"), sollte man einen vom Genre grob passenden Verlag nicht gleich ausschließen, nur weil er das Subgenre nicht ebenfalls abdeckt. Also, wenn man Fantasy für Jugendliche schreibt, nicht gleich einen Verlag ausschließen, nur weil er bisher nur Fantasy für Erwachsene verlegt hat. Vor allem, da sich Trends sehr schnell ändern und man als Neuling so gut wie keine Ahnung hat, was wirklich gerade gefragt ist. Zudem sollte man auch immer bedenken, dass es durchaus Manuskripte gibt, die einen neuen Weg einschlagen und deren Autoren sich deshalb sowieso nur grob an den Verlagsprogrammen orientieren können.

Liebe Grüße
Najade

von © Najade

Re: Verlag suchen und finden

 
Hallo Jacky,

juchu, der erste Teil der Serie ist da! Freue mich jetzt schon auf alle weiteren. :D Da es bei mir derzeit nicht eilt, kommt mir die sehr ausführlich angelegte und nach und nach erscheinende Serie sehr gelegen. Werde immer brav mitlesen, um mich für die Zukunft zu rüsten - und später habe ich dann eine schicke Zusammenfassung mit nahezu allem, an das man denken sollte.

Tja - die Suche nach einem Verlag... Ich vermute nicht, dass ich der erste Schreiberling bin, der auch ohne ein fertiges Manuskript schon den ein oder anderen Gedanken daran verschwendet hat.
Vermutlich wird das bei mir fast das größte Problem (neben dem, dass irgendeiner auch "ja" sagen muss. ;)) Meine Geschichte lässt sich nämlich schlichtweg keinem Genre zuordnen. o0 Aus Genre-Sicht betrachtet handelt es sich sogar um ein sehr krasses cross-over aus mindestens zwei, wenn nicht drei allgemein anerkannten Genres, die ich in dieser Form noch nie kombiniert gesehen habe. Und zu allem Überfluss weiß ich nicht, inwieweit sich Leserschichten dieser Genres auf meine Geschichte abbilden lassen.
Immerhin bin ich mir sicher, dass grundsätzlich eine Zielgruppe existiert, die auch nicht unbedingt mikrig ausfallen wird (also ich meine, generell für diesen speziellen Genre-Mix). So, wie ich mir diese Gruppe vorstelle, ist es die Schnittmenge der kombinierten Genres. Jetzt kommt allerdings mein Problem: Ich bin noch nicht über viele Verlage gestolpert, die tatsächlich alle drei Genres im Programm haben, und falls doch, dann haben sie bspw. auf der Frankfurter Buchmesse unterschiedliche Stände dafür.
Wie verhält es sich denn, wenn ein Verlag eine Art "Unterverlag" betreibt, so wie beispielsweise die Hobbit Presse im Klett-Cotta Verlag. Weiß das jemand? Ich habe noch nicht nachgeforscht, aber ich könnte mir vorstellen, dass die Hobbit-Presse am Ende sogar ein eigenes Lektorat hat. Wenn ein cross-over nun zwei Genres mixt, für die ein Verlag verschiedene "Unterverlage" betreibt - wohin schickt man dann sein Manuskript?

Viele Grüße, Nion

von © Nion

Re: Verlag suchen und finden

 
Hey!

Ein sehr schöner Artikel, auch wenn ich stark überlege, erstmal einen Agenten zu Rate zu ziehen - aber meine endgültige Entscheidung steht da noch nicht fest.

Für jegliche Recherche, auch bei den Verlagen/Agenturen benutze ich das "allwissende" Internet. Ich klicke mich einfach durch. Wenn ich mal an einem Buchladen vorbei gegangen bin, merk ich mir manchmal auch so den ein oder anderen Verlagsnamen oder den Titel.

Erstmal habe ich eine Reihe von Seiten geöffnet, kurz über deren Anforderungen für neue Autoren drüber gelesen und es dann bei Favoriten gespeichert. Wenn ich alle meine Probeleser - Korrekturen zusammen habe, werde ich mir eben noch einmal jeden dieser Verlage und Agenturen sehr genau ansehen und auch die jeweiligen Autoren, die bei ihnen schon veröffentlicht haben. Ich überlege vielleicht auch den ein oder anderen anzuschreiben, eine Art "Feedback" des Verlags oder der Agentur von jemanden, der genau in der selben Situation war, wie ich.

Liebe Grüße, Asena :D

von © Asena

Re: Verlag suchen und finden

 
moon hat geschrieben:Ich persönlich habe jetzt erst einmal meine Suche im Internet gemacht, da ich, falls ich jemals veröffentlicht werden sollte, nur bei einem kleinen Verlag Glück haben könnte, ich bin ja erst dreizehn, und davon einem nicht so viele über den Weg laufen.

1. Warum könntest du nur bei einem kleinen Verlag Glück haben?
2. Wovon laufen dir nicht so viele über den Weg?
3. Gerade junge Autoren werden heutzutage stark gefördert. Das würde ich auf jeden Fall in Anspruch nehmen :ugeek:

Najade hat geschrieben:Hallo Jacky!
Ich finde deinen Beitrag sehr gut, allerdings möchte ich etwas ergänzen zum Thema:
1. Ins Verlagsprogramm passen.
[...] sollte man einen vom Genre grob passenden Verlag nicht gleich ausschließen, nur weil er das Subgenre nicht ebenfalls abdeckt. Also, wenn man Fantasy für Jugendliche schreibt, nicht gleich einen Verlag ausschließen, nur weil er bisher nur Fantasy für Erwachsene verlegt hat.

Du hast schon recht Subgenres sind noch mal ein ganz anderes Thema. Allerdings ist es je nach Verlag doch sehr unwahrscheinlich, dass sie plötzlich anfangen Jugendliteratur zu verlegen (oder andersrum). Gerade deshalb ist es ja so wichtig, sich die Verlage genau anzugucken und sie (wie dann im nächsten Teil erklärt) kennenzulernen, bevor man an einen von ihnen seine Zeit und sein Geld verschwendet.

Najade hat geschrieben:Vor allem, da sich Trends sehr schnell ändern und man als Neuling so gut wie keine Ahnung hat, was wirklich gerade gefragt ist.

Genau deshalb hatte ich ja den Schweinezyklus verlinkt ;)

Nion hat geschrieben:Meine Geschichte lässt sich nämlich schlichtweg keinem Genre zuordnen. o0 Aus Genre-Sicht betrachtet handelt es sich sogar um ein sehr krasses cross-over aus mindestens zwei, wenn nicht drei allgemein anerkannten Genres, die ich in dieser Form noch nie kombiniert gesehen habe. Und zu allem Überfluss weiß ich nicht, inwieweit sich Leserschichten dieser Genres auf meine Geschichte abbilden lassen.
Jetzt kommt allerdings mein Problem: Ich bin noch nicht über viele Verlage gestolpert, die tatsächlich alle drei Genres im Programm haben, und falls doch, dann haben sie bspw. auf der Frankfurter Buchmesse unterschiedliche Stände dafür.

Dann würde ich nach Verlagen suchen, die am besten alle drei und sonst wenigstens zwei der Genre vertreten.

Oder, ich würde mich an einen Agenten wenden (der möglichst viele der enthaltenen Genres vertritt), damit wärst du selbst dann aus dem Schneider.

Außerdem würde ich dann überlegen zusätzlich zu den Genre, noch ein Zielpublikum anzugeben, also genreunabhängig

Nion hat geschrieben:Wie verhält es sich denn, wenn ein Verlag eine Art "Unterverlag" betreibt, so wie beispielsweise die Hobbit Presse im Klett-Cotta Verlag. Weiß das jemand? Ich habe noch nicht nachgeforscht, aber ich könnte mir vorstellen, dass die Hobbit-Presse am Ende sogar ein eigenes Lektorat hat. Wenn ein cross-over nun zwei Genres mixt, für die ein Verlag verschiedene "Unterverlage" betreibt - wohin schickt man dann sein Manuskript?

Wenn du es wirklich selbst (also ohne Agenten) einschicken möchtest, dann würde ich es wohl an das Lektorakt schicken, dessen Genre in der Geschichte dominiert. Das mag unter Umständen sehr schwer zu sagen sein. Aber im Endeffekt wird wohl in jeder Geschichte das eine oder andere Genre überwiegen. Harry Potter z.B. hat mehr Fantasy Anteile, als dass er ein typischer Jugend-Internats-Roman wäre.
Ich würde mich also schweren Herzens für ein Lektorat entscheiden.

Asena hat geschrieben:Ein sehr schöner Artikel, auch wenn ich stark überlege, erstmal einen Agenten zu Rate zu ziehen - aber meine endgültige Entscheidung steht da noch nicht fest.

Kommt ja alles noch ^^

lg
Jacky ;)

von © Jacky