[Liebe]Verliebt (1/2)

Liebe, Romantik, Sehnsucht

[Liebe]Verliebt (1/2)

Beitragvon Smiley94 » 31.10.2012, 14:00

Hallo,

die Geschichte liegt schon seit einigen Jahren in einer meiner Schubladen und jetzt möchte ich gerne einfach mal eure Meinung dazu hören.

Verliebt (1/2)

Ich bin auf dem Weg in die Stadt. Mit dem Rad, um genau zu sein. Will dort nichts besonderes einfach ein wenig shoppen. Ich muss lächeln bei dem Gedanken. So toll kann man in der Stadt gar nicht shoppen. Da gibt es größere Städte mit besseren Läden. Aber ich will mich nicht beklagen, denn mein Tag war bis jetzt einfach super.
Ein besseres Wetter hätte ich mir nicht aussuchen können. Die Sonne scheint kräftig und keine Wolke ist am Himmel zu sehen. Allerdings ist der Wind noch ziemlich frisch, aber das ist gut so. Wieder lächle ich vor mich hin. Das kenne ich sonst gar nicht von mir. Normal bin ich sonst ziemlich ernst und lache nur wenn ich denke, dass es angebracht ist. Aber heute bin ich mit jeder Faser meines Körpers glücklich und denke, dass es sich nicht so schnell ändern wird. Außer es gibt nichts was mir gefällt, denke ich enttäuscht und fange nach meinem Schmollmund an zu lachen.
Ich bin noch nicht mal aus meinem Dorf draußen, da springt mir die Kette ab. Na toll, denke ich.
Ich habe zwar einen leichten Schimmer wie man sie wieder raufsetzt aber irgendwie hat es sich leichter angehört als es ist, stelle ich fest, nachdem ich mein Fahrrad umgedreht habe und versuche meine Kette hinter dem Schutzblech wieder raufzusetzen.
Dauernd fahren Autos an mir vorbei, aber keines ist so nett mal anzuhalten und mir zu helfen. Sowas nennt man also einen freundlichen Nachbarn. Aber ich will nicht meine gute Laune verlieren und lächle. Irgendwie muss ich es auch alleine schaffen.
Dann denke ich, dass ich es fast geschafft habe und plötzlich springt sie wieder ab. Als wenn da jemand nicht will, dass ich es hinbekomme, denke ich.
In dem Moment sehe ich wen über die Straße kommen. Die Sonne blendet so doll das ich nicht viel erkennen kann, außer das es sich höchstwahrscheinlich um etwas Männliches handelt.
Kurz vor mir und meinem Rad bleibt er stehen.
„Kann ich dir helfen?“, fragt er.
Ich schaue in seine Augen und bemerke wie er amüsiert lächelt. Bestimmt denkt er an das Klischee, Frauen und Technik. Oh man wie peinlich.
Schamesröte steigt an mir empor und erreicht meine Wangen.
„Das braucht dir nicht peinlich sein. Sah nur ganz witzig aus wie du dich anstellst“, er lacht und ich stimme kurzerhand mit ein. Zaghaft und vorsichtig.
„Es wäre toll wenn du das wieder hinkriegen würdest“, sage ich und betrachte ihn.
Er nickt und beugt sich über mein Rad.
Tino schien davon einfach die Ahnung zu haben. Zumindest mehr als ich.
Seine Hände sind groß, aber nicht grob. Ich beobachte ihn, aber nicht das was er tut, sondern wie er es tut. Das gekonnte und die Exaktheit und vor allem das Muskelspiel. Das tut er mit Absicht. Soviele Muskeln braucht man nicht um eine Kette wieder rein zubekommen. Dann ist sie jedoch schon drin.
Er dreht sich zu mir um und lächelt mich an.
„Fertig.“
„Dankeschön. Kann ich dich vielleicht auf einen Kaffee bei mir zu Hause einladen?“, frage ich nach um ihn besser kennen zu lernen.
„Hört sich ganz gut an. Bin auch mit meiner Arbeit soweit fertig. Würde mich aber gerne noch umziehen“, wieder lächelt er so charmant.
Ich schaue an ihm runter. Er hat einen Arbeitsanzug an immerhin arbeitet er auf einem Bauernhof, der seinem Vater gehört.
„Ähm..Natürlich. Soll ich warten oder kommst du nach?“, frage ich dann.
„Wenn du möchtest kannst du noch mit rein kommen und deine Hände waschen.“
Ich nicke dankend und gehe ihm hinterher, mein Fahrrad neben mir herschiebend.
Mein Tag wird wohl doch noch ziemlich gut, denke ich bei mir und beginne erneut zu lächeln.
Smiley94
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Re: Verliebt (1/2)

Beitragvon Isa2412 » 04.11.2012, 21:52

Im Großen und ganzen ist die Idee schön, doch hier sind einige Verbesserungsvorschläge:

Allgemein hast du das Präsens benutzt, was ich nicht machen würde, da das ja eine Erzählungist, die in der Vergangenheit stattfand.

Smiley94 hat geschrieben:Will dort nichts besonderes einfach ein wenig shoppen. Ich muss lächeln bei dem Gedanken. So toll kann man in der Stadt gar nicht shoppen. Da gibt es größere Städte mit besseren Läden.


Zudem musst du darauf achten, dass Sätze komplett sind, was in dem ersten Satz nicht der Fall ist. Zeichensetzung und Rechtschreibung spielen auch eine wichtige Rolle.
Umgangssprache solltest du außerdem nicht unbedingt verwenden und das Wort "lächeln" hast du oft benutzt.
So würde ich es schreiben:

Ich wollte dort nichts Besonderes machen, einfach nur ein wenig shoppen. Ich musste lächeln bei dem Gedanken. So gut kann man in dieser Stadt überhaupt nicht einkaufen (sonst Wiederholung), da gibt es größere Städte mit besseren Läden.

Smiley94 hat geschrieben:Wieder lächle ich vor mich hin. Das kenne ich sonst gar nicht von mir. Normal bin ich sonst ziemlich ernst und lache nur wenn ich denke, dass es angebracht ist.


Besser: "Wieder lächle ich vor mich hin, was ich eigentlich nicht von mir kenne (Verknüpfungen klingen schöner; "Sonst" ist schon im anderen Satz; schon wieder "gar nicht"). Sonst bin ich ziemlich ernst und lache nur dann, wenn es angebracht ist (Normal bin ich sonst?; Zeichensetzung; "dass" kommt schon im nächsten Satz)."

Smiley94 hat geschrieben:Außer es gibt nichts was mir gefällt, denke ich enttäuscht und fange nach meinem Schmollmund an zu lachen.


Den Satz verstehe ich nicht.

"Keines ist so nett, mal...."

Smiley94 hat geschrieben:Als wenn da jemand nicht will, dass ich es hinbekomme, denke ich.


"Als wollte jemand nicht, dass ich es hinbekomme." Ist vielleicht besser.

Smiley94 hat geschrieben:In dem Moment sehe ich wen über die Straße kommen. Die Sonne blendet so doll das ich nicht viel erkennen kann, außer das es sich höchstwahrscheinlich um etwas Männliches handelt.Kurz vor mir und meinem Rad bleibt er stehen.


"...jemanden über die Straße...
...blendete so stark, dass... , außer, dass es sich höchstwahrscheinlich um eine männliche Person handelte. Kurz vor mir blieb er stehen."

Smiley94 hat geschrieben:Oh man wie peinlich.


"Oh mann, wie peinlich."

Smiley94 hat geschrieben:Tino schien davon einfach die Ahnung zu haben. Zumindest mehr als ich.


Tino? Woher weiß der Erzähler plötzlich den Namen? Hat er sich vorgestellt?
"Tino schien wirklich Ahnung davon zu haben, zumindest mehr als ich."

Smiley94 hat geschrieben:Ich beobachte ihn, aber nicht das was er tut, sondern wie er es tut. Das gekonnte und die Exaktheit und vor allem das Muskelspiel.


"Ich beobachte ihn, aber nicht, was er macht, sondern wie er es macht. Das Gekonnte, die Exaktheit und vor allem das Muskelspiel."

Smiley94 hat geschrieben:„Dankeschön. Kann ich dich vielleicht auf einen Kaffee bei mir zu Hause einladen?“, frage ich nach um ihn besser kennen zu lernen.


Der Erzähler fragt nicht nach, um ihn besser kennen zu lernen, sondern will ihn mit dem Kaffee zu Hause besser kennen lernen.

Smiley94 hat geschrieben:„Hört sich ganz gut an. Bin auch mit meiner Arbeit soweit fertig. Würde mich aber gerne noch umziehen“, wieder lächelt er so charmant.


Komplette Sätze!

Smiley94 hat geschrieben:Er hat einen Arbeitsanzug an immerhin arbeitet er auf einem Bauernhof, der seinem Vater gehört.


Woher weiß der Erzähler da?

"Wenn du möchtest, kannst du..."

Ich hoffe, ich konnte helfen.
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Re: Verliebt (1/2)

Beitragvon wayne » 10.08.2014, 19:14

Hallo Smiley 94,

deine Geschichte ist schon was länger hier in der Rubrik, aber ich hoffe dennoch dass du auf Kommentare aus bist und ich dir irgendwie meine Meinung kompetent rüber bringen kann.


Verliebt


Einfach, aber manchmal reichts auch einfach. Ich finde, dass es gar nicht mal etwas kompliziertes sein muss, so etwas "Einfaches" weckt Interesse, fast jeder kann sich damit identifizieren und alles ist gut. Also mich hat' s angesprochen.

Ich bin auf dem Weg in die Stadt. Mit dem Rad, um genau zu sein. Will dort nichts besonderes einfach ein wenig shoppen. Ich muss lächeln bei dem Gedanken. So toll kann man in der Stadt gar nicht shoppen. Da gibt es größere Städte mit besseren Läden. Aber ich will mich nicht beklagen, denn mein Tag war bis jetzt einfach super.


Der rot markierte Teil gefällt mir nicht. Man stolpert drüber. Entweder du setzt ein Komma dazwichen"Will dort nichts besonderes, einfach ein wenig shoppen." Oder du stellst das komplett um.

Zum grün gemarckerten Bereich: Leicht geschrieben, sodass man das lächeln was die Person hat auch nachvollziehen kann.

Ein besseres Wetter hätte ich mir nicht aussuchen können. Die Sonne scheint kräftig und keine Wolke ist am Himmel zu sehen. Allerdings ist der Wind noch ziemlich frisch, aber das ist gut so. Wieder lächle ich vor mich hin. Das kenne ich sonst gar nicht von mir. Normal bin ich sonst ziemlich ernst und lache nur wenn ich denke, dass es angebracht ist. Aber heute bin ich mit jeder Faser meines Körpers glücklich und denke, dass es sich nicht so schnell ändern wird. Außer es gibt nichts was mir gefällt, denke ich enttäuscht und fange nach meinem Schmollmund an zu lachen.



Super geschrieben, man muss selbst als Leser bisschen schmunzeln, weil man solche Glücksmomente einfach kennt.


Ich bin noch nicht mal aus meinem Dorf draußen, da springt mir die Kette ab. Na toll, denke ich.
Ich habe zwar einen leichten Schimmer wie man sie wieder draufsetzt aber irgendwie hat es sich leichter angehört als es ist, stelle ich fest, nachdem ich mein Fahrrad umgedreht habe und versuche meine Kette hinter dem Schutzblech wieder raufzusetzen.


Dieser plötzliche Umschwung vom Glück ins "Pech" gefällt mir nicht besonderes. Ich hätte das "glücklich sein" weiter ausgeführt. oder wenigstens davor geschrieben " Eigentlich konnte nicht wirklich was meine Laune vermiesen, ich war glücklich. Wie aufs Stichwort springt mir meine Kette ab. Na toll. (Das denke ich würde ich da weglassen.)




Dauernd fahren Autos an mir vorbei, aber keines ist so nett mal anzuhalten und mir zu helfen. Sowas nennt man also einen freundlichen Nachbarn. Aber ich will nicht meine gute Laune verlieren und lächle. Irgendwie muss ich es auch alleine schaffen.


Sehr optimistisch die Kleine :P.

Das "Dauernd" würde ich rausnehmen. "Autos fahren an mir vorbei. Keiner bleibt stehen. Sowas ..."

Kurze Sätze sind in solchen Momenten hilfreicher, als längere. Machen die Unmut der Person deutlich. Dramatisieren es ein bisschen.
Dann denke ich, dass ich es fast geschafft habe und plötzlich springt sie wieder ab. Als wenn da jemand nicht will, dass ich es hinbekomme, denke ich.



Zu oft "Denke ich". Es soll eine Kurzgeschichte sein, etwas woran man sich hineinversetzt. Du erzählst es in einer gewissen Hinsicht, aber es soll doch keine typsche Erzählung sein.


„Es wäre tollwenn du das wieder hinkriegen würdest“, sage ich und betrachte ihn.


Oh verliebt sich da jemand? :D (ja ich bin ein Mädchen:))

Tino schien davon einfach die Ahnung zu haben.


Wann hat er sich vorgestellt?


Seine Hände sind groß, aber nicht grob.


Nicht grob? Ohne sie anzufassen kann man das beurteilen?

Er hat einen Arbeitsanzug an immerhin arbeitet er auf einem Bauernhof, der seinem Vater gehört.


Stört mich irgendwie dass plötzliche Auftauchen von weiteren Infos.

Mein Tag wird wohl doch noch ziemlich gut, denke ich bei mir und beginne erneut zu lächeln.


Mit lächeln angefangen und mit lächeln aufgehört. Sehr gut, bildet einen kleinen Rahmen.

________________


allgemein: Ich finde du schreibst einfach, nicht kompliziert. Alltagssprache kommt meistens gut, vor allem kann ich es mir einfach als Jugendgeschichte vorstellen.

Ich finde die Geschichte interessant, aber man muss dazu sagen, es ist ein kleines Klischee. "Der Retter in Not".

Natürlich, dass was ich jetzt meine ist subjektiv. Aber vielleicht interessiert dich das auch mal.
Ich finde es schön zu lesen, ich finde es amüsant, weils einfach so klar war von anfang an dass da ein Held kommt. :roll:

Wenn du Fragen hast, schreib mir ruhig.

Ich hoffe du kannst was damit anfangen.

LG wayne...
... denk dran, dass jeder Tag eine Möglichkeit ist, die Welt zu verändern.
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Re: Verliebt (1/2)

Beitragvon LiaPetterson » 14.08.2014, 16:45

Hallo Smiley,

dann will ich mich auch mal an dein Werk machen:

Daraus kann eine schöne Liebesgeschichte werden. Für meine Begriffe ist der Anfang nicht so gut gelungen. Am Anfang sollst du den Leser fesseln und zum weiterlesen animieren. Aber ich leg mal los:




Smiley94 hat geschrieben:Ich bin auf dem Weg in die Stadt. Mit dem Rad, um genau zu sein. Will dort nichts besonderes einfach ein wenig shoppen. Ich muss lächeln bei dem Gedanken. So toll kann man in der Stadt gar nicht shoppen. Da gibt es größere Städte mit besseren Läden. Aber ich will mich nicht beklagen, denn mein Tag war bis jetzt einfach super.

Hier fehlt mir die Erklärung, das du vom Land? kommst und auf den Weg in die nächst größere Stadt? oder in die Hauptstadt, oder sonst in irgendeine Stadt willst. Ich vermute das auf dem Land die nächstliegende Stadt gemeint ist und man in dem Dorf nicht einkaufen kann? Aber das ist hier nicht so ganz klar. Du willst nichts besonderes, aber eigentlich ja doch, denn du willst ja shoppen gehen. Und warum war dein Tag bisher super? Du lässt schon im ersten Absatz ganz viele Fragen offen.

Smiley94 hat geschrieben:Ein besseres Wetter hätte ich mir nicht aussuchen können. Die Sonne scheint kräftig und keine Wolke ist am Himmel zu sehen. Allerdings ist der Wind noch ziemlich frisch, aber das ist gut so. Wieder lächle ich vor mich hin. Das kenne ich sonst gar nicht von mir. Normal bin ich sonst ziemlich ernst und lache nur wenn ich denke, dass es angebracht ist. Aber heute bin ich mit jeder Faser meines Körpers glücklich und denke, dass es sich nicht so schnell ändern wird. Außer es gibt nichts was mir gefällt, denke ich enttäuscht und fange nach meinem Schmollmund an zu lachen.
Hier erkennt man, wie besonders das Shoppen für dich ist. Du bist mit jeder Faser seines Mörpers glücklich, obwohl du sonst nur sehr selten oder gar nichts lachst. Dieser Absatz hebt den ersten wieder auf. Das mit dem Wetter ist ganz schön. Ich hätte es aber kürzer formuliert. Vielleicht so: Die Sonne scheint strahlend und wärmend vom blauen Himmel, so dass der kühle Wind der Haut eine wohltuhende Erfrischung bietet.

Smiley94 hat geschrieben:Ich bin noch nicht mal aus meinem Dorf draußen, da springt mir die Kette ab. Na toll, denke ich.
Ich habe zwar einen leichten Schimmer wie man sie wieder raufsetzt aber irgendwie hat es sich leichter angehört als es ist, stelle ich fest, nachdem ich mein Fahrrad umgedreht habe und versuche meine Kette hinter dem Schutzblech wieder raufzusetzen.
Dauernd fahren Autos an mir vorbei, aber keines ist so nett mal anzuhalten und mir zu helfen. Sowas nennt man also einen freundlichen Nachbarn. Aber ich will nicht meine gute Laune verlieren und lächle. Irgendwie muss ich es auch alleine schaffen.
Dann denke ich, dass ich es fast geschafft habe und plötzlich springt sie wieder ab. Als wenn da jemand nicht will, dass ich es hinbekomme, denke ich.

Hier ist mir deine Sprache zu platt. Zu einfach. Z.B. ... da springt mir die Kette ab. Na toll, denke ich. - Hier kannst du viel mehr Emotionen reinbringen. Aus dem Na toll, kannst du ein genervtes, amüsiertes, geschocktes oder, oder, oder machen. Der Leser erkennt hier nicht wie du dich dabei fühlst. Denke ich - Wiederholung. Ich weiß natürlich was du meinst, aber du beschreibst, dass kein Auto anhält. Erst später erfährt man das es sich wohl um einen Nachbarn (den du kennst?) handelt. Also wer hält nicht an, das Auto oder der Nachbar.

Smiley94 hat geschrieben:In dem Moment sehe ich wen über die Straße kommen. Die Sonne blendet so doll das ich nicht viel erkennen kann, außer das es sich höchstwahrscheinlich um etwas Männliches handelt.

In diesem Moment sehe ich WEN ???? über die Straße kommen (Ich hoffe er schwebt, das wäre ziemlich amüsant. Aber du verstehst, was ich meine. Ich sehe jemanden über die Straße gehen (laufen, stolpern usw)Die Sonne blendet so doll, dass ich nicht viel erkennen kann, außer das es sich höchstwahrscheinlich um etwas männliches handelt. - Hier musste ich echt herzhaft lachen. Ich frage jetzt nicht, woran du erkannt hast, das es männlich ist. :lol:

Smiley94 hat geschrieben:Kurz vor mir und meinem Rad bleibt er stehen.
„Kann ich dir helfen?“, fragt er.
Ich schaue in seine Augen und bemerke wie er amüsiert lächelt. Bestimmt denkt er an das Klischee, Frauen und Technik. Oh man wie peinlich.
Dieser Absatz ist ganz niedlich.

Smiley94 hat geschrieben:Schamesröte steigt an mir empor und erreicht meine Wangen.
„Das braucht dir nicht peinlich sein. Sah nur ganz witzig aus wie du dich anstellst“, er lacht und ich stimme kurzerhand mit ein. Zaghaft und vorsichtig.
„Es wäre toll wenn du das wieder hinkriegen würdest“, sage ich und betrachte ihn.
Er nickt und beugt sich über mein Rad.

Schamesröte steigt an mir empor- das kann man aber sehr falsch verstehen :oops:
Sonst finde ich die zaghafte Annäherung ganz nett.



Smiley94 hat geschrieben:Tino schien davon einfach die Ahnung zu haben. Zumindest mehr als ich.
Seine Hände sind groß, aber nicht grob. Ich beobachte ihn, aber nicht das was er tut, sondern wie er es tut. Das gekonnte und die Exaktheit und vor allem das Muskelspiel. Das tut er mit Absicht. Soviele Muskeln braucht man nicht um eine Kette wieder rein zubekommen. Dann ist sie jedoch schon drin.
Er dreht sich zu mir um und lächelt mich an.
„Fertig.“
„Dankeschön. Kann ich dich vielleicht auf einen Kaffee bei mir zu Hause einladen?“, frage ich nach um ihn besser kennen zu lernen.

Nette Kennenlernszene. Vielleicht lässt du den Leser etwas mehr teilhaben. Beschreibe wie die muskulösen Arme, Hände usw. aussehen. Wie seine ganze Erscheinung ist.

Smiley94 hat geschrieben:„Hört sich ganz gut an. Bin auch mit meiner Arbeit soweit fertig. Würde mich aber gerne noch umziehen“, wieder lächelt er so charmant.
Ich schaue an ihm runter. Er hat einen Arbeitsanzug an immerhin arbeitet er auf einem Bauernhof, der seinem Vater gehört.
„Ähm..Natürlich. Soll ich warten oder kommst du nach?“, frage ich dann.
„Wenn du möchtest kannst du noch mit rein kommen und deine Hände waschen.“
Ich nicke dankend und gehe ihm hinterher, mein Fahrrad neben mir herschiebend.
Mein Tag wird wohl doch noch ziemlich gut, denke ich bei mir und beginne erneut zu lächeln.

Auch hier, sehr nette Szene, aber viel zu wenig erklärt. Du setzt zuviel voraus. Woher weißt du das er bei seinem Vater auf dem Bauernhof arbeitet? Kennt ihr euch? Läuft ihm eine Kuh hinterher?

Liebe Smiley, nachdem ich die Geschichte nun einige Male durchgelesen habe, finde ich sie immer besser. Allerdings würde ich die sprachliche Seite nochmal komplett durchgehen.Umgangssprache ist ganz nett, aber hier hört es sich platt an. Und alles etwas mehr ausschmücken und erklären. Es soll ja eine Liebesgeschichte werden, dann darfst du auch ruhig das Prickeln beschreiben, welches zwischen den beiden Protagonisten entsteht. Sonst steht man einfach nur als Beobachter der Szene da und das wird recht schnell langweilig.

Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

LG Lia
LiaPetterson
 
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