[Fanty]Versuch eines Prologes

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[Fanty]Versuch eines Prologes

Beitragvon philomena » 08.05.2012, 20:09

Ich habe mich mal an meinem ersten Prolog versucht und würde gerne hören, ob er euch zum Weiterlesen verlocken könnte und was ich daran verbessern könnte. Seid lieb :D

Wieder liege ich wach.
Liege wach und denke an sie.
Seit Jahren ist es das gleiche Spiel und egal wie sehr ich es auch versuche, ich kann sie nicht vergessen.
Besucht sie mich nicht am Tag, so sehe sie in der Nacht.
Sehe ihr feuerrotes Haar.
Höre ihr leidenschaftliches Lachen.
Sehe Entschlossenheit und Starrsinn aus ihren karamellbraunen Augen aufblitzen.
Selbst diesen Starrsinn vermisse ich.
Jenen Starrsinn, der dazu führte, dass sie mich verlassen musste.
Ich erinnere mich noch genau an ihren Gesichtsausdruck, als sie an diesem Tag zu mir kam. An die Enttäuschung, die daraus sprach, als sie mir sagte, dass er ihr keine andere Wahl ließe.
Wieder spüre ich Wut in mir emporkriechen. Wie sich mein Körper merklich anspannt. Nein, sie hatte nicht das Recht enttäuscht zu sein. Sie hatte eine Wahl. Sie hätte gehorchen und bei mir bleiben können.
Wenn sie mich nur genug geliebt hätte.
Ich hingegen habe sie geliebt. So sehr geliebt. Und dann hat sie alles verraten…
Neben mir höre ich Julias beständigen Herzschlag und frage mich erneut, warum meine Gedanken nicht um sie kreisen. Um eine wunderbare Frau, die mich so schnell glauben ließ, dass ich sie liebte oder irgendwann einmal lieben könnte.
Zu Anfang erschien sie mir perfekt. Nein, sie schien nicht nur perfekt, sie war und ist es immer noch. Ohne jeglichen Makel. So wie ich sie mir bei ihm gewünscht hatte. Doch schnell habe ich festgestellt, dass mir bei ihr etwas fehlt. Makel. Sie ist von Anfang an wie ein offenes Buch für mich. In all den Jahren mit ihr, hat sie nie etwas Unüberlegtes getan. Und es nie geschafft dieses Feuer in mir zu entfachen.
Doch ich glaube, ich liebe Julia trotzdem, auch wenn es eine andere Liebe ist, als jene die ich bei ihr empfand. Immer noch empfinde.
Doch sie hat sich gegen mich entschieden und mich hier alleine gelassen…
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Re: Versuch eines Prologes

Beitragvon kraileth » 08.05.2012, 21:09

Hallo, Philomena!

Gerne wage ich mich mal an Deinen Prolog! "Schonungsmodus" ist übrigens nicht nötig - und das mit dem "Versuch" lassen wir auch einfach weg, in Ordnung? :wink:

Geringes Selbstvertrauen ist am Anfang völlig normal, aber je schneller man es ablegt, um so besser. Selbst wenn etwas tatsächlich ein Versuch darstellt, bietet es sich an, diese Sache lieber als "Projekt" zu sehen. Das hilft auch, die jeweils aktuelle Version immer nur als einen Zwischenschritt zu sehen und damit ist es absolut nicht mehr tragisch, wenn's zu Anfang noch nicht ganz rund ist.

Textebene

philomena hat geschrieben:Wieder spüre ich Wut in mir emporkriechen.


Du verwendest hier ein in diesem Zusammenhang recht ungewöhnliches Wort. Wenn das Absicht ist, paßt es schon, wenn nicht, wäre "umporsteigen"/"aufsteigen"/"auflodern".

Nein, sie schien nicht nur perfekt, sie war und ist es immer noch.


Geschmackssache, aber mir gefiele es in diesem Fall besser, wenn Du das "es" wiederholen würdest: "..., sie war es und ist es immer noch".

In all den Jahren mit ihr(,) hat sie nie etwas Unüberlegtes getan.


Ich glaube, das Komma muß weg.

Stil

Du hast einen recht eigenwilligen Stil gewählt. Alles, was Du ausdrückst, kommt immer abgehackt. Bruchstückhaft. Und findet dann eine Ergänzung. Für einen normalen erzählenden Text wäre dies eine Katastrophe. Da es sich hier aber um Gedankengänge handelt, läßt sich das Abgehackte nicht bloß rechtfertigen, sondern ist mitunter sogar ein sinnvolles Stilmittel. Ich finde es nur auf die Dauer etwas anstrengend zu lesen. Trotz der Kürze Deines Prologes würde ich mir wünschen, daß Du es nicht die ganze Zeit über anwendest, und zwar aus zwei Gründen: Erstens nervt es auf die Dauer ganz einfach. Zweitens aber, und das wiegt aus meiner Sicht noch deutlich schwerer, verliert es die Wirkung, die es sonst haben könnte. Heißt: Wenn Du einzelne Gedankenzüge so präsentierst, macht das Eindruck. Wenn Du es insgesamt so hältst, nutzt es sich sofort ab und der Effekt verpufft einfach. Jedenfalls nach meinem Empfinden.

Charaktere

Dazu kann ich praktisch noch gar nichts sagen.

Geschehen

Wir haben eine Person, die nachdenkt, von der wir sonst sehr wenig wissen. Über deren Geschlecht können wir eine Vermutung anstellen - aber da heute alles möglich ist, erscheint auch das nicht sicher. Diese Person jedenfalls sehnt sich nach einer Frau, die ihn/sie verlassen hat. Ein (anderer) Mann scheint im Spiel zu sein. Dein Protagonist hat eine andere Frau bei sich, die ihn letztlich nicht reizt, weil sie zu berechenbar ist.

Fazit

Dein Prolog ist vor allem eines: Sehr kurz. Allerdings sagt das über die Güte nichts aus. Eine sehr angenehme Tatsache ist, daß Du eine hohe Sprache an den Tag legst und man nach Rechtschreibfehlern intensiv suchen muß, anstatt immer mal wieder darüber zu stolpern. Was ich stilistisch für einen Einwand habe, habe ich Dir schon mitgeteilt. Inhaltlich wirkt es auf mich bisher sehr konfus, was vor allem daran liegt, daß ich die mindestens drei Frauen, die vorkommen, nicht recht in einen Zusammenhang bringen kann. Jene, nach der Dein Protagonist Sehnsucht hat, ist ohne Namen geblieben. Bei ihm ist Julia und dann kommt noch Eva ins Spiel, von der ich nicht den Hauch einer Ahnung habe, wer das nun wieder sein mag.

Nunja. Du hast gefragt, ob dieser Prolog neugierig aufs Weiterlesen macht. Also, bei mir ist das der Fall - denn jetzt, nachdem ich ihn gelesen habe, trachtet mein Geist danach, Licht ins Dunkel dieser Geflechte zu bringen und zu erfahren, was hier eigentlich Sache ist. Ich muß Dir aber auch ganz ehrlich sagen, daß Du - falls diese Methode beabsichtigt ist - damit definitiv auch Leute abschrecken wirst, die sich sagen: "Ich kapiere schon den Prolog nicht; warum soll ich weiterlesen?". Mich hast Du, wie gesagt, zumindest für den Anfang des ersten Kapitels eingefangen. Ein Prolog, der am Anfang unverständlich ist und in Bezug auf den man im Laufe des Buches immer wieder "Aha!-Erlebnisse" hat, kann genial sein und hat definitiv seinen Reiz. Aber es ist ein Wagnis.

Ich hoffe, Dir ein wenig weitergeholfen zu haben. Für Rückfragen (auch via PN) stehe ich offen.

Gruß,
kraileth
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Re: Versuch eines Prologes

Beitragvon Jupiter » 04.04.2015, 17:20

Ich schließe ich kraileth an:
dein Prolog verlockt dazu (jedenfalls mich) weiterzulesen. Denn, wie uns die gute Jacky erklärt hat, muss dein erster Satz Fragen aufwerfen und Antworten geben. Ich denke, dieses Konzept lässt sich auch auf Prologe anwenden, da diese meistens einen Rückblick, eine Aussicht auf das Geschehene darstellen oder Gedankengänge wiedergeben.

Also, dein Prolog wirft Fragen auf:
Wer ist überhaupt der Protagonist?
Wer ist diese Frau, der er hinterhertrauert?
Warum sind jetzt nicht mehr zusammen?
Wir erhalten auch Antworten:
Er liebt sie immer noch.
Sie hat ihn nie richtig geliebt.
Er hat sich eine neue gesucht, für die aber nicht das selbe empfinden wird, wie für sie.

Mich spricht auch deine Schreibweise an: Dieses abgehackte, unvollständige, das sich immer dazu eignet Gedankengänge darzustellen. Für den Prolog würde ich dir raten, dies zu lassen, aber wenn es dann wirklich zur Geschichte kommt, solltest du immer auf eine gute Mischung von den abgehackten Gedankengängen und ausformulierten Beschreibungen achten. Oder du schreibst eine Art Tagebuch/Bericht, dann könntest du es dabei belassen.

Grammatik/Wortschatz
als sie an diesem Tag zu mir kam

ich würde schreiben: [...] als sie an diesem Tag zu mir gekommen war.
Also nur Tempus (wobei ich mir aber nicht sicher bin, ob das stimmt :? )
Sie hatte eine Wahl.

Vielleicht: Sie hatte eine Wahl gehabt.
Wieder spüre ich Wut in mir emporkriechen.

Das "emporkriechen" ersetzen: Wieder spürte ich die Wut hochkochen. (Nur ein Vorschlag)

Ansonsten:
Wie schon oben gesagt, regt mich der Text zum Weiterlesen an. Was mich aber interessiert, inwiefern dieser Prolog der Fantasy-Sparte einzuordnen ist (Bitte nicht falsch verstehen, ich bin es bei Fantasy-Büchern nur gewohnt, schon auf der ersten Seite von Drachen, Magie oder Orks erzählt zu bekommen. Allerdings kenne ich mich auch eher mit "Jugend"-Fantasy aus).
Naja, das ist jetzt vielleicht nicht das am besten und professionellsten formulierteste Fazit der Welt :oops: , aber ich hoffe, ich konnte dir irgendwie helfen.

Bis neulich
Jupiter
"Am Ende wird alles gut. Und wenn es nicht gut ist, dann ist es auch nicht das Ende."
Oscar Wilde (Und das Motto meines ersten Protas)
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Re: Versuch eines Prologes

Beitragvon Freigeborene » 07.04.2015, 20:55

Hallo!
Ich möchte auch noch etwas dazu sagen.

Wieder liege ich wach.
Liege wach und denke an sie.
Seit Jahren ist es das gleiche Spiel und egal [Komma] wie sehr ich es auch versuche, ich kann sie nicht vergessen.
Besucht sie mich nicht am Tag, so sehe sie in der Nacht.
Sehe ihr feuerrotes Haar.
Höre ihr leidenschaftliches Lachen.
Sehe Entschlossenheit und Starrsinn aus ihren karamellbraunen Augen aufblitzen.
Selbst diesen Starrsinn vermisse ich.
Jenen Starrsinn, der dazu führte, dass sie mich verlassen musste.
Ich erinnere mich noch genau an ihren Gesichtsausdruck, als sie an diesem Tag zu mir kam. An die Enttäuschung, die daraus sprach, als sie mir sagte, dass er ihr keine andere Wahl ließe.
Wieder spüre ich Wut in mir emporkriechen. Wie sich mein Körper merklich anspannt. Nein, sie hatte nicht das Recht enttäuscht zu sein. Sie hatte eine Wahl. Sie hätte gehorchen und bei mir bleiben können. (Gehorchen klingt so brutal finde ich. Ist es so gemeint, dass er ihr etwas befiehlt?)
Wenn sie mich nur genug geliebt hätte.
Ich hingegen habe sie geliebt. So sehr geliebt. Und dann hat sie alles verraten…
Neben mir höre ich Julias beständigen Herzschlag und frage mich erneut, warum meine Gedanken nicht um sie kreisen. Um eine wunderbare Frau, die mich so schnell glauben ließ, dass ich sie liebte oder irgendwann einmal lieben könnte.
Zu Anfang erschien sie mir perfekt. Nein, sie schien nicht nur perfekt, sie war und ist es immer noch. Ohne jeglichen Makel. So wie ich sie mir bei ihm gewünscht hatte. (Das verstehe ich nicht. Ist er jetzt schwul? Oder wünscht er sich, dass der neue von seiner Exfreundin komplett ohne Makel ist? Das ergäbe auch keinen Sinn. Also Verwirrung :oops: ) Doch schnell habe ich festgestellt, dass mir bei ihr etwas fehlt. Makel. Sie ist von Anfang an wie ein offenes Buch für mich. In all den Jahren mit ihr, hat sie nie etwas Unüberlegtes getan. Und es nie geschafft dieses Feuer in mir zu entfachen.
Doch ich glaube, ich liebe Julia trotzdem, auch wenn es eine andere Liebe ist, als jene [Komma] die ich bei ihr empfand. Immer noch empfinde.
Doch sie hat sich gegen mich entschieden und mich hier alleine gelassen…

Fazit:
Generell finde ich deinen Prolog sehr gut. Zwischendurch sind es mir zu viele halbe Sätze. Dann klingt es ein wenig abgehackt. Vielleicht kannst du das ändern, aber es ist wirklich Geschmackssache.
Die vielen ihm, ihr und sie lassen sich wahrscheinlich nicht vermeiden.
Ich weiß nicht so richtig, ob es mir gefällt... Irgendwie macht mich der Prolog nicht neugierig. Es ist so ein 08/15 Szenario. Er liebt noch die Ex, hat aber eine neue Freundin, die eigentlich perfekt ist und die er lieben sollte. Das klingt ... langweilig.
Ich hoffe, du nimmst mir das nicht übel.
Liebe Grüße,
Freigeborene :dasheye:
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Re: Versuch eines Prologes

Beitragvon lidel » 03.05.2015, 08:48

Also zu aller erst einmal: Sehr gelungen. Der Text klingt interessant zu lesen und auch wenn er mich jetzt nicht unbedingt anmacht, liegt das nicht an der Schreibweise, sondern eher an der Handlung. Im Folgenden werde ich aber trotzdem noch ein paar kleine Mäkelchen auseinander nehmen :)




philomena hat geschrieben: Nein, sie hatte nicht das Recht enttäuscht zu sein. Sie hatte eine Wahl. Sie hätte gehorchen und bei mir bleiben können.
Wenn sie mich nur genug geliebt hätte.


Dazu habe ich eine Frage. So wie ich das auffasse, sagt dieser Text aus, dass irgendjemand, der über sie Macht hat, sie zu etwas zwingen will ( "(...)dass er ihr keine andere Wahl ließe.") und sie sich aber dagegen wehrt/ abhaut. ("sie hätte gehrochen können"). Liege ich damit richtig? Wenn nicht, dann solltest du eventuell etwas genauer auf das Thema eingehen (ausser, es kommt direkt in naher Zukunft vor oder du willst es absichtlich offen lassen).

philomena hat geschrieben: Ich hingegen habe sie geliebt. So sehr geliebt. Und dann hat sie alles verraten…

An dieser Stelle würde ich das "so sehr geliebt" entweder entfernen oder umschreiben, denn es scheint mir irgendwie den Lesefluss zu stören. Vorschlag: "Ich hingegen habe sie geliebt, so sehr geliebt wie niemanden sonst."

philomena hat geschrieben: Ohne jeglichen Makel. So wie ich sie mir bei ihm gewünscht hatte. Doch schnell habe ich festgestellt, dass mir bei ihr etwas fehlt. Makel. Sie ist von Anfang an wie ein offenes Buch für mich. In all den Jahren mit ihr, hat sie nie etwas Unüberlegtes getan. Und es nie geschafft dieses Feuer in mir zu entfachen .


Bei dem "ihm" kommen bei mir viele Fragen auf, da ich absolut nicht verstehe, wer gemeint ist. Ist "er" der Mensch, dem sie hätte gehorchen sollen? Oder jemand vollkommen anderes? Auch hier gilt wieder: Wenn du es mit Absicht offen lassen willst, dann ist es gut, bedenke jedoch, dass das den Leser sehr irritieren kann und im extrem Fall sogar dazu bringen, mit lesen aufzuhören.

Was den roten Teil angeht, so würde ich dir nur vorschlagen, dass ganze etwas anders zu formulieren, insbesondere das alleinstehende "Makel". Vorschlag: "Eben jene Makel, diese ganzen, kleinen Fehler, welche sie nicht aufwies. Sie ist von Anfang an wie ein offenes Buch für mich gewesen, hat in all den Jahren nie etwas Unüberlegtes getan. Und es nie geschafft, dieses Feuer in mir zu entfachen."


Dann noch etwas, was mich ebenfalls gestört hat. Du wechselst am laufenden Band zwischen den Zeitformen, einmal Präteritum, einmal Präsens, dann wieder Präteritum, dann Perfekt und so weiter. Das solltest du eventuell noch einmal überdenken, denn es hat mich leicht irritiert beim lesen.


Alles in allem aber ein sehr gelungener Anfang! Nur weiter so :)

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Re: [Fanty]Versuch eines Prologes

Beitragvon Arya007 » 25.08.2015, 12:01

Hey philomena,
ich muss sagen dein Prolog ist schon verdammt gut gelungen. Deine Schreibweise passt gut zu einem inneren Monolog und mir gefällt wie du ein Geheimnis aus deinen Figuren machst. Sehr toll wie Fragen aufgeworfen werden, die du dann später super beantworten kannst.

Wer ist der Protagonist?
Warum hat sie ihn verlassen?
Warum hat er die andere Frau geheiratet, wenn er immer noch an ihr hängt?
Wer ist diese andere Mann?

hier noch ein paar kleine Anmerkungen
philomena hat geschrieben:so sehe sie in der Nacht.

da fehlt ein "ich"

philomena hat geschrieben: dass sie mich verlassen musste.

ich finde "dass sie mich verlies" würde besser klingen

philomena hat geschrieben:An die Enttäuschung, die daraus sprach, als sie mir sagte, dass er ihr keine andere Wahl ließe.

Diesen Satz finde ich etwas verwirrend. Also wenn ich das richtig verstehe war der Protagonist enttäuscht, als sie ihm gesagt hat, dass er (der andere Mann) sie dazu zwingt zu gehen.

philomena hat geschrieben:Sie hätte gehorchen und bei mir bleiben können.
Wenn sie mich nur genug geliebt hätte.

Wenn sie gewollt hätte, hätte sie bei mir bleiben können.
Wenn sie mich nur genug geliebt hätte.

philomena hat geschrieben:Ich hingegen habe sie geliebt. So sehr geliebt. Und dann hat sie alles verraten…

Ich habe sie geliebt. So sehr geliebt. Und dann hat sie mich verraten...

philomena hat geschrieben:So wie ich sie mir bei ihm gewünscht hatte.

nach viermaligen durchlesen frage ich ich ob das nicht ein ihr sein müsste, weil es doch um die geheimnisvolle Frau geht oder?!

Also alles im Allem ist dein Text echt gut und es hat wirklich Spaß gemacht ihn zu lesen. Weiter so! Ich freue mich schon darauf eine Fortsetzung zu lesen

Liebe Grüße Arya
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