[Liebe]Verwirrung auf dem Weihnachtsmarkt 1/2 -Weihnachtsbw

Liebe, Romantik, Sehnsucht

[Liebe]Verwirrung auf dem Weihnachtsmarkt 1/2 -Weihnachtsbw

Beitragvon Dimadora » 07.12.2014, 23:52

Wieder stand Weihnachten vor der Tür und Isabel Jorgson schlenderte über den Chemnitzer
Weihnachtsmarkt. Mit Ihren 1,75 war Sie zwar nicht groß, aber Ihre schwarzen hohen Lederstiefel
auf 10cm Plateausohlen, der bodenlange schwarze Ledermantel und nicht zu vergessen Ihre
leuchtende Lila Haare, verschafften ihr genug Platz um sich frei bewegen zu können. Der Kirchturm
hatte eben 7 Uhr geschlagen und langsam segelten die ersten Schneeflocken gen Boden. Mit einem
Lächeln im Gesicht streifte Sie von Stand zu Stand und genoss ihre eigene Ruhe, inmitten des
Trubels und der Hektik, aller anderen Menschen um sich herum. Ein kleiner Junge, vielleicht 9 Jahre
alt, rannte an Ihr vorbei und rief „Mama, Mama, ich will Mandeln!“ Eine blonde junge Frau kam hinter ihm hergelaufen und mahnte „Lass die Mütze auf dem Kopf. Wir gehen erst zum Fisch und wenn du lieb bist, bekommst du Mandeln, versprochen“ „Versprochen Mama ehrlich?“ „Ja, ehrlich, aber nur wenn du lieb bist.“ Wieder schlich sich ein Lächeln auf Isabels Gesicht, wie einfach doch das Leben sein konnte. Ihr eigenes hatte Sie schon vor Jahren strikt durchgeplant. Schulabschluss mit
mindestens 1,5 Notendurchschnitt, Maschinenbau studieren, natürlich auch nicht schlechter als mit
1,5, die eigene Firma mit 30. Den Mann fürs Leben kennenlernen und dann irgendwann 2 Kinder, ein
Mädchen und ein Junge, wie es sich gehört. Nicht zu vergessen das Haus mit Hund und Katze, dem
großen Pool im Garten und den schicken weißem Zaun ringsum und bis jetzt lag Sie voll im Plan.
Den Bummel über den Markt allerdings, hatte sie kurzfristig beschlossen, ganz im Gegensatz ihres
normalen Handelns. Wieder sah sie den kleinen Jungen und roch nun auch den verräterischen
Fischgeruch. Im Augenwinkel sah sie seine Mutter des Jungen mit der Verkäuferin des Fischstandes
reden. Schräg gegenüber sah sie einen Mandelstand von wo Anis, Zimt und andere Gerüche
herausströmten. Die Mischung dieses Geruches machte Sie ganz schwindelig. Sie schloss die
Augen, holte tief Luft und RUMS! Isabel öffnete die Augen und fand sich kopfschüttelnd im Schnee
sitzend wieder. >Was war passiert? Wo ist meine Tasche?< waren Isabels ersten Gedanken. >Meine
Tasche?< Nun registrierte Sie, das diese weg war und schrie laut auf „Haltet den Dieb, er hat meine
Tasche!“ Gleichzeitig hörte Sie, hinter sich, eine Jungen aufschreien „Mama Hilfe!“ Isabel drehte den
Kopf und sah den kleinen Jungen, nur 2-3 Schritte entfernt, auf der Höhe der Tanne, ebenfalls im
Schnee sitzen. Eine junge Frau half ihm tröstend auf, während Sie immer noch im Schnee saß. Auf gleicher Höhe mit dem Jungen, stand eine junge Punkerin mit feuerroten Irokesenhaarschnitt und
sah ziemlich erschrocken aus. Die Verkäuferin vom Fischstand, zu erkennen an der blau weiß
gestreiften Schürze mit dem großen Schwertfisch darauf, rief „Die Rothaarige war es, ich hab’s
genau gesehen!“ Mittlerweile hatte sich Isabel aufgerappelt und setzte sich auf die Bank unter der
Tanne. Von weiten sah sie einen Polizisten auf sich zu schlendern, der nicht sehr freundlich drein
blickte. Sein Blick sprach Bände, er wollte nicht hier sein, die Abscheu war deutlich zu erkennen. Er
musterte Isabel von oben bis unten, sein Mundwinkel verzog sich und die gerümpfte Nase zeigte es
ganz deutlich. Freunde würden Sie wohl nicht werden. Der Polizist hatte ohne zu fragen die Punkerin
am Handgelenk gegriffen und zog Sie mit sich, weiter auf mich zu gehend. Isabel sah wie er auf die
Punkerin einredete und Sie, mit den zerrissenen rot-schwarz karierten Hosen, schwarzen Stiefeln mit
je einem roten und schwarzen Schnürsenkel und der abgewetzten Armeejacke. Bei genauem
betrachten musste Isabel schmunzeln. Die Kleidung sah auf den ersten Blick zerschlissen und
irgendwie dreckig aus. Aber als Kenner von Marken wusste Sie, das die Kleidung mindestens 400€
gekostet hatte, allein die Stiefel waren gute 150€ wert. Sie hatte also ein verwöhntes Göre vor sich,
was gegen Mama und Papa rebellierte und die geschulterte Louis Vuitton Tasche, die so gar nicht
zum Outfit passen wollte, sagte alles. Der Polizist hingegen ließ sich blenden und hörte auf das
Gezeter der Fischverkäuferin. „Sie war es! Hab es genau gesehen. Stimmt’s junge Frau?“ und wand
sich dabei der Mutter des kleinen Jungen zu. „Tut mir leid, ich habe nichts gesehen, wir diskutierten
gerade über die Unterschiede beim Lachs. Sie können doch gar nichts gesehen haben“ bekam die
Verkäuferin zur Antwort. Deren Gesicht bekam eine leichte Rötung und begann zu stottern „aber – ich - wissen Sie Herr Polizist - es ist so - Sie müssen verstehen - aber schauen Sie sich doch dieses
runtergekommene Mädchen doch mal an, Sie muss es gewesen sein.“ Zwischenzeitlich hatte die
Punkerin ihre Handtasche geöffnet und hielt dem Polizisten Ihren Ausweis unter die Nase. „Wenn Sie
meinen ich war es, wo ist dann die Tasche, die ich gestohlen haben soll? Und außerdem, das da, ist
absolut nicht mein Geschmack“ kopfnickend wies die Punkerin auf mich und lächelte hochmütig. Der
Polizist war seit der Betrachtung des Ausweises, zugleich blass und rot geworden, ließ die Frau los
um sich mehrmals zu entschuldigen. Diese Flut von Entschuldigungen wurde nur mit einem „PÜÜH“
bedacht und die Punkerin stöckelte hoch erhobenen Hauptes davon. „Aber wieso? Schauen Sie sich
das Mädchen doch nur an!“ stammelte die Fischverkäuferin. „Sie war es nicht!“ brummte nun endlich der Polizist „Gehen Sie zu Ihrem Fisch, Sie haben genug durcheinander gebracht“ Mit nun hochrotem Kopf, watschelte die Fischverkäuferin davon. „Mama, Mama ich weiß wer es war! Der da,
der Große mit ohne Haare!“ Alle Augen blickten nun in die Richtung die der kleine Junge Ihnen wies.
Und da stand er, Isabels Magen vollführte einen ungeplanten Hüpfer und ihr wurde schlagartig
schwindelig, heiß und kalt zugleich. Er sollte Ihre Handtasche gestohlen haben? Er? Das konnte
nicht sein.
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Re: Verwirrung auf dem Weihnachtsmarkt 1/2 -Weihnachtswettbe

Beitragvon snoopylein90 » 08.12.2014, 14:05

Hallo,

ich habe deine Geschichte mit Freuden glesesn und kommentiert und hoffe es prasselt nicht zu viel negative Energie auf dich ein. Mir ging es bei meinen ersten Texten nämlich so.

Also das Thema der Geschichte fand ich spitze. Ich hasse auch nichts mehr als diese Vorurteile. Dennoch fand ich es ein wenig kurios, warum Isabel ausgerechnet auch eine Punkerin sein sollte, wenn sie doch so überhaupt nicht ins Bild passt. Also das mit der Rothaarigen finde ich klasse, aber das jetzt ausgerechnet Isabel auch noch eine Punkerin ist finde ich persönlich too much.

Sprachlich sind mir einige DInge aufgefallen, die Potenzial nach oben haben.
Besonders stach mir der Blocksatz ins Auge gestochen, der das Lesen erschwert. Du solltest viel öfter neue Absätze machen. Immer wenn jemand anderes spricht zum Beispiel.
Die anderen Dinge habe ich dir direkt im Text markiert.
Ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen.

Dimadora hat geschrieben:Wieder stand Weihnachten vor der Tür und Isabel Jorgson schlenderte über den Chemnitzer
Weihnachtsmarkt. Mit Ihren 1,75 war Sie zwar nicht groß, aber Ihre schwarzen hohen Lederstiefel
auf 10cm Plateausohlen, der bodenlange schwarze Ledermantel und nicht zu vergessen Ihre
leuchtende Lila Haare, verschafften ihr genug Platz um sich frei bewegen zu können. Der Kirchturm
hatte eben 7 Uhr geschlagen und langsam segelten die ersten Schneeflocken gen Boden. Mit einem
Lächeln im Gesicht streifte Sie von Stand zu Stand und genoss ihre eigene Ruhe, inmitten des
Trubels und der Hektik, aller anderen Menschen um sich herum.
NEUER ABSATZ Ein kleiner Junge, vielleicht 9 Jahre alt, rannte an Ihr vorbei und rief „Mama, Mama, ich will Mandeln!“
NEUER ABSATZ Eine blonde junge Frau kam hinter ihm hergelaufen und mahnte „Lass die Mütze auf dem Kopf. Wir gehen erst zum Fisch und wenn du lieb bist, bekommst du Mandeln, versprochen“
NEUER ABSATZ„Versprochen Mama ehrlich?“
NEUER ABSATZ„Ja, ehrlich, aber nur wenn du lieb bist.“
NEUER ABSATZ Wieder schlich sich ein Lächeln auf Isabels Gesicht, wie einfach doch das Leben sein konnte. Ihr eigenes hatte Sie schon vor Jahren strikt durchgeplant.(DOPPELPUNKT) Schulabschluss mit
mindestens 1,5 Notendurchschnitt, Maschinenbau studieren, natürlich auch nicht schlechter als mit
1,5 (Wortwiederholung würde ich vermeiden also einfach natürlich nicht schlechter schreiben), die eigene Firma mit 30. Den Mann fürs Leben kennenlernen und dann irgendwann 2 Kinder,(PUNKT) ein
Mädchen und ein Junge, wie es sich gehört. Nicht zu vergessen das Haus mit Hund und Katze, dem
großen Pool im Garten und den schicken weißem Zaun ringsum (PUNKT) und bis jetzt lag Sie voll im Plan.
Den Bummel über den Markt allerdings, hatte sie kurzfristig beschlossen, ganz im Gegensatz ihres
normalen Handelns.(streichen ist überflüssig) Wieder sah sie den kleinen Jungen und roch nun auch den verräterischen
Fischgeruch(roch und Geruch hört sich zu ähnlich an. Vorschlag: strömte ihr der verräterische Fischgeruch in die Nase). Im Augenwinkel sah sie seine Mutter des Jungen mit der Verkäuferin des Fischstandes
reden. Schräg gegenüber sah (Wiederholung) sie einen Mandelstand von wo Anis, Zimt und andere Gerüche
herausströmten. Die Mischung dieses Geruches machte Sie ganz schwindelig.(Ich würde sie eher den Geruch genießen lassen und deshalb die Augen schließen).
NEUER ABSATZ Sie schloss die Augen, holte tief Luft und RUMS!(Das klingt ein bisschen nach Comicsprache) Isabel öffnete die Augen und fand sich kopfschüttelnd im Schnee sitzend wieder. (Warum sitzt sie? Ich verstehe nicht ganz ob sie umgekippt ist oder ob sie der Dieb gestoßen hat) >Was war passiert? Wo ist meine Tasche?< waren Isabels ersten Gedanken. >Meine
Tasche?< Nun registrierte Sie, das diese weg war und schrie laut auf (Dass die Tasche weg ist, hat sie schon registriert als sie sich fragte wo sie ist.) „Haltet den Dieb,(das habe ich in schon so vielen Filmen gesehen) er hat meine Tasche!“
NEUER ABSATZ Gleichzeitig hörte Sie, hinter sich, eine(n) Jungen aufschreien „Mama Hilfe!“ Isabel drehte den Kopf und sah den kleinen Jungen (Wortwiederholung), nur 2-3 Schritte entfernt, auf der Höhe der Tanne, ebenfalls im Schnee sitzen.
NEUER ABSATZ Eine junge Frau half ihm tröstend auf, während Sie immer noch im Schnee saß. Auf gleicher Höhe mit dem Jungen, stand eine junge Punkerin mit feuerroten Irokesenhaarschnitt und
sah ziemlich erschrocken (Woran erkennt sie dass die Punkerin erschrocken ist? Wiet aufgerissene Augen?) aus.
NEUER ABSATZ Die Verkäuferin vom Fischstand, zu erkennen an der blau weiß gestreiften Schürze mit dem großen Schwertfisch darauf, rief(DOPPELPUNKT) „Die Rothaarige war es, ich hab’s genau gesehen!“ Mittlerweile hatte sich Isabel aufgerappelt und setzte sich auf die Bank unter der Tanne.
NEUER ABSATZ Von weiten sah sie einen Polizisten auf sich zu schlendern, der nicht sehr freundlich (Verneinungen würde ich vermeiden) drein blickte. Sein Blick sprach Bände, er wollte nicht hier sein, die Abscheu war deutlich zu erkennen. Er musterte Isabel von oben bis unten, sein Mundwinkel verzog sich und die gerümpfte Nase zeigte es ganz deutlich. Freunde würden Sie wohl nicht werden (Das ist eine Phrase). Der Polizist hatte ohne zu fragen die Punkerin am Handgelenk gegriffen und zog Sie mit sich, weiter auf mich zu gehend. (Hier fehlt was er schlendert auf Isabel zu und dann packt er die Punkerin auf einmal am Handgelnek) Isabel sah wie er auf die Punkerin einredete und Sie, mit den zerrissenen rot-schwarz karierten Hosen, schwarzen Stiefeln mit je einem roten und schwarzen Schnürsenkel und der abgewetzten Armeejacke. Bei genauem (B)etrachten musste Isabel schmunzeln. Die Kleidung sah auf den ersten Blick zerschlissen und irgendwie dreckig aus. Aber als Kenner von Marken wusste Sie, das die Kleidung mindestens 400€ gekostet hatte, allein die Stiefel waren gute 150€ wert. (Hier frage ich mich hat sie das an einem Logo erkannt?) Sie hatte also ein(e) verwöhnte Göre vor sich, was (die) gegen Mama und Papa rebellierte und die geschulterte Louis Vuitton Tasche, die so gar nicht zum Outfit passen wollte, sagte alles. Der Polizist hingegen ließ sich blenden und hörte auf das Gezeter der Fischverkäuferin. „Sie war es! Hab es genau gesehen. Stimmt’s junge Frau?“ und wand (wendete) sich dabei der Mutter des kleinen Jungen zu. „Tut mir leid, ich habe nichts gesehen, wir diskutierten (das ist zwar grammatikalisch richtig, aber ich habe kaum jemanden so reden gehört) gerade über die Unterschiede beim Lachs. Sie können doch gar nichts gesehen haben(PUNKT)“ bekam die Verkäuferin zur Antwort (PASSIV finde ich schrecklich Vorschlag: gab die Dame zurück.).
NEUER ABSATZ Deren (Ihr) Gesicht bekam eine leichte Rötung und (sie) begann zu stottern „aber – ich - wissen Sie Herr Polizist - es ist so - Sie müssen verstehen - aber schauen Sie sich doch dieses
runtergekommene Mädchen (Hier hätte mir Göre oder ähnliches besser gefallen) doch mal an, Sie muss es gewesen sein.“
NEUER ABSATZ Zwischenzeitlich hatte die Punkerin ihre Handtasche geöffnet und hielt dem Polizisten Ihren Ausweis unter die Nase. „Wenn Sie meinen ich war es, wo ist dann die Tasche, die ich gestohlen haben soll? Und außerdem, das da, ist absolut nicht mein Geschmack(PUNKT)“ Kopfnickend wies die Punkerin auf mich und lächelte hochmütig. Der Polizist war seit der Betrachtung des Ausweises, zugleich blass und rot (Zeitgleich geht das wohl nicht) geworden, ließ die Frau los um sich mehrmals zu entschuldigen. Diese Flut von Entschuldigungen wurde nur mit einem „PÜÜH“ bedacht und die Punkerin stöckelte hoch erhobenen Hauptes davon.
NEUER ABSATZ „Aber wieso? Schauen Sie sich das Mädchen doch nur an!“(KOMMA)stammelte die Fischverkäuferin.
ABSATZ„Sie war es nicht!“ brummte nun endlich der Polizist „Gehen Sie zu Ihrem Fisch, Sie haben genug durcheinander gebracht“
NEUER ABSATZ Mit nun hochrotem Kopf, watschelte die Fischverkäuferin davon. „Mama, Mama ich weiß wer es war! Der da, der Große mit ohne Haare!“ (Mit neun Jahren reden Kinder nicht mehr so. Das würde eher mein zwei Jähriger SOhn sagan)
Neuer ABSATZ Alle Augen blickten nun in die Richtung die der kleine Junge Ihnen wies. Und da stand er, (FEHLT HIER WAS?) Isabels Magen vollführte einen ungeplanten Hüpfer und ihr wurde schlagartig
schwindelig, heiß und kalt zugleich. Er sollte Ihre Handtasche gestohlen haben? Er? Das konnte
nicht sein.
Schaut doch mal in Facebook auf der Seite Fans von Angeleyes vorbei. Mein erster Roman erscheint am 01.07.2014
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Re: Verwirrung auf dem Weihnachtsmarkt 1/2 -Weihnachtswettbe

Beitragvon BrienaArdan » 08.12.2014, 21:42

Liebe Dimadora,

mir gefällt deine Geschichte sehr gut!

Die Details, die Isabel wahrnimmt, spiegeln meiner Meinung nach gut ihren Charakter: Zielstrebig (sie plant ihr Leben sehr genau), ehrgeizig (gute Noten, Studium), und präzise (Interesse an Maschinenbau). So jemand könnte durchaus in cm-genauen Größenangaben denken.

Dass du in deiner Geschichte gleich zwei Punks beschreibst finde ich nicht "too much". Irgendwie sogar passend. Meist fallen einem ja gerade die Dinge auf, mit denen man sich selbst beschäftigt. Und Isabel ist als Punk ja vermutlich (vielleicht auch ein Vorurteil) eher auf Provokation aus und könnte sich entsprechend daran stören, wenn eine andere das ebenfalls versucht und in ihren Augen nicht echt wirkt.

Mit einem Lächeln im Gesicht streifte Sie von Stand zu Stand und genoss ihre eigene Ruhe, inmitten des
Trubels und der Hektik, aller anderen Menschen um sich herum.


Diese Stelle gefällt mir ganz Besonders. Du könntest sie auch noch kürzen:
Sie streifte von Stand zu Stand und genoss ihre eigene Ruhe.


Eventuell könntest du auch noch ergänzen:
Trubel und Hektik zogen einfach an ihr vorbei.


Irritiert haben mich vor allem zwei Details:
- Fisch? Auf dem Weihnachtsmarkt? (Bratwurst, Pilzpfanne, Crepes, Nüsse, ... alles geläufig... aber Fisch?)
- Warum hat der Polizist Abscheu? (Finde ich eine sehr starke Empfindung... ein Polizist ist doch eigentlich abgebrüht und ein Weihnachtsmarkt sollte ja eine verhältnismäßig angenehme Angelegenheit für ihn sein.)

Bei der Szene mit dem Diebstahl hast du mich als Leser kurzzeitig verloren, da hast du sehr schnell die Personen gewechselt.

Sie hatte also ein verwöhntes Göre vor sich, was gegen Mama und Papa rebellierte und die geschulterte Louis Vuitton Tasche, die so gar nicht zum Outfit passen wollte, sagte alles. Der Polizist hingegen ließ sich blenden und hörte auf das Gezeter der Fischverkäuferin.


Hier fehlt mir der erläutertende Gedanke von Isabel. Was sieht sie, was der Polizist nicht sieht?

„Sie war es! Hab es genau gesehen. Stimmt’s junge Frau?“ und wand
sich dabei der Mutter des kleinen Jungen zu. „Tut mir leid, ich habe nichts gesehen, wir diskutierten
gerade über die Unterschiede beim Lachs. Sie können doch gar nichts gesehen haben“ bekam die
Verkäuferin zur Antwort. Deren Gesicht bekam eine leichte Rötung und begann zu stottern „aber – ich - wissen Sie Herr Polizist - es ist so - Sie müssen verstehen - aber schauen Sie sich doch dieses
runtergekommene Mädchen doch mal an, Sie muss es gewesen sein.“


Eine Frau die im ersten Augenblick so ein Gezeter von sich gibt würde nach meiner Erfahrung nicht so schnell von ihrer Überzeugung abweichen. Sie würde nicht stottern sondern viel eher wütend werden, weil ihrer Meinung nach das doch so offensichtlich ist, wer das war.

Zwischenzeitlich hatte die Punkerin ihre Handtasche geöffnet und hielt dem Polizisten Ihren Ausweis unter die Nase. „Wenn Sie meinen ich war es, wo ist dann die Tasche, die ich gestohlen haben soll? Und außerdem, das da, ist absolut nicht mein Geschmack“ kopfnickend wies die Punkerin auf mich und lächelte hochmütig. Der Polizist war seit der Betrachtung des Ausweises, zugleich blass und rot geworden, ließ die Frau los um sich mehrmals zu entschuldigen.


Auch hier würde ich den Polizist nicht so schnell von Abscheu in bleiche Zurückhaltung wechseln lassen. Vielleicht lässt du die Abscheu weg und machst ihn zu einem "netten" Polizeimann.

Und jetzt bin ich gespannt auf den Typ :-)

Schöne Grüße,
Briena
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Re: Verwirrung auf dem Weihnachtsmarkt 1/2 -Weihnachtswettbe

Beitragvon Dimadora » 11.12.2014, 10:23

Hallo snoopylein90,

keine Sorge ich bin nicht beleidigt wegen sinnvoller Kritik und Anmerkungen, im Gegenteil, genau deswegen sind wir, zumindest ich, ja hier, um besser zu werden. Ich muß gestehen das diese Geschichte die erste nach über 20 Jahren ist, entsanden in einem Kurs in unserer VHS über die Schneeflockenmethode. Blocksätze sind mein Verhängnis, ich hab schreibe normalerweise ohne Punkt und Komma und bin froh wenn ich die dann weitestgehend an die richtigen Stellen bekomme. Der Blockabsatz ist dem geschuldet, das ich das Gefühl noch nicht raushabe, wann man am besten einen anfängt.

Nun zur Geschichte und Deinen Anmerkungen selbst. Zum ersten hat mich verwirrt, das Isabel für eine Punkerin gehalten wird. Sie gehört zu den "schwarzen Seelen" also zur Gothszene. Hätte ich wohl doch etwas deutlicher herausarbeiten sollen, aber vielleicht löst sich dieses aber mit dem 2ten Teil der Geschichte auf.

snoopylein90 hat geschrieben:(Ich würde sie eher den Geruch genießen lassen und deshalb die Augen schließen
also mir würde bei Fisch, Anis und Co. eher schlecht als das ich es genießen würde, gibt bei uns am Markt einige Ecken wo die Gerüche sich eher beißen als einander zu schmeicheln

snoopylein90 hat geschrieben:(Warum sitzt sie? Ich verstehe nicht ganz ob sie umgekippt ist oder ob sie der Dieb gestoßen hat)
genau das ist ja auch die Frage, warum sitzt sie im Schnee, das hat sie ja durch die geschlossenen Augen alles nicht mitbekommen, könnte sich aber auch im 2ten teil auflösen.

snoopylein90 hat geschrieben:(Hier fehlt was er schlendert auf Isabel zu und dann packt er die Punkerin auf einmal am Handgelenk)
Das schlendern des Polizisten soll ausdrücken, das es ihm ziemlich egal ist, um seinen Job aber nachzukommen nimmt er die Punkerin aber trotzdem am Handgelenk und schleift sie mit sich.

snoopylein90 hat geschrieben: (Hier frage ich mich hat sie das an einem Logo erkannt?)
In der "Szene" kennt man sich etwas mit den entsprechenden Preisen aus, da die passenden Sachen nicht wirklich billig sind. Naja und das Louis Vuitton Zeichen kennt fast jede Frau ;)

snoopylein90 hat geschrieben: (Hier hätte mir Göre oder ähnliches besser gefallen)
da geb ich dir recht, Göre würde hier besser passen, da die Verkäuferin ja meckert.

snoopylein90 hat geschrieben: (Mit neun Jahren reden Kinder nicht mehr so. Das würde eher mein zwei Jähriger SOhn sagan)
meine Tochter ist jetzt 7 und haut es öfters noch durcheinander,

snoopylein90 hat geschrieben:(FEHLT HIER WAS?)
ja der 2te Teil der Geschichte der die Verwirrung auflöst ;) und dank dir kann ich den jetzt auch reinstellen.

Viel Spaß beim lesen des 2ten Teiles
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Re: Verwirrung auf dem Weihnachtsmarkt 1/2 -Weihnachtswettbe

Beitragvon Dimadora » 11.12.2014, 10:41

Hallo BrienaArden,

auch Dir vielen Dank für deine Anmerkungen.
Sollte ich Isabel wirklich so schlecht rüber gebracht haben, das Sie für ne Punkerin gehalten wird? ärgerlich!

BrienaArdan hat geschrieben:- Fisch? Auf dem Weihnachtsmarkt? (Bratwurst, Pilzpfanne, Crepes, Nüsse, ... alles geläufig... aber Fisch?)
ja bei uns in Chemnitz gibt es auch Fisch auf dem Weihnachtsmarkt

BrienaArdan hat geschrieben:- Warum hat der Polizist Abscheu? (Finde ich eine sehr starke Empfindung... ein Polizist ist doch eigentlich abgebrüht und ein Weihnachtsmarkt sollte ja eine verhältnismäßig angenehme Angelegenheit für ihn sein.)
hier in Chemnitz ist die Gothszene ziemlich "groß" und leider gibt es genügend Vorurteile diesen Menschen gegenüber, denn ich gehöre zu dieser Szene und merke es selbst hin und wieder am eigenen Leib

BrienaArdan hat geschrieben:Bei der Szene mit dem Diebstahl hast du mich als Leser kurzzeitig verloren, da hast du sehr schnell die Personen gewechselt.
es freut mich das Du trotzdem weitergelesen hast, ich denke dieser aprubte Wechsel löst sich im 2ten teil auf

BrienaArdan hat geschrieben:Was sieht sie, was der Polizist nicht sieht?
vielleicht hätte ich den Polizisten mehr beschreiben sollen, so nach dem Motto, sreht schon Stundenlang seine Runden über den Markt, kurz vorm Feierabend...

BrienaArdan hat geschrieben:Eine Frau die im ersten Augenblick so ein Gezeter von sich gibt würde nach meiner Erfahrung nicht so schnell von ihrer Überzeugung abweichen. Sie würde nicht stottern sondern viel eher wütend werden, weil ihrer Meinung nach das doch so offensichtlich ist, wer das war.
In Gegenwart von mürrisch drein blickenden Polizisten, werden viele doch noch verlegen und gerade die ältere Generation hat doch mehr Respekt vor diesem Berufsstand.

BrienaArdan hat geschrieben:Auch hier würde ich den Polizist nicht so schnell von Abscheu in bleiche Zurückhaltung wechseln lassen. Vielleicht lässt du die Abscheu weg und machst ihn zu einem "netten" Polizeimann.
verdient hätte er es vielleicht, mal schauen 8)

Auch DIr wünsche ich jetzt viel Spaß mit dem 2ten Teil der Geschichte und freue mich ob du mit der "Verwirrung" zufrieden bist. Der "Typ" enttäuscht Dich hoffentlich nicht.
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Re: Verwirrung auf dem Weihnachtsmarkt 1/2 -Weihnachtswettbe

Beitragvon IPatricia » 10.05.2015, 21:24

Hey!

Ich habe die Kommentare der anderen nicht gelesen, deshalb verzeih' mir, wenn ich etwas doppelt erwähne. :D
Ich hoffe, meine Vorschläge und meine Kritik können dir ein wenig helfen.
Also dann, los geht's.

Was mir sofort auffällt: Keine Absätze. Das macht es mir unglaublich schwer, flüssig lesen zu können. Falls du nicht genau weißt, wann ein solcher Absatz sinnvoll ist, würde ich dir Folgendes empfehlen: Jedes Mal, wenn jemand Neues spricht, also ein Dialog beginnt, wird ein Absatz gemacht. Außerdem würde es sinnvoll sein, immer dann einen Absatz zu machen, wenn die Szenerie sich etwas ändert. Das wäre zum Beispiel, wenn jemand gerade aus dem Haus heraus geht und nun die Eindrücke der Natur auf ihn einprasseln. Auch wenn ein innerer Konflikt endet und sich das Geschehen wieder auf äußere Dinge konzentriert, mache ich oft einen Absatz. Jedes Mal, wenn gefühlt etwas Neues beginnt. Das erleichtert den Lesefluss auf jeden Fall ungemein.

Rechtschreibfehler, Zeichensetzung und Grammatik werde ich jetzt nicht einzeln aufgreifen. Ich denke, es sind ein paar Flüchtigkeitsfehler drin, die man aber schnell bei der Korrektur finden wird. Einfach noch ein paar Mal durchlesen und verschiedene Methoden der Verbesserung anwenden, dann wird das denke ich kein Problem sein.

Mit Ihren 1,75 war Sie zwar nicht groß, aber Ihre schwarzen hohen Lederstiefel
auf 10cm Plateausohlen, der bodenlange schwarze Ledermantel und nicht zu vergessen Ihre
leuchtende Lila Haare, verschafften ihr genug Platz um sich frei bewegen zu können.


Diesen Satz muss ich auseinander nehmen. Zunächst: Ich würde keine solchen Zahlenangaben machen. Das Bild, das du dadurch erschaffst, wirkt so endgültig und lässt wenig Raum für Fantasie. Du musst nicht ihre genaue Größe beschreiben, sondern kannst einfach erwähnen, dass sie recht klein ist. Zudem finde ich 1,75 nicht sehr klein. Das ist die Mindestgröße für Models. Ich selbst bin gerade einmal 1,70 und schon größer als viele Frauen. Auch das mit den 10 cm würde ich weglassen, und einfach stattdessen High Heels schreiben. Damit kann der Leser sich das Richtige vorstellen, muss sich aber nicht erst überlegen, wie groß genau denn jetzt 10 cm sind.
Ich muss zugeben, ich verstehe den zweiten Teil des Satzes nicht. Wie können Lederstiefel, Mantel und lila Haare einem Platz zur freien Bewegung verschaffen? Ich finde, das passt nicht, oder du musst es anders / genauer erklären.

Ein kleiner Junge, vielleicht 9 Jahre
alt, [...]


Auch hier wäre für mich kein genaues Alter nötig. Es reicht eigentlich vollkommen, wenn man es bei klein belässt.

Wir gehen erst zum Fisch und [...]


Zu wem? Das hört sich irgendwie verwirrend an. Wenn du Fischstand meinst, dann schreibe das vielleicht so, um Missverständnisse zu vermeiden.

Wieder schlich sich ein Lächeln auf Isabels Gesicht, wie einfach doch das Leben sein konnte.


Ich würde diese Sätze trennen.

Schulabschluss mit
mindestens 1,5 Notendurchschnitt, Maschinenbau studieren, natürlich auch nicht schlechter als mit
1,5, die eigene Firma mit 30. Den Mann fürs Leben kennenlernen und dann irgendwann 2 Kinder, ein
Mädchen und ein Junge, wie es sich gehört. Nicht zu vergessen das Haus mit Hund und Katze, dem
großen Pool im Garten und den schicken weißem Zaun ringsum und bis jetzt lag Sie voll im Plan.


Das ist mir etwas zu steif abgehandelt. Ich würde da vielleicht ein wenig mehr Gefühle unterbringen. Es klingt alles ein wenig hölzern. Und eine eigene Firma ist unwahrscheinlich, wenn sie ein Maschinenbaustudium absolviert, auch wenn sie einen Schnitt von 1,0 haben würde. Für eine Firma ist viel mehr notwendig als ein guter Durchschnitt und meist muss man für so etwas auch in den Bereichen Finanzen und Wirtschaft bewandert sein. Nicht unmöglich, klingt für mich aber eher wie ein Wunschtraum als ein Ziel. Gerade in diesem Bereich muss man eine bahnbrechende, innovative Idee besitzen, bei all der etablierten Konkurrenz.

Vielleicht gebe ich mal ein Beispiel, wie man es möglicherweise schreiben könntte:

Ihre Schule würde sie mit einem hervorragenden Notendurchschnitt abschließen, so viel stand bereits fest. In ihrem Kopf spielte sich nicht ein Szenario ab, in dem dies nicht der Fall war. Nach dem Abitur würde ein Maschinenbau-Studium folgen, das wusste sie bereits seit längerer Zeit. Dieses würde sie ebenfalls mit tadellosen Noten absolvieren. Eine eigene Firma, dieser Traum hatte sich bereits in ihren Zukunftsvorstellungen fest verankert. Vermutlich würde sie bis dahin ihrer großen Liebe begegnen, zumindest glaubte sie fest daran. Warum auch nicht? Auch Kinder gehörten zu ihrem Plan - am besten zwei, ein Junge und ein Mädchen, so wie es sich gehörte. Haus, Garten, Pool, Haustiere und einen schicken, weißen Zaun ringsherum. Das war ihr Ziel, von dem sie überzeugt war, es genau so zu erreichen.

Es ist wie gesagt nur ein Beispiel, aber wer weiß, vielleicht gefällt es dir ja so. Nur, damit diese Dinge nicht ganz so schnell herunter gerattert werden. Das ist schließlich eine ziemlich zielstrebige Vorstellung und scheint aus irgendeinem Grund genau geplant zu sein, deshalb würde ich darauf etwas genauer eingehen.

[...]ganz im Gegensatz ihres
normalen Handelns.


Ganz im Gegensatz zu ihrem normalen Handeln.

[...]sah sie seine Mutter des Jungen [...]


[...] sah sie die Mutter des Jungen [...]

Schräg gegenüber sah sie einen Mandelstand von wo Anis, Zimt und andere Gerüche
herausströmten.


Das finde ich etwas komisch formuliert. Ich würde schreiben:
Schräg gegenüber verströmte der Mandelstand Gerüche wie Zimt und Anis, die sich mit dem Fischgestank mischten. Die vielen mehr oder weniger angenehmen Düfte machten sie nahezu geruchsblind, sodass sie nicht genau wusste, was ihre Nase nun wahrnahm. Vielleicht eine Mischung aus allem. Es machte sie ganz schwindelig.

[...] und RUMS! [...]


Würde ich so nicht schreiben. Lautmalerei finde ich immer schwierig. Vor allem diese Großbuchstaben wirken irgendwie fehl am Platz. Ich vermute, du möchtest beschreiben, dass jemand sie rempelt und sie in den Schnee fällt. In etwa so:

Plötzlich spürte sie, wie jemand unsaft gegen sie stieß. Der heftige Aufprall riss sie von den Füßen, sodass sie mit ihrem Hinterteil auf dem Boden aufschlug. Schockiert öffnete sie ihre Augen und versuchte hektisch, sich zu orientieren.

>Was war passiert? Wo ist meine Tasche?< waren Isabels ersten Gedanken. >Meine
Tasche?< Nun registrierte Sie, das diese weg war und schrie laut auf „Haltet den Dieb, er hat meine
Tasche!“ Gleichzeitig hörte Sie, hinter sich, eine Jungen aufschreien „Mama Hilfe!“ Isabel drehte den
Kopf und sah den kleinen Jungen, nur 2-3 Schritte entfernt, auf der Höhe der Tanne, ebenfalls im
Schnee sitzen.


Achtung, du musst in der gleichen Zeit bleiben, deshalb: "Was ist passiert?"
Und wenn jemand zu Boden gerissen wird, wäre mein erster Gedanke nicht, wo meine Tasche ist, sondern wer mich da über den Haufen gerempelt hat. Ich würde mir zunächst Gedanken machen, was mr gerade wehtut. So ein Aufprall ist ja nicht gerade angenehm. Erst dann käme mir meine Tasche in den Sinn. Und sie hat ja noch nicht gesehen, dass und ob da ein Dieb ist. Das Wort "Gleichzeitig" würde ich mit "Kurz darauf" ersetzen.

Von weiten [...]


Von Weitem.

Aber als Kenner von Marken wusste Sie, das die Kleidung mindestens 400€
gekostet hatte, allein die Stiefel waren gute 150€ wert.


Bitte keine genauen Zahlen. Das kommt so rüber, als könnte sie diesen Preis ganz genau schätzen, was allerdings mit bloßem Auge recht schwierig ist, selbst als Markenexperte. Es würde daher reichen, wenn sie anmerkt, dass diese Kleidung ziemlich teuer zu sein scheint.


Okay, ich ziehe einmal ein Fazit.
Vorweg: Falls es dir vorkommt, als hätte ich viel zu meckern, mir gefällt der Text vom Inhalt her wirklich. Er behandelt die Vorurteile der heutigen Zeit allein aufgrund der Optik. Ich mag eine solche Thematik. Dass man anhand von Aussehen Menschen sofort in eine Schublade steckt. Es ist auch ein sehr interessanter Einstieg. Ein Mädchen, das eine Punkerin ist oder jedenfalls jemand mit einem ausgefallen Geschmack hat einen festen Plan von einer sehr konservativen Zukunft - wie passt das zusammen? Über diese Hintergründe würde man gerne mehr erfahren. Ich möchte auch wissen, wie es weitergeht. Guter Cliffhanger am Ende! Man möchte wissen, wer diese Handtasche gestohlen hat und warum Isabel so reagiert. Der Text an sich ist also sehr vielversprechend.

Unglücklich finde ich die Fehler, das muss ich einfach ansprechen. Viele Kommafehler, ein paar Grammatikfehler und vereinzelt Rechtschreibfehler. Das mus man verbessern, wird aber denke ich kein Problem sein mit der richtigen Korrektur. Betaleser helfen da auf jeden Fall und auch hier im Forum gibt es ganz tolle Tipps, wie man das gut machen kann. Die Abschnitte habe ich ja bereits angesprochen.

Ein bisschen mehr sollten auch die Gedanken und Gefühle der Protagonistin beschrieben werden. Ebenso die Umgebung, damit man es sich besser vorstellen kann. Stellenweise kommt es mir zu holprig rüber, aber das ist nur mein persönlicher Eindruck.

Ich mochte den Einstieg in deine Geschichte wirklich. Verbesserungswürdig ist nur das drumherum teilweise, das ist aber absolut nicht schlimm, dafür sind wir ja auch ein bisschen da. :)
Ich hoffe, du fühlst dich durch meine Kritik nicht vor den Kopf gestoßen, denn sie ist definitiv positiv gemeint und soll dir helfen, dich noch weiter zu verbessern, denn auch dafür sind wir ja hier da. Auch wenn es viel zu sein scheint, wollte ich mir einfach Mühe geben, dir ausführliche Ratschläge zu geben, weil ich denke, dass einfache Verbesserungen nicht so effektiv sind, denn man will ja auch daraus schlau werden.

Mach' auf jeden Fall weiter so, ich werde mir ganz bestimmt auch den zweiten Teil ansehen. Bleibt mir noch zu sagen, dass meine Tipps kein Patentrezept sind, sondern auf meinen persönlichen Eindrücken beruhen. Nimm' dir, was du brauchst, den Rest nehme ich wieder mit. :girl:

Weiterhin wünsche ich dir viel Erfolg! :dasheye:
IPatricia
 
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Registriert: 16.03.2015, 14:15


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