Walter-Kempowski-Literaturpreis 2015 [28.02.2015]

Hier sind alle Wettbewerbe, die schon abgelaufen sind. Ihr könnt euch gerne weiterhin über sie unterhalten, Fragen stellen und Erfolge austauschen.

Walter-Kempowski-Literaturpreis 2015 [28.02.2015]

Beitragvon Schnuddel » 11.10.2014, 22:22

Ausschreibung

für den Walter-Kempowski-Literaturpreis 2015
Förderpreis der Hamburger Autorenvereinigung
 (HAV-Literaturpreis)

Die Hamburger Autorenvereinigung (HAV) schreibt erneut einen Kurzgeschichten-Wettbewerb mit einem bisher unveröffentlichten Prosa-Text aus. Der Wettbewerb ist offen für Autorinnen und Autoren der Jahrgänge ab 1964, die in deutscher Sprache schreiben. Einsendeschluss ist der

28. Februar 2015

Der Preis ist dotiert mit:

Preis: 6.000 €,
2. Preis: 2.500 €,
3. Preis: 1.500 €

Die Einsendung zum Wettbewerb bedeutet das Einverständnis, die durch die Hauptjury ausgewählten besten drei Geschichten im Rahmen einer Veranstaltung der Hamburger Autorenvereinigung im Oktober 2015 öffentlich zu lesen. Die versammelten Mitglieder der HAV wählen die Reihenfolge der Preisträger bei dieser Veranstaltung aus. Die HAV behält sich vor, die von einer Vorjury der Hauptjury vorgelegten besten Wettbewerbstexte als Anthologie zu präsentieren. Die Einsendung zum Wettbewerb gilt als Einverständnis zur Veröffentlichung.
Das Thema für den Wettbewerb des Jahres 2015 lautet:

Nur eine Minute

Der Umfang der Texte mit der Schriftart Courier New darf höchstens 5 DIN-A4 Seiten mit je 30 Zeilen á 60 Anschlägen (1.800 Zeichen inkl. Leerzeichen, kein Blocksatz) betragen. Längere oder handschriftliche Texte werden nicht berücksichtigt. Es muss sich um eine geschlossene literarische Erzählung handeln (keine Berichte, Reportagen, Essays u. ä.). Das Manuskript muss kopierfähig sein, d. h. es darf nicht geknickt, geheftet, gefalzt oder sonst wie verbunden sein.

Jeder Einsender kann nur einen unveröffentlichten Text für den Wettbewerb einreichen. Mehrere Zusendungen werden gesamt nicht gewertet.
Unveröffentlicht heißt, bis zum Abschluss der Auswahl durch die Hauptjury, die auf der Internetseite der HAV bekanntgegeben wird, voraussichtlich im August 2015.

Um die Anonymität des Bewerbungsverfahrens zu garantieren, müssen auf einer Extraseite die Adresse, Telefonnummer und, soweit vorhanden, die E-Mail-Adresse sowie kurze biografische Daten (höchstens 12 Zeilen) angegeben werden. Dieser Seite liegt das Manuskript, auf dem weder der Verfassername noch sonstige Hinweise auf den Urheber stehen dürfen, lose bei. Beides wird zusammen in einem Umschlag eingesandt, auf dem neben der Adresse der Hinweis Literaturwettbewerb enthalten sein muss. Ein Kennwort ist nicht erforderlich.

Aus organisatorischen Gründen werden Eingangsbestätigungen nicht erteilt. Das gilt auch dann, wenn eine an sich selbst adressierte frankierte Postkarte beigelegt wurde.

Einsendungen, die den vorstehenden Kriterien nicht entsprechen, werden nicht berücksichtigt. Aus arbeitstechnischen Gründen bitten wir von Rückfragen abzusehen.

Über die Juryentscheidung werden die von der Hauptjury benannten drei Autoren/Autorinnen voraussichtlich im August 2015 informiert. Zuvor werden nur die von der Vorjury für die Hauptjury auswählten Kandidaten benachrichtigt (voraussichtlich Ende Juni 2015). Weitere Bekanntmachungen über unsere Internetseite hinaus sind nicht möglich. Auf Begründungen der Entscheidung besteht in keinem Fall Anspruch. Ebenfalls nicht auf Rücksendung der eingereichten Manuskripte nach Abschluss des Wettbewerbs.

Wir freuen uns auf Ihre Beiträge und wünschen Ihnen viel Erfolg. Ihre Zusendung richten Sie bitte bis spätestens zum 28. Februar 2015 (Poststempel) mit dem Kennwort Literaturwettbewerb an folgende Anschrift:

Hamburger Autorenvereinigung
c/o Zeitform Kunst-Büro, Eulenstraße 51 22765 Hamburg

Link: http://www.hh-av.de/kempowski-literaturpreis/
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Re: Walter-Kempowski-Literaturpreis 2015 [28.02.2015]

Beitragvon Aminata » 14.01.2015, 09:56

Hallo,

ich bin gerade dabei, meine Kurzgeschichte reisefertig zu machen. Jetzt stehe ich aber gerade mal wieder auf dem Schlauch.

Schnuddel hat geschrieben:Um die Anonymität des Bewerbungsverfahrens zu garantieren, müssen auf einer Extraseite die Adresse, Telefonnummer und, soweit vorhanden, die E-Mail-Adresse sowie kurze biografische Daten (höchstens 12 Zeilen) angegeben werden. Dieser Seite liegt das Manuskript, auf dem weder der Verfassername noch sonstige Hinweise auf den Urheber stehen dürfen, lose bei. Beides wird zusammen in einem Umschlag eingesandt, auf dem neben der Adresse der Hinweis Literaturwettbewerb enthalten sein muss. Ein Kennwort ist nicht erforderlich.


Also soll auf diese Extraseite der Titel der Geschichte nicht mit rauf - aber woher weiß die Jury dann, welcher Text von wem stammt ? :? Oder habe ich das falsch verstanden?

Danke und liebe Grüsse,
Aminata
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Re: Walter-Kempowski-Literaturpreis 2015 [28.02.2015]

Beitragvon Schnuddel » 14.01.2015, 10:23

Hallo Aminata,

ja, das hast du ein wenig falsch verstanden. Das ist eigentlich wie bei Treogen, nur macht der das mit elektronischer Post.

Dieser Seite liegt das Manuskript, auf dem weder der Verfassername noch sonstige Hinweise auf den Urheber stehen dürfen, lose bei.

Ausdrücklich verboten sind also Hinweise auf den Verfasser auf dem Manuskript.

In deinen Kontaktdaten muss der Titel natürlich mit rein, denn, wie du klar erkannt hast: wie sollen die sonst die Einsendungen zuordnen können?
Ich stelle mir das immer so vor: die haben ein Sekretariat, das die Briefe sammelt. Die Manuskripte kommen auf einen Stapel, die Kontaktdaten auf den anderen. Dann werden die Manuskripte an die Jury weitergeleitet, die rein anhand der Texte ihre Favoriten auswählt. Stehen die fest, werden im Sekretariat die Autoren aus dem Stapel mit den Anschreiben herausgesucht und - falls man zu den Glücklichen gehört, die in die engere Wahl kommen - per E-mail darüber informiert. (So war das vor zwei Jahren :mrgreen: ) )

(In meinen Anschreiben/Kontaktdaten ist der Titel immer fett gedruckt, damit er ja gleich ins Auge springt. :wink: )

Also eigentlich wie gehabt.
Liebe Grüße
Schnuddel
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Re: Walter-Kempowski-Literaturpreis 2015 [28.02.2015]

Beitragvon Aminata » 14.01.2015, 10:41

Danke, Schnuddel - wenn ich dich nicht hätte :flowers: .

Schnuddel hat geschrieben:In deinen Kontaktdaten muss der Titel natürlich mit rein, denn, wie du klar erkannt hast: wie sollen die sonst die Einsendungen zuordnen können?

Ich dachte, die hätten vielleicht sowas wie einen Geheimcode :wink: . Ne, im Ernst - manchmal ist das Eintüten der Geschichte beinahe schwieriger als das Schreiben *Schwitz*.

Danke nochmal und liebe Grüsse,
Aminata
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Re: Walter-Kempowski-Literaturpreis 2015 [28.02.2015]

Beitragvon Curiosus » 15.01.2015, 17:57

Hallo :)

Da muss ich ja jetzt doch mal nachfragen:

"Der Wettbewerb ist offen für Autorinnen und Autoren der Jahrgänge ab 1964"

Was wollen sie damit erreichen? Der Jahrgang erscheint mir etwas willkürlich.

Vielleicht habe ich aber auch etwas missverstanden... :)
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Re: Walter-Kempowski-Literaturpreis 2015 [28.02.2015]

Beitragvon Schnuddel » 15.01.2015, 18:58

Ich fürchte, nicht.

Sie wollen Autoren, die in ihren Augen so was wie eine Zukunft haben. :roll: Das sind in ihren Augen die Autoren, die maximal 50/51 sind. Alle anderen stehen schon mit einem Bein im Grab. :roll:

Ja, das ist diskriminierend, unfair und einfach nicht richtig; aber es ist leider so. Es gab schon einige, die sich darüber beschwert haben, aber was willste machen? Heulen Siegfried Lenz hinterher (zu Recht), der ja auch nicht mit 50 den Stift hingeschmissen hat, aber setzen selbst bei 51 eine Grenze. Das kann man nicht verstehen. :nosad:

Lg Schnuddel
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Re: Walter-Kempowski-Literaturpreis 2015 [28.02.2015]

Beitragvon Alys » 15.01.2015, 20:08

Sehr zynisch kann man es auch positiv sehen.^^

Wie oft hab ich mich bei Ausschreibungen schon geärgert, wenn da steht "für junge Autoren", "bis 25", oder bestenfalls "bis 35".

Die zählen immerhin offenbar die 50jährigen noch zu den immer gesuchten "jungen Autoren". :wink:
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Re: Walter-Kempowski-Literaturpreis 2015 [28.02.2015]

Beitragvon Curiosus » 15.01.2015, 23:11

Verrückt, schließlich ist ein guter Text ein guter Text, egal wer ihn geschrieben hat...


Mal sehen, vielleicht nehm ich ja teil, auch wenn es unwahrscheinlich ist in irgendeiner Weise zu gewinnen. Aber ich finde das Thema so interessant. :)

Macht von euch einer mit? :)
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Re: Walter-Kempowski-Literaturpreis 2015 [28.02.2015]

Beitragvon Schnuddel » 16.01.2015, 00:00

:rofl: :rofl: :rofl:

auch wenn es unwahrscheinlich ist in irgendeiner Weise zu gewinnen.

Nun ja, in die engere Wahl zu kommen ist ja auch etwas.
Ich habe vor zwei Jahren mitgemacht - und die in Aussicht gestellte Anthologie (Wir behalten uns vor...bla, blubb) ist bis heute nicht erschienen.
Das Geld hatte auch jemand anderes abgestaubt, aaaaabber: es kamen 32 oder 34 Texte in die engere Wahl, bei Tadaa: 745 Einsendungen!!! (oder so in dem Dreh)
Die Beteiligung ist enorm - wie immer, wenn es mal richtig Kohle gibt. :mrgreen:

Ich wünsch dir auf jeden Fall viiieel Erfolg und drücke dir die Daumen. :2thumbs:

Lg Schnuddel
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Re: Walter-Kempowski-Literaturpreis 2015 [28.02.2015]

Beitragvon treogen » 16.01.2015, 00:19

Curiosus hat geschrieben:Verrückt, schließlich ist ein guter Text ein guter Text, egal wer ihn geschrieben hat...


Ob ihr es glaubt oder nicht - ältere Menschen schreiben anders. Jüngere übrigens auch :lol:
Da geht es gar nicht mal um besser oder schlechter - sondern einfach anders.
Ich könnte mir vorstellen, dass das ein Grund sein könnte.

Und abhängig von der angestrebten Zielgruppe kann es sein, dass ein Text, geschrieben im "falschen Alter" - mag er auch noch so gut sein - einfach nicht den Ton der Zielgruppe trifft und damit überhaupt nicht passend ist.

Gut - ich gebe zu, dass unsere Ausschreibungen selten Altersgrenzen (sowohl nach oben als auch nach unten enthalten). Das heißt, dass ich grundsätzlich den Autoren jeden Alters die Chance gebe.
Ich weiß aber auch, dass 88% meiner Autoren zwischen 20 und 50 liegen. Nur 12 % sind über 50-jährige und unter 20-jährige. Obwohl gerade diese Bereiche bei den Einsendungen häufiger vertreten sind.
Aber beim Filtern fällt recht schnell auf, dass viele sehr jungen Autoren einfach noch mehr Übung brauchen und (noch) nicht so weit sind. Gleichzeitig stelle ich bei den Einsendungen des älteren Semesters häufig fest, dass in vielen dieser Geschichten der erhobene Zeigefinger vorkommt. Wohlgemerkt - nicht alle. Ausnahmen gibts immer. Aber wenn ich mal wieder eine Geschichte mit Moralkeule lese - einfach ein Blick in die Autorenvita und ... voila. :lol:

So etwas kann man natürlich mit Altersbeschränkungen umgehen. Vor allem, wenn man nur begrenzte Manpower zum Auswerten hat ...

Edit: Das ist übrigens auch der Grund, warum ich hier keine Diskriminierung sehe.
Wenn ein älterer Bäcker Brötchen backt, ist der Unterschied zu einem Jüngeren marginal. Er kost vielleicht ein bisschen mehr, er wird vielleicht ein wenig öfter krank - nichtsdestotrotz kommen am Ende Brötchen raus. Und zwar solche, wie sie die Kundschaft erwartet (zumindest solange er sich ans Rezept hält).
Wenn ein älterer Softwareentwickler Software entwickelt, ist der Unterschied zum Jüngeren ebenfalls marginal. Er braucht vielleicht ein wenig länger, um sich in das Thema reinzufitzen, er kommt vielleicht auf andere Gedanken beim Test. Trotzdem kommt am Ende SW raus. Und zwar solche, wie sie der Kunde bestellt hat (zumindest so lange, wie er sich an die Anforderungen und die SW-Guidelines hält).
Aber hier kommt am Ende in jedem Fall etwas komplett anderes raus - weil jeder Mensch eine andere Geschichte zum Thema schreiben könnte.
Und alleine durch das Alter, durch die einerseits höhere Erfahrung, durch die gleichzeitige Ferne zu bestimmten Themen - einfach dadurch, weil sie in einem bestimmten Alter nicht mehr greifbar und nicht mehr relevant sind - schließt man so halt Beiträge aus, die man dann definitiv nicht möchte.
Alternativ könnte man natürlich eine ungleichbehandlungsfreie Ausschreibung verfassen und das Aussortieren vor Weitergabe an die Jury durch einen Praktikanten machen lassen.
Aber wäre das fairer als gleich von Anfang an zu sagen: "Wir wollen diese Art von Beiträgen nicht? Wir verfolgen mit der Anthologie einen bestimmten Zweck - wollen damit eine bestimmte Zielgruppe ansprechen und eine bestimmte Stimmung erreichen -, es gibt kein geeigneteres Mittel, das umzusetzen und die Verhältnismäßigkeit ist auch gewahrt."

Wäre es euch lieber, solche Wettbewerbe werden mit Einsendungen geflutet und dann am Ende gar nicht mehr ausgeschrieben?
Ich seh ja selbst auch, wie sehr es einen selbst verschleißt, wenn man dutzende oder hunderte Geschichten, die am Thema oder am gewünschten Grundtenor vorbei sind, wegschmeißen muss.
Und wenn das bei dieser Ausschreibung hier ähnlich wäre?
Das Ende vom Lied wäre, dass totale Gleichbehandlung erreicht wäre: Keiner darf mehr etwas einschicken, weil es die Ausschreibung nicht mehr gibt. Klasse! Ziel erreicht. Keine Ungleichbehandlung mehr, da Wettbewerb abgeschafft :lol:
Einmalig in der Phantastik-Szene - Der Verlag wurde 7 Mal in Folge für den Deutschen Phantastik Preis nominiert.
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Re: Walter-Kempowski-Literaturpreis 2015 [28.02.2015]

Beitragvon G_Lhorgrun » 16.01.2015, 11:19

Ich denke mal Treogens Aussage hat Hand und Fuß. Wenn ich mir so meine Texte von vor 20 Jahren anschaue dann hat sich mein Stil doch schon etwas geändert.

Natürlich hat es mich auch schon geärgert wenn ich auf eine Ausschreibung gestoßen bin dessen Thema ich richtig gut fand und es dann hieß nur für junge Autoren bis 25 Jahre. Im Kopf fühle ich mich nicht wie ein Mittvierziger.
Notgedrungen hake ich diese Ausschreibung halt ab und den Veranstaltern dieser Ausschreibung entgeht die beste Geschichte die sie in ihrem Leben hätten lesen können ^^

Ich bin am überlegen ob ich bei dieser Ausschreibung mitmache. Immerhin bin ich noch nicht so alt dass ich die magische Grenze der Ausschreibung überschritten habe. Diese enormen Preisgelder finde ich allerdings etwas übertrieben. Als Hobby Schreiberling würde mir eine Veröffentlichung und ein bis zwei Freiexemplare schon reichen ( aber vielleicht bin ich da die Ausnahme?).

Gruß
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Re: Walter-Kempowski-Literaturpreis 2015 [28.02.2015]

Beitragvon Einsiedler » 16.01.2015, 17:45

Und was ist mit denen, die erst mit 62 angefangen haben zu schreiben? Meine Geschichten und Gedichte werden hauptsächlich von Jugendlichen gelesen und ein Kinderbuch ist auch dabei. In Facebook haben viele 14 bis 18 jährige eine Freundesanfrage gemacht, mit der Begründung, dass sie informiert werden wollen, wenn ich ein neues Gedicht eingestellt habe.

Wobei ich Verständnis dafür habe wenn Ausschreibungen altersbegrenzt sind. Das ist aber keine Garantie, dass mit der Altersgruppe der Schreiber, auch die altersmäßig gleiche Zielgruppe erreicht wird.

Lg vom Einsiedler

Die Schreibwerkstatt kommt wieder! Sag mir Bescheid!

habe Einfälle wie ein altes Haus, nur nicht so schnell.
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Re: Walter-Kempowski-Literaturpreis 2015 [28.02.2015]

Beitragvon magico » 26.01.2015, 23:02

Curiosus hat geschrieben:Mal sehen, vielleicht nehm ich ja teil, auch wenn es unwahrscheinlich ist in irgendeiner Weise zu gewinnen. Aber ich finde das Thema so interessant. :)

Macht von euch einer mit? :)


Was heißt, das Thema ist interessant? Hinter diesen 3 Worten kann sich alles oder nichts verbergen.
Vor ein paar Tagen kam mir allerdings ein blendender Einfall. :mrgreen: Also mache ich mal mit. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt, nicht wahr?!
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Re: Walter-Kempowski-Literaturpreis 2015 [28.02.2015]

Beitragvon Curiosus » 26.01.2015, 23:35

Genau das meine ich, das macht es gerade so interessant. :D

Eben! Ich wünsch dir viel Glück. :)


(Bis jetzt habe ich noch nichts hierzu geschrieben, aber man hat ja Zeit :D)
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Re: Walter-Kempowski-Literaturpreis 2015 [28.02.2015]

Beitragvon magico » 26.01.2015, 23:50

Curiosus hat geschrieben:Bis jetzt habe ich noch nichts hierzu geschrieben, aber man hat ja Zeit


:lol: Ja ... bis 28.02.15! So lange ist das auch nicht mehr. Allerdings sind es ja maximal 5 Normseiten.
Ich sitze gerade an meiner Geschichte dran, komme ganz gut vorwärts und bin überrascht, dass ich in einem so anderen Stil schreiben kann. :wary:
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