- Mit Wetter kann man Stimmung erzeugen.
- Mit Wetter kann man sogar sehr gut Stimmung erzeugen.
- Mit Wetter kann man ganz besonders einfach Stimmung erzeugen.
(1.) ist ein Grund, warum man damit eine Geschichte beginnen
kann. Punkt (2.) und (3.) aber sind Gründe, warum
viele Autoren auf dieses Mittel zurück greifen. Das hat wiederum zur Folge, dass es langweilig wird und das Lektoren solche Bücher gerne schnell zur Seite legen.
Natürlich gibt es Bücher die mit solchen ersten Sätzen beginne. Natürlich gibt es auch
gute Bücher die so anfangen. Fakt ist aber, gerade weil es so ein einfaches Mittel ist, bedienen sich eben
auch sehr häufig "schlechte" Autoren (was immer das genau bedeuten mag) dieses Mittels. Häufiger, als Autoren, die das nicht notwendig haben, weil sie es auch anders können.
Nicht jeder Autor der mit dem Wetter beginnt ist automatisch schlecht. (Verallgemeinerungen treffen sowieso nie zu ... moment war das jetzt eine??

)
Alles was ich zu sagen versuche ist: Fang nicht mit dem Wetter an, sondern zeig deinem Leser und dem Lektor, gleich im ersten Satz, dass du es auch anders kannst. Es wird noch genug Gelegenheiten in der Geschichte geben, wo du auf das Wetter zurück kommen kannst
Außerdem ist das ja auch nur ein guter Rat und kein göttliches Dogma.
Klar soweit?
