Hallo!
Seit ca. 2 Jahren geistert mir die Idee zu einer Geschichte durch den Kopf, die ich einfach nicht mehr loswerde. Ich hab sie in dieser Zeit immer mal wieder in Gedanken weitergesponnen, hab mich aber nie getraut damit zu beginnen sie aufzuschreiben, weil es mir inzwischen wirklich am Herzen liegt, sie, wenn überhaupt, vernünftig auf Papier zu bringen und nicht unvollendet zu lassen.
Vor einer Woche habe ich dann angefangen zu schreiben und bin auch gut vorangekommen, ich habe einen Anfang und den Epilog ist auch Hälfte fertig (ich hab mal den Tipp bekommen, mit dem Ende anzufangen und das klappt bei mir sehr gut, so weiß ich genau, wo ich hin will). Ich kann die Geschichte nicht genau in ein Genre einordnen, ich würde es als mystisch angehauchtes Drama bezeichnen.
Es dreht sich alles um eine Legende über einen Formenwandler und es wird nicht klar, ob sie (in der Geschichte) Wahrheit oder Fiktion ist. Ich schreibe aus drei Perspektiven: der eines Mannes, einer Frau und eines Raben.
So, jetzt zu meinem eigentlichen Problem: Ich finde keinen richtigen Ort, an dem ich die Handlung spielen lassen kann, weil es mir wichtig ist die Umgebung selbst zu gestalten und nicht an geographische Fakten gebunden zu sein. Deshalb möchte ich selber Orte erfinden. Ich bin mir aber nicht ganz sicher, ob es besser ist fiktive Städte in die Realität zu versetzen oder doch lieber eine ganz neue Welt zu erschaffen, so wie Oz in „Der Zauber von Oz“ oder „Wicked“.
Wie würdet ihr es machen oder habt ihr Tipps, wie ich so ein neu erfundenes Universum strukturieren könnte? Ich hab schon daran gedacht eine Landkarte zu zeichnen, aber da ist auch wieder die Frage: Zeichne ich vorher alles auf oder erst während ich schreibe?
Lieben Gruß Ivory
