[Tragik]Zu spät

Tragödien, Tragisches

Re: Zu spät

Beitragvon Träumerin25 » 22.03.2014, 23:09

@Maya234: Danke für deine Kritik.

"Die grellen Scheinwerfer brennen sich in mein Gedächtnis ein." ,hat mich beim lesen etwas gestört, da ich mich gefragt habe, wie sich etwas ins Gedächtnis einbrennen kann, wenn die Person sowieso kurz vor ihrem Tod steht.

Das will ich dir kurz erklären: Ich dachte mir das so, dass die Person dieses Bild von den grellen Scheinwerfern als letzte Erinnerung im Kopf hat, bevor sie vom Zug erfasst wird. Praktisch das Letzte, was sie in ihrem Leben zu sehen bekommt. Kannst du dir das so ungefähr vorstellen? Wie in einem Film. Am Anfang sind die Scheinwerfer bloß zwei schwache Punkte in der Ferne. Doch dann kommt der Zug immer näher, und das Licht wird größer und greller bis es irgendwann den gesamten Bildschirm erfüllt und den Zuschauer blendet. An der Stelle, an der das Licht am grellsten ist, wird die Person von dem Zug erfasst und stirbt. Ich würde sogar sagen, dass sich das Licht zum Teil auch im Gedächtnis der Zuschauer einbrennt. In einem Film zumindest. Wie mir das in meiner Szene gelungen ist, weiß ich nicht, oder ob so was mit Worten überhaupt möglich ist.

Mir kam die Frage auf, warum das lyrische Ich nicht mehr gerettet werden kann, wenn doch noch genug Zeit bleibt, sich auf die Gleise zu legen.


Ich wollte mit dem Warten andeuten, dass die Person sich jetzt doch ihrem Schicksal stellt, da sie erkennt, dass es bereits zu spät ist, um gerettet zu werden. Und die Frage nach dem Retter selbst . . . nun ja . . . Da muss ich ganz ehrlich gestehen, dass ich es selbst gar nicht so richtig weiß. Meine Vorstellung war eigentlich so ein menschenleerer Bahnhof mitten in der Nacht, der aber trotzdem von Zügen bedient wird. Aber das konntest du ja nicht wissen, denn ich habe den Ort ja auch mit keinem Wort erwähnt. :roll:

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Re: Zu spät

Beitragvon Mailea » 23.03.2014, 00:23

Hi Träumerin :)
Also, an dieser Stelle nur eine kurze Mini-review:
Alles in allem ist sowas natürlich ein interessantes Thema. :)
Allerdings wäre es vielleicht noch ein wenig interessanter, wenn du noch informationen darüber liefern würdest,w ie dien Chrakter auf die Gleise gekommen ist.
Außerdem finde ich es etwas seltsam, dass sie zuerst wie erstarrt dasteht udn noch Zeit hat anzufangen zu weinen udn sich schließlich auf die Gleise zu legen.
An dieser Stelle wäre vielelicht noch die Frage interessant, ob es irgendetwas gibt was verhindert, dass sie von dem Gleis runterkann (z.B. mauern an der Seite, ein Tunnel, etc..)
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Re: Zu spät

Beitragvon Träumerin25 » 19.04.2014, 13:09

Hallo Mailea! :D

Danke für deinen Kommentar. :)
Ja, du hast Recht: Das mit dem erstarrt sein ist schon etwas seltsam. Aber ich meinte es so, dass die Person sich vor Angst einfach nicht von der Stelle rühren kann (also mit eigener Kraft). Aber als sie dann auf die Knie sinkt, haben ihre Knie einfach nachgegeben. Sie hat sie also nicht selbst bewegt, sondern sie sind von allein eingeknickt. Weißt du, wie ich das meine? Ich sollte das aber wirklich noch mit einfügen . . .
Und das mit dem Grund, warum sie nicht fliehen kann: Da lässt sich bestimmt auch noch eine kleine Erklärung einfügen. Vielleicht, dass das Gleis so tief liegt, dass sie an den Mauern nicht hochkommt. (Danke für die Vorschläge :D)

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Re: Zu spät

Beitragvon Träumerin25 » 13.07.2014, 15:40

So, ich habe es jetzt endlich geschafft, die Szene zu überarbeiten. Allerdings ist eine fast komplett andere Geschichte daraus geworden, weswegen sie jetzt auch ihre eigenes Thema hat: Oh süßer Schmerz!
Viel Spaß beim Lesen. ;)

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